StartseiteVergabe-ArchivNeubau FGÜ Dörnhagen
Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 22.09.2026

Neubau FGÜ Dörnhagen

Auftraggeber
Hessen Mobil Kassel
Erfüllungsort
Dörnhagen
Art
Sonstige
Veröffentlicht
10.09.2026
Angebotsfrist
22.09.2026
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Zeitplan

Veröffentlichung
10.09.2026
Angebotsfrist
22.09.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortDörnhagen
E-Mailvergabe.kassel@mobil.hessen.de Freischalten
Telefon+49 561 7667-0 Freischalten
Websitevergabe.hessen.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 6 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK, sofern eine Eintragungspflicht besteht
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung oder Präqualifikationsnachweis
  • Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
    Berufsausübung · Eigenerklärung; auf Verlangen qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung mit Lohnsummenangabe
Zuschlagskriterien
  • Preis (Wertungssumme aus nachgerechneter Angebotssumme, unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen)
  • Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A; keine schwere Verfehlung; keine relevanten Gewerbezentralregistereintragungen; keine Insolvenz oder Liquidation
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung
  • Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung
  • Vorlage geeigneter Referenzen über vergleichbare Bauleistungen der letzten fünf Kalenderjahre (ältere Referenzen werden ebenfalls akzeptiert)
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung mit Angabe von Leistungsbezeichnung, Auftragswert, Ausführungszeitraum und Auftraggeber; auf Verlangen Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung
  • Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte für die Leistungsausführung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung
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    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Neubau FGÜ Dörnhagen
    CPV
    45233124

    Vergabeunterlagen 22 Dateien · 6.9 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF6.9 MB
    22 Dateien im Paket: 8 Vertrag, 6 Sonstige, 5 Formblatt, 1 Verfahrensunterlage, 1 Leistungsverzeichnis
    Formblatt715 KB
    Verfahrensunterlage135 KB
    Formblatt689 KB
    Sonstige764 KB
    Leistungsverzeichnis584 KB
    Vertrag37 KB
    Vertrag25 KB
    Vertrag20 KB
    Vertrag21 KB
    Vertrag23 KB
    Vertrag27 KB
    Vertrag117 KB
    Vertrag674 KB
    Sonstige620 KB
    Sonstige103 KB
    Sonstige89 KB
    Formblatt696 KB
    Sonstige623 KB
    Formblatt580 KB
    Sonstige907 KB
    Formblatt15 KB
    GAEB-Datei17 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Gegenstand der Beschaffung ist der Neubau eines Fußgängerüberweges (FGÜ 0665-11-2133) in Dörnhagen, Gemeinde Fuldabrück. Es werden zwei Peitschenmaste errichtet, an denen je ein innenbeleuchtetes Verkehrszeichen 350-40 mit LED-Beleuchtung sowie Verkehrszeichen 350-10 und 350-20 montiert werden. Zum Leistungsumfang zählen alle Tiefbauarbeiten (Schachtanlage), Kabelverlege- und Kabelanschlussleistungen sowie Demontage- und Montagearbeiten.

    Die Fundamente werden durch einen separaten Auftragnehmer (AN Baulos) hergestellt; der Auftragnehmer dieser Vergabe liefert jedoch die Ankerkörbe frei Baustelle und stimmt die Fundamentmaße ab. Zusätzlich zur Bauleistung umfasst der Auftrag die Instandhaltung der Anlage für die nächsten zehn Jahre gemäß einem gesonderten Instandhaltungsvertrag. Der Einsatzort ist die Ortslage Dörnhagen.

    Vor Beginn der Arbeiten ist ein gemeinsamer Ortstermin mit dem Auftraggeber zu vereinbaren.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß VOB/B. Vertragsstrafen sind vereinbart: Bei Überschreitung der Frist für die Vollendung der Ausführung fallen 0,2 % je Werktag der Netto-Auftragssumme an, begrenzt auf insgesamt 5 % der Netto-Auftragssumme. Die Ausführungsfrist beträgt spätestens 20 Werktage nach Baubeginn. Auf Sicherheitsleistungen für Vertragserfüllung und Mängelansprüche wird jeweils verzichtet.

