Beschafft wird die außergerichtliche Einziehung von Mietforderungen gegenüber wohnenden Mietern durch ein Inkassounternehmen. Das Verfahren umfasst zwei Lose: Los 1 für die GESOBAU AG (ca. 61.400 Mieteinheiten, rd. 4.200.000 EUR Forderungsübergabe pro Jahr) und Los 2 für die GESOBAU Wohnen GmbH & Co. KG (ca. 2.770 Mieteinheiten, rd. 110.000 EUR Forderungsübergabe pro Jahr). Die Leistung wird als Rahmenvertrag ausgestaltet und auf Basis eines Erfolgshonorars vergütet.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 13187 Berlin |
| martin.tschaepe@gesobau.de Freischalten | |
| Telefon | 030 - 4073 1777 Freischalten |
| Website | www.gesobau.de Freischalten |
| Bekanntmachung | 164 KB | |
| Formblatt | 26 KB | |
| Sonstige | 19 KB | |
| Sonstige | 604 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 126 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 133 KB | |
| Vertrag | 144 KB | |
| Vertrag | 144 KB | |
| Sonstige | 553 KB | |
| Formblatt | 1.8 MB | |
| Formblatt | 92 KB | |
| Formblatt | 151 KB | |
| Formblatt | 81 KB | |
| Formblatt | 24 KB | |
| Formblatt | 85 KB | |
| Sonstige | 14 KB | |
| Sonstige | 1.3 MB | |
| Formblatt | 76 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenBeschafft wird die außergerichtliche Einziehung von Mietforderungen gegenüber wohnenden Mietern für zwei Auftraggeber in Berlin. Los 1 betrifft die GESOBAU AG mit ca. 61.400 ertragbringenden Mieteinheiten und einer jährlichen Forderungsübergabe von rd. 4.200.000 EUR. Los 2 betrifft die GESOBAU Wohnen GmbH & Co. KG mit ca. 2.770 Mieteinheiten und rd. 110.000 EUR Forderungsübergabe pro Jahr.
Es handelt sich überwiegend um untitulierte Forderungen aus Mietrückständen. Der Auftragnehmer kontaktiert säumige Mieter schriftlich und telefonisch, kann Ratenzahlungsvereinbarungen über bis zu 6 Monatsraten nach Rücksprache mit dem Auftraggeber abschließen und berichtet monatlich über den Verlauf der Mandate. Die Einzelmandate haben jeweils eine Laufzeit von 20 Kalendertagen ab Übergabe der Mahnliste.
Es gibt keine Forderungsuntergrenze, alle übergebenen Forderungen sind zu bearbeiten. Die Leistungserbringung erfolgt bundesweit auf Deutsch, ein Vertreter muss im Anforderungsfall innerhalb von 2 Arbeitstagen vor Ort in Berlin verfügbar sein.
Der Rahmenvertrag läuft vom 01.01.2027 bis 31.12.2028 ohne explizite Verlängerungsoption. Die Vergütung erfolgt ausschließlich als Erfolgshonorar in Prozent der tatsächlich eingezogenen Forderungsbeträge zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer; Bearbeitungs- und Betreibungskosten trägt der Auftragnehmer selbst. Gezahlt wird nur für Zahlungseingänge, die innerhalb von 20 Kalendertagen nach Erhalt der Mahnliste und aufgrund der Aktivitäten des Auftragnehmers eingehen und dies nachweislich belegen.
Zahlungen von Ämtern sowie interne Umbuchungen und Gutschriften sind nicht anrechenbar. Der Auftragnehmer erstattet dem Auftraggeber monatlich Bericht (Report gemäß Anlage 4) und übermittelt Abschriften von Ratenzahlungsvereinbarungen innerhalb eines Arbeitstages. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nach Zuschlagserteilung eine gesonderte Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art.
28 DSGVO abzuschließen.
Die Bekanntmachung erfolgt als Öffentliche Ausschreibung nach UVgO über die Vergabeplattform www.vergabe.berlin.de. Bieterfragen müssen mindestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist schriftlich oder per Fax, vorzugsweise über die Vergabeplattform, eingehen. Die Angebotsfrist endet am 15.10.2026 um 10:00 Uhr. Die Zuschlagsfrist (Bindefrist) läuft bis zum 13.11.2026. Der Leistungsbeginn ist für den 01.01.2027 vorgesehen, das Vertragsende am 31.12.2028.
Angebote sind ausschließlich digital mit fortgeschrittener oder qualifizierter elektronischer Signatur oder in Textform über die Vergabeplattform einzureichen.
