StartseiteVergabe-ArchivBW594a Ersatzneubau Talbrücke Roemershag Bauauftrag II (BMP)
Offenes Verfahren Frist läuft bis 13.11.2026

BW594a Ersatzneubau Talbrücke Roemershag Bauauftrag II (BMP)

Auftraggeber
Die Autobahn GmbH des Bundes - NL Nordbayern
Erfüllungsort
Bad Brückenau/Volkers und Bad Brückenau/Wildflecken bei Betriebs-km 593+887,236 bis 594+209,236
Art
Bauleistungen
Veröffentlicht
20.09.2026
Angebotsfrist
13.11.2026
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Zeitplan

Veröffentlichung
20.09.2026
Angebotsfrist
13.11.2026 · läuft
Verfahren
Offenes Verfahren
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartOffenes Verfahren
KategorieBauleistungen
ErfüllungsortBad Brückenau/Volkers und Bad Brückenau/Wildflecken bei Betriebs-km 593+887,236 bis 594+209,236
E-Mailvergabe.nordbayern@autobahn.de Freischalten
Telefon00499114621-01 Freischalten
Websitehttps://vergabe.autobahn.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?functi Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 5 Eignungskriterien · 2 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Eintrag im Handelsregister, Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer; alternativ Nachweis, dass keine Eintragungspflicht besteht
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung; auf Verlangen Gewerbeanmeldung, Berufs-/Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder IHK oder sonstige Nachweise
  • Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
    Berufsausübung · Eigenerklärung; auf Verlangen qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
Zuschlagskriterien
  • Preis
    90 %
  • Ausführungszeit
    10 %
  • Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung; auf Verlangen Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse und des Finanzamtes
  • Keine Insolvenz, kein vergleichbares Verfahren, keine Liquidation
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung
  • Keine schwere Verfehlung, die die Zuverlässigkeit in Frage stellt; keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung; Abfrage aus dem Wettbewerbsregister durch den Auftraggeber ab 30.000 Euro netto
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    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    BW594a Ersatzneubau Talbrücke Roemershag Bauauftrag II (BMP)
    CPV
    45000000, 45233124, 45233110

    Vergabeunterlagen 67 Dateien · 742.8 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF742.8 MB
    67 Dateien im Paket: 32 Sonstige, 19 Plan, 6 Formblatt, 5 Vertrag, 2 Verfahrensunterlage
    Verfahrensunterlage122 KB
    Formblatt28 KB
    Verfahrensunterlage185 KB
    Sonstige201 KB
    Formblatt77 KB
    Formblatt605 KB
    Formblatt1.2 MB
    Sonstige1.1 MB
    Leistungsverzeichnis1.1 MB
    Leistungsverzeichnis2.5 MB
    Vertrag152 KB
    Vertrag103 KB
    Vertrag467 KB
    Vertrag23 KB
    Vertrag81 KB
    Sonstige420 KB
    Sonstige3.2 MB
    Sonstige128 KB
    Sonstige1.7 MB
    Sonstige73 KB
    Sonstige205 KB
    Sonstige6.1 MB
    Sonstige9.0 MB
    Sonstige33.6 MB
    Sonstige4.2 MB
    Sonstige3.4 MB
    Sonstige951 KB
    Sonstige80 KB
    Sonstige74 KB
    Sonstige71 KB
    Sonstige139 KB
    Sonstige549 KB
    Sonstige4.5 MB
    Sonstige141 KB
    Sonstige10 KB
    Sonstige13 KB
    Formblatt1.6 MB
    Sonstige77 KB
    Sonstige248 KB
    Sonstige337 KB
    und 27 weitere
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Der Auftrag betrifft den Ersatzneubau der Talbrücke Römershag (BW 594a) an der BAB A7 im Bereich Nordbayern als Bauauftrag II (BMP). Die Leistungen umfassen den Neubau des Überbaus für beide Richtungsfahrbahnen (Richtung Fulda und Richtung Würzburg) sowie alle zugehörigen Ausstattungsarbeiten. Darüber hinaus sind ein Regenrückhaltebecken einschließlich Anschluss an die Vorflut, eine Lärmschutzwand und die Herstellung der Entwässerungsanlagen zu errichten.

