StartseiteVergabe-ArchivL 2052 Fehrenbach; Ersatzneubau der Biberbrücke (ASB Nr. 55…
Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 14.10.2026

L 2052 Fehrenbach; Ersatzneubau der Biberbrücke (ASB Nr. 5531 524) - Gemeinschaftsmaßnahme

Auftraggeber
Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, Referat 45 - Region Südwest
Erfüllungsort
Zella-Mehlis
Art
Bauleistungen
Veröffentlicht
21.09.2026
Angebotsfrist
14.10.2026
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Zeitplan

Veröffentlichung
21.09.2026
Angebotsfrist
14.10.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieBauleistungen
ErfüllungsortZella-Mehlis
E-Mailpoststelle45@tlbv.thueringen.de Freischalten
Telefon+49 361 57-41770 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • keine in den Unterlagen benannt
Zuschlagskriterien

Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
L 2052 Fehrenbach; Ersatzneubau der Biberbrücke (ASB Nr. 5531 524) - Gemeinschaftsmaßnahme
CPV
45000000, 43000000, 44000000, 71000000

Vergabeunterlagen 20 Dateien · 26.3 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF26.3 MB
20 Dateien im Paket: 13 Sonstige, 6 Plan, 1 GAEB-Datei
Sonstige6.2 MB
Sonstige2.0 MB
Sonstige2.7 MB
Sonstige2.1 MB
Sonstige589 KB
Sonstige94 KB
Sonstige2.2 MB
Sonstige5.6 MB
Sonstige749 KB
Sonstige2.5 MB
GAEB-Datei1.1 MB
Sonstige329 KB
Sonstige1 KB
Sonstige86 KB
Plan165 KB
Plan255 KB
Plan150 KB
Plan659 KB
Plan368 KB
Plan568 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Der Auftrag umfasst den vollständigen Ersatzneubau der Biberbrücke in Fehrenbach im Zuge der Landesstraße L 2052. Die vorhandene Sandsteingewölbebrücke (lichte Weite 2,85 m, Breite 9,5 m) wird abgebrochen und durch ein geschlossenes Stahlbeton-Rahmenbauwerk mit lichter Weite 3,0 m und lichter Höhe 2,0 m ersetzt. Zur Bauausführung ist eine Bachumverlegung (bauzeitliche Verrohrung DN 1600) erforderlich.

Im Zuge der Maßnahme werden Gas-, Strom- und Wasserleitungen sowie Leerrohre neu verlegt oder umverlegt. Der Straßenaufbau (Asphaltdecke, Asphalttragschicht, Frostschutzschicht, gesamt 75 cm) wird nach RStO 12 für BKL 1,0 erneuert. Neben Brücken- und Straßenbau sind Abbrucharbeiten, Erdarbeiten, Entwässerung, Abdichtung, Geländer, Sohl- und Böschungsbefestigung sowie Entsorgung kontaminierter Materialien (PAK-haltiger Asphalt als gefährlicher Abfall) und Pflasterarbeiten Teil des Auftrags.

Separate Leistungspositionen betreffen Arbeiten an drei anliegenden Privatgrundstücken sowie Beweissicherung und Baustelleneinrichtung.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Der Vertrag wird auf Basis von Einheitspreisen gemäß VOB/B (Ausgabe 2016) geschlossen. Eine Bindefrist ist in den Unterlagen mit dem Datum 27.11.2026 genannt. Weitere Details zu Vertragsstrafen, Optionen, Service Level oder Kündigungsrechten sind in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit ausgewiesen. Die Vergütung erfolgt nach abgerechneten Massen auf Grundlage der angebotenen Einheitspreise.

Bestandteil des Vertrags sind die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen DIN 1961 (VOB/B) sowie die Unterlagen gemäß Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Ablauf des Verfahrens

Die Aufforderung zur Angebotsabgabe ist auf den 21.09.2026 datiert. Die Angebotsfrist endet am 14.10.2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 27.11.2026. Angebote sind ausschließlich elektronisch über https://www.evergabe-online.de einzureichen. Für die Teilnahme an der Ausschreibung muss die Teilnahme im Web fristgerecht aktiviert werden; nur dann erfolgt eine aktive Information über Änderungen der Vergabeunterlagen.

