Beschafft wird die Durchführung von Probenahmen an den Saaletalsperren Bleiloch und Hohenwarte im Freistaat Thüringen. Der Auftragnehmer führt die gesamte Probenahme, Vor-Ort-Analytik, Probenaufbereitung und den gekühlten Probentransport zum Labor des TLUBN in Jena durch. Die Leistung umfasst Winter- und Sommerprogramme an beiden Talsperren über eine Laufzeit von bis zu vier Jahren.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Jena |
| poststelle@tlubn.thueringen.de Freischalten | |
| Telefon | 0361 / 57 3942 000 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=888697 Freischalten |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer führt Probenahmen an den Saaletalsperren Bleiloch und Hohenwarte durch. Monatlich werden beide Talsperren beprobt, wobei je nach Jahreszeit ein Winterprogramm (drei Probenahmestellen je Talsperre) oder ein Sommerprogramm (bis zu sieben Probenahmestellen mit Tiefenprofilen, Mischproben) zur Anwendung kommt. Die maximale Probenzahl beträgt an einem Einsatztag 43 Proben bei Bleiloch und 33 Proben bei Hohenwarte.
Neben der eigentlichen Probenahme gehören Vor-Ort-Analytik (Temperatur, pH, Leitfähigkeit, Sauerstoffgehalt und -sättigung, Sichttiefe), Probenaufbereitung, Filtration, Herstellung von Mischproben sowie Feldblindwertproben (monatlich im Wechsel zwischen beiden Talsperren, insgesamt 12 im Auftragszeitraum) zu den Leistungsbausteinen. Der Auftragnehmer transportiert die Proben unmittelbar nach der Entnahme gekühlt (2 bis 5 Grad Celsius) zum Labor des TLUBN in Jena und stellt sie dort in der Kühlzelle bereit.
Die Bootstechnik einschließlich Bootsführer wird vom Auftraggeber gestellt. Die Leistung beginnt mit Zuschlagserteilung und läuft zunächst bis Ende 2027 mit der Möglichkeit einer jährlichen Verlängerung bis maximal Ende 2030.
Der Vertrag beginnt mit Zuschlagserteilung und läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2027. Er verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Kalenderjahr, sofern der Auftraggeber nicht bis zum 30. September des laufenden Vertragsjahres kündigt; die Kündigung bedarf keiner Begründung. Das Vertragsverhältnis endet spätestens am 31. Dezember 2030. Die vereinbarten Preise sind verbindlich (Preisbindung).
Rechnungen werden nach mangelfreier Übergabe und Abnahme gestellt und binnen 30 Tagen nach Eingang einer prüfbaren Rechnung beglichen. Der Auftraggeber kann innerhalb der Vertragslaufzeit zusätzliche Leistungen oder Leistungsänderungen fordern; die Vergütung erfolgt auf Grundlage der vereinbarten Preise. Eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund ist jederzeit schriftlich möglich, insbesondere bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Vertragspflichtverletzung, Insolvenz oder Datenschutzverstößen.
Konkrete Daten für Bekanntmachung, Bieterfragen oder Angebotsfrist sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen. Die Probenahmen folgen dem in Anlage 2 festgelegten Terminplan, der verbindlich einzuhalten ist. Nach Auftragserteilung findet eine Anlaufberatung statt, bei der der Auftragnehmer in die Durchführung eingewiesen wird. Die erste Probenahme je Talsperre wird von einem Vertreter des TLUBN begleitet.
Die Leistungsbeschreibung ist strukturell klar aufgebaut: Sie trennt Teilleistungen sauber voneinander und verknüpft technische Anforderungen direkt mit normativen Grundlagen, was die Nachvollziehbarkeit und spätere Überprüfung erleichtert. Die automatische Vertragsverlängerung mit Opt-out-Kündigung ist ein praxiserprobtes Modell für wiederkehrende Umweltmessleistungen und lässt sich auf ähnliche Monitoringaufträge übertragen.
Besonders übertragbar ist die Anforderung einer beispielhaften Standardarbeitsanweisung als Eignungsnachweis, da sie einen realistischen Einblick in die tatsächliche Arbeitsqualität des Bieters gibt. Die klare Regelung zu Zugangsrechten und Fahrzeugstandards verhindert Missverständnisse bei der Leistungserbringung. Kritisch zu prüfen ist, ob die fehlende Angabe von Zuschlagskriterien einem reinen Preiswettbewerb entsprechen soll, was bei hochspezialisierten Umweltleistungen mit Qualitätsrelevanz zu hinterfragen ist.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Jena.
Der Auftragnehmer führt Probenahmen an den Saaletalsperren Bleiloch und Hohenwarte durch. Monatlich werden beide Talsperren beprobt, wobei je nach Jahreszeit ein Winterprogramm (drei Probenahmestellen je Talsperre) oder ein Sommerprogramm (bis zu sieben Probenahmestellen mit Tiefenprofilen, Mischproben) zur Anwendung kommt. Die maximale Probenzahl beträgt an einem Einsatztag 43 Proben bei Bleiloch und 33 Proben bei Hohenwarte.
Konkrete Daten für Bekanntmachung, Bieterfragen oder Angebotsfrist sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen. Die Probenahmen folgen dem in Anlage 2 festgelegten Terminplan, der verbindlich einzuhalten ist. Nach Auftragserteilung findet eine Anlaufberatung statt, bei der der Auftragnehmer in die Durchführung eingewiesen wird. Die erste Probenahme je Talsperre wird von einem Vertreter des TLUBN begleitet.
Probenahme nach DIN 38402-12:1985-06, LAWA-AQS-Merkblatt P8/5:2015-05 und DIN EN ISO 5667-14:2016-12 Vor-Ort-Analytik nach einschlägigen DIN-Normen (u. a. DIN 38404-4, DIN EN ISO 10523, DIN EN 27888, DIN EN ISO 5814, DIN EN ISO 7027-2) Mischprobenherstellung nach DIN 16698:2015-12, Abschnitt 6.4 Mindestens zwei Personen bei jeder Probenahme, davon mindestens eine mit Fachkundenachweis Probenehmer Standgewässer Gekühlter Probentransport bei 2 bis 5 Grad Celsius mit geeigneten, vom Auftragnehmer gestellten Transportbehältnissen Elektronische Übermittlung der Vor-Ort-Parameter über eine webbasierte Anwendung des Auftraggebers spätestens bis 10:00 Uhr des Folgetages
Der Vertrag beginnt mit Zuschlagserteilung und läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2027. Er verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Kalenderjahr, sofern der Auftraggeber nicht bis zum 30. September des laufenden Vertragsjahres kündigt; die Kündigung bedarf keiner Begründung. Das Vertragsverhältnis endet spätestens am 31. Dezember 2030. Die vereinbarten Preise sind verbindlich (Preisbindung). Rechnungen werden nach mangelfreier Übergabe und Abnahme gestellt und binnen 30 Tagen nach Eingang einer prüfbaren Rechnung beglichen.
Aus den Unterlagen haben wir 7 Eignungskriterien herausgezogen, darunter: Akkreditierung der Probenahme aus Standgewässern nach Fachmodul Wasser, DAkkS, LAWA-AQS Merkblatt P-8/5 oder vergleichbar.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.