    Die Baumaßnahme wird in zwei Hauptbauphasen (BA II-1 Neubau RiFa Fulda, BA II-2 Rest-Abbruch und Neubau RiFa Würzburg) bei laufendem Verkehr auf der Autobahn durchgeführt. Zu den Leistungen zählen auch die Einrichtung und der Rückbau sämtlicher Verkehrsführungen sowie die erforderlichen Verkehrssicherungsmaßnahmen gemäß den Unterlageunterlagen 9.4 und 9.5. Ein vertraglich zugesicherter Baustillstand von ca.

    einem Jahr ist für die Räumung des Baufeldes zugunsten des Abbruchunternehmers der zweiten Teilbrücke vorgesehen. Abschließend sind Restarbeiten, Baustellenräumung und die Erstellung der Bestandsplanung bis zum 30.10.2032 geschuldet.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Der Vertrag wird auf Basis der VOB/B als Einheitspreisvertrag geschlossen. Vertragsfristen werden kalendermäßig auf Grundlage des jeweiligen Angebots (Amtsvorschlag oder optimierte Bauzeit) bestimmt und mit Zuschlagserteilung in den ergänzten Vertragsunterlagen festgelegt. Für die verschuldete Überschreitung der vereinbarten Vertragsfristen sind Vertragsstrafen vereinbart (geregelt in den Besonderen Vertragsbedingungen, Ziffer 2).

    Eine Stoffpreisgleitklausel ist für bestimmte Stoffe vereinbart; Mehr- oder Minderaufwendungen werden nach Überschreiten der Bagatellgrenze von 2 % der Abrechnungssumme abgerechnet, mit einer Selbstbeteiligung des Auftragnehmers von 10 %. Auf gesondertes Verlangen ist eine Urkalkulation vorzulegen. Tariftreue- und Compliance-Verpflichtungen sind Vertragsbestandteil.

    Ablauf des Verfahrens

    Das Verfahren wird als offenes Verfahren gemäß Abschnitt 2 der VOB/A (EU) durchgeführt. Die Angebotsfrist endet am 13.11.2026 um 09:00 Uhr. Die Bindefrist endet am 08.01.2027. Die Kommunikation erfolgt grundsätzlich elektronisch über die Vergabeplattform. Der geplante Ausführungsbeginn ist der 01.03.2027, der letzte Meilenstein (endgültige Verkehrsführung RiFa Fulda) ist für den 07.08.2032 vorgesehen.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Das Verfahren zeigt ein gelungenes Beispiel für die Einbindung der Ausführungszeit als echtes Zuschlagskriterium neben dem Preis, wobei die Methodik der Zeitwertung (lineare Verhältnisrechnung, Punktabzug proportional zur längeren Bauzeit) klar und nachvollziehbar dokumentiert ist. Besonders übertragbar ist die Technik, einen extern verursachten Baustillstand (Abbruch durch Dritte) pauschal aus der Wertungsbauzeit herauszurechnen, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.

    Die Kombination aus Amtsvorschlag und Möglichkeit zur optimierten Bauzeit schafft Bieterspielraum, erfordert aber eine sorgfältige Nachvertragslogik (Anpassung der Meilensteine nach Zuschlag), auf die hier ausdrücklich hingewiesen wird. Die Beschränkung von Nebenangeboten auf einen klar abgegrenzten Teilbereich (Überbau) reduziert Komplexität bei der Wertung und ist für vergleichbare Brückenbauvergaben empfehlenswert.

    Die Kopplung der Vertragsstrafe an explizit nummerierte Meilensteine in den BVB schafft Rechtssicherheit und sollte bei langen Bauzeitverträgen mit mehrphasiger Verkehrsführung Standard sein.