    Die Schlusszahlungsfrist beträgt 30 Kalendertage gemäß § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B. Mit der Bauleistung wird zusätzlich ein Instandhaltungsvertrag über zehn Jahre abgeschlossen, dessen Details dem beigefügten Vertrag zu entnehmen sind.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Aufforderung zur Angebotsabgabe ist auf den 09.09.2026 datiert. Die Angebotsfrist endet am 22.09.2026 um 10:00 Uhr; zu diesem Zeitpunkt findet auch der Öffnungstermin statt. Die Bindefrist endet am 20.10.2026. Der Ausführungsbeginn soll spätestens 12 Werktage nach Aufforderung erfolgen, wobei die späteste Aufforderung zum Baubeginn auf den 12.10.2026 festgelegt ist. Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform vergabe.hessen.de einzureichen.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Dieses Verfahren zeigt ein gut strukturiertes Modell für kleinere Straßenausstattungsmaßnahmen mit integriertem Betriebsvertrag: Die Kombination von Bauleistung und zehnjährigem Instandhaltungsvertrag in einer einzigen Vergabe ist übertragbar, erfordert aber eine klare Trennung der Leistungsbeschreibungen und Vergütungsregelungen in den Unterlagen. Die Schnittstelle zum parallel arbeitenden anderen Auftragnehmer (Fundamentherstellung durch AN Baulos) ist ein kritischer Punkt, der in der Baubeschreibung benannt, aber hinsichtlich Koordinationspflichten und Haftungsverteilung nur knapp geregelt ist - hier lohnt eine präzisere Abgrenzung bei vergleichbaren Verfahren.

    Das Zuschlagskriterium 'Preis' als alleiniges Kriterium ist bei technisch anspruchsvollen Anlagen mit Betriebsvertrag zu hinterfragen; für ähnliche Vorhaben könnte eine Qualitätskomponente sinnvoll sein. Die explizite Regelung, dass gegenseitige Behinderungen durch Dritte keinen Vergütungsanspruch begründen, ist eine klare und übertragbare Vertragsklausel. Der Bonus für Werkstätten für Behinderte gemäß HVTG ist ein standardisiertes hessisches Element, das in anderen Bundesländern ggf.

    angepasst werden muss.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.
    Bindefrist
    28 Tage
    So lange bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Neubau FGÜ Dörnhagen" aus?

    Hessen Mobil Kassel ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Dörnhagen.

    Was wird ausgeschrieben?

    Gegenstand der Beschaffung ist der Neubau eines Fußgängerüberweges (FGÜ 0665-11-2133) in Dörnhagen, Gemeinde Fuldabrück. Es werden zwei Peitschenmaste errichtet, an denen je ein innenbeleuchtetes Verkehrszeichen 350-40 mit LED-Beleuchtung sowie Verkehrszeichen 350-10 und 350-20 montiert werden. Zum Leistungsumfang zählen alle Tiefbauarbeiten (Schachtanlage), Kabelverlege- und Kabelanschlussleistungen sowie Demontage- und Montagearbeiten. Die Fundamente werden durch einen separaten Auftragnehmer (AN Baulos) hergestellt; der Auftragnehmer dieser Vergabe liefert jedoch die Ankerkörbe frei Baustelle und stimmt die Fundamentmaße ab.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist läuft bis zum 22.09.2026.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Aufforderung zur Angebotsabgabe ist auf den 09.09.2026 datiert. Die Angebotsfrist endet am 22.09.2026 um 10:00 Uhr; zu diesem Zeitpunkt findet auch der Öffnungstermin statt. Die Bindefrist endet am 20.10.2026. Der Ausführungsbeginn soll spätestens 12 Werktage nach Aufforderung erfolgen, wobei die späteste Aufforderung zum Baubeginn auf den 12.10.2026 festgelegt ist. Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform vergabe.hessen.de einzureichen.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Alle elektrischen und elektronischen Bauteile sind nach den Bedingungen des Betreibers und den Vorgaben aller relevanten Normen auszuführen. Die Peitschenmaste sind mit innenbeleuchteten Verkehrszeichen 350-40 (LED) sowie Verkehrszeichen 350-10 und 350-20 auszustatten. Ankerkörbe für die Mastfundamente sind vom Auftragnehmer frei Baustelle zu liefern; Fundamentmaße sind mit den Beteiligten abzustimmen. Vor Ausführungsbeginn ist ein gemeinsamer Ortstermin mit einer fachkundigen Person des Auftragnehmers durchzuführen. Abstimmung mit der Gemeinde Fuldabrück (Gehwegerneuerung) vor Baubeginn ist erforderlich, um gegenseitige Behinderungen zu minimieren.

    Was gilt vertraglich?

    Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß VOB/B. Vertragsstrafen sind vereinbart: Bei Überschreitung der Frist für die Vollendung der Ausführung fallen 0,2 % je Werktag der Netto-Auftragssumme an, begrenzt auf insgesamt 5 % der Netto-Auftragssumme. Die Ausführungsfrist beträgt spätestens 20 Werktage nach Baubeginn. Auf Sicherheitsleistungen für Vertragserfüllung und Mängelansprüche wird jeweils verzichtet. Die Schlusszahlungsfrist beträgt 30 Kalendertage gemäß § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B. Mit der Bauleistung wird zusätzlich ein Instandhaltungsvertrag über zehn Jahre abgeschlossen, dessen Details dem beigefügten Vertrag zu entnehmen sind.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 6 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK, sofern eine Eintragungspflicht besteht.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

    Weiter im Vergabe-Archiv

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