Startseite › Vergabe-Archiv › Schachtkopfsicherung Kaisergrubenschacht I in Gersdorf
Öffentliche Ausschreibung Frist abgelaufen

Schachtkopfsicherung Kaisergrubenschacht I in Gersdorf

Auftraggeber
Sächsisches Oberbergamt
Erfüllungsort
09355 Gersdorf
Art
Sonstige
Veröffentlicht
22.09.2026
Angebotsfrist
08.10.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
Mehr lesen

Zeitplan

Veröffentlichung
22.09.2026
Angebotsfrist
08.10.2026 · abgelaufen
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
Wertung läuft

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
Erfüllungsort09355 Gersdorf
E-Mailvergabestelle@oba.sachsen.de Freischalten
Telefon03731 372 0 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe.sachsen.de/NetServer/PublicationControllerServlet Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 8 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124)
  • Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); auf Verlangen drei Referenznachweise mit Angaben zu Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetzten Arbeitnehmern, besonderen Anforderungen und Bestätigung des Auftraggebers
Zuschlagskriterien
  • Preis
  • Verfügbarkeit der für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); auf Verlangen Angabe der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten drei Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen
  • Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); auf Verlangen Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der IHK
  • Keine Insolvenz, kein vergleichbares Verfahren, keine Liquidation
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124)
  • Keine schwere Verfehlung, keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A, keine relevanten Eintragungen im Gewerbezentralregister
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); ab 30.000 Euro Auftragssumme fordert der Auftraggeber Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz an
  • Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); auf Verlangen Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes sowie Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG
  • Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); auf Verlangen qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen
    Noch 6 weitere Kriterien aus den Original-Unterlagen.Kriterien ansehen

    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Schachtkopfsicherung Kaisergrubenschacht I in Gersdorf
    CPV
    45, 43, 44, 71

    Vergabeunterlagen 17 Dateien · 63.6 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF63.6 MB
    17 Dateien im Paket: 7 Sonstige, 5 Formblatt, 2 Leistungsverzeichnis, 1 Verfahrensunterlage, 1 Bekanntmachung
    Verfahrensunterlage838 KB
    Bekanntmachung468 KB
    Formblatt558 KB
    Sonstige450 KB
    Formblatt188 KB
    Leistungsverzeichnis61.7 MB
    Leistungsverzeichnis229 KB
    Vertrag277 KB
    Sonstige440 KB
    Sonstige41 KB
    Formblatt491 KB
    Sonstige428 KB
    Formblatt454 KB
    Sonstige861 KB
    Formblatt656 KB
    Sonstige573 KB
    Sonstige459 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

    Sie bereiten eine ähnliche Beschaffung vor?

    Nutzen Sie dieses und über 100.000 weitere Vergabeunterlagen als Orientierung: vergleichbare Leistungsverzeichnisse finden, Kriterien recherchieren und mit unseren KI-Generator-LVs und -LB in Minuten erstellen. Alles in unserem Vergabe-Archiv.

    Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchen

    Leistungsumfang

    Der Auftragnehmer soll den Schachtkopf des Kaisergrubenschachts I in Gersdorf (Landkreis Zwickau, Kaisergrubenstraße 32, 09355 Gersdorf) sichern und sanieren. Kernleistungen sind die bergmännische Aufwältigung und der Rückbau des gemauerten Schachtkopfes bis auf eine Teufe von 6,5 m sowie der Abtrag der bestehenden Schachtwand von der Tagesoberfläche bis auf das Festgesteinsniveau des Rotliegend.

    Als Baugrubensicherung ist eine rückverankerte Spritzbetonschale herzustellen. Anschließend wird ein Trogbauwerk aus Stahlbeton errichtet, das auf Druckpfählen gegründet wird und auf die Belastungen während späterer Bohrarbeiten ausgelegt ist. Die Maßnahme dient als Voraussetzung für die Herstellung einer Grubenwassermessstelle und die Durchführung eines Pumpversuchs, der als Entscheidungsgrundlage für einen möglichen Ausbau des Schachts als Notüberlauf genutzt werden soll.

    Die geplante Bauzeit beträgt etwa 34 Wochen. Alle erforderlichen Vermessungsarbeiten, Beweissicherungen und die Erstellung einer Verwahrdokumentation sind ebenfalls Bestandteil der Leistung.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Der Vertrag wird als Einheitspreisvertrag nach VOB abgeschlossen. Vertragspartner auf Auftraggeberseite ist der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Oberbergamt. Die Mengen des Leistungsverzeichnisses sind verbindlich; Mengenabweichungen bis 10 Prozent bedingen keine Änderung der Einheitspreise. Bei Abweichungen über 10 Prozent kann eine Vertragsanpassung verlangt werden.

