Beschafft wird die Beseitigung von Öl, Benzin und anderen Schadstoffen sowie kontaminierten Erdstoffen nach Unfällen und Havarien auf Bundes- und Landesstraßen im Saale-Holzland-Kreis im Rahmen der Gefahrenabwehr. Die Vergabe erfolgt als Dienstleistungskonzession für den Zeitraum 2027/2028, wobei der Auftragnehmer seine Vergütung durch Abtretung der zivilrechtlichen Forderungen gegen die Schadensverursacher erhält.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Gera |
| poststelle44@tlbv.thueringen.de Freischalten | |
| Telefon | +49 361 57-41810 Freischalten |
| Website | www.tlbv.de Freischalten |
| Vertrag | 142 KB | |
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| Vertrag | 103 KB | |
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| Sonstige | 1.9 MB | |
| Sonstige | 41 KB | |
| Sonstige | 147 KB | |
| Sonstige | 109 KB | |
| Sonstige | 60 KB | |
| Sonstige | 29 KB | |
| Sonstige | 76 KB | |
| Sonstige | 2.0 MB | |
| GAEB-Datei | 395 KB | |
| Sonstige | 329 KB | |
| Plan | 1.3 MB | |
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| Plan | 1.3 MB | |
| Plan | 1.3 MB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer übernimmt die Beseitigung von Ölspuren, Benzin und anderen Schadstoffen sowie kontaminierten Erdstoffen nach Unfällen und Havarien auf Bundes- und Landesstraßen im Landkreis Saale-Holzland für den Zeitraum 2027 und 2028. Die Leistung umfasst das Einrichten und Räumen der Einsatzstelle, die Verkehrssicherung (kurze und längere Dauer, verschiedene Regelplantypen), manuelle Reinigung von Verkehrsflächen und unbefestigten Bereichen mit Ölbindemittel sowie maschinelle Nassreinigung in verschiedenen Streckenbreiten.
Hinzu kommen sonstige Arbeiten wie das Herstellen von Ölsperren, Abdecken von Einbauteilen, Erdarbeiten (Bodenaushub bei Kontamination) sowie die Sammelentsorgung gefährlicher und nicht gefährlicher Abfälle (Schadstoffhaltiger Boden, Ölbindemittel, Metall, Kunststoffe, Glas, Straßenkehricht). Bestandteil der Leistung sind außerdem Fotodokumentation, quartalsweise Schadensstatistik und die Erstellung von Abfalllisten.
Die Vergütung der Leistungen erfolgt nicht direkt durch den Auftraggeber, sondern durch Abtretung der Forderungen gegen die Schadensverursacher (Dienstleistungskonzession). Der Auftragnehmer muss rund um die Uhr einsatzbereit sein und innerhalb von 90 Minuten nach Alarmierung am Einsatzort tätig sein, differenziert nach Werktag tagsüber, Werktag nachts und Sonn- und Feiertagen.
Das Vergütungsmodell basiert auf Einheitspreisen je geleisteten Einsatz und erbrachter Teilleistung, die der Auftragnehmer gegenüber den Schadensverursachern geltend macht, da die Vergabe als Dienstleistungskonzession mit Globalzession der zivilrechtlichen Forderungen erfolgt. Für Bundesstraßen und Landesstraßen werden jeweils separate Abtretungsverträge (Globalzession) geschlossen, die für den gesamten Vertragszeitraum 2027/2028 gelten.
Im Rahmen jedes Einzelauftrags informiert der Auftraggeber den Auftragnehmer über den Verursacher und den Fahrzeughalter. Alle Kosten für Rechnungsbearbeitung, Nachforderungen und Dokumentationen gegenüber Dritten sind in den Einheitspreisen zu berücksichtigen. Nähere Angaben zu Vertragsstrafen, Kündigungsrechten oder Verlängerungsoptionen sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.
Als Vertragsgrundlage gilt die VOL/B Ausgabe 2003.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe ist auf den 28.09.2026 datiert. Die Angebotsfrist endet am 20.10.2026 um 14:30 Uhr. Die Bindefrist endet am 18.11.2026. Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform evergabe-online.de einzureichen. Ein geplanter Zuschlagstermin und ein konkretes Datum für den Leistungsbeginn sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, Referat 44 - Region Ost ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Gera.
Der Auftragnehmer übernimmt die Beseitigung von Ölspuren, Benzin und anderen Schadstoffen sowie kontaminierten Erdstoffen nach Unfällen und Havarien auf Bundes- und Landesstraßen im Landkreis Saale-Holzland für den Zeitraum 2027 und 2028. Die Leistung umfasst das Einrichten und Räumen der Einsatzstelle, die Verkehrssicherung (kurze und längere Dauer, verschiedene Regelplantypen), manuelle Reinigung von Verkehrsflächen und unbefestigten Bereichen mit Ölbindemittel sowie maschinelle Nassreinigung in verschiedenen Streckenbreiten.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 20.10.2026.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe ist auf den 28.09.2026 datiert. Die Angebotsfrist endet am 20.10.2026 um 14:30 Uhr. Die Bindefrist endet am 18.11.2026. Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform evergabe-online.de einzureichen. Ein geplanter Zuschlagstermin und ein konkretes Datum für den Leistungsbeginn sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.
Der Auftragnehmer muss spätestens 90 Minuten nach Alarmierung durch den Diensthabenden der Straßenbauverwaltung mit dem Einsatz beginnen, differenziert nach Werktag 06-18 Uhr, Werktag 18-06 Uhr und Sonn- und Feiertagen. Der Auftragnehmer muss rund um die Uhr (24/7) einsatzbereit sein und Rufbereitschaft vorhalten. Die Verkehrssicherung ist nach den im Leistungsverzeichnis genannten Regelplänen (CII/3, CII/4, CII/5, CII/6, CI/4, CI/5, DIII/1l, DIII/1r, DIII/2) durchzuführen. Der Auftragnehmer muss sowohl manuelle als auch maschinelle Nassreinigung (in verschiedenen Streckenbreiten bis 0,50 m, 0,50 bis 1,00 m, 1,00 bis 1,50 m, 1,50 bis 2,50 m) durchführen können.
Das Vergütungsmodell basiert auf Einheitspreisen je geleisteten Einsatz und erbrachter Teilleistung, die der Auftragnehmer gegenüber den Schadensverursachern geltend macht, da die Vergabe als Dienstleistungskonzession mit Globalzession der zivilrechtlichen Forderungen erfolgt. Für Bundesstraßen und Landesstraßen werden jeweils separate Abtretungsverträge (Globalzession) geschlossen, die für den gesamten Vertragszeitraum 2027/2028 gelten. Im Rahmen jedes Einzelauftrags informiert der Auftraggeber den Auftragnehmer über den Verursacher und den Fahrzeughalter.
Aus den Unterlagen haben wir 2 Eignungskriterien und 2 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Eigenerklärung zur Eignung gemäß HVA L-StB.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.