Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel beschafft Baugrunderkundungsleistungen an der Spree-Oder-Wasserstraße zwischen km 63,60 und km 64,25 (linkes Ufer). Dazu gehören Rammkernbohrungen und Rammsondierungen an vier Ansatzpunkten sowie die Erstellung eines Baugrundgutachtens als Grundlage für eine geplante Uferinstandsetzung.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Bauleistungen |
| Erfüllungsort | Berlin |
| wsa-spree-havel@wsv.bund.de Freischalten | |
| Telefon | +49 30 695320 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=878751 Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 224 KB | |
| Verfahrensunterlage | 144 KB | |
| Sonstige | 84 KB | |
| Formblatt | 118 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 595 KB | |
| Sonstige | 779 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 360 KB | |
| Vertrag | 97 KB | |
| Vertrag | 302 KB | |
| Sonstige | 103 KB | |
| Sonstige | 7.3 MB | |
| Sonstige | 478 KB | |
| Sonstige | 47 KB | |
| Sonstige | 267 KB | |
| Sonstige | 218 KB | |
| Sonstige | 47 KB | |
| Sonstige | 25.2 MB | |
| Sonstige | 1.1 MB | |
| Sonstige | 2.0 MB | |
| Sonstige | 139 KB | |
| Sonstige | 514 KB | |
| Sonstige | 477 KB | |
| Sonstige | 81 KB | |
| Formblatt | 396 KB | |
| Sonstige | 94 KB | |
| Sonstige | 93 KB | |
| Sonstige | 1 KB | |
| Plan | 1.4 MB | |
| Plan | 968 KB | |
| Plan | 1.2 MB | |
| Plan | 568 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer führt an vier Ansatzpunkten im Bereich der Spree-Oder-Wasserstraße zwischen km 63,60 und km 64,25 (linkes Ufer) Rammkernbohrungen nach DIN EN ISO 22475-1 durch. Die Bohrtiefe beträgt je nach Ansatzpunkt 7 m bzw. 10 m unter Gewässersohle. Parallel dazu werden an denselben vier Stationierungen schwere Rammsondierungen nach DIN EN ISO 22476-2 ausgeführt, ebenfalls bis zu 7 m bzw.
10 m Tiefe. Alle Feld- und Bohrarbeiten erfolgen vom Wasser aus und erfordern eine wasserstandsunabhängige Plattform. Vor und nach den Bohrungen sind Vermessungsleistungen zu erbringen, darunter die Einmessung der Ansatz- und Bohransatzpunkte im System ETRS 1989/UTM Zone 33N und NHN. Die entnommenen Bodenproben sind ins Labor zu transportieren, dort zu untersuchen und auszuwerten.
Auf Basis aller Ergebnisse erstellt der Auftragnehmer ein vollständiges Baugrundgutachten. Hinzu kommen vorbereitende Arbeiten wie das Beräumen der Ansatzflächen von Steinschüttungen sowie der Wiedereinbau des Materials nach Abschluss der Bohrungen.
Das Leistungsverzeichnis weist Einheitspreise für Einzelleistungen (z. B. je Ansatzpunkt, je Bohrmeter) sowie Pauschalpreise für übergreifende Leistungen wie Baustelleneinrichtung, Baustellenräumung und Vermessung aus. Stundenlohnarbeiten für Geräte sind als separate Position vorgesehen. Alle Preise sind ohne Umsatzsteuer anzugeben; der geltende Steuersatz von 19 % wird am Schluss des Angebots hinzugefügt.
Sämtliche Vergütungsansprüche für die Einräumung von Urheber- und Nutzungsrechten sind in das Angebot einzukalkulieren und mit der Werklohnzahlung abgegolten. Es gelten die VOB/A sowie die Zusätzlichen Vertragsbedingungen für Bauleistungen an Wasserstraßen (ZVB/W, Stand 07/2026). Für den Vertrag gilt ausschließlich deutsches Recht.
Die Vergabeunterlagen enthalten keine konkreten Datumsangaben zu Angebotsfrist, Angebotseröffnung, Bindefrist oder geplantem Zuschlag. Die Koordinaten der Bohr- und Sondierpunkte werden erst mit Auftragserteilung bekannt gegeben. Eine endgültige Festlegung der Ansatzpunkte erfolgt zusätzlich vor Ort. Bieterfragen sind unverzüglich vor Angebotsabgabe in Textform an die Vergabestelle zu richten, sofern Unklarheiten in den Unterlagen festgestellt werden.
