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Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 01.10.2026

Taxonomische Bestimmung von Spinnentieren (Rahmenvereinbarung)

Auftraggeber
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Erfüllungsort
94481 Grafenau
Art
Sonstige
Veröffentlicht
10.09.2026
Angebotsfrist
01.10.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
10.09.2026
Angebotsfrist
01.10.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
Erfüllungsort94481 Grafenau
E-Mailvergabe@npv-bw.bayern.de Freischalten
Telefon+49 855296000 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe.bayern.de/evergabe.bieter/api/supplier/external/d Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 3 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Einschlägige Erfahrungen und Kenntnisse in der Bestimmung von Spinnen auf Artniveau aus allen in Deutschland vorkommenden Spinnenfamilien aus gemischten Proben
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Nachweis durch freiberufliche Arbeit und/oder Tätigkeiten in vergleichbaren, bereits abgeschlossenen Projekten
  • Besondere Erfahrung in der Bestimmung von Spinnen aus deutschen Schutzgebieten (v.a. aus Mittelgebirgen) sowie wissenschaftliche Aufbereitung und Veröffentlichung der gesammelten Daten in eigenen wissenschaftlichen Publikationen
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Nachweis in Form eigener wissenschaftlicher Publikationen
Zuschlagskriterien
  • Niedrigster Preis
  • Bei Einzelpersonen: Prüfung und Einschätzung des sozialversicherungspflichtigen Status vor Beauftragung
    Berufsausübung · Durchführung des Selbstchecks zum Erwerbsstatus der Deutschen Rentenversicherung und Übersendung der Auswertung als PDF mit Datum und Unterschrift; alternativ vorhandener Statusbescheid eines Sozialversicherungsträgers
    Noch 1 weiteres Kriterium aus den Original-Unterlagen.Kriterium ansehen

    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Taxonomische Bestimmung von Spinnentieren (Rahmenvereinbarung)
    CPV
    73110000

    Vergabeunterlagen 3 Dateien · 5.8 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF5.8 MB
    3 Dateien im Paket: 1 Bekanntmachung, 1 Verfahrensunterlage, 1 Sonstige
    Bekanntmachung6 KB
    Verfahrensunterlage6.0 MB
    Sonstige198 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Der Nationalpark Bayerischer Wald benötigt die taxonomische Bestimmung von insgesamt etwa 80.000 Spinnen auf Artniveau. Die Bestimmung umfasst alle in Deutschland vorkommenden Spinnenfamilien aus gemischten Proben. Die Leistung ist auf zwei Lose aufgeteilt: Los 1 umfasst 60.000 Spinnen, Los 2 umfasst 20.000 Spinnen. Ziel ist die Gewinnung wissenschaftlich auswertbarer Daten zur Entwicklung der Spinnenfauna im Nationalpark.

    Die Leistungen dienen sowohl dem ökologischen Monitoring als auch verschiedenen Forschungsprojekten. Der Leistungsort ist Grafenau (94481). Die Rahmenvereinbarung läuft vom 8. Oktober 2026 bis zum 31. Dezember 2031.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Es wird eine Rahmenvereinbarung mit einer Laufzeit vom 8. Oktober 2026 bis zum 31. Dezember 2031 abgeschlossen. Das Verguetungsmodell ist nicht explizit beschrieben, jedoch ist ein Nachlass zugelassen, Skonto hingegen nicht. Angaben zu Vertragsstrafen, Kündigungsrechten oder Service Level sind in den vorliegenden Unterlagen nicht enthalten. Der Entwurf der Rahmenvereinbarung ist als Teil der Vergabeunterlagen beigefügt, sein Inhalt wurde jedoch nicht vollständig in den bereitgestellten Unterlagen wiedergegeben.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Bekanntmachung erfolgte am 9. September 2026. Bieterfragen können bis zum 24. September 2026 um 9:00 Uhr eingereicht werden. Die Angebotsfrist endet am 1. Oktober 2026 um 9:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 30. Oktober 2026. Angebote dürfen ausschließlich elektronisch über die Plattform eingereicht werden. Der geplante Leistungsbeginn ist der 8. Oktober 2026.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Dieses Verfahren zeigt, wie stark spezialisierte naturwissenschaftliche Dienstleistungen über Eignungskriterien eng auf einen fachkundigen Bieterkreis zugeschnitten werden können, ohne formale Mindestanforderungen an Umsatz oder Referenzanzahl zu stellen. Die Forderung nach eigenen wissenschaftlichen Publikationen als Eignungsnachweis ist ein ungewöhnlicher, aber sachgerechter Ansatz für hochspezialisierte Fachleistungen.

