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Öffentliche Ausschreibung

FKZ 3725 18 201 0 - Aufbau eines automatisierten Messsystems zur Bestimmung der Schadstoffbelastung in den Polargebieten

Auftraggeber
Umweltbundesamt
Erfüllungsort
Dessau-Roßlau
Art
Sonstige
Veröffentlicht
17.08.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
17.08.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortDessau-Roßlau
E-Mailrefoplan@uba.de Freischalten
Telefon0340/2104-2968 (Fax) Freischalten
Websitehttp://www.evergabe-online.info Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 1 Eignungskriterium · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Fachkunde gemäß Punkt 7 der Leistungsbeschreibung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Angaben zur Fachkunde gemäß Punkt 7 LB; genaue Nachweisform ergibt sich aus Punkt 7 der Leistungsbeschreibung
Zuschlagskriterien
  • Umsetzungskonzept

Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
FKZ 3725 18 201 0 - Aufbau eines automatisierten Messsystems zur Bestimmung der Schadstoffbelastung in den Polargebieten

Vergabeunterlagen 10 Dateien · 7.1 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF7.1 MB
10 Dateien im Paket: 4 Formblatt, 3 Sonstige, 1 Verfahrensunterlage, 1 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
Verfahrensunterlage156 KB
Formblatt716 KB
Formblatt3.0 MB
Leistungsverzeichnis242 KB
Vertrag208 KB
Sonstige182 KB
Formblatt1.7 MB
Sonstige22 KB
Formblatt1.5 MB
Sonstige1 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Der Auftragnehmer soll ein automatisiertes Messsystem zur Erfassung von Schadstoffbelastungen in den Polargebieten entwickeln und aufbauen. In Arbeitspaket 1 werden bestehende automatisierte Oberflächenwasser-Messsysteme verglichen und eines davon für die Weiterentwicklung ausgewählt. Arbeitspaket 2 umfasst die technische Anpassung an polare Extrembedingungen sowie die Erweiterung um geeignete Schadstoffsensoren für Schwermetalle, organische Kontaminanten und Mikroplastik.

In Arbeitspaket 3 wird ein Prototyp mit autonomer Energieversorgung und Fernwartungsfähigkeit entwickelt und unter polaren Bedingungen getestet. Arbeitspaket 4 schafft eine FAIR-konforme Dateninfrastruktur mit Echtzeitdatenübertragung via Satellitenkommunikation und open-source-fähiger Analysesoftware. Arbeitspaket 5 sieht die Installation des Systems an einem ausgewählten Standort (z.

B. Forschungsschiff), kontinuierliches Monitoring sowie die Dissemination der Ergebnisse vor. Die Laufzeit beträgt 36 Monate ab Zuschlagserteilung.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Zuschlagserteilung und endet mit der Abnahme der Leistung und Schlusszahlung, spätestens nach 36 Monaten. Ein gesonderter schriftlicher Vertrag wird nicht unterzeichnet; der Vertrag kommt durch Angebotsannahme zustande. Die Vergütung erfolgt als Marktpreis gemäss § 4 VO PR 30/53; Preisanpassungen bei gesetzlicher Änderung des Umsatzsteuersatzes sind vorgesehen, die Nettovergütung bleibt unverändert.

Überarbeitungen von Zwischen- oder Abschlussberichten bei unveränderter Aufgabenstellung begründen keinen Anspruch auf Mehrvergütung. Der Auftraggeber kann den Vertrag kündigen (§ 9 Vertragsbedingungen); ausserdem ist eine Preisüberprüfung durch zuständige Behörden mit Rückforderungsrecht bei Überzahlung vorgesehen.

Ablauf des Verfahrens

Bieterfragen können bis zum 28.09.2026 um 10:00 Uhr ausschliesslich über die e-Vergabeplattform gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 07.10.2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 28.10.2026. Über etwaige Bieterfragen und Änderungen an den Vergabeunterlagen werden alle Teilnehmer aktiv über die Plattform informiert. Der Zuschlag wird schriftlich mitgeteilt; nicht berücksichtigte Bieter erhalten spätestens 15 Tage nach Antrag Auskunft über die Ablehnungsgründe.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung ist klar in fünf Arbeitspakete gegliedert, die den FuE-Prozess von der Systemanalyse bis zur Pilotierung schlüssig abbilden und als Vorlage für ähnliche Messinfrastruktur-Vorhaben gut übertragbar sind. Die Zuschlagskriterien und Eignungsanforderungen sind im vorliegenden Auszug nur rudimentär dargestellt (Verweise auf Punkt 7 und 8 der LB fehlen im Volltext), was bei eigenen Verfahren eine vollständige Dokumentation aller Kriterien direkt in der Hauptunterlage empfehlenswert macht.

