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Nicht offenes Verfahren

BLB NRW/Köln/Neubau JVA Köln/GU_Trafogebäude

Auftraggeber
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Köln
Erfüllungsort
Köln
Art
Bauleistungen
Veröffentlicht
13.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
13.09.2026
Angebotsfrist
siehe Unterlagen
Verfahren
Nicht offenes Verfahren
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartNicht offenes Verfahren
KategorieBauleistungen
ErfüllungsortKöln
E-MailMichael.Liermann@BLB.NRW.DE Freischalten
Telefon+49 221 35660 563 Freischalten
Websitehttps://www.blb.nrw.de/service/service-fuer-auftragnehmer/standards-er Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 2 Eignungskriterien · 5 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Jahresumsatz bezogen auf KG 300 von mindestens 1,0 Mio. EUR netto je Betrachtungsjahr, gemessen an der Summe von 3 Jahresumsätzen der letzten 10 Jahre
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Angaben im Bewerbungsbogen 2.2.1 und 2.2.2
  • Mindestens 3 abgeschlossene Referenzprojekte aus dem Zeitraum 01.01.2015 bis 31.12.2024 mit Angaben zu Bauwerkskosten (KG 300), Ausführungsart (GU, Einzelgewerk, Subunternehmer) und Projektkategorie (z. B. Vollzug/Forensik/Gewahrsam, Polizei/Militär, Kernkraft, sonstige)
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Angaben in Bewerbungsbogen 2.3.3, 2.3.4, 2.3.5 und 2.3.6
Zuschlagskriterien
  • Leistungsvermögen (Jahresumsätze KG 300, 3 Jahre): Staffelung nach Höhe des Umsatzes je Jahr (1,0-1,5 Mio. EUR: 5 Punkte; >1,5-2,0 Mio. EUR: 8 Punkte; >2,0-3,0 Mio. EUR: 12 Punkte; >3,0 Mio. EUR: 15 Punkte)
    max. 45 Punkte
  • Bauwerkskosten (KG 300) der Referenzprojekte: bis 500.000 EUR: 2 Punkte; >500.000-1,0 Mio. EUR: 10 Punkte; >1,0-1,5 Mio. EUR: 15 Punkte; über 1,5 Mio. EUR: 20 Punkte je Projekt
    max. 60 Punkte
    • Ausführungsart der Referenzprojekte: Sub-/Nachunternehmer: 4 Punkte; Einzelgewerk-Unternehmer: 5 Punkte; GU: 6 Punkte je Projekt
      max. 24 Punkte
    • Projektkategorie der Referenzprojekte: Forschung/Laborbau/Sonstige: 8 Punkte; Polizei/Militär/Wachschutz: 10 Punkte; Kernkraft: 12 Punkte; Vollzug/Forensik/Gewahrsam: 20 Punkte je Projekt
      max. 60 Punkte
    • Gesamtrangfolge: Multiplikation des Wertungssatzes Bewerber (max. 45 Punkte) mit der Gesamtsumme der Referenzprojektwertung (max. 144 Punkte)
      max. 6.480 Punkte
    Noch 3 weitere Kriterien aus den Original-Unterlagen.Kriterien ansehen

    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    BLB NRW/Köln/Neubau JVA Köln/GU_Trafogebäude
    CPV
    45210000

    Vergabeunterlagen 22 Dateien · 4.7 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF4.7 MB
    22 Dateien im Paket: 12 Sonstige, 6 Formblatt, 3 Vertrag, 1 Verfahrensunterlage
    Verfahrensunterlage64 KB
    Sonstige268 KB
    Formblatt114 KB
    Formblatt30 KB
    Formblatt23 KB
    Formblatt63 KB
    Vertrag20 KB
    Vertrag70 KB
    Vertrag66 KB
    Sonstige1.5 MB
    Sonstige710 KB
    Sonstige150 KB
    Sonstige235 KB
    Sonstige1.4 MB
    Formblatt55 KB
    Sonstige263 KB
    Sonstige27 KB
    Sonstige96 KB
    Sonstige58 KB
    Sonstige69 KB
    Formblatt52 KB
    Sonstige53 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Auftragsgegenstand ist die betreibungsfähige Errichtung eines Trafogebäudes auf dem Gelände der JVA Köln in Köln-Ossendorf (Rochusstraße 350) als Teil-Generalunternehmerleistung. Das eingeschossige, teilunterkellerte Gebäude mit einer Grundfläche von ca. 11x21 m (NRF ca. 297 m², BGF ca. 316 m², BRI ca. 1.313 m³) soll in Massivbauweise mit extensivem Gründach und feuerverzinkter Blechfassade errichtet werden.