Die Leistungsbeschreibung ist strukturell durchdacht: Der 5-stufige Forderungsverfolgungsprozess mit klar getrennten Zuständigkeiten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer schafft Transparenz und eignet sich als Vorlage für ähnliche Inkassovergaben. Das reine Erfolgshonorarmodell ohne jede Kostenerstattung gegenüber Mietern ist eine bewusste sozialpolitische Entscheidung, die bei anderen Wohnungsunternehmen gleichermaßen anwendbar ist, aber explizit festgeschrieben werden muss.
Die Anrechnungsregeln für Zahlungseingänge (Ausschluss von Amtszahlungen, Bindung an 20-Tage-Bemessungszeitraum, Nachweispflicht des kausalen Zusammenhangs) sind ungewöhnlich präzise und reduzieren Streitpotenzial erheblich. Die Referenzanforderung mit einem expliziten Mindestbestand von 20.000 Wohnungen beim Referenzauftraggeber ist ein klares Qualitätssignal, das den Wettbewerb auf erfahrene Großinkassodienstleister eingrenzt und bei ähnlichen Beschaffungen übernommen werden sollte.
Der Ausschluss eines Exklusivitätsrechts und die fehlende Mindestabnahmeverpflichtung sind bei Rahmenverträgen dieser Art transparent zu kommunizieren, da sie das Kalkulationsrisiko für Bieter erhöhen.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
GESOBAU AG ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 13187 Berlin.
Beschafft wird die außergerichtliche Einziehung von Mietforderungen gegenüber wohnenden Mietern für zwei Auftraggeber in Berlin. Los 1 betrifft die GESOBAU AG mit ca. 61.400 ertragbringenden Mieteinheiten und einer jährlichen Forderungsübergabe von rd. 4.200.000 EUR. Los 2 betrifft die GESOBAU Wohnen GmbH & Co. KG mit ca. 2.770 Mieteinheiten und rd. 110.000 EUR Forderungsübergabe pro Jahr. Es handelt sich überwiegend um untitulierte Forderungen aus Mietrückständen.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 15.10.2026.
Die Bekanntmachung erfolgt als Öffentliche Ausschreibung nach UVgO über die Vergabeplattform www.vergabe.berlin.de. Bieterfragen müssen mindestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist schriftlich oder per Fax, vorzugsweise über die Vergabeplattform, eingehen. Die Angebotsfrist endet am 15.10.2026 um 10:00 Uhr. Die Zuschlagsfrist (Bindefrist) läuft bis zum 13.11.2026. Der Leistungsbeginn ist für den 01.01.2027 vorgesehen, das Vertragsende am 31.12.2028. Angebote sind ausschließlich digital mit fortgeschrittener oder qualifizierter elektronischer Signatur oder in Textform über die Vergabeplattform einzureichen.
Der Auftragnehmer muss eine gültige Zulassung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) für Inkassotätigkeiten besitzen. Die gesamte Kommunikation mit Schuldnern und dem Auftraggeber hat auf Deutsch zu erfolgen. Ein verantwortlicher Mitarbeiter als fester Ansprechpartner ist zu benennen. Im Anforderungsfall muss innerhalb von 2 Arbeitstagen ein kompetenter Vertreter persönlich vor Ort in Berlin verfügbar sein. Das Ansehen des Auftraggebers in der Öffentlichkeit ist zu wahren; Bedrohungen von Mietern und negative Publizität sind zu vermeiden. Ratenzahlungsvereinbarungen dürfen nur nach Rücksprache mit dem Auftraggeber und nur für maximal 6 monatliche Teilbeträge abgeschlossen werden.
Der Rahmenvertrag läuft vom 01.01.2027 bis 31.12.2028 ohne explizite Verlängerungsoption. Die Vergütung erfolgt ausschließlich als Erfolgshonorar in Prozent der tatsächlich eingezogenen Forderungsbeträge zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer; Bearbeitungs- und Betreibungskosten trägt der Auftragnehmer selbst. Gezahlt wird nur für Zahlungseingänge, die innerhalb von 20 Kalendertagen nach Erhalt der Mahnliste und aufgrund der Aktivitäten des Auftragnehmers eingehen und dies nachweislich belegen. Zahlungen von Ämtern sowie interne Umbuchungen und Gutschriften sind nicht anrechenbar.
Aus den Unterlagen haben wir 10 Eignungskriterien und 3 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Zulassung für Inkassotätigkeit gemäß Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG).
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.