Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) beschafft Forschungs- und Entwicklungsleistungen zur Entwicklung eines Verfahrens zur Identifizierung von Wildunfallstrecken. Der Auftragnehmer soll Methoden zur Erhebung und Analyse von Wildunfalldaten, zur Berechnung und Visualisierung von Wildunfalldichten sowie zur Signifikanzermittlung von Wildunfallstrecken erarbeiten. Das Vorhaben umfasst zudem die Ermittlung von Unfallkosten.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Bergisch Gladbach |
| support@bescha.bund.de Freischalten | |
| Telefon | 0228 99 610-1234 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=890961 Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 389 KB | |
| Verfahrensunterlage | 270 KB | |
| Formblatt | 81 KB | |
| Formblatt | 189 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 267 KB | |
| Vertrag | 140 KB | |
| Vertrag | 470 KB | |
| Sonstige | 2.1 MB | |
| Sonstige | 11 KB | |
| Sonstige | 753 KB | |
| Formblatt | 107 KB | |
| Formblatt | 547 KB | |
| Formblatt | 83 KB | |
| Sonstige | 47 KB | |
| Sonstige | 537 KB | |
| Sonstige | 65 KB | |
| Sonstige | 856 KB | |
| Sonstige | 168 KB | |
| Sonstige | 40 KB | |
| Sonstige | 1 KB | |
| Plan | 28 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenIm Rahmen des Forschungsvorhabens soll ein Verfahren zur Identifizierung von Wildunfallstrecken entwickelt werden. Der Auftragnehmer erhebt und analysiert Wildunfalldaten und entwickelt Methoden zur Berechnung sowie Visualisierung von Wildunfalldichten, Wildunfallstrecken, stetigen Wildunfallstrecken und Wildunfallhäufungsstellen. Zudem sind Verfahren zur Signifikanzermittlung von stetigen Wildunfallstrecken sowie zur Unfallkostenermittlung zu erarbeiten.
Der Auftragnehmer erstellt Zwischen- und Schlussberichte sowie sonstige technische FE-Ergebnisse und übergibt diese der BASt. Die Nutzungsrechte an den Ergebnisse gehen auf die Auftraggeberin über. Das Gesamtentgelt ist auf 150.000 Euro brutto begrenzt.
Es wird ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag (FE-Vertrag) nach der BASt-Vertragsvorlage Version 1.01 (April 2026) geschlossen. Die Vergütung richtet sich nach der VO PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen; die Preisart ist im Angebot zu kalkulieren. Abschlagszahlungen sind gemäß § 10 und § 13 des FE-Vertrags vorgesehen, sofern ein entsprechender Meilenstein- und Zahlungsplan vereinbart wird.
Der Vertrag enthält Regelungen zu Nutzungsrechten, Schutzrechten, Vertraulichkeit, Datenschutz, Unterauftragsvergabe sowie zu Kündigung und Haftung. Leistungsänderungen sind in § 30 des FE-Vertrags geregelt. Eine Vertragsstrafe ist den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich zu entnehmen.
Das Vergabeverfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach UVgO durchgeführt. Die Angebotsfrist endet am 27.10.2026 um 06:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 26.01.2027. Die Vergabeunterlagen wurden am 16.09.2026 datiert. Der Projektstart ist unmittelbar nach Zuschlag vorgesehen. Bieterfragen sind über die e-Vergabe-Plattform einzureichen.
Die Leistungsbeschreibung ist klar in Hinweise zur Angebotserstellung und verbindliche Vertragsbestandteile getrennt, was Bietern Orientierung gibt und Ausschlussrisiken reduziert. Die Kombination aus einer harten Kostenrahmengrenze (150.000 Euro brutto als Ausschlusskriterium) und qualitativen Zuschlagskriterien ohne explizite Gewichtungen birgt das Risiko von Anfechtungen, da die Gewichtung der Qualitätskriterien nicht transparent ausgewiesen ist.
Die Anforderung von zwei thematisch getrennten Referenzlisten zu spezifischen Fachgebieten (Wildunfalldaten und Signifikanzanalysen) ist ein gutes Muster für spezialisierte FuE-Vergaben, um fachfremde Bieter frühzeitig auszuschließen. Die Pflicht zur Garantieerklärung für Universitäten und Forschungseinrichtungen ist ein beachtenswerter Sonderweg, der bei vergleichbaren FuE-Vorhaben mit öffentlich geförderter Konkurrenz übernommen werden sollte.
Der Meilenstein- und Zahlungsplan als Pflichtanlage mit haushaltsrechtlicher Verknüpfung ist ein praxistaugliches Steuerungsinstrument, das auch bei anderen FuE-Vorhaben eingesetzt werden kann.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2 ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bergisch Gladbach.
Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll ein Verfahren zur Identifizierung von Wildunfallstrecken entwickelt werden. Der Auftragnehmer erhebt und analysiert Wildunfalldaten und entwickelt Methoden zur Berechnung sowie Visualisierung von Wildunfalldichten, Wildunfallstrecken, stetigen Wildunfallstrecken und Wildunfallhäufungsstellen. Zudem sind Verfahren zur Signifikanzermittlung von stetigen Wildunfallstrecken sowie zur Unfallkostenermittlung zu erarbeiten. Der Auftragnehmer erstellt Zwischen- und Schlussberichte sowie sonstige technische FE-Ergebnisse und übergibt diese der BASt. Die Nutzungsrechte an den Ergebnisse gehen auf die Auftraggeberin über.
Das Vergabeverfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach UVgO durchgeführt. Die Angebotsfrist endet am 27.10.2026 um 06:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 26.01.2027. Die Vergabeunterlagen wurden am 16.09.2026 datiert. Der Projektstart ist unmittelbar nach Zuschlag vorgesehen. Bieterfragen sind über die e-Vergabe-Plattform einzureichen.
Das Angebot muss eine Vorhabensbeschreibung mit den Abschnitten Stand der Wissenschaft und Technik, Gesamtziel, Vorgehenskonzept und Organisation des Projekts enthalten. Der Bieter muss einen Zeitplan sowie einen Meilenstein- und Zahlungsplan vorlegen, der Bezeichnung, Leistungsinhalt und Zahlungszeitpunkte der Meilensteine enthält. Die wissenschaftliche Methodik muss die Datenerhebung, Analyse und Visualisierung von Wildunfalldichten und Wildunfallstrecken, Signifikanzermittlung sowie Unfallkostenermittlung abdecken. Der Projektleiter und die Hauptbearbeiter sind namentlich zu benennen; Gremientätigkeiten sind anzugeben.
Es wird ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag (FE-Vertrag) nach der BASt-Vertragsvorlage Version 1.01 (April 2026) geschlossen. Die Vergütung richtet sich nach der VO PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen; die Preisart ist im Angebot zu kalkulieren. Abschlagszahlungen sind gemäß § 10 und § 13 des FE-Vertrags vorgesehen, sofern ein entsprechender Meilenstein- und Zahlungsplan vereinbart wird. Der Vertrag enthält Regelungen zu Nutzungsrechten, Schutzrechten, Vertraulichkeit, Datenschutz, Unterauftragsvergabe sowie zu Kündigung und Haftung. Leistungsänderungen sind in § 30 des FE-Vertrags geregelt.
Aus den Unterlagen haben wir 5 Eignungskriterien und 6 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Bankerklärung.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.