Die Friedrich-Schiller-Universität Jena beschafft eine kompakte, durchstimmbare Infrarot-Lichtquelle (tunable MWIR Laserquelle) für einen Inspektionsmessplatz. Das Gerät dient der spektralen Charakterisierung optischer Komponenten und Bauelemente im mittleren Infrarot um 10 µm Wellenlänge. Es handelt sich um ein Neugerät als Tischgerät inklusive aller Betriebskomponenten.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Jena |
| Rene.Fulde@uni-jena.de Freischalten | |
| Telefon | 0 36 41 9-412 220 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe-online.de/ Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 226 KB | |
| Formblatt | 535 KB | |
| Formblatt | 1.2 MB | |
| Leistungsverzeichnis | 277 KB | |
| Formblatt | 227 KB | |
| Formblatt | 283 KB | |
| Formblatt | 15 KB | |
| Formblatt | 2.3 MB | |
| Formblatt | 162 KB | |
| Sonstige | 262 KB | |
| Sonstige | 1 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDie Universität Jena beschafft ein einzelnes Neugerät: eine kompakte, durchstimmbare Infrarot-Lichtquelle (MWIR-Laserquelle) als Tischgerät mit einer maximalen Stellfläche von 500 mm x 450 mm. Der Durchstimmbereich muss mindestens 10,3 µm bis 11,5 µm abdecken, die spektrale Linienbreite darf 1 cm-1 nicht überschreiten und die Ausgangsleistung muss zwischen 0,2 W und 5 W liegen. Das Gerät muss CW-Betrieb oder Pulsbetrieb mit Wiederholraten über 100 kHz unterstützen.
Zum Lieferumfang gehören neben dem Laserkopf auch Controller, ein eventuell erforderlicher externer Chiller, Netzteile und alle Verbindungskabel. Der Auftragnehmer hat das Gerät am Fraunhofer IOF in Jena aufzustellen, in Betrieb zu nehmen, alle Spezifikationen nachzuweisen und mindestens zwei Mitarbeitende einzuweisen. Eine dokumentierte Programmierschnittstelle (z. B. SDK oder SCPI-Kommandos) sowie eine PC-Software-GUI zur Gerätesteuerung sind verpflichtend mitzuliefern.
Die Gewährleistung beträgt 24 Monate auf alle Komponenten.
Der Vertrag ist als Einmalkauf mit Festpreisen ausgestaltet, die Angebotspreise gelten frei Verwendungsstelle einschließlich Verpackung. Die Zahlung erfolgt abweichend vom üblichen Vorgehen als vollständige Vorauszahlung bei Zuschlag gegen Bankbürgschaft; die Bürgschaft kann nach erfolgreicher Abnahme zurückgefordert werden. Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate und beginnt mit der Abnahme bzw.
der quittieren Ablieferung an der Verwendungsstelle. Für Verzug gelten die gesetzlichen BGB-Regelungen; der Auftraggeber muss nach Mitteilung eines Verzögerungsgrunds nicht gesondert mahnen. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers sind ausdrücklich ausgeschlossen. Bei Handlungen im Sinne der §§ 331, 334 StGB ist der Auftraggeber zur Kündigung aus wichtigem Grund und zur Geltendmachung von Schadensersatz berechtigt.
Das Verfahren wird als Öffentliche Ausschreibung gemäß ThürVgG in Verbindung mit § 9 UVgO durchgeführt. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe datiert vom 17. September 2026. Bieterfragen sind spätestens sechs Tage vor Fristende zu stellen; die Vergabestelle beantwortet Anfragen grundsätzlich bis spätestens vier Tage vor Fristablauf. Angebote müssen bis zum 06.10.2026 um 10:00 Uhr über die e-Vergabeplattform des Bundes (evergabe-online.de) eingereicht werden; verspätet eingehende Angebote werden nicht berücksichtigt.
Ein konkretes Zuschlagsdatum oder eine Bindefrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit genannt.
Die Leistungsbeschreibung dieses Verfahrens ist ein gutes Beispiel für eine klar zweistufige Wertungsstruktur: Mindestanforderungen führen bei Nichterfüllung zum Ausschluss, während zusätzliche technische Merkmale mit transparenter Punkteskala bewertet werden. Andere Vergabestellen können dieses Muster für hochspezialisierte Laborgeräte übernehmen, bei denen ein reiner Preiswettbewerb nicht sachgerecht ist.
