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Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 15.10.2026

Inkassodienstleistungen gegenueber wohnenden Mietern

Auftraggeber
GESOBAU AG
Erfüllungsort
13187 Berlin
Art
Sonstige
Veröffentlicht
17.09.2026
Angebotsfrist
15.10.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
17.09.2026
Angebotsfrist
15.10.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
Erfüllungsort13187 Berlin
E-Mailmartin.tschaepe@gesobau.de Freischalten
Telefon030 - 4073 1777 Freischalten
Websitewww.gesobau.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 10 Eignungskriterien · 3 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Zulassung für Inkassotätigkeit gemäß Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG)
    Berufsausübung · Nachweis der Zulassung
  • Eintragung in Präqualifizierungsdatenbank oder Eigenerklärung zur Eignung I
    Berufsausübung · PQ-Eintrag oder ausgefülltes Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung I'
Zuschlagskriterien
  • Erfolgshonorar (Preis in % auf eingezogene Forderungen)
    60 Punkte
  • Servicekonzept
    25 Punkte
  • Berufs-Haftpflichtversicherung für reine Vermögensschäden mit Mindestdeckung 250.000 EUR je Versicherungsfall und 1.000.000 EUR Gesamtdeckung je Versicherungsjahr, einschließlich Datenschutz- und Geheimhaltungsverstöße (DSGVO)
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Versicherungsnachweis oder ausgefüllte 'Verpflichtungserklärung Versicherung'
  • Gesamtumsatz des Bieters in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung II'
  • Umsatz für vergleichbare Leistungen in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung II'
  • Jahresdurchschnittliche Mitarbeiterzahl in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung II'
  • Mindestens 2 vergleichbare Referenzen für Inkassotätigkeiten in einer großen Wohnungsbaugesellschaft oder Wohnungsbaugenossenschaft mit Eigenbestand von mehr als 20.000 Wohnungen, durchgeführt seit 01.01.2023 bis Angebotsfrist, Mindestvertragslaufzeit 1 Jahr
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung III' (Referenzliste)
  • Eigenerklärung Zuverlässigkeit
    Berufsausübung · Formblatt 'Eigenerklärung Zuverlässigkeit' der GESOBAU AG
  • Eigenerklärung/Verpflichtungserklärung
    Berufsausübung · Formblatt 'Eigenerklärung / Verpflichtungserklärung' der GESOBAU AG
  • Eigenerklärung/Verpflichtungserklärung zur DSGVO
    Berufsausübung · Formblatt 'Eigenerklärung / Verpflichtungserklärung zur DSGVO' der GESOBAU AG
  • Mindesterfolgsquote (Forderungsausgleich in % der übergebenen Forderungssumme)
    15 Punkte
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Inkassodienstleistungen gegenueber wohnenden Mietern
CPV
50, 51, 55, 66

Vergabeunterlagen 18 Dateien · 3.8 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF3.8 MB
18 Dateien im Paket: 8 Formblatt, 5 Sonstige, 2 Leistungsverzeichnis, 2 Vertrag, 1 Bekanntmachung
Bekanntmachung164 KB
Formblatt26 KB
Sonstige19 KB
Sonstige604 KB
Leistungsverzeichnis126 KB
Leistungsverzeichnis133 KB
Vertrag144 KB
Vertrag144 KB
Sonstige553 KB
Formblatt1.8 MB
Formblatt92 KB
Formblatt151 KB
Formblatt81 KB
Formblatt24 KB
Formblatt85 KB
Sonstige14 KB
Sonstige1.3 MB
Formblatt76 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Beschafft wird die außergerichtliche Einziehung von Mietforderungen gegenüber wohnenden Mietern für zwei Auftraggeber in Berlin. Los 1 betrifft die GESOBAU AG mit ca. 61.400 ertragbringenden Mieteinheiten und einer jährlichen Forderungsübergabe von rd. 4.200.000 EUR. Los 2 betrifft die GESOBAU Wohnen GmbH & Co. KG mit ca. 2.770 Mieteinheiten und rd. 110.000 EUR Forderungsübergabe pro Jahr.

Es handelt sich überwiegend um untitulierte Forderungen aus Mietrückständen. Der Auftragnehmer kontaktiert säumige Mieter schriftlich und telefonisch, kann Ratenzahlungsvereinbarungen über bis zu 6 Monatsraten nach Rücksprache mit dem Auftraggeber abschließen und berichtet monatlich über den Verlauf der Mandate. Die Einzelmandate haben jeweils eine Laufzeit von 20 Kalendertagen ab Übergabe der Mahnliste.

Es gibt keine Forderungsuntergrenze, alle übergebenen Forderungen sind zu bearbeiten. Die Leistungserbringung erfolgt bundesweit auf Deutsch, ein Vertreter muss im Anforderungsfall innerhalb von 2 Arbeitstagen vor Ort in Berlin verfügbar sein.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Der Rahmenvertrag läuft vom 01.01.2027 bis 31.12.2028 ohne explizite Verlängerungsoption. Die Vergütung erfolgt ausschließlich als Erfolgshonorar in Prozent der tatsächlich eingezogenen Forderungsbeträge zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer; Bearbeitungs- und Betreibungskosten trägt der Auftragnehmer selbst. Gezahlt wird nur für Zahlungseingänge, die innerhalb von 20 Kalendertagen nach Erhalt der Mahnliste und aufgrund der Aktivitäten des Auftragnehmers eingehen und dies nachweislich belegen.

Zahlungen von Ämtern sowie interne Umbuchungen und Gutschriften sind nicht anrechenbar. Der Auftragnehmer erstattet dem Auftraggeber monatlich Bericht (Report gemäß Anlage 4) und übermittelt Abschriften von Ratenzahlungsvereinbarungen innerhalb eines Arbeitstages. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nach Zuschlagserteilung eine gesonderte Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art.