Der Ausschluss russischer Wirtschaftsteilnehmer ist sauber mit der Schwelle von 10 % des Auftragswertes verknüpft und kann als Standardklausel übernommen werden. Die Preisüberwachungsklausel nach VO PR 30/53 mit Verzinsungsregelung ist für FuE-Verträge des Bundes typisch und sollte bei vergleichbaren Forschungsaufträgen stets eingeplant werden. Die strenge Dateigrössenbegrenzung für das Umsetzungskonzept (8 MB) schafft Gleichbehandlung, sollte aber vorab mit dem technischen Anforderungsprofil abgeglichen werden, um Bieter nicht unnötig zu benachteiligen.

Anforderungen an die Bieter

Bindefrist
21 Tage
So lange bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "FKZ 3725 18 201 0 - Aufbau eines automatisierten Messsystems zur Bestimmung der Schadstoff" aus?

Umweltbundesamt ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Dessau-Roßlau.

Was wird ausgeschrieben?

Der Auftragnehmer soll ein automatisiertes Messsystem zur Erfassung von Schadstoffbelastungen in den Polargebieten entwickeln und aufbauen. In Arbeitspaket 1 werden bestehende automatisierte Oberflächenwasser-Messsysteme verglichen und eines davon für die Weiterentwicklung ausgewählt. Arbeitspaket 2 umfasst die technische Anpassung an polare Extrembedingungen sowie die Erweiterung um geeignete Schadstoffsensoren für Schwermetalle, organische Kontaminanten und Mikroplastik. In Arbeitspaket 3 wird ein Prototyp mit autonomer Energieversorgung und Fernwartungsfähigkeit entwickelt und unter polaren Bedingungen getestet.

Wie läuft das Verfahren ab?

Bieterfragen können bis zum 28.09.2026 um 10:00 Uhr ausschliesslich über die e-Vergabeplattform gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 07.10.2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 28.10.2026. Über etwaige Bieterfragen und Änderungen an den Vergabeunterlagen werden alle Teilnehmer aktiv über die Plattform informiert. Der Zuschlag wird schriftlich mitgeteilt; nicht berücksichtigte Bieter erhalten spätestens 15 Tage nach Antrag Auskunft über die Ablehnungsgründe.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Das Messsystem muss unter polaren Extrembedingungen betriebsfähig sein (Frostschutz, Robustheit, salzresistente Materialien). Es sind geeignete Sensoren für Schwermetalle, organische Kontaminanten und Mikroplastik zu integrieren. Der Prototyp soll möglichst autonom energieversorgt werden (Solar, Batterie, ggf. Brennstoffzelle). Echtzeitdatenübertragung über Satellitenkommunikation ist vorzusehen. Die Dateninfrastruktur muss den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) entsprechen. Die Analysesoftware muss open-source-fähig und nachnutzbar sein.

Was gilt vertraglich?

Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Zuschlagserteilung und endet mit der Abnahme der Leistung und Schlusszahlung, spätestens nach 36 Monaten. Ein gesonderter schriftlicher Vertrag wird nicht unterzeichnet; der Vertrag kommt durch Angebotsannahme zustande. Die Vergütung erfolgt als Marktpreis gemäss § 4 VO PR 30/53; Preisanpassungen bei gesetzlicher Änderung des Umsatzsteuersatzes sind vorgesehen, die Nettovergütung bleibt unverändert. Überarbeitungen von Zwischen- oder Abschlussberichten bei unveränderter Aufgabenstellung begründen keinen Anspruch auf Mehrvergütung.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 1 Eignungskriterium und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Fachkunde gemäß Punkt 7 der Leistungsbeschreibung.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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