Die Forderung nach einer Vorauszahlung gegen Bankbürgschaft ist ungewöhnlich und sollte bei Übernahme rechtlich sorgfältig geprüft werden, da sie das unternehmerische Risiko erheblich verschiebt. Auffällig ist außerdem, dass der Leistungsort (Fraunhofer IOF) vom Auftraggeber (FSU Jena) abweicht, was in der Bestellung und im Lieferschein klar dokumentiert werden muss. Die Anforderung einer dokumentierten Programmierschnittstelle und einer SDK-Schnittstelle für Messautomatisierungen ist für wissenschaftliche Beschaffungen gut übertragbar.
Die Bindefrist fehlt in den Unterlagen, was bei langen Lieferzeiten und Währungsrisiken ein Lücke darstellt, die bei ähnlichen Verfahren geschlossen werden sollte.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Friedrich-Schiller-Universitat Jena ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Jena.
Die Universität Jena beschafft ein einzelnes Neugerät: eine kompakte, durchstimmbare Infrarot-Lichtquelle (MWIR-Laserquelle) als Tischgerät mit einer maximalen Stellfläche von 500 mm x 450 mm. Der Durchstimmbereich muss mindestens 10,3 µm bis 11,5 µm abdecken, die spektrale Linienbreite darf 1 cm-1 nicht überschreiten und die Ausgangsleistung muss zwischen 0,2 W und 5 W liegen. Das Gerät muss CW-Betrieb oder Pulsbetrieb mit Wiederholraten über 100 kHz unterstützen. Zum Lieferumfang gehören neben dem Laserkopf auch Controller, ein eventuell erforderlicher externer Chiller, Netzteile und alle Verbindungskabel.
Das Verfahren wird als Öffentliche Ausschreibung gemäß ThürVgG in Verbindung mit § 9 UVgO durchgeführt. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe datiert vom 17. September 2026. Bieterfragen sind spätestens sechs Tage vor Fristende zu stellen; die Vergabestelle beantwortet Anfragen grundsätzlich bis spätestens vier Tage vor Fristablauf. Angebote müssen bis zum 06.10.2026 um 10:00 Uhr über die e-Vergabeplattform des Bundes (evergabe-online.de) eingereicht werden; verspätet eingehende Angebote werden nicht berücksichtigt. Ein konkretes Zuschlagsdatum oder eine Bindefrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit genannt.
Das Gerät muss im Wellenlängenbereich mindestens 10,3 µm bis 11,5 µm durchstimmbar sein und eine spektrale Linienbreite von höchstens 1 cm-1 aufweisen. Die Ausgangsleistung muss mindestens 0,2 W und darf maximal 5 W betragen. Strahldivergenzen dürfen 5 mrad nicht überschreiten, der Strahldurchmesser muss kleiner als 3 mm sein, und das Beam-Pointing darf 2 mrad nicht überschreiten. CW-Betrieb oder Pulsbetrieb mit Wiederholraten über 100 kHz sind als Mindestanforderung zu erfüllen. Die Lichtquelle muss den Lasersicherheitsnormen (z. B. IEC 60825-1) entsprechen und über Schlüsselschalter, Verriegelungseingang (Interlock) und Laserwarnkennzeichnung verfügen.
Der Vertrag ist als Einmalkauf mit Festpreisen ausgestaltet, die Angebotspreise gelten frei Verwendungsstelle einschließlich Verpackung. Die Zahlung erfolgt abweichend vom üblichen Vorgehen als vollständige Vorauszahlung bei Zuschlag gegen Bankbürgschaft; die Bürgschaft kann nach erfolgreicher Abnahme zurückgefordert werden. Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate und beginnt mit der Abnahme bzw. der quittieren Ablieferung an der Verwendungsstelle. Für Verzug gelten die gesetzlichen BGB-Regelungen; der Auftraggeber muss nach Mitteilung eines Verzögerungsgrunds nicht gesondert mahnen. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Aus den Unterlagen haben wir 5 Eignungskriterien und 7 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.