Der Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) schreibt Kanalbauarbeiten zur Erneuerung des Mischwasserkanals in der Virchow- und Kneippstraße in Ludwigshafen am Rhein aus. Vorgesehen sind offener Kanalbau sowie teilweise Stollenbau, einschließlich Hausanschluss- und Straßenentwässerungskanälen sowie Schachterneuerungen.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Vierchow-/ Kneippstraße, Ludwigshafen |
| Website | https://vergabe.vmstart.de/NetServer/PublicationControllerServlet?func Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 456 KB | |
| Sonstige | 319 KB | |
| Sonstige | 127 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 302 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 757 KB | |
| Vertrag | 54 KB | |
| Sonstige | 688 KB | |
| Sonstige | 255 KB | |
| Formblatt | 176 KB | |
| Formblatt | 165 KB | |
| Sonstige | 519 KB | |
| Sonstige | 27 KB | |
| Sonstige | 8.5 MB | |
| Sonstige | 4.2 MB | |
| Sonstige | 276 KB | |
| Sonstige | 398 KB | |
| Sonstige | 245 KB | |
| Sonstige | 399 KB | |
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| Sonstige | 127 KB | |
| Sonstige | 147 KB | |
| Sonstige | 257 KB | |
| Sonstige | 1.1 MB | |
| Sonstige | 186 KB | |
| Plan | 562 KB | |
| Plan | 538 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer soll den bestehenden Mischwasserkanal in der Virchow- und Kneippstraße in Ludwigshafen am Rhein (Stadtteil Nord) zwischen Hohenzollernstraße und Erzbergerstraße erneuern. In der Virchowstraße wird der vorhandene Kanal (Eiprofil 250/375, Beton, Baujahr 1938) durch einen Kanal DN 300 aus Steinzeug ersetzt; in der Kneippstraße wird der vorhandene DN-300-Betonkanal (Baujahr 1938) durch Kanäle DN 300 und DN 400 aus Steinzeug ersetzt.
Neben dem Hauptkanal werden alle Kanalhausanschluss- und Straßenentwässerungskanäle erneuert. Drei Schächte werden komplett abgebrochen und durch Fertigteilschächte DN 1200 ersetzt. Die Bauweise erfolgt überwiegend im offenen Verbau, ein kleinerer Teil in Stollenbauweise. Zur Leistung gehören ferner vollständige Baustelleneinrichtung einschließlich eines Baubüros für den Auftraggeber, Verbauarbeiten, Abbruch und Entsorgung des Straßenbelags (Asphalt, teils teerhaltig), Vermessungsleistungen sowie die Wiederherstellung der Oberfläche.
Die Bauzeit beträgt gemäß Leistungsverzeichnis ca. 14 Monate.
Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis; pauschalierte Positionen (z. B. Baustelleneinrichtung, Baubüro) sind ebenfalls enthalten. Eine Vertragsstrafe ist ausschließlich für die Frist zur abnahmereifen Fertigstellung vereinbart; sie entfällt nicht durch Vereinbarung einer neuen Vollendungsfrist, es sei denn, der ursprüngliche Bauablauf ist grundlegend überholt.
Die Mängelverjährungsfrist beträgt einheitlich 4 Jahre ab Abnahme bzw. Schlussabnahme. Die Sicherheit für Mängelansprüche ist nach Ablauf der 4-jährigen Frist zurückzugeben, sofern keine offenen Mängelansprüche bestehen. Die Abnahme ist förmlich; eine fiktive Abnahme nach § 640 Abs. 2 BGB ist möglich, setzt aber einen ausdrücklichen Hinweis des Auftragnehmers in Textform voraus.
Die Vergabeunterlagen wurden am 23. September 2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 23. September 2026 um 10:00 Uhr; der Eröffnungstermin findet am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit statt. Die Bindefrist endet am 23. Oktober 2026. Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Nachprüfungsstelle ist das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz (Vergabeprüfstelle) sowie die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier.
