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Öffentliche Ausschreibung

FE 03.0665/2026/FRB - Verfahren zur Identifizierung von Wildunfallstrecken

Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
Erfüllungsort
Bergisch Gladbach
Art
Sonstige
Veröffentlicht
16.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
16.09.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortBergisch Gladbach
E-Mailsupport@bescha.bund.de Freischalten
Telefon0228 99 610-1234 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=890961 Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 5 Eignungskriterien · 6 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Bankerklärung
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Bankerklärung
  • Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung in geeigneter Höhe
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Nachweis der Versicherung
Zuschlagskriterien
  • Wissenschaftliche Herangehensweise (Problemfeld, Zielsetzung, gewählte Methoden zu Datenerhebung, Analyse, Signifikanzermittlung, Unfallkostenermittlung)
  • Qualitätssicherung der Bearbeitung
  • Mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren zu Kenntnissen und Erfahrungen auf dem Gebiet Erhebung und Analyse von Wildunfalldaten
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Referenzliste 1 (Vergabeunterlage Nr. 4a)
  • Mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren zu Kenntnissen und Erfahrungen, Durchführung von Signifikanzanalysen in der Wildunfallforschung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Referenzliste 2 (Vergabeunterlage Nr. 4a)
  • Eigenerklärung über die Qualifikation der Mitarbeiter mit namentlicher Nennung des Projektleiters und der Hauptbearbeiter sowie Information über Gremientätigkeiten
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Formlose Eigenerklärung
  • Ressourcenplanung (Verteilung von Personal- und Sachmitteln auf Arbeitspakete)
  • Maßnahmen zur Gewährleistung der Termintreue
  • Zusammenarbeit der Beteiligten
  • Rechte- und Nutzungsumfang der FE-Ergebnisse
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
FE 03.0665/2026/FRB - Verfahren zur Identifizierung von Wildunfallstrecken
CPV
73000000

Vergabeunterlagen 21 Dateien · 6.3 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF6.3 MB
21 Dateien im Paket: 10 Sonstige, 5 Formblatt, 2 Verfahrensunterlage, 2 Vertrag, 1 Leistungsverzeichnis
Verfahrensunterlage389 KB
Verfahrensunterlage270 KB
Formblatt81 KB
Formblatt189 KB
Leistungsverzeichnis267 KB
Vertrag140 KB
Vertrag470 KB
Sonstige2.1 MB
Sonstige11 KB
Sonstige753 KB
Formblatt107 KB
Formblatt547 KB
Formblatt83 KB
Sonstige47 KB
Sonstige537 KB
Sonstige65 KB
Sonstige856 KB
Sonstige168 KB
Sonstige40 KB
Sonstige1 KB
Plan28 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll ein Verfahren zur Identifizierung von Wildunfallstrecken entwickelt werden. Der Auftragnehmer erhebt und analysiert Wildunfalldaten und entwickelt Methoden zur Berechnung sowie Visualisierung von Wildunfalldichten, Wildunfallstrecken, stetigen Wildunfallstrecken und Wildunfallhäufungsstellen. Zudem sind Verfahren zur Signifikanzermittlung von stetigen Wildunfallstrecken sowie zur Unfallkostenermittlung zu erarbeiten.

Der Auftragnehmer erstellt Zwischen- und Schlussberichte sowie sonstige technische FE-Ergebnisse und übergibt diese der BASt. Die Nutzungsrechte an den Ergebnisse gehen auf die Auftraggeberin über. Das Gesamtentgelt ist auf 150.000 Euro brutto begrenzt.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Es wird ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag (FE-Vertrag) nach der BASt-Vertragsvorlage Version 1.01 (April 2026) geschlossen. Die Vergütung richtet sich nach der VO PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen; die Preisart ist im Angebot zu kalkulieren. Abschlagszahlungen sind gemäß § 10 und § 13 des FE-Vertrags vorgesehen, sofern ein entsprechender Meilenstein- und Zahlungsplan vereinbart wird.

Der Vertrag enthält Regelungen zu Nutzungsrechten, Schutzrechten, Vertraulichkeit, Datenschutz, Unterauftragsvergabe sowie zu Kündigung und Haftung. Leistungsänderungen sind in § 30 des FE-Vertrags geregelt. Eine Vertragsstrafe ist den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich zu entnehmen.

