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Öffentliche Ausschreibung

FE 15.0748/2026/FRB - Abschätzung der Auswirkungen von Überladungen auf Brücken und zur Verteilung von Achslastmessstel-len zur Berechnung dieser Abschätzungen

Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
Erfüllungsort
Bergisch Gladbach
Art
Sonstige
Veröffentlicht
10.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
10.09.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortBergisch Gladbach
E-Mailforschungsvergabe@bast.de Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=889742 Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 3 Eignungskriterien · 5 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Keine Anforderungen vorgesehen
    Berufsausübung · entfällt
  • Nachweis wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Bankerklärung sowie Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung in geeigneter Höhe
Zuschlagskriterien
  • Belastbarkeit der Ergebnisse (Qualitätssicherung, Überprüfung, gewähltes Vorgehen)
  • Projektorganisation und -konzeption (Personal-, Kosten- und Zeitplanung, Kommunikation, Datenformate)
  • Nachweis technischer und beruflicher Leistungsfähigkeit anhand von Referenzen
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Referenzlisten 1 bis 4 (Vergabeunterlage Nr. 4a)
  • Zweckmäßigkeit und Anwendbarkeit (Brückenbestand, Komplexität des Berechnungsmodells, Umsetzbarkeit)
  • Statistische und analytische Methodik (Grundsätze, Verbindung mit numerischen Berechnungen, Unsicherheiten)
  • Rechte- und Nutzungsumfang der FE-Ergebnisse (vorbestehende Teile, Werkzeuge, Einschränkungen, Folgekosten)
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
FE 15.0748/2026/FRB - Abschätzung der Auswirkungen von Überladungen auf Brücken und zur Verteilung von Achslastmessstel-len zur Berechnung dieser Abschätzungen
CPV
73000000

Vergabeunterlagen 22 Dateien · 6.3 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF6.3 MB
22 Dateien im Paket: 12 Sonstige, 6 Formblatt, 2 Vertrag, 1 Verfahrensunterlage, 1 Leistungsverzeichnis
Verfahrensunterlage124 KB
Formblatt76 KB
Formblatt189 KB
Formblatt77 KB
Leistungsverzeichnis124 KB
Vertrag58 KB
Vertrag463 KB
Sonstige145 KB
Sonstige2.1 MB
Sonstige234 KB
Sonstige11 KB
Sonstige753 KB
Formblatt39 KB
Formblatt547 KB
Formblatt83 KB
Sonstige47 KB
Sonstige537 KB
Sonstige60 KB
Sonstige856 KB
Sonstige168 KB
Sonstige311 KB
Sonstige1 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens soll ein allgemeines, aber detailliertes Berechnungsmodell entwickelt werden, das die Auswirkungen des Schwerverkehrs auf Brücken quantifiziert. Als Eingangswerte dienen reale Verkehrsdaten aus Achslastmessungen des bestehenden AMS-Netzes. Das Modell soll auf den gesamten Brückenbestand des Bundesfernstraßennetzes anwendbar sein und das fehlende Bindeglied zwischen Verkehrsdaten und Brückenbeanspruchung schließen.

Eine Fehlerfortpflanzungsanalyse soll die Auswirkungen von Messunsicherheiten auf die Ergebnisse bestimmen. Darüber hinaus sollen die Anforderungen des Modells an einzelne Achslastmessstellen (AMS) und das gesamte AMS-Netz herausgearbeitet werden. Als weiteres Ergebnis ist eine Entscheidungshilfe für den bedarfsgerechten Ausbau des AMS-Netzes zu erstellen. Die Aussagekraft des Modells bei weniger präzisen Eingangsdaten ist ebenfalls zu untersuchen.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Es wird ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag (FE-Vertrag) auf Basis der BASt-Vertragsvorlage Version 1.01 (April 2026) abgeschlossen. Die Vergütungsart und das Gesamtentgelt sind in § 8 des FE-Vertrags geregelt; das Gesamtentgelt ist auf maximal 200.000 Euro brutto begrenzt. Abschlagszahlungen sind gemäß § 10 und § 13 FE-Vertrag vorgesehen, setzen jedoch den Empfang einer entsprechenden Gegenleistung voraus und dürfen maximal dem Wert der empfangenen Leistung entsprechen.

Hierfür ist ein Meilenstein- und Zahlungsplan einzureichen. Wird kein solcher Plan vorgelegt, erfolgt die Vergütung grundsätzlich erst bei Projektabschluss nach Abnahme des Schlussberichts. Der Vertrag enthält detaillierte Regelungen zu Nutzungsrechten, Schutzrechten, Vertraulichkeit, Datenschutz, Leistungsänderungen und Kündigung (§§ 20 bis 35). Unteraufträge sind gemäß § 28 FE-Vertrag unter Einhaltung der vergaberechtlichen Vorgaben zulässig.

