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Öffentliche Ausschreibung

S26 000107: L 21.09 Projekt Altdeponien, Teilprojekt HHL, Überwachung Stilllegung und Nachsorge der Hochhalde Leuna - Vermessungsleistungen HHL 2027-2029 (optional 2030)

Auftraggeber
MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH
Erfüllungsort
Bitterfeld-Wolfen
Art
Sonstige
Veröffentlicht
17.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
17.09.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortBitterfeld-Wolfen
E-Mailinfo@mdse.de Freischalten
Telefon03494 / 6656167 Freischalten
Websitewww.eVergabe-online.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 6 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes (oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht)
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (124 LD); auf Verlangen entsprechende Bescheinigung
  • Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (124 LD)
Zuschlagskriterien
  • Preis (Wertungssumme aus nachgerechneter Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen)
  • Keine Ausschlussgründe gemäß § 123 oder § 124 GWB; keine schwere Verfehlung; ordnungsgemäße Erfüllung von Steuer- und Sozialversicherungspflichten
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (124 LD); ab 30.000 EUR Auszug aus dem Gewerbezentralregister durch AG angefordert
  • Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er vergleichbare Leistungen betrifft
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (124 LD); Angaben auf Verlangen bei Eingang in die engere Wahl
  • Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten drei Jahren; bei Eingang in die engere Wahl sind drei Referenzen mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme und Ausführungszeitraum zu benennen
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (124 LD); Referenzliste auf Verlangen
  • Verfügbarkeit der für die Leistungsausführung erforderlichen Beschäftigten; Angabe der jahresdurchschnittlich Beschäftigten der letzten drei Jahre und Benennung der Leitungspersonen bei Eingang in die engere Wahl
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (124 LD)
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    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    S26 000107: L 21.09 Projekt Altdeponien, Teilprojekt HHL, Überwachung Stilllegung und Nachsorge der Hochhalde Leuna - Vermessungsleistungen HHL 2027-2029 (optional 2030)

    Vergabeunterlagen 22 Dateien · 2.8 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF2.8 MB
    22 Dateien im Paket: 16 Sonstige, 4 Formblatt, 2 Vertrag
    Formblatt20 KB
    Sonstige85 KB
    Vertrag12 KB
    Vertrag10 KB
    Sonstige13 KB
    Sonstige9 KB
    Sonstige25 KB
    Sonstige13 KB
    Sonstige37 KB
    Sonstige673 KB
    Sonstige9 KB
    Sonstige9 KB
    Sonstige93 KB
    Sonstige9 KB
    Sonstige9 KB
    Sonstige8 KB
    Sonstige8 KB
    Sonstige551 KB
    Sonstige1 KB
    Formblatt565 KB
    Formblatt565 KB
    Formblatt407 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Gegenstand sind Vermessungsleistungen auf der Hochhalde Leuna (HHL) im Rahmen der Stilllegungs- und Nachsorgeüberwachung. Konkret sind Setzungspegel auf den Deponieabschnitten Zwischendamm Nord (ZDN, 10 Stück) und Südliche Erweiterung (SE, 3 Stück) hinsichtlich Höhe und lokaler Koordinaten zu vermessen. Zusätzlich wird ein Setzungsmonitoring im westlichen Bereich des ZDN an 9 Vermessungspunkten durchgeführt, und zwar quartalsweise (Februar/März, Mai/Juni, August/September, November), was je Jahr 4 Messrunden ergibt.

    Für jeden Jahreszyklus ist eine einmalige Bauanlaufberatung vor Ort vorgesehen. An- und Abfahrten werden je Einsatz separat abgerechnet. Die Hauptlaufzeit erstreckt sich von 2027 bis 2029; das Jahr 2030 ist als Option vorgesehen. Leistungsort ist die Hochhalde Leuna, 06237 Leuna (Deponieabschnitte ZDN und SE).

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Der Vertrag beginnt am 01.01.2027 und endet regulär am 31.12.2029; eine optionale Verlängerung bis spätestens 31.12.2030 ist vorgesehen. Die Vergütung basiert auf Einheitspreisen; die Abrechnung der Einzelpositionen erfolgt auf Nachweis nach Aufwand/Aufmaß. Abschlagsrechnungen können halbjährlich gestellt werden, die Rechnungslegung erfolgt kumulativ. Vertragsstrafen und Sicherheitsleistungen sind im Formblatt 634 vorgesehen, aber mit konkreten Prozentsätzen nicht ausgefüllt.

