Das Bundesamt für Strahlenschutz beschafft ein sozialwissenschaftliches Forschungsvorhaben zur systematischen Analyse von Des- und Fehlinformation im radiologischen Notfall. Ziel ist die Ermittlung von Tools und Methoden zur Detektion von Desinformation sowie die Erarbeitung konkreter Empfehlungen für die Krisenkommunikation des BfS und BMUKN.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Salzgitter |
| ausschreibungen@bfs.de Freischalten | |
| Telefon | +49 30 183331306 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe-online.de Freischalten |
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| Leistungsverzeichnis | 500 KB | |
| Vertrag | 222 KB | |
| Vertrag | 134 KB | |
| Sonstige | 283 KB | |
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| Sonstige | 1 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDas Forschungsvorhaben umfasst drei Arbeitspakete, die innerhalb von maximal acht Monaten zu bearbeiten sind. Im ersten Arbeitspaket (vier Monate) wird der aktuelle sozialwissenschaftliche Kenntnisstand zu Des- und Fehlinformation in radiologischen Notfällen und verwandten Krisen systematisch recherchiert, Akteure und Motivationen kategorisiert sowie bestehende Strategien und Tools zur Detektion erhoben.
Das Ergebnis wird in einem Zwischenbericht dokumentiert. Im zweiten Arbeitspaket (zwei Monate) werden auf dieser Grundlage konkrete Empfehlungen und eine abgestimmte Strategie für die Krisenkommunikation von BfS und BMUKN erarbeitet, inklusive einer Übersicht geeigneter Detektions-Tools. Das dritte Arbeitspaket (zwei Monate) umfasst die Erstellung des abschließenden Ergebnisberichts.
Alle Berichte sind barrierefrei als PDF mit PAC-Prüfbericht zu liefern. Zusätzlich sind Kurzberichte für den Programmreport Strahlenschutzforschung des BfS in Deutsch und Englisch zu erstellen.
Der Vertrag wird als Festpreisvertrag mit der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das BfS, geschlossen. Die Vergütung wird pauschal je Arbeitspaket vereinbart; bei gesetzlicher Änderung des Umsatzsteuersatzes wird der Preis angepasst. Die Zahlung erfolgt nachschüssig nach Lieferung und Abnahme der jeweiligen Arbeitspakete. Die Vertragslaufzeit und der Endtermin für die Leistungserbringung sind im Vertragsentwurf noch offen (Platzhalter).
Der Schlussbericht ist innerhalb von sechs Wochen nach dem Leistungsendtermin zu übergeben. Erkennbare Verzögerungen sind unverzüglich mitzuteilen; die Auftraggeberin kann die Fortführung über die Ausführungsfrist hinaus verlangen. Es gelten die ABFE-BMUV (Stand Dezember 2021) als Allgemeine Bedingungen, die unter anderem Kündigungsrechte, Prüfungsrechte, Berichtspflichten und Regelungen zu Erfindungen und Schutzrechten enthalten.
Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach § 9 UVgO über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) durchgeführt. Angebote sind ausschließlich elektronisch einzureichen; eine Übermittlung per E-Mail ist unzulässig und führt zum zwingenden Ausschluss. Konkrete Daten für Angebotsfrist, Bindefrist und geplanten Zuschlag sind in den vorliegenden Unterlagen nicht vollständig ausgewiesen (Platzhalter).
Bieterfragen sind über die e-Vergabe-Plattform zu stellen; bei nicht erfolgter Registrierung liegt die Pflicht zur eigenständigen Prüfung auf Änderungen beim Bieter.
Die Leistungsbeschreibung ist klar in drei zeitlich und inhaltlich abgegrenzte Arbeitspakete gegliedert, was die nachschüssige Abnahme und Vergütung erleichtert und für ähnliche Forschungsvorhaben empfehlenswert ist. Der explizite Ausschluss von Catering und nicht geforderter Konferenzen ist ein wirksames Mittel gegen Überangebote und sollte in vergleichbare Verfahren übernommen werden.
