StartseiteVergabe-ArchivWegeinstandsetzung nach Holzernte/Rückung
Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 28.09.2026

Wegeinstandsetzung nach Holzernte/Rückung

Auftraggeber
Staatsbetrieb Sachsenforst - Forstbezirk Neudorf
Erfüllungsort
Forstbezirk Neudorf
Art
Sonstige
Veröffentlicht
01.09.2026
Angebotsfrist
28.09.2026
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Zeitplan

Veröffentlichung
01.09.2026
Angebotsfrist
28.09.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortForstbezirk Neudorf
E-MailVergabe.Neudorf@smekul.sachsen.de Freischalten
Telefon037748989810 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe.sachsen.de/NetServer/PublicationControllerServlet Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 5 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und vergleichbare Leistungen betrifft
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124), bei engerer Wahl Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialkasse und des Finanzamtes sowie Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG
  • Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten drei Jahren
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124), bei engerer Wahl drei Referenznachweise mit Angaben zu Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang, Arbeitnehmerzahl, technischen Anforderungen und Auftraggeber-Bestätigung
Zuschlagskriterien
  • Nicht explizit genannt
  • Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte für die Leistungsausführung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124), bei engerer Wahl Angabe der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen
  • Eintragung in das Berufsregister (Handelsregister oder Berufsgenossenschaft)
    Berufsausübung · Eigenerklärung (Formblatt 124), bei engerer Wahl Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in Handwerksrolle oder IHK sowie qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
  • Keine schwere Verfehlung, kein Insolvenzverfahren, keine Liquidation, Erfüllung steuerlicher und sozialversicherungsrechtlicher Pflichten
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); ab 30.000 Euro Auftragssumme Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO wird vom Auftraggeber angefordert
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    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Wegeinstandsetzung nach Holzernte/Rückung
    CPV
    77200000

    Vergabeunterlagen 13 Dateien · 11.9 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF11.9 MB
    13 Dateien im Paket: 9 Sonstige, 1 Bekanntmachung, 1 Formblatt, 1 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
    Bekanntmachung468 KB
    Formblatt51 KB
    Leistungsverzeichnis20 KB
    Vertrag11.5 MB
    Sonstige278 KB
    Sonstige23 KB
    Sonstige27 KB
    Sonstige28 KB
    Sonstige19 KB
    Sonstige13 KB
    Sonstige16 KB
    Sonstige133 KB
    Sonstige161 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Der Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Neudorf, beschafft Wegeinstandsetzungsarbeiten nach Holzeinschlag und Holzrückung in den Revieren des Forstbezirks im Staatswald des Freistaates Sachsen. Der Auftragnehmer führt Wegeinstandsetzungen und ggf. erforderliche Kleininstandsetzungen durch und stellt dafür alle Arbeitsmittel, Geräte und Materialien selbst bereit. Die Leistung wird nicht als Gesamtauftrag, sondern über Einzelabrufe durch die jeweiligen Revierleiter oder den Sachbearbeiter Wegebau ausgelöst.

    Von einem diskontinuierlichen Anfall der Arbeiten ist auszugehen, weshalb hohe Anforderungen an die zeitliche Flexibilität des Auftragnehmers gestellt werden. Die jährliche Mindestmenge beträgt ca. 50.000 Euro, die maximale Gesamtleistungsmenge über die längstmögliche Vertragslaufzeit beträgt 300.000 Euro. Einsatzorte sind die Reviere des Forstbezirks Neudorf mit Sitz in Schwarzenberg.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Die Rahmenvereinbarung beginnt mit Vertragsunterzeichnung und endet zunächst am 31.12.2026. Sie verlängert sich einmalig stillschweigend um ein weiteres Jahr, sofern kein Widerspruch spätestens drei Monate vor Ablauf schriftlich eingeht; das Vertragsverhältnis endet damit spätestens am 30.06.2029. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß dem Leistungsverzeichnis, welches Grundlage der Einzelabrufe ist.