    Zu den Gewerken gehören Aushub-, Gründungs-, Rohbau-, Abdichtungs-, Estrich-, Dach-, Fassaden-, Schlosser-, Gerüst- und Ausbauarbeiten sowie Erdung und Blitzschutz. Das Gebäude nimmt drei Transformatoren, eine Netzersatzanlage, eine Kraftstoff-Aufbereitungsanlage und fünf Spannungsverteilungsräume mit Unterkellerung auf. Die Ausführungsplanung sowie bautechnische Nachweiskonzepte werden vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt.

    Schnittstellen zu bauseits erbrachten Leistungen der Sicherheitstechnik und technischen Gebäudeausstattung sind zu koordinieren. Baustart ist für Anfang Mai 2027, Fertigstellung für Anfang November 2027 geplant.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Der Vertrag wird nach VOB/B abgeschlossen. Ausführungsbeginn ist der 11. Mai 2027, Fertigstellungsfrist ist der 11. November 2027; beide Daten sind als Vertragsfristen vereinbart. Bei Überschreitung von Vertragsfristen fällt eine Vertragsstrafe von 0,15 Prozent der Auftragssumme (netto) je Werktag Verzug an, gedeckelt auf insgesamt 5,0 Prozent der Auftragssumme. Verwirkte Vertragsstrafen für Einzelfristen werden auf die Strafe für die Gesamtverzögerung angerechnet.

    Bei einer Auftragssumme ab 250.000 EUR netto ist eine Vertragserfüllungssicherheit von 5 Prozent der Auftragssumme inklusive Umsatzsteuer zu leisten; die Mängelansprüchesicherheit beträgt 3 Prozent der vorläufigen Abrechnungssumme. Sicherheiten sind durch Bürgschaft auf den vom Auftraggeber vorgesehenen Formblättern zu leisten.

    Ablauf des Verfahrens

    Das Verfahren ist als VgV-Verfahren mit vorgelagertem Teilnehmerwettbewerb (Bewerberauswahl) konzipiert. Bewerber müssen Umsatznachweise und Referenzprojekte einreichen; die Rangfolge wird nach dem beschriebenen Punktesystem ermittelt. Konkrete Fristen für Teilnahmeantrag, Bieterfragen, Angebotsfrist und Zuschlagsdatum sind in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt. Der geplante Baubeginn ist der 11.

    Mai 2027.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Das Wertungsmodell mit Multiplikation statt Addition von Umsatz- und Referenzpunkten ist ungewöhnlich und erzeugt starke Spreizung zwischen Bewerbern: Wer bei den Umsätzen schwächelt, verliert überproportional, selbst wenn die Referenzen hervorragend sind. Andere Vergabestellen sollten prüfen, ob dieses Modell die gewünschte Gewichtung tatsächlich abbildet oder ob eine reine Addition ausreichend wäre.

    Die Kategorienwertung bei Referenzprojekten (Vollzug 20 Punkte, Kernkraft 12, Polizei 10, sonstige 8) ist gut auf sicherheitssensible Bauvorhaben übertragbar und kann als Vorlage für vergleichbare Ausschreibungen dienen. Die klare Abgrenzung der Sicherheitsbereiche A und B samt Personalüberprüfungspflicht ist vorbildlich dokumentiert und sollte bei JVA- oder ähnlichen Sicherheitsliegenschaften standardmäßig in die Vergabeunterlagen aufgenommen werden.