    Mehrleistungen und besondere Leistungen darf der Auftragnehmer nur in Rechnung stellen, wenn vorab eine schriftliche Abstimmung mit dem Auftraggeber stattgefunden hat.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Vergabeunterlagen wurden am 17.09.2026 versandt. Angebote sind elektronisch über www.eVergabe-online.de bis zum 21.10.2026, 11:00 Uhr, einzureichen; eine Einreichung per E-Mail oder Fax ist nicht zulässig. Die Bindefrist endet am 15.12.2026. Fehlende Unterlagen, die nach Anforderung der Vergabestelle nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist vorliegen, können nachgefordert werden und sind innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung einzureichen.

    Der geplante Leistungsbeginn ist der 01.01.2027.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Das Verfahren zeigt ein klar strukturiertes Leistungsverzeichnis mit jahresweiser Gliederung und expliziter Optionsposition, was die spätere Beauftragungsentscheidung transparent macht. Die Vorgabe eines Doppelbezugssystems (lokal und amtlich) ist ein praxisnahes und übertragbares Kriterium für Deponie- oder Geländevermessungen. Die Einrechnung von Erschwertnissen in den Einheitspreis statt als Sonderpositionen vermeidet Nachtragsstreitigkeiten und ist bei schwer zugänglichen Messstellen empfehlenswert.

    Die Pflicht zur digitalen Kurzdokumentation innerhalb von zwei Wochen je Quartalsmessung schafft klare Service-Level ohne aufwändige Vertragsstrafen. Die fehlende Ausfüllung von Vertragsstrafen-Prozentsätzen im Formblatt 634 ist eine potenzielle Schwachstelle, die bei Folgevergaben geschlossen werden sollte.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen aus den letzten 3 Jahren
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "S26 000107: L 21.09 Projekt Altdeponien, Teilprojekt HHL, Überwachung Stilllegung und Nach" aus?

    MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bitterfeld-Wolfen.

    Was wird ausgeschrieben?

    Gegenstand sind Vermessungsleistungen auf der Hochhalde Leuna (HHL) im Rahmen der Stilllegungs- und Nachsorgeüberwachung. Konkret sind Setzungspegel auf den Deponieabschnitten Zwischendamm Nord (ZDN, 10 Stück) und Südliche Erweiterung (SE, 3 Stück) hinsichtlich Höhe und lokaler Koordinaten zu vermessen. Zusätzlich wird ein Setzungsmonitoring im westlichen Bereich des ZDN an 9 Vermessungspunkten durchgeführt, und zwar quartalsweise (Februar/März, Mai/Juni, August/September, November), was je Jahr 4 Messrunden ergibt. Für jeden Jahreszyklus ist eine einmalige Bauanlaufberatung vor Ort vorgesehen. An- und Abfahrten werden je Einsatz separat abgerechnet.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Vergabeunterlagen wurden am 17.09.2026 versandt. Angebote sind elektronisch über www.eVergabe-online.de bis zum 21.10.2026, 11:00 Uhr, einzureichen; eine Einreichung per E-Mail oder Fax ist nicht zulässig. Die Bindefrist endet am 15.12.2026. Fehlende Unterlagen, die nach Anforderung der Vergabestelle nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist vorliegen, können nachgefordert werden und sind innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung einzureichen. Der geplante Leistungsbeginn ist der 01.01.2027.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Vermessung von Setzungspegeln im Doppelbezugssystem: lokal (LS 150 / DHHN HS 160) und amtlich (ETRS89/UTM, DHHN HS 160) Quartalsweise Vermessungen des Setzungsmonitorings ZDN (4 Kampagnen pro Jahr: Februar/März, Mai/Juni, August/September, November) Erstellung und digitale Übermittlung einer Kurzdokumentation (tabellarisch und grafisch) je Quartalsmessung spätestens 2 Wochen nach Messdurchführung per E-Mail Einrechnung der Erschwernisse für den erschwerten Zugang der Setzungspegel im Deponieabschnitt SE in den Einheitspreis An- und Abfahrtskosten (Personal, Gerät, Betriebsmittel) je Einsatz sind separat als Nachweis abzurechnen Einmalige Bauanlaufberatung auf der HHL vor Leistungsbeginn ...

    Was gilt vertraglich?

    Der Vertrag beginnt am 01.01.2027 und endet regulär am 31.12.2029; eine optionale Verlängerung bis spätestens 31.12.2030 ist vorgesehen. Die Vergütung basiert auf Einheitspreisen; die Abrechnung der Einzelpositionen erfolgt auf Nachweis nach Aufwand/Aufmaß. Abschlagsrechnungen können halbjährlich gestellt werden, die Rechnungslegung erfolgt kumulativ. Vertragsstrafen und Sicherheitsleistungen sind im Formblatt 634 vorgesehen, aber mit konkreten Prozentsätzen nicht ausgefüllt. Mehrleistungen und besondere Leistungen darf der Auftragnehmer nur in Rechnung stellen, wenn vorab eine schriftliche Abstimmung mit dem Auftraggeber stattgefunden hat.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 6 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes (oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht).

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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