Die 50Hertz Transmission GmbH vergibt Beratung, Customizing und Support für den Betrieb der Plattform tpCDE im Bereich DC-Links. Grundlage ist eine Rahmenvereinbarung, vergeben im einstufigen offenen Verfahren nach der Sektorenverordnung. Der Auftrag kann an bis zu zwei Auftragnehmer gehen.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Offenes Verfahren |
| Kategorie | IT |
| Erfüllungsort | Berlin |
| edinakinga.toth@50hertz.com Freischalten | |
| Telefon | 000 Freischalten |
| Website | https://eliagroup.sharepoint.com/:f:/s/EFSS/EFSS/IgDGeFqlbzB-R5IMxEufF Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 318 KB | |
| Sonstige | 63 KB | |
| Vertrag | 259 KB | |
| Sonstige | 2.5 MB | |
| Sonstige | 222 KB | |
| Sonstige | 271 KB | |
| Sonstige | 505 KB | |
| Sonstige | 58 KB | |
| Sonstige | 78 KB | |
| Sonstige | 186 KB | |
| Sonstige | 24 KB | |
| Sonstige | 308 KB | |
| Sonstige | 131 KB | |
| Sonstige | 26 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenBeschafft werden Beratung, Customizing und Support für den laufenden Betrieb der Plattform tpCDE im Bereich der DC-Links, also der Gleichstromverbindungen des Übertragungsnetzes. Der Auftragnehmer übernimmt Konfigurations- und Weiterentwicklungsleistungen, die in der Bewertungsmatrix mit 200 von 300 Punkten den größten Block bilden. Dazu gehören die strukturierte Einreichung und registerbasierte Steuerung von Dokumentenlieferungen, mehrstufige Prüf- und Freigabeprozesse mit paralleler Prüfung und strukturierter Kommentierung, das Aufgaben-, Klärungs- und Kommunikationsmanagement im Projektkontext, die wiederkehrende Bereitstellung projektbezogener Daten sowie die durchgängige Erfassung und Bearbeitung von Mängeln bis zur Abnahme.
Ein zweiter Block umfasst Service- und Supportleistungen mit Incidentbehandlung, Service-Requests, Ursachenanalyse, kontrollierter Überführung von Änderungen in den Produktivbetrieb und Maßnahmen zur Betriebsstabilität. Der dritte Block betrifft Projektmethodik und Zusammenarbeit von der Analyse bis zur Abnahme, einschließlich Rollen, Freigabe- und Eskalationsprozessen sowie Qualitätssicherung.
Vergeben wird eine Rahmenvereinbarung, die konkreten Leistungen werden über Einzelabrufe im SAP-System beauftragt.
Vertragsgrundlage sind die Allgemeinen Einkaufsbedingungen für informationstechnische Leistungen in der Fassung 03/2017 sowie die Zwingenden Vertragsbedingungen vom 26. Juni 2026. Abrufe erfolgen ausschließlich über den 50Hertz-Einkauf im SAP-Prozess, Beauftragungen durch andere Stellen sind zu ignorieren, und mit der Leistung darf erst nach einem solchen Abruf begonnen werden. Sämtliche Termine der Einzelabrufe sind Fixtermine, bei Verzug fallen 0,2 Prozent je Arbeitstag und bis zu 10 Prozent des Auftragswertes als Vertragsstrafe an.
Teillieferungen, Teilleistungserfassungen und Teilabnahmen sind unzulässig, sofern sie nicht ausdrücklich vereinbart wurden. Eine Beauftragung nach Aufwand ist ausgeschlossen, sofern nicht im Abruf vereinbart. Für Verstöße gegen Wettbewerbs-, Geheimhaltungs- und Werbeklauseln gilt grundsätzlich eine Vertragsstrafe von 25.000 Euro je Fall, der Bieter kann für zwei dieser Tatbestände zwischen 25.000 und 5.000 Euro wählen und zahlt dafür mit einem fiktiven Preisaufschlag.
Individuell entwickelte Software ist im kommentierten Quellcode zu übergeben, so dass ein fachkundiger Dritter Fehler beseitigen und das Programm weiterentwickeln kann.
Das Verfahren läuft als einstufiges offenes Verfahren nach § 119 Absatz 1 in Verbindung mit § 142 GWB und § 15 SektVO. Es wird europaweit bekannt gemacht, die Abwicklung erfolgt über die Vergabeplattform Ariba der Elia Group, auf der sich Bieter zuvor registrieren müssen. Vergaberelevante Fragen waren bis Freitag, den 16. Juli 2026 einzureichen, ausschließlich über die bereitgestellte Q-und-A-Vorlage.
Die Antworten werden fortlaufend und anonymisiert allen Bietern zur Verfügung gestellt. Maßgeblich sind allein die Auftragsbekanntmachung und die Vergabeunterlagen im Ordner 500_RfP, auch wenn die Plattform abweichende Angaben anzeigt. Die Zwingenden Vertragsbedingungen und die Checkliste für die Angebotsabgabe tragen das Datum 26. Juni 2026.