    Die Vergabenummer '025-25-00XXX' enthält noch Platzhalter, was auf einen frühen Bearbeitungsstand hindeutet und bei der Nachverfolgung des Verfahrens Probleme verursachen kann. Der Wartungszeitraum von 4 Jahren als integraler Bestandteil des Leistungsumfangs ist sinnvoll, sollte aber mit einem klar definierten Leistungsverzeichnis für die Wartungsleistungen hinterlegt sein.

    Anforderungen an die Bieter

    Mindestjahresumsatz
    1.000.000 Euro
    Der Auftraggeber verlangt diesen Jahresumsatz als Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen aus den letzten 10 Jahren
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Nicht offenes Verfahren

    Das nicht offene Verfahren läuft zweistufig. Zuerst bewerben sich Unternehmen in einem Teilnahmewettbewerb, der Auftraggeber prüft die Eignung und fordert dann eine begrenzte Zahl geeigneter Bewerber zur Angebotsabgabe auf.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "BLB NRW/Köln/Neubau JVA Köln/GU_Trafogebäude" aus?

    Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Köln ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Köln.

    Was wird ausgeschrieben?

    Auftragsgegenstand ist die betreibungsfähige Errichtung eines Trafogebäudes auf dem Gelände der JVA Köln in Köln-Ossendorf (Rochusstraße 350) als Teil-Generalunternehmerleistung. Das eingeschossige, teilunterkellerte Gebäude mit einer Grundfläche von ca. 11x21 m (NRF ca. 297 m², BGF ca. 316 m², BRI ca. 1.313 m³) soll in Massivbauweise mit extensivem Gründach und feuerverzinkter Blechfassade errichtet werden. Zu den Gewerken gehören Aushub-, Gründungs-, Rohbau-, Abdichtungs-, Estrich-, Dach-, Fassaden-, Schlosser-, Gerüst- und Ausbauarbeiten sowie Erdung und Blitzschutz.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Das Verfahren ist als VgV-Verfahren mit vorgelagertem Teilnehmerwettbewerb (Bewerberauswahl) konzipiert. Bewerber müssen Umsatznachweise und Referenzprojekte einreichen; die Rangfolge wird nach dem beschriebenen Punktesystem ermittelt. Konkrete Fristen für Teilnahmeantrag, Bieterfragen, Angebotsfrist und Zuschlagsdatum sind in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt. Der geplante Baubeginn ist der 11. Mai 2027.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Ausführung in Massivbauweise entsprechend der vom Auftraggeber bereitgestellten Ausführungsplanung Gebäudehülle mit feuerverzinkten Blechtafeln, Dach als extensives Gründach Unterkellerung der Technikräume, Zugänglichkeit über Mannloch mit Ausziehleiter Erschließung der Technikräume über separate Außentüren Einhaltung sicherheitstechnischer, ökologischer und wirtschaftlicher Anforderungen gemäß JVA-Kontext Bereitstellung baulicher Voraussetzungen für Drittgewerke (Sicherheitstechnik, TGA) und terminliche Schnittstellenkoordination

    Was gilt vertraglich?

    Der Vertrag wird nach VOB/B abgeschlossen. Ausführungsbeginn ist der 11. Mai 2027, Fertigstellungsfrist ist der 11. November 2027; beide Daten sind als Vertragsfristen vereinbart. Bei Überschreitung von Vertragsfristen fällt eine Vertragsstrafe von 0,15 Prozent der Auftragssumme (netto) je Werktag Verzug an, gedeckelt auf insgesamt 5,0 Prozent der Auftragssumme. Verwirkte Vertragsstrafen für Einzelfristen werden auf die Strafe für die Gesamtverzögerung angerechnet.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 2 Eignungskriterien und 5 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Jahresumsatz bezogen auf KG 300 von mindestens 1,0 Mio. EUR netto je Betrachtungsjahr, gemessen an der Summe von 3 Jahresumsätzen der letzten 10 Jahre.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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