    Die Kombination aus Rahmenvereinbarung und Losaufteilung ermöglicht Flexibilität bei der Mengenabrufsteuerung. Vergabestellen sollten prüfen, ob die Begrenzung auf ein Los pro Bieter trotz grundsätzlicher Mehrlosberechtigung in der Bekanntmachung widerspruchsfrei kommuniziert ist. Die sozialversicherungsrechtliche Statusprüfung durch ein eigenes Formular ist ein empfehlenswertes Instrument, wenn Einzelpersonen als Auftragnehmer in Frage kommen.

    Anforderungen an die Bieter

    Lose
    2 Lose
    Der Auftrag ist aufgeteilt, Angebote sind je Los möglich.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Taxonomische Bestimmung von Spinnentieren (Rahmenvereinbarung)" aus?

    Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 94481 Grafenau.

    Was wird ausgeschrieben?

    Der Nationalpark Bayerischer Wald benötigt die taxonomische Bestimmung von insgesamt etwa 80.000 Spinnen auf Artniveau. Die Bestimmung umfasst alle in Deutschland vorkommenden Spinnenfamilien aus gemischten Proben. Die Leistung ist auf zwei Lose aufgeteilt: Los 1 umfasst 60.000 Spinnen, Los 2 umfasst 20.000 Spinnen. Ziel ist die Gewinnung wissenschaftlich auswertbarer Daten zur Entwicklung der Spinnenfauna im Nationalpark. Die Leistungen dienen sowohl dem ökologischen Monitoring als auch verschiedenen Forschungsprojekten. Der Leistungsort ist Grafenau (94481). Die Rahmenvereinbarung läuft vom 8. Oktober 2026 bis zum 31. Dezember 2031.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist läuft bis zum 01.10.2026.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Bekanntmachung erfolgte am 9. September 2026. Bieterfragen können bis zum 24. September 2026 um 9:00 Uhr eingereicht werden. Die Angebotsfrist endet am 1. Oktober 2026 um 9:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 30. Oktober 2026. Angebote dürfen ausschließlich elektronisch über die Plattform eingereicht werden. Der geplante Leistungsbeginn ist der 8. Oktober 2026.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Bestimmung von Spinnen auf Artniveau aus allen in Deutschland vorkommenden Spinnenfamilien Bestimmung aus gemischten Proben Besondere Erfahrung mit Spinnen aus deutschen Schutzgebieten, insbesondere aus Mittelgebirgen Wissenschaftliche Aufbereitung der gewonnenen Bestimmungsdaten Eigene wissenschaftliche Publikationen zu Spinnenfunden aus Schutzgebieten als Qualifikationsnachweis Ausschließlich elektronische Angebotseinreichung

    Was gilt vertraglich?

    Es wird eine Rahmenvereinbarung mit einer Laufzeit vom 8. Oktober 2026 bis zum 31. Dezember 2031 abgeschlossen. Das Verguetungsmodell ist nicht explizit beschrieben, jedoch ist ein Nachlass zugelassen, Skonto hingegen nicht. Angaben zu Vertragsstrafen, Kündigungsrechten oder Service Level sind in den vorliegenden Unterlagen nicht enthalten. Der Entwurf der Rahmenvereinbarung ist als Teil der Vergabeunterlagen beigefügt, sein Inhalt wurde jedoch nicht vollständig in den bereitgestellten Unterlagen wiedergegeben.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 3 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Einschlägige Erfahrungen und Kenntnisse in der Bestimmung von Spinnen auf Artniveau aus allen in Deutschland vorkommenden Spinnenfamilien aus gemischten Proben.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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