Dieses Verfahren ist ein Lehrstück darin, wie sich Vertragsrisiken in den Preisvergleich holen lassen, statt sie nur zu fordern: Haftungsobergrenze und Vertragsstrafe darf der Bieter innerhalb fester Grenzen selbst wählen, jede Abweichung wird über einen fiktiven Preisaufschlag rechnerisch bewertet. Das ist übertragbar, macht Angebote vergleichbar und beendet die übliche Diskussion über Haftungsklauseln, verlangt aber eine sauber definierte Preismatrix als Bezugsgröße.
Ebenfalls übernehmenswert ist die Bewertungsmatrix, die zu jedem Anwendungsfall Lösungsansatz, Praxistauglichkeit und Referenznachweis getrennt bepunktet und damit verhindert, dass ein gutes Konzept ohne belastbare Erfahrung durchgeht. Wer KRITIS-nahe Systeme ausschreibt, findet hier eine brauchbare Vorlage für Leistungsort, Fernzugriff und Datenlokalisierung, ausdrücklich einschließlich der Unterauftragnehmer.
Ein zweiter Blick lohnt beim Exit: Zwölf Monate Transitionspflicht mit einer Vertragsstrafe von 50.000 Euro sichern den Wechsel des Dienstleisters ab, ein Punkt, den viele Vergabestellen erst schmerzhaft am Vertragsende vermissen.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Beim offenen Verfahren fordert der Auftraggeber eine unbeschränkte Zahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auf. Eine vorgeschaltete Eignungsprüfung gibt es nicht, Eignung und Angebot werden in einem Schritt eingereicht und geprüft.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
50Hertz Transmission GmbH ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Berlin.
Beschafft werden Beratung, Customizing und Support für den laufenden Betrieb der Plattform tpCDE im Bereich der DC-Links, also der Gleichstromverbindungen des Übertragungsnetzes. Der Auftragnehmer übernimmt Konfigurations- und Weiterentwicklungsleistungen, die in der Bewertungsmatrix mit 200 von 300 Punkten den größten Block bilden. Dazu gehören die strukturierte Einreichung und registerbasierte Steuerung von Dokumentenlieferungen, mehrstufige Prüf- und Freigabeprozesse mit paralleler Prüfung und strukturierter Kommentierung, das Aufgaben-, Klärungs- und Kommunikationsmanagement im Projektkontext, die wiederkehrende Bereitstellung projektbezogener Daten sowie die durchgängige Erfassung und ...
Das Verfahren läuft als einstufiges offenes Verfahren nach § 119 Absatz 1 in Verbindung mit § 142 GWB und § 15 SektVO. Es wird europaweit bekannt gemacht, die Abwicklung erfolgt über die Vergabeplattform Ariba der Elia Group, auf der sich Bieter zuvor registrieren müssen. Vergaberelevante Fragen waren bis Freitag, den 16. Juli 2026 einzureichen, ausschließlich über die bereitgestellte Q-und-A-Vorlage. Die Antworten werden fortlaufend und anonymisiert allen Bietern zur Verfügung gestellt. Maßgeblich sind allein die Auftragsbekanntmachung und die Vergabeunterlagen im Ordner 500_RfP, auch wenn die Plattform abweichende Angaben anzeigt.
Die Lösung muss große Dokumentenmengen mit Plan- und Ist-Abgleich sowie Änderungen im Projektverlauf praxistauglich abbilden. Mehrstufige Prüf- und Freigabeprozesse mit parallelen Prüfungen und strukturierter Kommentierung sind zu unterstützen. Aufgaben, Klärungen und Entscheidungen sind samt Fristen und Status nachvollziehbar zu steuern. Projektbezogene Daten müssen wiederkehrend, konsistent und auch bei großen Mengen exportierbar sein. Die Mangelerfassung muss Asset-Bezug, Fristen, Offline-Nutzung und Nachvollziehbarkeit bis zur Abnahme abdecken. Das Supportkonzept muss organisatorischen Aufbau, Rollen sowie Kommunikations- und Eskalationsstrukturen beschreiben.
Vertragsgrundlage sind die Allgemeinen Einkaufsbedingungen für informationstechnische Leistungen in der Fassung 03/2017 sowie die Zwingenden Vertragsbedingungen vom 26. Juni 2026. Abrufe erfolgen ausschließlich über den 50Hertz-Einkauf im SAP-Prozess, Beauftragungen durch andere Stellen sind zu ignorieren, und mit der Leistung darf erst nach einem solchen Abruf begonnen werden. Sämtliche Termine der Einzelabrufe sind Fixtermine, bei Verzug fallen 0,2 Prozent je Arbeitstag und bis zu 10 Prozent des Auftragswertes als Vertragsstrafe an. Teillieferungen, Teilleistungserfassungen und Teilabnahmen sind unzulässig, sofern sie nicht ausdrücklich vereinbart wurden.
Aus den Unterlagen haben wir 7 Eignungskriterien und 4 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Eintragung in das Handelsregister.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.