Die Leistungsbeschreibung ist strukturiert und trennt klar zwischen allgemeinen Vorbemerkungen, örtlichen Bedingungen und technischen Ausführungsvorgaben, was die Übertragbarkeit auf ähnliche Kanalbaumaßnahmen erleichtert. Die gesonderte Behandlung von teerhaltigem Asphalt (Andienungspflicht SAM, elektronisches Abfall-Nachweis-Verfahren) mit klarer Kostentragungsregelung (Deponie beim AG, Transport beim AN) ist ein gutes Muster für vergleichbare Entsorgungsfragen.
Die Vertragsstrafe ist auf die Vollendungsfrist beschränkt und enthält klare Regelungen zum Fortbestand bei Friständerungen - das ist ein übertragbares Modell für Bauverträge mit engem Zeitrahmen. Die abweichende Mängelverjährungsfrist von 4 Jahren (statt der VOB/B-Regel) sowie die Klarstellung zur fiktiven Abnahme sollten bei Übernahme auf die eigene Rechtslage und aktuelle Rechtsprechung geprüft werden.
Die explizite Feuerwehraufstellflächen-Vorgabe in der Leistungsbeschreibung (statt nur im Plan) ist eine gute Praxis, die bei Baumaßnahmen in bebauten Gebieten standardmäßig aufgenommen werden sollte.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Vierchow-/ Kneippstraße, Ludwigshafen.
Der Auftragnehmer soll den bestehenden Mischwasserkanal in der Virchow- und Kneippstraße in Ludwigshafen am Rhein (Stadtteil Nord) zwischen Hohenzollernstraße und Erzbergerstraße erneuern. In der Virchowstraße wird der vorhandene Kanal (Eiprofil 250/375, Beton, Baujahr 1938) durch einen Kanal DN 300 aus Steinzeug ersetzt; in der Kneippstraße wird der vorhandene DN-300-Betonkanal (Baujahr 1938) durch Kanäle DN 300 und DN 400 aus Steinzeug ersetzt. Neben dem Hauptkanal werden alle Kanalhausanschluss- und Straßenentwässerungskanäle erneuert. Drei Schächte werden komplett abgebrochen und durch Fertigteilschächte DN 1200 ersetzt.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 23.09.2026.
Die Vergabeunterlagen wurden am 23. September 2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 23. September 2026 um 10:00 Uhr; der Eröffnungstermin findet am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit statt. Die Bindefrist endet am 23. Oktober 2026. Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Nachprüfungsstelle ist das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz (Vergabeprüfstelle) sowie die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier.
Der Kanal in der Virchowstraße ist durch DN 300 Steinzeug, in der Kneippstraße durch DN 300 und DN 400 Steinzeug zu ersetzen; drei Schächte sind als Fertigteilschächte DN 1200 auszuführen. Die offene Baugrube darf eine Länge von 15 m nicht überschreiten; an beiden Enden ist eine Feuerwehraufstellfläche (5 m x 11 m) freizuhalten. Verbauplatten und senkrechter Holzverbau sind nicht zugelassen; der Verbau erfolgt nach Wahl des Auftragnehmers. Die Baustelle ist mit ausreichendem technischen Personal und Maschinen zu besetzen; eine Aufsichtsperson muss dauerhaft vor Ort sein.
Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis; pauschalierte Positionen (z. B. Baustelleneinrichtung, Baubüro) sind ebenfalls enthalten. Eine Vertragsstrafe ist ausschließlich für die Frist zur abnahmereifen Fertigstellung vereinbart; sie entfällt nicht durch Vereinbarung einer neuen Vollendungsfrist, es sei denn, der ursprüngliche Bauablauf ist grundlegend überholt. Die Mängelverjährungsfrist beträgt einheitlich 4 Jahre ab Abnahme bzw. Schlussabnahme. Die Sicherheit für Mängelansprüche ist nach Ablauf der 4-jährigen Frist zurückzugeben, sofern keine offenen Mängelansprüche bestehen. Die Abnahme ist förmlich; eine fiktive Abnahme nach § 640 Abs.
Aus den Unterlagen haben wir 4 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Technische Fachkräfte und Technische Ausrüstung gemäß Beurteilungsgruppe AK 1 der RAL-GZ Ausgabe 2019, Abschnitt 3.4.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.