Beschafft wird eine Planungsdienstleistung zur Erarbeitung von Methoden, Vorgehensweisen und Aufwandsabschätzungen für die Fortschreibung des Schutzgebiets- und Biotopverbundsystems (SBVS) des Landes Schleswig-Holstein anhand von zwei Piloträumen. Der Auftragnehmer soll GIS-gestützt räumliche Abgrenzungen überprüfen und anpassen, textliche Erläuterungen überarbeiten sowie eine Leistungsbeschreibung einschließlich Aufwandsschätzung für die anschließende landesweite Gesamtfortschreibung erstellen.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 24103 Kiel |
| kristina.mollau@gmsh.de Freischalten | |
| Website | https://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/login/ Freischalten |
| Bekanntmachung | 136 KB | |
| Bekanntmachung | 136 KB | |
| Sonstige | 385 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 329 KB | |
| Vertrag | 52 KB | |
| Vertrag | 119 KB | |
| Sonstige | 200 KB | |
| Sonstige | 22 KB | |
| Sonstige | 17 KB | |
| Sonstige | 1.2 MB | |
| Sonstige | 46 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer erarbeitet in zwei vom Auftraggeber abgegrenzten Piloträumen Methoden und Best-Practice-Ansätze für die Fortschreibung des SBVS des Landes Schleswig-Holstein. Im Bereich der räumlichen Abgrenzung sind GIS-basierte Geometriekorrekturen durchzuführen, topografische Anpassungen vorzunehmen und Attributfehler in den Shape-Dateien zu bereinigen. Darüber hinaus ist fachlich zu prüfen, ob Verbundelemente aus der SBVS-Kulisse herauszunehmen oder neu aufzunehmen sind, etwa aufgrund von Versiegelung, naturschutzfachlichen Lücken oder neu verfügbaren Schutzgebieten.
Parallel dazu sind die textlichen Erläuterungen in den Erläuterungsteilen der Landschaftsrahmenpläne zu Bestand, Entwicklungszielen und Maßnahmen für alle Verbundelemente in den Piloträumen zu überprüfen und zu aktualisieren. Mehrere methodische Ansätze sollen erprobt, verglichen und dokumentiert werden, um konsensfähige Best-Practice-Lösungen herzuleiten. Als Ergebnis des Gesamtauftrags ist auch eine vollständige Leistungsbeschreibung mit Aufwandsschätzung für die anschließende landesweite SBVS-Gesamtfortschreibung zu erstellen.
Die Laufzeit der Leistung beträgt rund ein Jahr, von Ende Oktober 2026 bis 30. September 2027.
Die Vergütung wird als Festpreis einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer und aller Nebenkosten vereinbart; Reisekosten werden nicht gesondert erstattet. Zwischenzahlungen sind für die Teilleistungen zu den Punkten 3.a), 3.b) und 3.c) der Leistungsbeschreibung vorgesehen. Die Vertragslaufzeit beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung Ende Oktober 2026 und endet am 30. September 2027.
Eine Abtretung von Forderungen ist nur mit schriftlicher Zustimmung des LfU wirksam. Wesentliche Teilleistungen dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des LfU an Nachunternehmer übertragen werden; ein einmal benannter Nachunternehmer darf nicht ohne Zustimmung gewechselt werden. Eine fristlose Kündigung ist möglich, wenn der Auftragnehmer oder seine Mitarbeiter nachweislich wettbewerbsbeschränkende Abreden getroffen oder Korruptionshandlungen vorgenommen haben.
Die Bekanntmachung wurde zunächst mit einem Angebotsschluss am 18. September 2026 veröffentlicht und durch eine geänderte Bekanntmachung auf den 2. Oktober 2026, 07:30 Uhr, verlängert. Bieterfragen sind bis spätestens 28. September 2026 um 11:00 Uhr per E-Mail oder über das e-Vergabe-System zu stellen. Die Bindefrist läuft bis Freitag, 15. November 2026. Der Zuschlag ist für Ende Oktober 2026 geplant, mit unmittelbarem Leistungsbeginn nach Zuschlagserteilung.
Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform www.e-vergabe-sh.de einzureichen.
Die Struktur der Leistungsbeschreibung mit klar getrennten Bausteinen (Korrekturteil, Aktualisierungsteil, textliche Überarbeitung, Aufwandsschätzung für Folgeprojekt) ist übersichtlich und lässt sich gut auf andere Methodik- und Pilotprojekte im Naturschutz oder der Landschaftsplanung übertragen. Die starke Gewichtung der Qualität (70 %) gegenüber dem Preis (30 %) ist bei methodisch offenen Konzeptaufträgen sinnvoll und klar begründbar; andere Vergabestellen sollten diese Abwägung dokumentieren, um Rügerisiken zu minimieren.