    Anforderungen an die Bieter

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Offenes Verfahren

    Beim offenen Verfahren fordert der Auftraggeber eine unbeschränkte Zahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auf. Eine vorgeschaltete Eignungsprüfung gibt es nicht, Eignung und Angebot werden in einem Schritt eingereicht und geprüft.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "BW594a Ersatzneubau Talbrücke Roemershag Bauauftrag II (BMP)" aus?

    Die Autobahn GmbH des Bundes - NL Nordbayern ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bad Brückenau/Volkers und Bad Brückenau/Wildflecken bei Betriebs-km 593+887,236 bis 594+209,236.

    Was wird ausgeschrieben?

    Der Auftrag betrifft den Ersatzneubau der Talbrücke Römershag (BW 594a) an der BAB A7 im Bereich Nordbayern als Bauauftrag II (BMP). Die Leistungen umfassen den Neubau des Überbaus für beide Richtungsfahrbahnen (Richtung Fulda und Richtung Würzburg) sowie alle zugehörigen Ausstattungsarbeiten. Darüber hinaus sind ein Regenrückhaltebecken einschließlich Anschluss an die Vorflut, eine Lärmschutzwand und die Herstellung der Entwässerungsanlagen zu errichten. Die Baumaßnahme wird in zwei Hauptbauphasen (BA II-1 Neubau RiFa Fulda, BA II-2 Rest-Abbruch und Neubau RiFa Würzburg) bei laufendem Verkehr auf der Autobahn durchgeführt.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist läuft bis zum 13.11.2026.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Das Verfahren wird als offenes Verfahren gemäß Abschnitt 2 der VOB/A (EU) durchgeführt. Die Angebotsfrist endet am 13.11.2026 um 09:00 Uhr. Die Bindefrist endet am 08.01.2027. Die Kommunikation erfolgt grundsätzlich elektronisch über die Vergabeplattform. Der geplante Ausführungsbeginn ist der 01.03.2027, der letzte Meilenstein (endgültige Verkehrsführung RiFa Fulda) ist für den 07.08.2032 vorgesehen.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Mit dem Angebot ist ein Terminplan einzureichen, der die gesamte Baumaßnahme einschließlich Planungsleistungen abbildet und alle Meilensteine enthält Der Terminplan muss im Hinblick auf Detaillierung und Aussagegehalt den mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellten Rahmenterminen entsprechen Bei Nebenangeboten ist zusätzlich ein Konzept in Textform vorzulegen, das den angebotenen Planungs- und Bauablauf beschreibt Nebenangebote sind nur für den Bereich Neubau des Überbaus zugelassen und müssen die Mindestanforderungen der Baubeschreibung Abschnitt 1.5 erfüllen Die Unterschreitung der Mindestausführungsfristen ist auf insgesamt maximal 180 Kalendertage begrenzt ...

    Was gilt vertraglich?

    Der Vertrag wird auf Basis der VOB/B als Einheitspreisvertrag geschlossen. Vertragsfristen werden kalendermäßig auf Grundlage des jeweiligen Angebots (Amtsvorschlag oder optimierte Bauzeit) bestimmt und mit Zuschlagserteilung in den ergänzten Vertragsunterlagen festgelegt. Für die verschuldete Überschreitung der vereinbarten Vertragsfristen sind Vertragsstrafen vereinbart (geregelt in den Besonderen Vertragsbedingungen, Ziffer 2). Eine Stoffpreisgleitklausel ist für bestimmte Stoffe vereinbart; Mehr- oder Minderaufwendungen werden nach Überschreiten der Bagatellgrenze von 2 % der Abrechnungssumme abgerechnet, mit einer Selbstbeteiligung des Auftragnehmers von 10 %.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 5 Eignungskriterien und 2 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Eintrag im Handelsregister, Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer; alternativ Nachweis, dass keine Eintragungspflicht besteht.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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