    Bestellte Leistungen sind in der Regel innerhalb von zwei Kalendertagen nach Aufforderung auszuführen; bei Schadereignissen oder Gefahr in Verzug unverzüglich. Änderungen und Zusatzleistungen können vom Auftraggeber angeordnet werden, wobei bei geänderten Preisermittlungsgrundlagen ein neuer Preis schriftlich zu vereinbaren ist. Vertragsstrafen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit ausgewiesen.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Bekanntmachung datiert vom 31.08.2026 und ist als öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Abschnitt 1 durchgeführt worden. Konkrete Daten zur Angebotsfrist, Eröffnungstermin und Bindefrist sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgefüllt. Angebote können elektronisch oder schriftlich eingereicht werden. Ansprechpartnerin für das Verfahren ist Nadine Schmiedl beim Forstbezirk Neudorf.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Diese Rahmenvereinbarung eignet sich als Vorlage für andere Forstbehörden oder kommunale Waldbesitzer, die regelmäßig anfallende, aber mengenmäßig schwer planbare Wegebauarbeiten vergeben müssen. Die Kombination aus Mindestabnahmemenge und Maximalbudget schützt sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer und ist auf vergleichbare Dienstleistungsrahmenverträge im Infrastrukturbereich übertragbar.

    Gut strukturiert ist die klare Regelung zur Reaktionszeit (zwei Kalendertage), die unmittelbar operativ nutzbar ist und Konflikte über Leistungsbereitschaft vermeidet. Kritisch zu prüfen ist, ob Zuschlagskriterien im vorliegenden Verfahren ausreichend dokumentiert wurden, da die Unterlagen dazu keine Angaben enthalten und dies bei Nachprüfungsverfahren angreifbar sein kann. Die Pflicht des Auftragnehmers zur Mitführung eines Havariesets und zur Einhaltung des Bundesbodenschutzgesetzes ist eine praxistaugliche Klausel, die in allen Vergaben mit maschinellem Einsatz im Wald oder auf sensiblen Böden übernommen werden sollte.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen aus den letzten 3 Jahren
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Wegeinstandsetzung nach Holzernte/Rückung" aus?

    Staatsbetrieb Sachsenforst - Forstbezirk Neudorf ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Forstbezirk Neudorf.

    Was wird ausgeschrieben?

    Der Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Neudorf, beschafft Wegeinstandsetzungsarbeiten nach Holzeinschlag und Holzrückung in den Revieren des Forstbezirks im Staatswald des Freistaates Sachsen. Der Auftragnehmer führt Wegeinstandsetzungen und ggf. erforderliche Kleininstandsetzungen durch und stellt dafür alle Arbeitsmittel, Geräte und Materialien selbst bereit. Die Leistung wird nicht als Gesamtauftrag, sondern über Einzelabrufe durch die jeweiligen Revierleiter oder den Sachbearbeiter Wegebau ausgelöst. Von einem diskontinuierlichen Anfall der Arbeiten ist auszugehen, weshalb hohe Anforderungen an die zeitliche Flexibilität des Auftragnehmers gestellt werden.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist läuft bis zum 28.09.2026.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Bekanntmachung datiert vom 31.08.2026 und ist als öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Abschnitt 1 durchgeführt worden. Konkrete Daten zur Angebotsfrist, Eröffnungstermin und Bindefrist sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgefüllt. Angebote können elektronisch oder schriftlich eingereicht werden. Ansprechpartnerin für das Verfahren ist Nadine Schmiedl beim Forstbezirk Neudorf.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Der Auftragnehmer muss über praktische Erfahrungen im Umgang mit dem Standardarbeitsverfahren des Auftraggebers verfügen. Alle Arbeiten sind nach den Vorgaben der Richtlinie ländlicher Wegebau auszuführen. Die staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften sind vom Auftragnehmer und seinen Arbeitskräften strikt einzuhalten, einschließlich vollständiger persönlicher Schutzausrüstung. Auf allen eingesetzten Maschinen ist stets ein Havarieset mitzuführen; der Auftragnehmer haftet für alle bei Ölunfällen entstandenen Schäden. Der Auftragnehmer trägt die Verkehrssicherungspflicht und ist für die Sicherung des Arbeitsortes gegenüber Dritten verantwortlich.

    Was gilt vertraglich?

    Die Rahmenvereinbarung beginnt mit Vertragsunterzeichnung und endet zunächst am 31.12.2026. Sie verlängert sich einmalig stillschweigend um ein weiteres Jahr, sofern kein Widerspruch spätestens drei Monate vor Ablauf schriftlich eingeht; das Vertragsverhältnis endet damit spätestens am 30.06.2029. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß dem Leistungsverzeichnis, welches Grundlage der Einzelabrufe ist. Bestellte Leistungen sind in der Regel innerhalb von zwei Kalendertagen nach Aufforderung auszuführen; bei Schadereignissen oder Gefahr in Verzug unverzüglich.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 5 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und vergleichbare Leistungen betrifft.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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