Ablauf des Verfahrens

Die Vergabeunterlagen tragen das Datum 09.09.2026. Sachdienliche Auskünfte wurden am 18.09.2026 veröffentlicht. Konkrete Fristen für Bieterfragen, die Angebotsfrist, die Bindefrist sowie den geplanten Zuschlag oder Leistungsbeginn sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung trennt klar zwischen unverbindlichem Vorschlag zum Vorgehen und verbindlichen Mindestanforderungen an die Projektkonzeption, was die Bewertung von Angeboten erheblich erleichtert und rechtssicher macht. Der explizite Kostenrahmen mit Ausschlusswirkung ist ein einfaches, wirksames Instrument zur Steuerung des Vergabeverfahrens, das auch für andere FE-Vorhaben übernommen werden kann.

Die detaillierten Vorgaben zum Meilenstein- und Zahlungsplan mit Mindestanteil für den Schlussbericht stellen eine haushaltsrechtlich saubere Lösung dar, die Nachahmung verdient. Die qualitative Wertung anhand klar beschriebener Zuschlagskriterien mit dem Hinweis auf mögliche Nullpunkt-Abwertung schafft Transparenz und Anreize für substanzielle Angebote. Für Vergabestellen, die ähnliche Forschungsvorhaben ausschreiben, lohnt ein Blick auf die Regelungen zur KI-Nutzung und zu vorbestehenden Teilen und Werkzeugen, da diese Aspekte in klassischen Vergabeunterlagen oft fehlen.

Anforderungen an die Bieter

Geforderte Referenzen
4 Referenzen
Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "FE 15.0748/2026/FRB - Abschätzung der Auswirkungen von Überladungen auf Brücken und zur Ve" aus?

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2 ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bergisch Gladbach.

Was wird ausgeschrieben?

Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens soll ein allgemeines, aber detailliertes Berechnungsmodell entwickelt werden, das die Auswirkungen des Schwerverkehrs auf Brücken quantifiziert. Als Eingangswerte dienen reale Verkehrsdaten aus Achslastmessungen des bestehenden AMS-Netzes. Das Modell soll auf den gesamten Brückenbestand des Bundesfernstraßennetzes anwendbar sein und das fehlende Bindeglied zwischen Verkehrsdaten und Brückenbeanspruchung schließen. Eine Fehlerfortpflanzungsanalyse soll die Auswirkungen von Messunsicherheiten auf die Ergebnisse bestimmen.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Vergabeunterlagen tragen das Datum 09.09.2026. Sachdienliche Auskünfte wurden am 18.09.2026 veröffentlicht. Konkrete Fristen für Bieterfragen, die Angebotsfrist, die Bindefrist sowie den geplanten Zuschlag oder Leistungsbeginn sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Das Berechnungsmodell muss auf den gesamten Brückenbestand des Bundesfernstraßennetzes anwendbar sein. Als Eingangswerte sind Daten aus Achslastmessstellen (Weigh-In-Motion) zu verwenden. Eine Fehlerfortpflanzungsanalyse zur Quantifizierung von Messunsicherheiten ist durchzuführen. Die Anforderungen an einzelne Achslastmessstellen und das gesamte AMS-Netz sind zu beschreiben. Eine Entscheidungshilfe für den Ausbau des AMS-Netzes ist zu erstellen. Die Aussagekraft des Modells bei weniger genauen Eingangsdaten ist zu untersuchen.

Was gilt vertraglich?

Es wird ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag (FE-Vertrag) auf Basis der BASt-Vertragsvorlage Version 1.01 (April 2026) abgeschlossen. Die Vergütungsart und das Gesamtentgelt sind in § 8 des FE-Vertrags geregelt; das Gesamtentgelt ist auf maximal 200.000 Euro brutto begrenzt. Abschlagszahlungen sind gemäß § 10 und § 13 FE-Vertrag vorgesehen, setzen jedoch den Empfang einer entsprechenden Gegenleistung voraus und dürfen maximal dem Wert der empfangenen Leistung entsprechen. Hierfür ist ein Meilenstein- und Zahlungsplan einzureichen. Wird kein solcher Plan vorgelegt, erfolgt die Vergütung grundsätzlich erst bei Projektabschluss nach Abnahme des Schlussberichts.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 3 Eignungskriterien und 5 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Keine Anforderungen vorgesehen.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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