Die Anforderung, dass der Auftragnehmer selbst mehrere Methoden erproben und vergleichen soll, bevor Best Practices festgelegt werden, macht den Leistungsumfang schwer kalkulierbar und könnte zu Nachtragsrisiken führen; hier lohnt eine klarere Mengengerüstdefinition. Die geforderte Projektskizze als wertungsrelevanter Angebotsbestandteil ist ein erprobtes Instrument zur Qualitätswertung, setzt aber voraus, dass die Bewertungsmatrix hinreichend konkrete Unterkriterien enthält, was hier nur bedingt gegeben ist.
Die Trennung zwischen auffordernder Stelle (LfU) und Vergabestelle (GMSH) mit unterschiedlichen Ansprechpartnern und Rechnungsadressen sollte im Vertrag präzise geregelt sein, um Kommunikationsbrüche zu vermeiden.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Gebaeudemanagement Schleswig-Holstein AoeR ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 24103 Kiel.
Der Auftragnehmer erarbeitet in zwei vom Auftraggeber abgegrenzten Piloträumen Methoden und Best-Practice-Ansätze für die Fortschreibung des SBVS des Landes Schleswig-Holstein. Im Bereich der räumlichen Abgrenzung sind GIS-basierte Geometriekorrekturen durchzuführen, topografische Anpassungen vorzunehmen und Attributfehler in den Shape-Dateien zu bereinigen. Darüber hinaus ist fachlich zu prüfen, ob Verbundelemente aus der SBVS-Kulisse herauszunehmen oder neu aufzunehmen sind, etwa aufgrund von Versiegelung, naturschutzfachlichen Lücken oder neu verfügbaren Schutzgebieten.
Die Angebotsfrist endete am 18.09.2026. Das Verfahren ist damit abgeschlossen, die Unterlagen bleiben als Vorlage für eigene Ausschreibungen nutzbar.
Die Bekanntmachung wurde zunächst mit einem Angebotsschluss am 18. September 2026 veröffentlicht und durch eine geänderte Bekanntmachung auf den 2. Oktober 2026, 07:30 Uhr, verlängert. Bieterfragen sind bis spätestens 28. September 2026 um 11:00 Uhr per E-Mail oder über das e-Vergabe-System zu stellen. Die Bindefrist läuft bis Freitag, 15. November 2026. Der Zuschlag ist für Ende Oktober 2026 geplant, mit unmittelbarem Leistungsbeginn nach Zuschlagserteilung. Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform www.e-vergabe-sh.de einzureichen.
GIS-basierte Prüfung und Korrektur von Geometriefehlern in der SBVS-Shape-Datei (regionale Ebene) Anpassung der räumlichen Abgrenzungen der Verbundelemente an aktuelle topografische Gegebenheiten und aktualisierte Datengrundlagen Korrektur von Fehlern in der Attributtabelle der Shape-Datei (Nummern, Typ, Bezeichnung) Fachliche Überprüfung und ggf. Erweiterung oder Reduzierung der SBVS-Kulisse anhand aktueller Erkenntnisse Überprüfung und Aktualisierung der textlichen Erläuterungen zu Bestand, Entwicklungszielen und Maßnahmen für alle Verbundelemente in den Piloträumen Erprobung, Dokumentation und Vergleich mehrerer Methoden und Lösungswege (manuell, teilautomatisiert, automatisiert) ...
Die Vergütung wird als Festpreis einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer und aller Nebenkosten vereinbart; Reisekosten werden nicht gesondert erstattet. Zwischenzahlungen sind für die Teilleistungen zu den Punkten 3.a), 3.b) und 3.c) der Leistungsbeschreibung vorgesehen. Die Vertragslaufzeit beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung Ende Oktober 2026 und endet am 30. September 2027. Eine Abtretung von Forderungen ist nur mit schriftlicher Zustimmung des LfU wirksam. Wesentliche Teilleistungen dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des LfU an Nachunternehmer übertragen werden; ein einmal benannter Nachunternehmer darf nicht ohne Zustimmung gewechselt werden.
Aus den Unterlagen haben wir 6 Eignungskriterien und 2 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Abgeschlossenes Studium der Fachrichtungen Landschaftsplanung, Naturschutz, Geografie, Landschaftsökologie, Biologie, Umwelt-, Forst- oder Agrarwissenschaften oder vergleichbare Qualifikation.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.