28 DSGVO abzuschließen.

Ablauf des Verfahrens

Die Bekanntmachung erfolgt als Öffentliche Ausschreibung nach UVgO über die Vergabeplattform www.vergabe.berlin.de. Bieterfragen müssen mindestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist schriftlich oder per Fax, vorzugsweise über die Vergabeplattform, eingehen. Die Angebotsfrist endet am 15.10.2026 um 10:00 Uhr. Die Zuschlagsfrist (Bindefrist) läuft bis zum 13.11.2026. Der Leistungsbeginn ist für den 01.01.2027 vorgesehen, das Vertragsende am 31.12.2028.

Angebote sind ausschließlich digital mit fortgeschrittener oder qualifizierter elektronischer Signatur oder in Textform über die Vergabeplattform einzureichen.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung ist strukturell durchdacht: Der 5-stufige Forderungsverfolgungsprozess mit klar getrennten Zuständigkeiten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer schafft Transparenz und eignet sich als Vorlage für ähnliche Inkassovergaben. Das reine Erfolgshonorarmodell ohne jede Kostenerstattung gegenüber Mietern ist eine bewusste sozialpolitische Entscheidung, die bei anderen Wohnungsunternehmen gleichermaßen anwendbar ist, aber explizit festgeschrieben werden muss.

Die Anrechnungsregeln für Zahlungseingänge (Ausschluss von Amtszahlungen, Bindung an 20-Tage-Bemessungszeitraum, Nachweispflicht des kausalen Zusammenhangs) sind ungewöhnlich präzise und reduzieren Streitpotenzial erheblich. Die Referenzanforderung mit einem expliziten Mindestbestand von 20.000 Wohnungen beim Referenzauftraggeber ist ein klares Qualitätssignal, das den Wettbewerb auf erfahrene Großinkassodienstleister eingrenzt und bei ähnlichen Beschaffungen übernommen werden sollte.

Der Ausschluss eines Exklusivitätsrechts und die fehlende Mindestabnahmeverpflichtung sind bei Rahmenverträgen dieser Art transparent zu kommunizieren, da sie das Kalkulationsrisiko für Bieter erhöhen.

Anforderungen an die Bieter

Geforderte Referenzen
2 Referenzen
Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.
Lose
2 Lose
Der Auftrag ist aufgeteilt, Angebote sind je Los möglich.

Verlangte Zertifikate und Nachweise

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Inkassodienstleistungen gegenueber wohnenden Mietern" aus?

GESOBAU AG ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 13187 Berlin.

Was wird ausgeschrieben?

Beschafft wird die außergerichtliche Einziehung von Mietforderungen gegenüber wohnenden Mietern für zwei Auftraggeber in Berlin. Los 1 betrifft die GESOBAU AG mit ca. 61.400 ertragbringenden Mieteinheiten und einer jährlichen Forderungsübergabe von rd. 4.200.000 EUR. Los 2 betrifft die GESOBAU Wohnen GmbH & Co. KG mit ca. 2.770 Mieteinheiten und rd. 110.000 EUR Forderungsübergabe pro Jahr. Es handelt sich überwiegend um untitulierte Forderungen aus Mietrückständen.

Bis wann können Angebote abgegeben werden?

Die Angebotsfrist läuft bis zum 15.10.2026.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Bekanntmachung erfolgt als Öffentliche Ausschreibung nach UVgO über die Vergabeplattform www.vergabe.berlin.de. Bieterfragen müssen mindestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist schriftlich oder per Fax, vorzugsweise über die Vergabeplattform, eingehen. Die Angebotsfrist endet am 15.10.2026 um 10:00 Uhr. Die Zuschlagsfrist (Bindefrist) läuft bis zum 13.11.2026. Der Leistungsbeginn ist für den 01.01.2027 vorgesehen, das Vertragsende am 31.12.2028. Angebote sind ausschließlich digital mit fortgeschrittener oder qualifizierter elektronischer Signatur oder in Textform über die Vergabeplattform einzureichen.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Der Auftragnehmer muss eine gültige Zulassung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) für Inkassotätigkeiten besitzen. Die gesamte Kommunikation mit Schuldnern und dem Auftraggeber hat auf Deutsch zu erfolgen. Ein verantwortlicher Mitarbeiter als fester Ansprechpartner ist zu benennen. Im Anforderungsfall muss innerhalb von 2 Arbeitstagen ein kompetenter Vertreter persönlich vor Ort in Berlin verfügbar sein. Das Ansehen des Auftraggebers in der Öffentlichkeit ist zu wahren; Bedrohungen von Mietern und negative Publizität sind zu vermeiden. Ratenzahlungsvereinbarungen dürfen nur nach Rücksprache mit dem Auftraggeber und nur für maximal 6 monatliche Teilbeträge abgeschlossen werden.

Was gilt vertraglich?

Der Rahmenvertrag läuft vom 01.01.2027 bis 31.12.2028 ohne explizite Verlängerungsoption. Die Vergütung erfolgt ausschließlich als Erfolgshonorar in Prozent der tatsächlich eingezogenen Forderungsbeträge zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer; Bearbeitungs- und Betreibungskosten trägt der Auftragnehmer selbst. Gezahlt wird nur für Zahlungseingänge, die innerhalb von 20 Kalendertagen nach Erhalt der Mahnliste und aufgrund der Aktivitäten des Auftragnehmers eingehen und dies nachweislich belegen. Zahlungen von Ämtern sowie interne Umbuchungen und Gutschriften sind nicht anrechenbar.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 10 Eignungskriterien und 3 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Zulassung für Inkassotätigkeit gemäß Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG).

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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