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Öffentliche Ausschreibung

Sanierung un Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal - 3. BA

Auftraggeber
Evangelische Stadtgemeinde Stendal
Erfüllungsort
Stendal
Art
Bauleistungen
Veröffentlicht
18.08.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
18.08.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieBauleistungen
ErfüllungsortStendal
E-Mailstadtgemeinde.stendal@ekmd.de Freischalten
Telefon+49 3931 212136 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=881602 Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 4 Eignungskriterien

Eignungskriterien
  • Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere vergleichbare Leistungen betrifft
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); auf Verlangen Bescheinigungen zuständiger Stellen
  • Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren; bei engerer Wahl drei Referenznachweise mit Angaben zu Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetztem Personal, technischen Besonderheiten, Art der Baumaßnahme und Bestätigung des Auftraggebers
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); auf Verlangen Referenznachweise mit Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
Zuschlagskriterien
  • keine in den Unterlagen benannt
  • Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); auf Verlangen Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug oder Handwerkskarte
  • Keine Insolvenz, keine schwere Verfehlung, ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen, Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); auf Verlangen Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialkasse und des Finanzamts, Freistellungsbescheinigung nach §48b EStG, qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
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    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Sanierung un Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal - 3. BA
    CPV
    45000000, 43000000, 44000000, 71000000

    Vergabeunterlagen 23 Dateien · 15.7 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF15.7 MB
    23 Dateien im Paket: 13 Sonstige, 2 Verfahrensunterlage, 2 Formblatt, 2 Plan, 2 Vertrag
    Verfahrensunterlage367 KB
    Verfahrensunterlage209 KB
    Formblatt383 KB
    Sonstige102 KB
    Leistungsverzeichnis7.2 MB
    Sonstige1.2 MB
    Sonstige1.1 MB
    Sonstige1.0 MB
    Plan705 KB
    Plan700 KB
    Sonstige191 KB
    Vertrag398 KB
    Vertrag196 KB
    Sonstige94 KB
    Sonstige100 KB
    Sonstige319 KB
    Sonstige147 KB
    Sonstige214 KB
    Sonstige211 KB
    Formblatt221 KB
    Sonstige1.1 MB
    GAEB-Datei89 KB
    Sonstige1 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Gegenstand des Loses 1.1 ist der Aufbau, Betrieb und Abbau von Raumgerüsten im Langhaus und Südquerhaus des Doms St. Nikolaus in Stendal als Teil des 3. Bauabschnitts der denkmalgerechten Feuchtereduzierungs- und Instandsetzungsmaßnahme. Das Gerüst soll den Gewölbemittelpunkt der Kirchenschiffe in einer maximalen Arbeitshöhe von ca. 25 m erschließen und eine Arbeitsfläche unterhalb der Gewölbe sowie einen wandseitigen Ausbau für Wandbearbeitungen umfassen.

    Ein Treppenturm ist in die Gerüstkonstruktion zu integrieren. Zur Lastverteilung über dem historischen Fußboden sind zusätzliche Gitterträger vorzusehen. Die gesamte Gerüstkonstruktion ist allseitig staubdicht mit Schrumpffolie einzuhausen, ohne Klebeband auf Wandflächen. Historische Bleiverglasungen, Epitaphien und Windeisen sind durch den Gerüstbauer fachgerecht zu sichern und vor Beschädigungen zu schützen.

    Der Anschluss an das Kreuzgewölbe ist reversibel auszuführen. Baustrom und Bauwasser werden bauseits gestellt; Zugang erfolgt über den Nordzugang des Nordquerhauses.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Die Vergabe erfolgt auf Basis der VOB als Einheitspreisvertrag. Für Mängelansprüche ist eine Sicherheit in Höhe von drei Prozent der vorläufigen Abrechnungssumme zu leisten. Auf eine Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung wird verzichtet. Vertragsstrafen sind in den Besonderen Vertragsbedingungen vorgesehen, deren genaue Höhe und Kappungsgrenze in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgefüllt sind.