    Stundenlohnarbeit wird nur vergütet, wenn sie vom Auftraggeber vorher ausdrücklich angeordnet wurde. Auf eine Sicherheitsleistung wird verzichtet; der Auftragnehmer übernimmt Gewährleistung für die vertragsgemäße Leistung und Mängelbeseitigung. Bei nicht rechtzeitigem Beginn oder Fortgang der Arbeiten kann der Auftraggeber nach Mahnung und Fristsetzung den Auftrag ganz oder teilweise entziehen und anderweitig auf Kosten und Gefahr des Auftragnehmers ausführen lassen.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Bekanntmachung erging am 22. September 2026. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe wurde am 21. September 2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 8. Oktober 2026 um 10:00 Uhr; zu diesem Zeitpunkt findet auch der Eröffnungstermin statt. Die Bindefrist endet am 9. November 2026. Bei erwarteter Zuschlagserteilung um den 3. November 2026 sind die Leistungen unmittelbar im Anschluss zu beginnen.

    Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Schachtkopfsicherung Kaisergrubenschacht I in Gersdorf" aus?

    Sächsisches Oberbergamt ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 09355 Gersdorf.

    Was wird ausgeschrieben?

    Der Auftragnehmer soll den Schachtkopf des Kaisergrubenschachts I in Gersdorf (Landkreis Zwickau, Kaisergrubenstraße 32, 09355 Gersdorf) sichern und sanieren. Kernleistungen sind die bergmännische Aufwältigung und der Rückbau des gemauerten Schachtkopfes bis auf eine Teufe von 6,5 m sowie der Abtrag der bestehenden Schachtwand von der Tagesoberfläche bis auf das Festgesteinsniveau des Rotliegend. Als Baugrubensicherung ist eine rückverankerte Spritzbetonschale herzustellen. Anschließend wird ein Trogbauwerk aus Stahlbeton errichtet, das auf Druckpfählen gegründet wird und auf die Belastungen während späterer Bohrarbeiten ausgelegt ist.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist endete am 08.10.2026. Das Verfahren ist damit abgeschlossen, die Unterlagen bleiben als Vorlage für eigene Ausschreibungen nutzbar.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Bekanntmachung erging am 22. September 2026. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe wurde am 21. September 2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 8. Oktober 2026 um 10:00 Uhr; zu diesem Zeitpunkt findet auch der Eröffnungstermin statt. Die Bindefrist endet am 9. November 2026. Bei erwarteter Zuschlagserteilung um den 3. November 2026 sind die Leistungen unmittelbar im Anschluss zu beginnen. Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Die bestehende Schachtwand ist von der Tagesoberfläche bis auf das Festgesteinsniveau des Rotliegend abzutragen Die Baugrube ist durch einen tragfähigen Verbau (rückverankerte Spritzbetonschale) zu sichern Das Trogbauwerk aus Stahlbeton ist statisch auf die zu erwartenden Belastungen während der Bohrarbeiten auszulegen und auf Druckpfählen zu gründen Beweissicherungen im Bereich der Wege und der durch Baustellenstraße und Baustelleneinrichtung belegten Flächen sind durchzuführen Vermessungsarbeiten sind baubegleitend durchzuführen; Ergebnisse sind als CAD-Datei (dxf-file) zu übergeben Alle Pläne müssen ungeachtet farbiger Darstellung schwarz/weiß lesbar sein

    Was gilt vertraglich?

    Der Vertrag wird als Einheitspreisvertrag nach VOB abgeschlossen. Vertragspartner auf Auftraggeberseite ist der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Oberbergamt. Die Mengen des Leistungsverzeichnisses sind verbindlich; Mengenabweichungen bis 10 Prozent bedingen keine Änderung der Einheitspreise. Bei Abweichungen über 10 Prozent kann eine Vertragsanpassung verlangt werden. Stundenlohnarbeit wird nur vergütet, wenn sie vom Auftraggeber vorher ausdrücklich angeordnet wurde. Auf eine Sicherheitsleistung wird verzichtet; der Auftragnehmer übernimmt Gewährleistung für die vertragsgemäße Leistung und Mängelbeseitigung.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 8 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

    Weiter im Vergabe-Archiv

    Ähnliche Ausschreibungen aus derselben Kategorie

    Link kopiert