Beschafft werden Kampfmittelerkundungs- und Kampfmittelräumarbeiten auf dem Gelände Beeskowdamm 3 bis 11 in Berlin. Dies umfasst eine flächendeckende Vorsondierung einer festgelegten Grünfläche sowie eine baubegleitende Kampfmittelsondierung in Bereichen, die nicht vorab sondiert werden können.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 14167 Berlin |
| Einkauf@bim-berlin.de Freischalten | |
| Telefon | +49 30901661668 Freischalten |
| Website | www.vergabeplattform.berlin.de Freischalten |
| Bekanntmachung | 157 KB | |
| Sonstige | 140 KB | |
| Sonstige | 418 KB | |
| Sonstige | 2.4 MB | |
| Plan | 1.2 MB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenAuf dem Industriegelände Beeskowdamm 3 bis 11 in 14167 Berlin sind im Vorfeld und während der geplanten Tiefbauarbeiten Kampfmittelräumarbeiten durchzuführen. Eine festgelegte Grünfläche (Bauabschnitt 04.1 einschließlich Versickerungsbecken) wird vor Baubeginn flächendeckend auf Kampfmittel und kampfmittelverdächtige Anomalien sondiert. Festgestellte Verdachtspunkte sind fachgerecht zu untersuchen und behördlichen Vorgaben entsprechend zu bearbeiten.
In Bereichen, in denen eine Vorabsondierung wegen vorhandener Bebauung, Leitungen oder Oberflächenbefestigungen nicht möglich ist, ist eine baubegleitende Kampfmittelsondierung durchzuführen. Die Leistungen umfassen Baustelleneinrichtung, Durchführung und Dokumentation der Sondierungsarbeiten sowie fachtechnische Begleitung der Erdarbeiten inklusive Bearbeitung von Verdachtspunkten.
Die Ausführung erfolgt abschnittsweise, um die Nutzbarkeit angrenzender Flächen zu sichern. Die Ausführungsfrist läuft vom 12. Oktober 2026 bis zum 29. Oktober 2027.
Die Vergabe erfolgt als Einheitspreisvertrag auf Basis eines Leistungsverzeichnisses mit einzelnen Positionen (u. a. Baustelleneinrichtung, vollflächige Kampfmittelsondierung, Bohrlochsondierung, Freilegen und Überprüfen von Anomalien). Aussagen zu Vertragsstrafen, Optionsrechten oder Verlängerungsklauseln sind in den vorliegenden Unterlagen nicht enthalten. Die Sicherheitsleistungen und Zahlungsbedingungen werden gemäß Vergabeunterlagen geregelt.
Bau- und Verbrauchskosten für Baustrom und Bauwasser trägt der Auftraggeber. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Die Bekanntmachung datiert vom 23. Januar 2025. Bieterfragen konnten bis zum 18. September 2026 um 10:50 Uhr eingereicht werden; ein Antwortenkatalog liegt vor (Datum 18.09.2026). Die Angebotsfrist endet am 24. Oktober 2026 um 10:50 Uhr. Die Bindefrist läuft ebenfalls bis zum 24. Oktober 2026. Der geplante Beginn der Ausführung ist der 12. Oktober 2026, die Fertigstellung ist bis zum 29.
Oktober 2027 vorgesehen.
Das Leistungsverzeichnis trennt sinnvoll zwischen flächendeckender Vorsondierung und baubegleitender Sondierung, was eine klare Positionsstruktur im LV ermöglicht und übertragbar ist. Die Klärung der maximalen Aushubtiefe über den Antwortenkatalog zeigt, dass das LV in dieser Hinsicht nicht eindeutig genug war; andere Vergabestellen sollten Aushubiefen direkt in der jeweiligen Position angeben.
Die Einbeziehung eines laufenden 24/7-Betriebs als örtliche Besonderheit ist gut dokumentiert und sollte bei ähnlichen Vorhaben auf Industriegeländen mit Mietern frühzeitig in die Ausschreibung aufgenommen werden. Die Tariftreueunterlagen sind vollständig beigefügt und branchenspezifisch aufbereitet, was als Muster für andere Berliner Vergabestellen geeignet ist. Ein zweiter Blick lohnt bei den Zuschlagskriterien, die in den vorliegenden Unterlagen nicht konkret ausgeführt sind und lediglich auf die Vergabeunterlagen verweisen.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Land Berlin (SODA) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 14167 Berlin.
Auf dem Industriegelände Beeskowdamm 3 bis 11 in 14167 Berlin sind im Vorfeld und während der geplanten Tiefbauarbeiten Kampfmittelräumarbeiten durchzuführen. Eine festgelegte Grünfläche (Bauabschnitt 04.1 einschließlich Versickerungsbecken) wird vor Baubeginn flächendeckend auf Kampfmittel und kampfmittelverdächtige Anomalien sondiert. Festgestellte Verdachtspunkte sind fachgerecht zu untersuchen und behördlichen Vorgaben entsprechend zu bearbeiten. In Bereichen, in denen eine Vorabsondierung wegen vorhandener Bebauung, Leitungen oder Oberflächenbefestigungen nicht möglich ist, ist eine baubegleitende Kampfmittelsondierung durchzuführen.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 24.09.2026.
Die Bekanntmachung datiert vom 23. Januar 2025. Bieterfragen konnten bis zum 18. September 2026 um 10:50 Uhr eingereicht werden; ein Antwortenkatalog liegt vor (Datum 18.09.2026). Die Angebotsfrist endet am 24. Oktober 2026 um 10:50 Uhr. Die Bindefrist läuft ebenfalls bis zum 24. Oktober 2026. Der geplante Beginn der Ausführung ist der 12. Oktober 2026, die Fertigstellung ist bis zum 29. Oktober 2027 vorgesehen.
Flächendeckende Kampfmittelsondierung der Grünfläche (BA 04.1 und Versickerungsbecken) vor Baubeginn Baubegleitende Kampfmittelsondierung in Bereichen ohne mögliche Vorabsondierung Maximale Aushubtiefe von 3,00 m bei Pos. 02.5 (Anomalie freilegen und überprüfen) Ausführung und Dokumentation der Sondierungsarbeiten nach behördlichen Vorgaben und in Abstimmung mit zuständigen Stellen Einsatz nur schallgedämmter Maschinen (Geräteliste Bundesumweltamt UZ 53), Regelarbeitszeit 07:00 bis 18:00 Uhr Erstellung und Vorhaltung einer baustellenbezogenen Gefährdungsbeurteilung nach ArbSchG
Die Vergabe erfolgt als Einheitspreisvertrag auf Basis eines Leistungsverzeichnisses mit einzelnen Positionen (u. a. Baustelleneinrichtung, vollflächige Kampfmittelsondierung, Bohrlochsondierung, Freilegen und Überprüfen von Anomalien). Aussagen zu Vertragsstrafen, Optionsrechten oder Verlängerungsklauseln sind in den vorliegenden Unterlagen nicht enthalten. Die Sicherheitsleistungen und Zahlungsbedingungen werden gemäß Vergabeunterlagen geregelt. Bau- und Verbrauchskosten für Baustrom und Bauwasser trägt der Auftraggeber. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Aus den Unterlagen haben wir 1 Eignungskriterium und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Bieters und eingesetzter Nachunternehmer gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A, Details laut Anlage zur Ziff. 25 der Bekanntmachung.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.