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Öffentliche Ausschreibung

Bauvorhaben Neugestaltung Foyer und Garderobe im Jüdischen Museum Berlin/ Tischlerarbeiten II nach DIN 18355

Auftraggeber
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Erfüllungsort
Berlin
Art
Bauleistungen
Veröffentlicht
07.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
07.09.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieBauleistungen
ErfüllungsortBerlin
E-Mails.brejora@jmberlin.de Freischalten
Telefon+49 30 25993362 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=888752 Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 8 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für vergleichbare Bauleistungen
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124), auf Verlangen Vorlage von Belegen
  • Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten drei Jahren
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); bei engerer Wahl drei Referenznachweise mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Personalangaben und Auftraggeberbestätigung
Zuschlagskriterien
  • Preis
  • Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); bei engerer Wahl jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl gegliedert nach Lohngruppen mit ausgewiesenem Leitungspersonal
  • Eintragung im Handelsregister bzw. Handwerksrolle oder IHK
    Berufsausübung · Eigenerklärung; bei engerer Wahl Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der IHK
  • Kein laufendes Insolvenzverfahren, keine Liquidation
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124)
  • Keine schwere Verfehlung, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); ab 30.000 Euro Auftragssumme Auszug aus dem Gewerbezentralregister durch Auftraggeber beim Bundesamt für Justiz angefordert
  • Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung; bei engerer Wahl Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes und Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG
  • Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
    Berufsausübung · Eigenerklärung; bei engerer Wahl qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen
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    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Bauvorhaben Neugestaltung Foyer und Garderobe im Jüdischen Museum Berlin/ Tischlerarbeiten II nach DIN 18355
    CPV
    45000000, 43000000, 44000000, 71000000

    Vergabeunterlagen 24 Dateien · 13.6 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF13.6 MB
    24 Dateien im Paket: 13 Sonstige, 9 Plan, 2 GAEB-Datei
    Plan2.2 MB
    GAEB-Datei231 KB
    Sonstige614 KB
    GAEB-Datei2 KB
    Sonstige2 KB
    Sonstige63 KB
    Sonstige51 KB
    Sonstige219 KB
    Sonstige29 KB
    Sonstige858 KB
    Sonstige58 KB
    Sonstige6 KB
    Sonstige0 KB
    Sonstige1 KB
    Sonstige64 KB
    Sonstige1 KB
    Plan17.0 MB
    Plan849 KB
    Plan808 KB
    Plan2 KB
    Plan0 KB
    Plan1 KB
    Plan1 KB
    Plan0 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Gegenstand der Ausschreibung sind Tischlerarbeiten II nach DIN 18355 im Foyer des Altbaus des Jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin. Die Leistung umfasst mikroperforierte und akustisch wirksame Wandverkleidungen mit integrierten Tapetentüren, Zargenelemente im Bereich von Durchgängen sowie Sockelleisten. Hinzu kommen Schrankelemente mit Schließfächern, Sitzbänke teilweise in Kombination mit reversiblen Heizkörperverkleidungen und Fensterbänken sowie mobile Elemente wie ein Flyerregal und ein mobiler Tresen.

    Der große Tresen im Foyer ist ausdrücklich nicht Bestandteil dieser Ausschreibung, sondern der Tischlerarbeiten III. Die Maßnahmen gliedern sich in vier Bauabschnitte, die zeitversetzt von Juni 2026 bis Juli 2027 bei laufendem Museumsbetrieb ausgeführt werden. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis, ergänzt um Stundenlohnarbeiten als separates Gewerk.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Der Vertrag wird auf Basis von Einheitspreisen nach VOB/A Abschnitt 1 als öffentliche Ausschreibung geschlossen. Zusätzliche Vertragsbedingungen (Formblatt 215 Ausgabe 2017) sowie Besondere Vertragsbedingungen (Formblatt 214) sind Vertragsbestandteil. Eine Stoffpreisgleitklausel oder Lohngleitklausel ist in den Anlagen vorgesehen, aber nicht zwingend ausgefüllt. Der Auftragnehmer übernimmt mit Aufnahme der Tätigkeit die Pflichten zur Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen.

    Kommt der Auftragnehmer seiner Reinigungspflicht trotz Aufforderung nicht nach, wird eine Fremdleistung auf seine Kosten beauftragt. Explizite Vertragsstrafen oder Laufzeitverlängerungsoptionen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht benannt.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Vergabeunterlagen tragen das Datum 12.08.2026. Im Laufe des Verfahrens wurden aktualisierte Unterlagen wegen Anpassung der Fertigstellungs-, Angebotsabgabe- und Bindefrist hochgeladen. Konkrete Daten für Angebotsfrist, Eröffnungstermin und Bindefrist sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgefüllt. Die Bauabschnitte sind für den Zeitraum Juni 2026 bis Juli 2027 geplant, wobei die genauen Termine laut Unterlagen mit dem jeweils aktuellen Terminplan abzugleichen sind.

    Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Die Leistungsbeschreibung ist klar nach Gewerken und Bauabschnitten gegliedert und eignet sich als Vorlage für Innenausbaumaßnahmen in laufend betriebenen öffentlichen Gebäuden. Besonders übertragbar ist das Konzept der zeitversetzten Bauabschnitte mit expliziter Regelung von Interimsbetrieb und Besucherführung. Die Integration von Sicherheitsvorgaben (Zuverlässigkeitsüberprüfung, Tagesausweise, Transponderregelung) als eigenständige Anlage ist für sicherheitsgefährdete Objekte empfehlenswert und sollte bei ähnlichen Projekten von Anfang an eingeplant werden.

    Die nachträgliche Ergänzung eines fehlenden Detailplans und die Aktualisierung der Vergabeunterlagen während des Verfahrens zeigen, dass eine gründlichere Vorabprüfung der Planunterlagen Bieteranfragen und Verfahrensverzögerungen reduzieren kann. Die Zuschlagskriterien sind in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit benannt und gewichtet, was bei einem erneuten Verfahren im Sinne der Transparenz verbessert werden sollte.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen aus den letzten 3 Jahren
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Bauvorhaben Neugestaltung Foyer und Garderobe im Jüdischen Museum Berlin/ Tischlerarbeiten" aus?

    Stiftung Jüdisches Museum Berlin ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Berlin.

    Was wird ausgeschrieben?

    Gegenstand der Ausschreibung sind Tischlerarbeiten II nach DIN 18355 im Foyer des Altbaus des Jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin. Die Leistung umfasst mikroperforierte und akustisch wirksame Wandverkleidungen mit integrierten Tapetentüren, Zargenelemente im Bereich von Durchgängen sowie Sockelleisten. Hinzu kommen Schrankelemente mit Schließfächern, Sitzbänke teilweise in Kombination mit reversiblen Heizkörperverkleidungen und Fensterbänken sowie mobile Elemente wie ein Flyerregal und ein mobiler Tresen. Der große Tresen im Foyer ist ausdrücklich nicht Bestandteil dieser Ausschreibung, sondern der Tischlerarbeiten III.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Vergabeunterlagen tragen das Datum 12.08.2026. Im Laufe des Verfahrens wurden aktualisierte Unterlagen wegen Anpassung der Fertigstellungs-, Angebotsabgabe- und Bindefrist hochgeladen. Konkrete Daten für Angebotsfrist, Eröffnungstermin und Bindefrist sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgefüllt. Die Bauabschnitte sind für den Zeitraum Juni 2026 bis Juli 2027 geplant, wobei die genauen Termine laut Unterlagen mit dem jeweils aktuellen Terminplan abzugleichen sind. Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Wandverkleidungen sind größtenteils mikroperforiert mit akustischer Wirksamkeit auszuführen; Mikroperforierung soll bei Tapetentüren bis zum Rand reichen Ausführung nach DIN 18355 (Tischlerarbeiten) Einsatz eines Fachbauleiters ab Beginn des Ausstellungsaufbaus zur Überwachung und als Sicherheitsbeauftragter Lärmintensive Arbeiten ausschließlich außerhalb der Besucheröffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag 10:00-18:00 Uhr) Regelarbeitszeit 6:00 bis 22:00 Uhr; Ausnahmen mindestens 2 Werktage vorab beim JMB anzumelden Anlieferung nur über zentrale Zufahrt Lindenstraße/Hollmann Straße, Spurbreite 4,5 m, max. LKW 7,5 t; größere Anlieferungen vorab mit Museum abstimmen

    Was gilt vertraglich?

    Der Vertrag wird auf Basis von Einheitspreisen nach VOB/A Abschnitt 1 als öffentliche Ausschreibung geschlossen. Zusätzliche Vertragsbedingungen (Formblatt 215 Ausgabe 2017) sowie Besondere Vertragsbedingungen (Formblatt 214) sind Vertragsbestandteil. Eine Stoffpreisgleitklausel oder Lohngleitklausel ist in den Anlagen vorgesehen, aber nicht zwingend ausgefüllt. Der Auftragnehmer übernimmt mit Aufnahme der Tätigkeit die Pflichten zur Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen. Kommt der Auftragnehmer seiner Reinigungspflicht trotz Aufforderung nicht nach, wird eine Fremdleistung auf seine Kosten beauftragt.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 8 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für vergleichbare Bauleistungen.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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