Ablauf des Verfahrens

Das Vergabeverfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach UVgO durchgeführt. Die Angebotsfrist endet am 27.10.2026 um 06:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 26.01.2027. Die Vergabeunterlagen wurden am 16.09.2026 datiert. Der Projektstart ist unmittelbar nach Zuschlag vorgesehen. Bieterfragen sind über die e-Vergabe-Plattform einzureichen.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung ist klar in Hinweise zur Angebotserstellung und verbindliche Vertragsbestandteile getrennt, was Bietern Orientierung gibt und Ausschlussrisiken reduziert. Die Kombination aus einer harten Kostenrahmengrenze (150.000 Euro brutto als Ausschlusskriterium) und qualitativen Zuschlagskriterien ohne explizite Gewichtungen birgt das Risiko von Anfechtungen, da die Gewichtung der Qualitätskriterien nicht transparent ausgewiesen ist.

Die Anforderung von zwei thematisch getrennten Referenzlisten zu spezifischen Fachgebieten (Wildunfalldaten und Signifikanzanalysen) ist ein gutes Muster für spezialisierte FuE-Vergaben, um fachfremde Bieter frühzeitig auszuschließen. Die Pflicht zur Garantieerklärung für Universitäten und Forschungseinrichtungen ist ein beachtenswerter Sonderweg, der bei vergleichbaren FuE-Vorhaben mit öffentlich geförderter Konkurrenz übernommen werden sollte.

Der Meilenstein- und Zahlungsplan als Pflichtanlage mit haushaltsrechtlicher Verknüpfung ist ein praxistaugliches Steuerungsinstrument, das auch bei anderen FuE-Vorhaben eingesetzt werden kann.

Anforderungen an die Bieter

Geforderte Referenzen
2 Referenzen aus den letzten 5 Jahren
Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.
Bindefrist
91 Tage
So lange bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "FE 03.0665/2026/FRB - Verfahren zur Identifizierung von Wildunfallstrecken" aus?

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2 ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bergisch Gladbach.

Was wird ausgeschrieben?

Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll ein Verfahren zur Identifizierung von Wildunfallstrecken entwickelt werden. Der Auftragnehmer erhebt und analysiert Wildunfalldaten und entwickelt Methoden zur Berechnung sowie Visualisierung von Wildunfalldichten, Wildunfallstrecken, stetigen Wildunfallstrecken und Wildunfallhäufungsstellen. Zudem sind Verfahren zur Signifikanzermittlung von stetigen Wildunfallstrecken sowie zur Unfallkostenermittlung zu erarbeiten. Der Auftragnehmer erstellt Zwischen- und Schlussberichte sowie sonstige technische FE-Ergebnisse und übergibt diese der BASt. Die Nutzungsrechte an den Ergebnisse gehen auf die Auftraggeberin über.

Wie läuft das Verfahren ab?

Das Vergabeverfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach UVgO durchgeführt. Die Angebotsfrist endet am 27.10.2026 um 06:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 26.01.2027. Die Vergabeunterlagen wurden am 16.09.2026 datiert. Der Projektstart ist unmittelbar nach Zuschlag vorgesehen. Bieterfragen sind über die e-Vergabe-Plattform einzureichen.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Das Angebot muss eine Vorhabensbeschreibung mit den Abschnitten Stand der Wissenschaft und Technik, Gesamtziel, Vorgehenskonzept und Organisation des Projekts enthalten. Der Bieter muss einen Zeitplan sowie einen Meilenstein- und Zahlungsplan vorlegen, der Bezeichnung, Leistungsinhalt und Zahlungszeitpunkte der Meilensteine enthält. Die wissenschaftliche Methodik muss die Datenerhebung, Analyse und Visualisierung von Wildunfalldichten und Wildunfallstrecken, Signifikanzermittlung sowie Unfallkostenermittlung abdecken. Der Projektleiter und die Hauptbearbeiter sind namentlich zu benennen; Gremientätigkeiten sind anzugeben.

Was gilt vertraglich?

Es wird ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag (FE-Vertrag) nach der BASt-Vertragsvorlage Version 1.01 (April 2026) geschlossen. Die Vergütung richtet sich nach der VO PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen; die Preisart ist im Angebot zu kalkulieren. Abschlagszahlungen sind gemäß § 10 und § 13 des FE-Vertrags vorgesehen, sofern ein entsprechender Meilenstein- und Zahlungsplan vereinbart wird. Der Vertrag enthält Regelungen zu Nutzungsrechten, Schutzrechten, Vertraulichkeit, Datenschutz, Unterauftragsvergabe sowie zu Kündigung und Haftung. Leistungsänderungen sind in § 30 des FE-Vertrags geregelt.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 5 Eignungskriterien und 6 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Bankerklärung.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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