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Öffentliche Ausschreibung

Lichtquelle für Inspektionsmessplatz (tunable MWIR Laserquelle)

Auftraggeber
Friedrich-Schiller-Universitat Jena
Erfüllungsort
Jena
Art
Sonstige
Veröffentlicht
17.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
17.09.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortJena
E-MailRene.Fulde@uni-jena.de Freischalten
Telefon0 36 41 9-412 220 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de/ Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 5 Eignungskriterien · 7 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB
    Berufsausübung · Ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung (Anlage 5)
  • Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB
    Berufsausübung · Ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung (Anlage 5)
Zuschlagskriterien
  • Wellenlängengenauigkeit der Einstellung <= 1 cm-1
    max. 12 Punkte
  • Wiederholgenauigkeit der Wellenlängeneinstellung <= 0,1 cm-1
    max. 12 Punkte
  • Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz gemäß § 8 Abs. 1 S. 1 ThürVgG
    Berufsausübung · Ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung (Anlage 6), Ausschluss bei Fehlen
  • Bietererklärung zu Ausschreibungsbedingungen, Beschäftigung, Wettbewerbsregister, Mindestlohn, LkSG
    Berufsausübung · Ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung (Anlage 4)
  • Erfüllung der technischen Mindestanforderungen des Leistungsverzeichnisses
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Technische Produktbeschreibungen und Datenblätter als Angebot-Anlagen
  • Linearpolarisation mit Polarisationsverhältnis besser 100:1
    max. 6 Punkte
  • Pulsbetrieb mit einstellbaren Wiederholraten bis 3 MHz
    max. 6 Punkte
  • Betriebsarten und Scans (Set-&-Hold, Step-&-Measure, kontinuierliche Scans) mit Scan-Geschwindigkeit 200 cm-1/s
    max. 12 Punkte
  • Leistungsstabilität besser als +/-2 % (rms) über 2 Stunden
    max. 12 Punkte
  • Preis
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Lichtquelle für Inspektionsmessplatz (tunable MWIR Laserquelle)

Vergabeunterlagen 11 Dateien · 5.3 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF5.3 MB
11 Dateien im Paket: 7 Formblatt, 2 Sonstige, 1 Verfahrensunterlage, 1 Leistungsverzeichnis
Verfahrensunterlage226 KB
Formblatt535 KB
Formblatt1.2 MB
Leistungsverzeichnis277 KB
Formblatt227 KB
Formblatt283 KB
Formblatt15 KB
Formblatt2.3 MB
Formblatt162 KB
Sonstige262 KB
Sonstige1 KB
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Leistungsumfang

Die Universität Jena beschafft ein einzelnes Neugerät: eine kompakte, durchstimmbare Infrarot-Lichtquelle (MWIR-Laserquelle) als Tischgerät mit einer maximalen Stellfläche von 500 mm x 450 mm. Der Durchstimmbereich muss mindestens 10,3 µm bis 11,5 µm abdecken, die spektrale Linienbreite darf 1 cm-1 nicht überschreiten und die Ausgangsleistung muss zwischen 0,2 W und 5 W liegen. Das Gerät muss CW-Betrieb oder Pulsbetrieb mit Wiederholraten über 100 kHz unterstützen.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Laserkopf auch Controller, ein eventuell erforderlicher externer Chiller, Netzteile und alle Verbindungskabel. Der Auftragnehmer hat das Gerät am Fraunhofer IOF in Jena aufzustellen, in Betrieb zu nehmen, alle Spezifikationen nachzuweisen und mindestens zwei Mitarbeitende einzuweisen. Eine dokumentierte Programmierschnittstelle (z. B. SDK oder SCPI-Kommandos) sowie eine PC-Software-GUI zur Gerätesteuerung sind verpflichtend mitzuliefern.

Die Gewährleistung beträgt 24 Monate auf alle Komponenten.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Der Vertrag ist als Einmalkauf mit Festpreisen ausgestaltet, die Angebotspreise gelten frei Verwendungsstelle einschließlich Verpackung. Die Zahlung erfolgt abweichend vom üblichen Vorgehen als vollständige Vorauszahlung bei Zuschlag gegen Bankbürgschaft; die Bürgschaft kann nach erfolgreicher Abnahme zurückgefordert werden. Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate und beginnt mit der Abnahme bzw.

der quittieren Ablieferung an der Verwendungsstelle. Für Verzug gelten die gesetzlichen BGB-Regelungen; der Auftraggeber muss nach Mitteilung eines Verzögerungsgrunds nicht gesondert mahnen. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers sind ausdrücklich ausgeschlossen. Bei Handlungen im Sinne der §§ 331, 334 StGB ist der Auftraggeber zur Kündigung aus wichtigem Grund und zur Geltendmachung von Schadensersatz berechtigt.