Die Leistungsbeschreibung ist technisch sehr detailliert und normbasiert strukturiert, was Vergleichbarkeit der Angebote erleichtert und spätere Streitigkeiten über den Leistungsumfang reduziert. Besonders übertragbar ist die Praxis, den Qualifikationsnachweis des Schlüsselpersonals bereits mit dem Angebot einzufordern statt erst nach Zuschlag. Die bewusste Trennung zwischen Pauschalleistungen (Baustelleneinrichtung, Vermessung) und Einheitspreisleistungen (je Bohrmeter, je Ansatzpunkt) ist für ähnliche Erkundungsmaßnahmen ein gutes Vorbild.
Kritisch ist, dass Angebots- und Bindefristen sowie Zuschlagskriterien in den vorliegenden Unterlagen fehlen, was bei einer Nachnutzung unbedingt ergänzt werden sollte. Ebenfalls zu beachten: Die erst nach Auftragsvergabe erfolgende Koordinatenübergabe erhöht zwar die Flexibilität des Auftraggebers, kann aber die Kalkulation der Bieter erschweren und sollte bei vergleichbaren Verfahren so früh wie möglich kommuniziert werden.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree- Havel ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Berlin.
Der Auftragnehmer führt an vier Ansatzpunkten im Bereich der Spree-Oder-Wasserstraße zwischen km 63,60 und km 64,25 (linkes Ufer) Rammkernbohrungen nach DIN EN ISO 22475-1 durch. Die Bohrtiefe beträgt je nach Ansatzpunkt 7 m bzw. 10 m unter Gewässersohle. Parallel dazu werden an denselben vier Stationierungen schwere Rammsondierungen nach DIN EN ISO 22476-2 ausgeführt, ebenfalls bis zu 7 m bzw. 10 m Tiefe. Alle Feld- und Bohrarbeiten erfolgen vom Wasser aus und erfordern eine wasserstandsunabhängige Plattform. Vor und nach den Bohrungen sind Vermessungsleistungen zu erbringen, darunter die Einmessung der Ansatz- und Bohransatzpunkte im System ETRS 1989/UTM Zone 33N und NHN.
Die Vergabeunterlagen enthalten keine konkreten Datumsangaben zu Angebotsfrist, Angebotseröffnung, Bindefrist oder geplantem Zuschlag. Die Koordinaten der Bohr- und Sondierpunkte werden erst mit Auftragserteilung bekannt gegeben. Eine endgültige Festlegung der Ansatzpunkte erfolgt zusätzlich vor Ort. Bieterfragen sind unverzüglich vor Angebotsabgabe in Textform an die Vergabestelle zu richten, sofern Unklarheiten in den Unterlagen festgestellt werden.
Rammkernbohrungen sind nach DIN EN ISO 22475-1, DIN 4020, DIN EN ISO 14688-1/-2, DIN EN ISO 14689-1 und ZTV-W LB 203 (2016) auszuführen Rammsondierungen sind nach DIN EN ISO 22476-2 in der aktuellen Fassung mit schwerer Rammsonde durchzuführen Das Entnahmerohr der Bohrung muss einen Durchmesser von mindestens 100 mm und maximal 300 mm aufweisen Bohrungen sind während der Ausführung vollständig zu verrohren, um ein Zufallen des Bohrlochs zu verhindern Unterhalb des Wasserspiegels ist mit ständigem Wasserüberdruck im Bohrloch zu arbeiten Die Kalibrierung der Sondierspitzen darf bei Einsatz nicht länger als zwei Wochen zurückliegen; Kalibrierprotokolle müssen im Fahrzeug vorliegen
Das Leistungsverzeichnis weist Einheitspreise für Einzelleistungen (z. B. je Ansatzpunkt, je Bohrmeter) sowie Pauschalpreise für übergreifende Leistungen wie Baustelleneinrichtung, Baustellenräumung und Vermessung aus. Stundenlohnarbeiten für Geräte sind als separate Position vorgesehen. Alle Preise sind ohne Umsatzsteuer anzugeben; der geltende Steuersatz von 19 % wird am Schluss des Angebots hinzugefügt. Sämtliche Vergütungsansprüche für die Einräumung von Urheber- und Nutzungsrechten sind in das Angebot einzukalkulieren und mit der Werklohnzahlung abgegolten. Es gelten die VOB/A sowie die Zusätzlichen Vertragsbedingungen für Bauleistungen an Wasserstraßen (ZVB/W, Stand 07/2026).
Aus den Unterlagen haben wir 2 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Eintrag in Präqualifikationsverzeichnis oder Vorlage einer Eigenerklärung zur Eignung.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.