Ein geplantes Zuschlagsdatum oder ein konkreter Ausführungsbeginn sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich genannt.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Das Verfahren zeigt eine sorgfältige Struktur der Leistungsbeschreibung: Alle Gewerke einschließlich Straßenbau, Leitungsverlegung und Arbeiten an Privatgrundstücken sind in eigenen Titeln geführt, was die spätere Abrechnung und Nachtragssteuerung erleichtert. Die Einbeziehung einer ergänzenden EBV-Untersuchung als Vergabeunterlage ist beispielhaft, weil Bieter die Entsorgungsrisiken realistisch einpreisen können.

Beachtenswert ist die separate Ausweisung gefährlicher Abfälle (PAK-haltiger Asphalt) mit klarer Abfallschlüsselnummer, was Bieter- und Auftraggeberrisiken mindert. Andere Vergabestellen sollten prüfen, ob bei Brückenersatzneubauten im Bestand ebenfalls frühzeitig EBV-konforme Beprobungen beauftragt werden, um spätere Nachträge zu vermeiden. Die Verkehrssicherung über 330 Tage als eigene Position mit täglicher Kontrollverpflichtung ist ein übertragbares Muster für ähnliche Straßenbaumaßnahmen mit langer Bauzeit.

Anforderungen an die Bieter

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "L 2052 Fehrenbach; Ersatzneubau der Biberbrücke (ASB Nr. 5531 524) - Gemeinschaftsmaßnahme" aus?

Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, Referat 45 - Region Südwest ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Zella-Mehlis.

Was wird ausgeschrieben?

Der Auftrag umfasst den vollständigen Ersatzneubau der Biberbrücke in Fehrenbach im Zuge der Landesstraße L 2052. Die vorhandene Sandsteingewölbebrücke (lichte Weite 2,85 m, Breite 9,5 m) wird abgebrochen und durch ein geschlossenes Stahlbeton-Rahmenbauwerk mit lichter Weite 3,0 m und lichter Höhe 2,0 m ersetzt. Zur Bauausführung ist eine Bachumverlegung (bauzeitliche Verrohrung DN 1600) erforderlich. Im Zuge der Maßnahme werden Gas-, Strom- und Wasserleitungen sowie Leerrohre neu verlegt oder umverlegt. Der Straßenaufbau (Asphaltdecke, Asphalttragschicht, Frostschutzschicht, gesamt 75 cm) wird nach RStO 12 für BKL 1,0 erneuert.

Bis wann können Angebote abgegeben werden?

Die Angebotsfrist läuft bis zum 14.10.2026.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Aufforderung zur Angebotsabgabe ist auf den 21.09.2026 datiert. Die Angebotsfrist endet am 14.10.2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 27.11.2026. Angebote sind ausschließlich elektronisch über https://www.evergabe-online.de einzureichen. Für die Teilnahme an der Ausschreibung muss die Teilnahme im Web fristgerecht aktiviert werden; nur dann erfolgt eine aktive Information über Änderungen der Vergabeunterlagen. Ein geplantes Zuschlagsdatum oder ein konkreter Ausführungsbeginn sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich genannt.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Einhaltung der VOB/B (Ausgabe 2016) als Vertragsgrundlage Straßenaufbau nach RStO 12 für Belastungsklasse 1,0 (75 cm Gesamtaufbau) Asphaltdeckschicht AC 11 DN 50/70 (4 cm) und Asphalttragschicht AC 32 TN 70/100 (14 cm) Entsorgung teerhaltiger Asphaltschichten als gefährlicher Abfall (AVV 17 03 01*) im elektronischen Nachweisverfahren Bauzeitliche Bachverrohrung DN 1600 während der Bauphase Nachweis und Benennung eines qualifizierten Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators gemäß Baustellenverordnung und RAB 30

Was gilt vertraglich?

Der Vertrag wird auf Basis von Einheitspreisen gemäß VOB/B (Ausgabe 2016) geschlossen. Eine Bindefrist ist in den Unterlagen mit dem Datum 27.11.2026 genannt. Weitere Details zu Vertragsstrafen, Optionen, Service Level oder Kündigungsrechten sind in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit ausgewiesen. Die Vergütung erfolgt nach abgerechneten Massen auf Grundlage der angebotenen Einheitspreise. Bestandteil des Vertrags sind die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen DIN 1961 (VOB/B) sowie die Unterlagen gemäß Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 1 Zuschlagskriterium herausgezogen.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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