Beschafft wird die Schachtkopfsicherung des Kaisergrubenschachts I in Gersdorf (Landkreis Zwickau). Dazu gehören die bergmännische Aufwältigung und der Rückbau des gemauerten Schachtkopfes, die Herstellung einer rückverankerten Spritzbetonschale als Baugrubensicherung sowie die Errichtung eines Trogbauwerkes aus Stahlbeton mit Gründung auf Druckpfählen.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 09355 Gersdorf |
| vergabestelle@oba.sachsen.de Freischalten | |
| Telefon | 03731 372 0 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe.sachsen.de/NetServer/PublicationControllerServlet Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 838 KB | |
| Bekanntmachung | 468 KB | |
| Formblatt | 558 KB | |
| Sonstige | 450 KB | |
| Formblatt | 188 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 61.7 MB | |
| Leistungsverzeichnis | 229 KB | |
| Vertrag | 277 KB | |
| Sonstige | 440 KB | |
| Sonstige | 41 KB | |
| Formblatt | 491 KB | |
| Sonstige | 428 KB | |
| Formblatt | 454 KB | |
| Sonstige | 861 KB | |
| Formblatt | 656 KB | |
| Sonstige | 573 KB | |
| Sonstige | 459 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer soll den Schachtkopf des Kaisergrubenschachts I in Gersdorf (Landkreis Zwickau, Kaisergrubenstraße 32, 09355 Gersdorf) sichern und sanieren. Kernleistungen sind die bergmännische Aufwältigung und der Rückbau des gemauerten Schachtkopfes bis auf eine Teufe von 6,5 m sowie der Abtrag der bestehenden Schachtwand von der Tagesoberfläche bis auf das Festgesteinsniveau des Rotliegend.
Als Baugrubensicherung ist eine rückverankerte Spritzbetonschale herzustellen. Anschließend wird ein Trogbauwerk aus Stahlbeton errichtet, das auf Druckpfählen gegründet wird und auf die Belastungen während späterer Bohrarbeiten ausgelegt ist. Die Maßnahme dient als Voraussetzung für die Herstellung einer Grubenwassermessstelle und die Durchführung eines Pumpversuchs, der als Entscheidungsgrundlage für einen möglichen Ausbau des Schachts als Notüberlauf genutzt werden soll.
Die geplante Bauzeit beträgt etwa 34 Wochen. Alle erforderlichen Vermessungsarbeiten, Beweissicherungen und die Erstellung einer Verwahrdokumentation sind ebenfalls Bestandteil der Leistung.
Der Vertrag wird als Einheitspreisvertrag nach VOB abgeschlossen. Vertragspartner auf Auftraggeberseite ist der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Oberbergamt. Die Mengen des Leistungsverzeichnisses sind verbindlich; Mengenabweichungen bis 10 Prozent bedingen keine Änderung der Einheitspreise. Bei Abweichungen über 10 Prozent kann eine Vertragsanpassung verlangt werden.
Stundenlohnarbeit wird nur vergütet, wenn sie vom Auftraggeber vorher ausdrücklich angeordnet wurde. Auf eine Sicherheitsleistung wird verzichtet; der Auftragnehmer übernimmt Gewährleistung für die vertragsgemäße Leistung und Mängelbeseitigung. Bei nicht rechtzeitigem Beginn oder Fortgang der Arbeiten kann der Auftraggeber nach Mahnung und Fristsetzung den Auftrag ganz oder teilweise entziehen und anderweitig auf Kosten und Gefahr des Auftragnehmers ausführen lassen.
Die Bekanntmachung erging am 22. September 2026. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe wurde am 21. September 2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 8. Oktober 2026 um 10:00 Uhr; zu diesem Zeitpunkt findet auch der Eröffnungstermin statt. Die Bindefrist endet am 9. November 2026. Bei erwarteter Zuschlagserteilung um den 3. November 2026 sind die Leistungen unmittelbar im Anschluss zu beginnen.
Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Sächsisches Oberbergamt ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 09355 Gersdorf.
Der Auftragnehmer soll den Schachtkopf des Kaisergrubenschachts I in Gersdorf (Landkreis Zwickau, Kaisergrubenstraße 32, 09355 Gersdorf) sichern und sanieren. Kernleistungen sind die bergmännische Aufwältigung und der Rückbau des gemauerten Schachtkopfes bis auf eine Teufe von 6,5 m sowie der Abtrag der bestehenden Schachtwand von der Tagesoberfläche bis auf das Festgesteinsniveau des Rotliegend. Als Baugrubensicherung ist eine rückverankerte Spritzbetonschale herzustellen. Anschließend wird ein Trogbauwerk aus Stahlbeton errichtet, das auf Druckpfählen gegründet wird und auf die Belastungen während späterer Bohrarbeiten ausgelegt ist.
Die Angebotsfrist endete am 08.10.2026. Das Verfahren ist damit abgeschlossen, die Unterlagen bleiben als Vorlage für eigene Ausschreibungen nutzbar.
Die Bekanntmachung erging am 22. September 2026. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe wurde am 21. September 2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 8. Oktober 2026 um 10:00 Uhr; zu diesem Zeitpunkt findet auch der Eröffnungstermin statt. Die Bindefrist endet am 9. November 2026. Bei erwarteter Zuschlagserteilung um den 3. November 2026 sind die Leistungen unmittelbar im Anschluss zu beginnen. Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.
Die bestehende Schachtwand ist von der Tagesoberfläche bis auf das Festgesteinsniveau des Rotliegend abzutragen Die Baugrube ist durch einen tragfähigen Verbau (rückverankerte Spritzbetonschale) zu sichern Das Trogbauwerk aus Stahlbeton ist statisch auf die zu erwartenden Belastungen während der Bohrarbeiten auszulegen und auf Druckpfählen zu gründen Beweissicherungen im Bereich der Wege und der durch Baustellenstraße und Baustelleneinrichtung belegten Flächen sind durchzuführen Vermessungsarbeiten sind baubegleitend durchzuführen; Ergebnisse sind als CAD-Datei (dxf-file) zu übergeben Alle Pläne müssen ungeachtet farbiger Darstellung schwarz/weiß lesbar sein
Der Vertrag wird als Einheitspreisvertrag nach VOB abgeschlossen. Vertragspartner auf Auftraggeberseite ist der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Oberbergamt. Die Mengen des Leistungsverzeichnisses sind verbindlich; Mengenabweichungen bis 10 Prozent bedingen keine Änderung der Einheitspreise. Bei Abweichungen über 10 Prozent kann eine Vertragsanpassung verlangt werden. Stundenlohnarbeit wird nur vergütet, wenn sie vom Auftraggeber vorher ausdrücklich angeordnet wurde. Auf eine Sicherheitsleistung wird verzichtet; der Auftragnehmer übernimmt Gewährleistung für die vertragsgemäße Leistung und Mängelbeseitigung.
Aus den Unterlagen haben wir 8 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.