Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) beschafft ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Abschätzung der Auswirkungen von Überladungen auf Brücken sowie zur optimalen Verteilung von Achslastmessstellen. Es soll ein allgemeines, detailliertes Berechnungsmodell entwickelt werden, das reale Verkehrsdaten aus Achslastmessungen als Eingangswerte nutzt und auf den gesamten Brückenbestand des Bundesfernstraßennetzes anwendbar ist.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Bergisch Gladbach |
| forschungsvergabe@bast.de Freischalten | |
| Website | https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=889742 Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 124 KB | |
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| Leistungsverzeichnis | 124 KB | |
| Vertrag | 58 KB | |
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| Sonstige | 145 KB | |
| Sonstige | 2.1 MB | |
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| Formblatt | 39 KB | |
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| Sonstige | 47 KB | |
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| Sonstige | 60 KB | |
| Sonstige | 856 KB | |
| Sonstige | 168 KB | |
| Sonstige | 311 KB | |
| Sonstige | 1 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenIm Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens soll ein allgemeines, aber detailliertes Berechnungsmodell entwickelt werden, das die Auswirkungen des Schwerverkehrs auf Brücken quantifiziert. Als Eingangswerte dienen reale Verkehrsdaten aus Achslastmessungen des bestehenden AMS-Netzes. Das Modell soll auf den gesamten Brückenbestand des Bundesfernstraßennetzes anwendbar sein und das fehlende Bindeglied zwischen Verkehrsdaten und Brückenbeanspruchung schließen.
Eine Fehlerfortpflanzungsanalyse soll die Auswirkungen von Messunsicherheiten auf die Ergebnisse bestimmen. Darüber hinaus sollen die Anforderungen des Modells an einzelne Achslastmessstellen (AMS) und das gesamte AMS-Netz herausgearbeitet werden. Als weiteres Ergebnis ist eine Entscheidungshilfe für den bedarfsgerechten Ausbau des AMS-Netzes zu erstellen. Die Aussagekraft des Modells bei weniger präzisen Eingangsdaten ist ebenfalls zu untersuchen.
Es wird ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag (FE-Vertrag) auf Basis der BASt-Vertragsvorlage Version 1.01 (April 2026) abgeschlossen. Die Vergütungsart und das Gesamtentgelt sind in § 8 des FE-Vertrags geregelt; das Gesamtentgelt ist auf maximal 200.000 Euro brutto begrenzt. Abschlagszahlungen sind gemäß § 10 und § 13 FE-Vertrag vorgesehen, setzen jedoch den Empfang einer entsprechenden Gegenleistung voraus und dürfen maximal dem Wert der empfangenen Leistung entsprechen.
Hierfür ist ein Meilenstein- und Zahlungsplan einzureichen. Wird kein solcher Plan vorgelegt, erfolgt die Vergütung grundsätzlich erst bei Projektabschluss nach Abnahme des Schlussberichts. Der Vertrag enthält detaillierte Regelungen zu Nutzungsrechten, Schutzrechten, Vertraulichkeit, Datenschutz, Leistungsänderungen und Kündigung (§§ 20 bis 35). Unteraufträge sind gemäß § 28 FE-Vertrag unter Einhaltung der vergaberechtlichen Vorgaben zulässig.
Die Vergabeunterlagen tragen das Datum 09.09.2026. Sachdienliche Auskünfte wurden am 18.09.2026 veröffentlicht. Konkrete Fristen für Bieterfragen, die Angebotsfrist, die Bindefrist sowie den geplanten Zuschlag oder Leistungsbeginn sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.
Die Leistungsbeschreibung trennt klar zwischen unverbindlichem Vorschlag zum Vorgehen und verbindlichen Mindestanforderungen an die Projektkonzeption, was die Bewertung von Angeboten erheblich erleichtert und rechtssicher macht. Der explizite Kostenrahmen mit Ausschlusswirkung ist ein einfaches, wirksames Instrument zur Steuerung des Vergabeverfahrens, das auch für andere FE-Vorhaben übernommen werden kann.
Die detaillierten Vorgaben zum Meilenstein- und Zahlungsplan mit Mindestanteil für den Schlussbericht stellen eine haushaltsrechtlich saubere Lösung dar, die Nachahmung verdient. Die qualitative Wertung anhand klar beschriebener Zuschlagskriterien mit dem Hinweis auf mögliche Nullpunkt-Abwertung schafft Transparenz und Anreize für substanzielle Angebote. Für Vergabestellen, die ähnliche Forschungsvorhaben ausschreiben, lohnt ein Blick auf die Regelungen zur KI-Nutzung und zu vorbestehenden Teilen und Werkzeugen, da diese Aspekte in klassischen Vergabeunterlagen oft fehlen.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2 ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bergisch Gladbach.
Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens soll ein allgemeines, aber detailliertes Berechnungsmodell entwickelt werden, das die Auswirkungen des Schwerverkehrs auf Brücken quantifiziert. Als Eingangswerte dienen reale Verkehrsdaten aus Achslastmessungen des bestehenden AMS-Netzes. Das Modell soll auf den gesamten Brückenbestand des Bundesfernstraßennetzes anwendbar sein und das fehlende Bindeglied zwischen Verkehrsdaten und Brückenbeanspruchung schließen. Eine Fehlerfortpflanzungsanalyse soll die Auswirkungen von Messunsicherheiten auf die Ergebnisse bestimmen.
Die Vergabeunterlagen tragen das Datum 09.09.2026. Sachdienliche Auskünfte wurden am 18.09.2026 veröffentlicht. Konkrete Fristen für Bieterfragen, die Angebotsfrist, die Bindefrist sowie den geplanten Zuschlag oder Leistungsbeginn sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.
Das Berechnungsmodell muss auf den gesamten Brückenbestand des Bundesfernstraßennetzes anwendbar sein. Als Eingangswerte sind Daten aus Achslastmessstellen (Weigh-In-Motion) zu verwenden. Eine Fehlerfortpflanzungsanalyse zur Quantifizierung von Messunsicherheiten ist durchzuführen. Die Anforderungen an einzelne Achslastmessstellen und das gesamte AMS-Netz sind zu beschreiben. Eine Entscheidungshilfe für den Ausbau des AMS-Netzes ist zu erstellen. Die Aussagekraft des Modells bei weniger genauen Eingangsdaten ist zu untersuchen.
Es wird ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag (FE-Vertrag) auf Basis der BASt-Vertragsvorlage Version 1.01 (April 2026) abgeschlossen. Die Vergütungsart und das Gesamtentgelt sind in § 8 des FE-Vertrags geregelt; das Gesamtentgelt ist auf maximal 200.000 Euro brutto begrenzt. Abschlagszahlungen sind gemäß § 10 und § 13 FE-Vertrag vorgesehen, setzen jedoch den Empfang einer entsprechenden Gegenleistung voraus und dürfen maximal dem Wert der empfangenen Leistung entsprechen. Hierfür ist ein Meilenstein- und Zahlungsplan einzureichen. Wird kein solcher Plan vorgelegt, erfolgt die Vergütung grundsätzlich erst bei Projektabschluss nach Abnahme des Schlussberichts.
Aus den Unterlagen haben wir 3 Eignungskriterien und 5 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Keine Anforderungen vorgesehen.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.