    Werbung auf der Baustelle bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers. Die Baustellenordnung gemäß Baustellenverordnung wird nach Auftragserteilung Vertragsbestandteil.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Vergabe erfolgt als Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Abschnitt 1. Angebote sind elektronisch in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Konkrete Daten für Angebotsfrist, Eröffnungstermin und Bindefrist sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgefüllt. Bieter, die kein Angebot abgeben möchten, sind gebeten, die Vergabestelle baldmöglichst zu informieren. Bei Unklarheiten in den Vergabeunterlagen ist die Vergabestelle vor Angebotsabgabe in Textform zu informieren.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Das Leistungsverzeichnis ist gut strukturiert und beschreibt die besonderen Randbedingungen eines laufenden Kirchenbetriebs während der Bauzeit ausführlich, was Bietern eine realistische Kalkulation ermöglicht. Die Trennung in Lose nach Gewerk ist sinnvoll und übertragbar auf andere Kirchensanierungen oder denkmalgeschützte Gebäude mit Parallelbetrieb. Auffällig ist, dass zentrale Felder der Aufforderungsunterlagen (Angebotsfrist, Eröffnungstermin, Bindefrist, Vertragsstrafe) nicht ausgefüllt sind, was bei einer Übernahme des Musters zwingend nachzuholen ist.

    Die expliziten Schutzpflichten für historische Ausstattung und der Ausschluss von Klebeband auf Wandflächen sind mustergültige Formulierungen für vergleichbare Denkmalprojekte. Vergabestellen sollten prüfen, ob die Anforderungen an reversible Anschlüsse an historische Bausubstanz als Mindestanforderungen für Nebenangebote explizit ausgeschlossen oder aufgenommen werden sollen.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Sanierung un Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal - 3. BA" aus?

    Evangelische Stadtgemeinde Stendal ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Stendal.

    Was wird ausgeschrieben?

    Gegenstand des Loses 1.1 ist der Aufbau, Betrieb und Abbau von Raumgerüsten im Langhaus und Südquerhaus des Doms St. Nikolaus in Stendal als Teil des 3. Bauabschnitts der denkmalgerechten Feuchtereduzierungs- und Instandsetzungsmaßnahme. Das Gerüst soll den Gewölbemittelpunkt der Kirchenschiffe in einer maximalen Arbeitshöhe von ca. 25 m erschließen und eine Arbeitsfläche unterhalb der Gewölbe sowie einen wandseitigen Ausbau für Wandbearbeitungen umfassen. Ein Treppenturm ist in die Gerüstkonstruktion zu integrieren. Zur Lastverteilung über dem historischen Fußboden sind zusätzliche Gitterträger vorzusehen.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Vergabe erfolgt als Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Abschnitt 1. Angebote sind elektronisch in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Konkrete Daten für Angebotsfrist, Eröffnungstermin und Bindefrist sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgefüllt. Bieter, die kein Angebot abgeben möchten, sind gebeten, die Vergabestelle baldmöglichst zu informieren. Bei Unklarheiten in den Vergabeunterlagen ist die Vergabestelle vor Angebotsabgabe in Textform zu informieren.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Alle Arbeiten sind unter Aspekten des Denkmalschutzes und in Abstimmung mit Bauleitung, restauratorischer Fachbauleitung und Denkmalschutzbehörden auszuführen. Gerüstauf- und -abbau sind mit äußerster Vorsicht vor historischen Bleiglasfenstern und Epitaphien durchzuführen. Keine Klebebänder auf Wandflächen; reversibler Anschluss an Kreuzgewölbedecken. Lastverteilungsmaßnahmen über dem Fußboden mittels zusätzlicher Gitterträger. Staubdichte Einhausung der Gerüstkonstruktion allseitig mit Schrumpffolie. Schutz des vorhandenen Ziegelpflasterbelags und Rücksicht auf mögliche Hohlräume unter dem Fußboden.

    Was gilt vertraglich?

    Die Vergabe erfolgt auf Basis der VOB als Einheitspreisvertrag. Für Mängelansprüche ist eine Sicherheit in Höhe von drei Prozent der vorläufigen Abrechnungssumme zu leisten. Auf eine Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung wird verzichtet. Vertragsstrafen sind in den Besonderen Vertragsbedingungen vorgesehen, deren genaue Höhe und Kappungsgrenze in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgefüllt sind. Werbung auf der Baustelle bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers. Die Baustellenordnung gemäß Baustellenverordnung wird nach Auftragserteilung Vertragsbestandteil.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 4 Eignungskriterien herausgezogen, darunter: Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere vergleichbare Leistungen betrifft.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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