Die Anforderung, die Recherchemethodik bereits im Angebot zu beschreiben, erhöht die Vergleichbarkeit und Qualität der Angebote erheblich. Die Kombination aus Pauschalpreis und detailliertem Kalkulationsformular schafft Transparenz, ohne dem Auftragnehmer Spielraum für Nachforderungen zu lassen. Vergabestellen mit ähnlichen Forschungsvorhaben sollten die Bewertungsmatrix stets vollständig als Anlage beifügen, da sie im vorliegenden Verfahren nur referenziert, aber nicht vollständig übermittelt wurde.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Salzgitter.
Das Forschungsvorhaben umfasst drei Arbeitspakete, die innerhalb von maximal acht Monaten zu bearbeiten sind. Im ersten Arbeitspaket (vier Monate) wird der aktuelle sozialwissenschaftliche Kenntnisstand zu Des- und Fehlinformation in radiologischen Notfällen und verwandten Krisen systematisch recherchiert, Akteure und Motivationen kategorisiert sowie bestehende Strategien und Tools zur Detektion erhoben. Das Ergebnis wird in einem Zwischenbericht dokumentiert. Im zweiten Arbeitspaket (zwei Monate) werden auf dieser Grundlage konkrete Empfehlungen und eine abgestimmte Strategie für die Krisenkommunikation von BfS und BMUKN erarbeitet, inklusive einer Übersicht geeigneter Detektions-Tools.
Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach § 9 UVgO über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) durchgeführt. Angebote sind ausschließlich elektronisch einzureichen; eine Übermittlung per E-Mail ist unzulässig und führt zum zwingenden Ausschluss. Konkrete Daten für Angebotsfrist, Bindefrist und geplanten Zuschlag sind in den vorliegenden Unterlagen nicht vollständig ausgewiesen (Platzhalter). Bieterfragen sind über die e-Vergabe-Plattform zu stellen; bei nicht erfolgter Registrierung liegt die Pflicht zur eigenständigen Prüfung auf Änderungen beim Bieter.
Recherche anhand einschlägiger Literaturdatenbanken, Beschreibung der Recherchemethode (z. B. Systematic Review oder Inhaltsanalyse) im Angebot erforderlich Zu untersuchende Quellen umfassen wissenschaftliche und graue Literatur, Case Studies, Best-Practice-Beispiele, BfS-eigene Arbeiten sowie internationale Gremienberatungen Mindestens eine Fachkraft mit Promotion in einer sozialwissenschaftlichen Disziplin oder verwandten Fachbereichen muss im Projekt verfügbar sein Alle Berichte sind barrierefrei gemäß BITV als PDF-Dokument zu liefern, Nachweis durch PAC-Prüfbericht Berichte dürfen keine Firmenlogos enthalten und müssen den vorgeschriebenen Disclaimer tragen Grafiken und Bilder müssen ...
Der Vertrag wird als Festpreisvertrag mit der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das BfS, geschlossen. Die Vergütung wird pauschal je Arbeitspaket vereinbart; bei gesetzlicher Änderung des Umsatzsteuersatzes wird der Preis angepasst. Die Zahlung erfolgt nachschüssig nach Lieferung und Abnahme der jeweiligen Arbeitspakete. Die Vertragslaufzeit und der Endtermin für die Leistungserbringung sind im Vertragsentwurf noch offen (Platzhalter). Der Schlussbericht ist innerhalb von sechs Wochen nach dem Leistungsendtermin zu übergeben. Erkennbare Verzögerungen sind unverzüglich mitzuteilen; die Auftraggeberin kann die Fortführung über die Ausführungsfrist hinaus verlangen.
Aus den Unterlagen haben wir 3 Eignungskriterien und 2 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Projektleitung/Post Doc mit abgeschlossenem Studium und Promotion in einer sozialwissenschaftlichen Disziplin oder verwandten Fachbereichen, oder einschlägiger Berufserfahrung im Kontext der ....
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.