Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel beschafft Kampfmitteluntersuchungen und -beseitigungen an drei ehemaligen Brückenunterbauten (Widerlagern und Pfeilern) an der Spree-Oder-Wasserstraße östlich von Fürstenwalde/Spree. Ziel ist die Erlangung von Kampfmittelfreiheitsbescheinigungen für die Pfeiler der Pionierbrücke sowie die Zufahrten zur Sandfurth Brücke und Biegenbrücker Brücke als Voraussetzung für deren Rückbau.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Berlin |
| wsa-spree-havel@wsv.bund.de Freischalten | |
| Telefon | 030/69532-0 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=890975 Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 79 KB | |
| Verfahrensunterlage | 189 KB | |
| Verfahrensunterlage | 117 KB | |
| Sonstige | 103 KB | |
| Formblatt | 127 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 350 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 116 KB | |
| Sonstige | 480 KB | |
| Sonstige | 7.3 MB | |
| Sonstige | 287 KB | |
| Sonstige | 532 KB | |
| Sonstige | 66 KB | |
| Sonstige | 7.1 MB | |
| Sonstige | 89 KB | |
| Sonstige | 58 KB | |
| Sonstige | 54 KB | |
| Formblatt | 85 KB | |
| Formblatt | 51 KB | |
| Sonstige | 158 KB | |
| Sonstige | 80 KB | |
| Sonstige | 1 KB | |
| Plan | 3.0 MB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftraggeber beschafft Kampfmitteluntersuchungen und -beseitigungen an drei ehemaligen Brücken an der Spree-Oder-Wasserstraße. Bei der Pionierbrücke (SOW km 77,720) sind die beiden Pfeiler auf bestückte Kampfmittelkammern zu untersuchen und vorhandene Kampfmittel zu beseitigen; ein Pfeiler ist nur über Wasser erreichbar. Bei der Sandfurth Brücke (SOW km 93,350) ist die Zufahrt zum südlichen Widerlager auf Kampfmittel zu untersuchen und freizuräumen.
Bei der Biegenbrücker Brücke (SOW km 98,778) ist die Zufahrt zum nördlichen Widerlager auf Kampfmittel zu untersuchen und freizuräumen. Für alle drei Maßnahmen ist dem Auftraggeber jeweils eine Bescheinigung über Kampfmittelfreiheit zu übergeben. Das Leistungsverzeichnis umfasst Baustelleneinrichtung, Kampfmittelsuche und -bergung je Brückenstandort sowie eine abschließende Zusammenstellung.
Die Leistungen sind spätestens 4 Wochen nach Auftragserteilung zu beginnen und bis spätestens 31.12.2026 abzuschließen.
Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis; Preisangaben sind ohne Umsatzsteuer zu machen, der geltende Umsatzsteuersatz (19 %) wird hinzugerechnet. Mischkalkulationen sind unzulässig und führen zum Angebotsausschluss. Rechnungen sind ausschließlich als eRechnung über die Zentrale Rechnungseingangsplattform des Bundes (ZRE) mit der Leitweg-ID 991-07725-62 einzureichen.
Weitergehende Vertragsdetails (Laufzeit, Verlängerungsoptionen, Vertragsstrafen) sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen; es gelten die Zusätzlichen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (ZVL) des BMDV.
Das Verfahren richtet sich nach der UVgO (Unterschwellenvergabeordnung). Das Änderungsverzeichnis trägt das Datum 16.09.2026, was auf den Zeitraum der Ausschreibung hinweist. Konkrete Fristen für Bieterfragen, Angebotsabgabe oder geplanten Zuschlag sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen. Der Beginn der Leistung ist spätestens 4 Wochen nach Auftragserteilung vorgesehen; die Leistung muss bis spätestens 31.12.2026 abgeschlossen sein.
Dieses Verfahren zeigt, wie eine Kampfmittelräumung als eigenständige Dienstleistung vor einer Rückbaumaßnahme ausgeschrieben werden kann, wenn die zuständige Behörde keine Freiheitsbescheinigung ohne vorherige Räumung erteilt. Die Leistungsbeschreibung ist gut strukturiert: Sie enthält standortspezifische Hinweise zu Zugang, historischen Hintergründen und konkreten Verdachtsmomenten (Sprengkammern), was Bieter befähigt, realistisch zu kalkulieren.
Andere Vergabestellen sollten beachten, dass bei unklaren Eigentumsverhältnissen die Rechtsgrundlage für die Beauftragung (hier: Verkehrssicherungspflicht) im LV transparent dargelegt wird. Die Ausführungsfrist mit hartem Enddatum (31.12.2026) ist übertragbar, wenn saisonale oder haushaltsrechtliche Zwänge bestehen. Ein zweiter Blick lohnt sich bei der Frage, ob eine separate Ausschreibung für den eigentlichen Rückbau (mit erneuter Kampfmitteluntersuchung) sinnvoll ist oder ob beide Leistungen gebündelt werden sollten.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Berlin.
Der Auftraggeber beschafft Kampfmitteluntersuchungen und -beseitigungen an drei ehemaligen Brücken an der Spree-Oder-Wasserstraße. Bei der Pionierbrücke (SOW km 77,720) sind die beiden Pfeiler auf bestückte Kampfmittelkammern zu untersuchen und vorhandene Kampfmittel zu beseitigen; ein Pfeiler ist nur über Wasser erreichbar. Bei der Sandfurth Brücke (SOW km 93,350) ist die Zufahrt zum südlichen Widerlager auf Kampfmittel zu untersuchen und freizuräumen. Bei der Biegenbrücker Brücke (SOW km 98,778) ist die Zufahrt zum nördlichen Widerlager auf Kampfmittel zu untersuchen und freizuräumen.
Das Verfahren richtet sich nach der UVgO (Unterschwellenvergabeordnung). Das Änderungsverzeichnis trägt das Datum 16.09.2026, was auf den Zeitraum der Ausschreibung hinweist. Konkrete Fristen für Bieterfragen, Angebotsabgabe oder geplanten Zuschlag sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen. Der Beginn der Leistung ist spätestens 4 Wochen nach Auftragserteilung vorgesehen; die Leistung muss bis spätestens 31.12.2026 abgeschlossen sein.
Einhaltung der DIN 18323 'Kampfmittelräumarbeiten' Einhaltung des Gesetzes über explosionsgefährliche Stoffe (SprengG) Einhaltung der Ordnungsbehördlichen Verordnung zur Verhütung von Schäden durch Kampfmittel des Landes Brandenburg vom 07. Juli 2009 Übergabe einer Kampfmittelfreiheitsbescheinigung für die Pfeiler der Pionierbrücke sowie die Zufahrten zur Sandfurth Brücke und Biegenbrücker Brücke Vorlage eines Abschlussprotokolls mit Darstellung der geräumten Fläche inklusive Koordinaten und Auflistung geborgener Kampfmittel Absicherung und Kenntlichmachung aller Lager- und Arbeitsplätze entlang öffentlicher Verkehrsflächen gemäß RSA 1995 und StVO
Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis; Preisangaben sind ohne Umsatzsteuer zu machen, der geltende Umsatzsteuersatz (19 %) wird hinzugerechnet. Mischkalkulationen sind unzulässig und führen zum Angebotsausschluss. Rechnungen sind ausschließlich als eRechnung über die Zentrale Rechnungseingangsplattform des Bundes (ZRE) mit der Leitweg-ID 991-07725-62 einzureichen. Weitergehende Vertragsdetails (Laufzeit, Verlängerungsoptionen, Vertragsstrafen) sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen; es gelten die Zusätzlichen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (ZVL) des BMDV.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
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