Ablauf des Verfahrens

Das Verfahren wird als Öffentliche Ausschreibung gemäß ThürVgG in Verbindung mit § 9 UVgO durchgeführt. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe datiert vom 17. September 2026. Bieterfragen sind spätestens sechs Tage vor Fristende zu stellen; die Vergabestelle beantwortet Anfragen grundsätzlich bis spätestens vier Tage vor Fristablauf. Angebote müssen bis zum 06.10.2026 um 10:00 Uhr über die e-Vergabeplattform des Bundes (evergabe-online.de) eingereicht werden; verspätet eingehende Angebote werden nicht berücksichtigt.

Ein konkretes Zuschlagsdatum oder eine Bindefrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit genannt.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung dieses Verfahrens ist ein gutes Beispiel für eine klar zweistufige Wertungsstruktur: Mindestanforderungen führen bei Nichterfüllung zum Ausschluss, während zusätzliche technische Merkmale mit transparenter Punkteskala bewertet werden. Andere Vergabestellen können dieses Muster für hochspezialisierte Laborgeräte übernehmen, bei denen ein reiner Preiswettbewerb nicht sachgerecht ist.

Die Forderung nach einer Vorauszahlung gegen Bankbürgschaft ist ungewöhnlich und sollte bei Übernahme rechtlich sorgfältig geprüft werden, da sie das unternehmerische Risiko erheblich verschiebt. Auffällig ist außerdem, dass der Leistungsort (Fraunhofer IOF) vom Auftraggeber (FSU Jena) abweicht, was in der Bestellung und im Lieferschein klar dokumentiert werden muss. Die Anforderung einer dokumentierten Programmierschnittstelle und einer SDK-Schnittstelle für Messautomatisierungen ist für wissenschaftliche Beschaffungen gut übertragbar.

Die Bindefrist fehlt in den Unterlagen, was bei langen Lieferzeiten und Währungsrisiken ein Lücke darstellt, die bei ähnlichen Verfahren geschlossen werden sollte.

Anforderungen an die Bieter

Verlangte Zertifikate und Nachweise

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Lichtquelle für Inspektionsmessplatz (tunable MWIR Laserquelle)" aus?

Friedrich-Schiller-Universitat Jena ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Jena.

Was wird ausgeschrieben?

Die Universität Jena beschafft ein einzelnes Neugerät: eine kompakte, durchstimmbare Infrarot-Lichtquelle (MWIR-Laserquelle) als Tischgerät mit einer maximalen Stellfläche von 500 mm x 450 mm. Der Durchstimmbereich muss mindestens 10,3 µm bis 11,5 µm abdecken, die spektrale Linienbreite darf 1 cm-1 nicht überschreiten und die Ausgangsleistung muss zwischen 0,2 W und 5 W liegen. Das Gerät muss CW-Betrieb oder Pulsbetrieb mit Wiederholraten über 100 kHz unterstützen. Zum Lieferumfang gehören neben dem Laserkopf auch Controller, ein eventuell erforderlicher externer Chiller, Netzteile und alle Verbindungskabel.

Wie läuft das Verfahren ab?

Das Verfahren wird als Öffentliche Ausschreibung gemäß ThürVgG in Verbindung mit § 9 UVgO durchgeführt. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe datiert vom 17. September 2026. Bieterfragen sind spätestens sechs Tage vor Fristende zu stellen; die Vergabestelle beantwortet Anfragen grundsätzlich bis spätestens vier Tage vor Fristablauf. Angebote müssen bis zum 06.10.2026 um 10:00 Uhr über die e-Vergabeplattform des Bundes (evergabe-online.de) eingereicht werden; verspätet eingehende Angebote werden nicht berücksichtigt. Ein konkretes Zuschlagsdatum oder eine Bindefrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit genannt.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Das Gerät muss im Wellenlängenbereich mindestens 10,3 µm bis 11,5 µm durchstimmbar sein und eine spektrale Linienbreite von höchstens 1 cm-1 aufweisen. Die Ausgangsleistung muss mindestens 0,2 W und darf maximal 5 W betragen. Strahldivergenzen dürfen 5 mrad nicht überschreiten, der Strahldurchmesser muss kleiner als 3 mm sein, und das Beam-Pointing darf 2 mrad nicht überschreiten. CW-Betrieb oder Pulsbetrieb mit Wiederholraten über 100 kHz sind als Mindestanforderung zu erfüllen. Die Lichtquelle muss den Lasersicherheitsnormen (z. B. IEC 60825-1) entsprechen und über Schlüsselschalter, Verriegelungseingang (Interlock) und Laserwarnkennzeichnung verfügen.

Was gilt vertraglich?

Der Vertrag ist als Einmalkauf mit Festpreisen ausgestaltet, die Angebotspreise gelten frei Verwendungsstelle einschließlich Verpackung. Die Zahlung erfolgt abweichend vom üblichen Vorgehen als vollständige Vorauszahlung bei Zuschlag gegen Bankbürgschaft; die Bürgschaft kann nach erfolgreicher Abnahme zurückgefordert werden. Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate und beginnt mit der Abnahme bzw. der quittieren Ablieferung an der Verwendungsstelle. Für Verzug gelten die gesetzlichen BGB-Regelungen; der Auftraggeber muss nach Mitteilung eines Verzögerungsgrunds nicht gesondert mahnen. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 5 Eignungskriterien und 7 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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