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Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 23.09.2026

Kanalsanierung Vierchow-/ Kneippstraße in Ludwigshafen am Rhein, Kanalbauarbeiten

Auftraggeber
Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL)
Erfüllungsort
Vierchow-/ Kneippstraße, Ludwigshafen
Art
Sonstige
Veröffentlicht
27.08.2026
Angebotsfrist
23.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
27.08.2026
Angebotsfrist
23.09.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortVierchow-/ Kneippstraße, Ludwigshafen
Websitehttps://vergabe.vmstart.de/NetServer/PublicationControllerServlet?func Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 4 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Technische Fachkräfte und Technische Ausrüstung gemäß Beurteilungsgruppe AK 1 der RAL-GZ Ausgabe 2019, Abschnitt 3.4
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Verweis auf Präqualifizierung
  • Spezifischer Mindest-Jahresnettoumsatz (Höhe nicht genannt in den vorliegenden Unterlagen)
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Verweis auf Präqualifizierung
Zuschlagskriterien
  • Preis (Wertungssumme)
  • Haftpflichtversicherungsnachweis mit Mindest-Deckungssummen (Höhe nicht genannt in den vorliegenden Unterlagen)
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Verweis auf Präqualifizierung
  • Referenzen über vergleichbare Leistungen (Anzahl und Zeitraum nicht näher spezifiziert in den vorliegenden Unterlagen)
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Verweis auf Präqualifizierung
    Noch 2 weitere Kriterien aus den Original-Unterlagen.Kriterien ansehen

    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Kanalsanierung Vierchow-/ Kneippstraße in Ludwigshafen am Rhein, Kanalbauarbeiten
    CPV
    45247112

    Vergabeunterlagen 26 Dateien · 20.3 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF20.3 MB
    26 Dateien im Paket: 18 Sonstige, 2 Leistungsverzeichnis, 2 Formblatt, 2 Plan, 1 Verfahrensunterlage
    Verfahrensunterlage456 KB
    Sonstige319 KB
    Sonstige127 KB
    Leistungsverzeichnis302 KB
    Leistungsverzeichnis757 KB
    Vertrag54 KB
    Sonstige688 KB
    Sonstige255 KB
    Formblatt176 KB
    Formblatt165 KB
    Sonstige519 KB
    Sonstige27 KB
    Sonstige8.5 MB
    Sonstige4.2 MB
    Sonstige276 KB
    Sonstige398 KB
    Sonstige245 KB
    Sonstige399 KB
    Sonstige399 KB
    Sonstige127 KB
    Sonstige147 KB
    Sonstige257 KB
    Sonstige1.1 MB
    Sonstige186 KB
    Plan562 KB
    Plan538 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Der Auftragnehmer soll den bestehenden Mischwasserkanal in der Virchow- und Kneippstraße in Ludwigshafen am Rhein (Stadtteil Nord) zwischen Hohenzollernstraße und Erzbergerstraße erneuern. In der Virchowstraße wird der vorhandene Kanal (Eiprofil 250/375, Beton, Baujahr 1938) durch einen Kanal DN 300 aus Steinzeug ersetzt; in der Kneippstraße wird der vorhandene DN-300-Betonkanal (Baujahr 1938) durch Kanäle DN 300 und DN 400 aus Steinzeug ersetzt.

    Neben dem Hauptkanal werden alle Kanalhausanschluss- und Straßenentwässerungskanäle erneuert. Drei Schächte werden komplett abgebrochen und durch Fertigteilschächte DN 1200 ersetzt. Die Bauweise erfolgt überwiegend im offenen Verbau, ein kleinerer Teil in Stollenbauweise. Zur Leistung gehören ferner vollständige Baustelleneinrichtung einschließlich eines Baubüros für den Auftraggeber, Verbauarbeiten, Abbruch und Entsorgung des Straßenbelags (Asphalt, teils teerhaltig), Vermessungsleistungen sowie die Wiederherstellung der Oberfläche.

    Die Bauzeit beträgt gemäß Leistungsverzeichnis ca. 14 Monate.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis; pauschalierte Positionen (z. B. Baustelleneinrichtung, Baubüro) sind ebenfalls enthalten. Eine Vertragsstrafe ist ausschließlich für die Frist zur abnahmereifen Fertigstellung vereinbart; sie entfällt nicht durch Vereinbarung einer neuen Vollendungsfrist, es sei denn, der ursprüngliche Bauablauf ist grundlegend überholt.

    Die Mängelverjährungsfrist beträgt einheitlich 4 Jahre ab Abnahme bzw. Schlussabnahme. Die Sicherheit für Mängelansprüche ist nach Ablauf der 4-jährigen Frist zurückzugeben, sofern keine offenen Mängelansprüche bestehen. Die Abnahme ist förmlich; eine fiktive Abnahme nach § 640 Abs. 2 BGB ist möglich, setzt aber einen ausdrücklichen Hinweis des Auftragnehmers in Textform voraus.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Vergabeunterlagen wurden am 23. September 2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 23. September 2026 um 10:00 Uhr; der Eröffnungstermin findet am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit statt. Die Bindefrist endet am 23. Oktober 2026. Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Nachprüfungsstelle ist das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz (Vergabeprüfstelle) sowie die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Die Leistungsbeschreibung ist strukturiert und trennt klar zwischen allgemeinen Vorbemerkungen, örtlichen Bedingungen und technischen Ausführungsvorgaben, was die Übertragbarkeit auf ähnliche Kanalbaumaßnahmen erleichtert. Die gesonderte Behandlung von teerhaltigem Asphalt (Andienungspflicht SAM, elektronisches Abfall-Nachweis-Verfahren) mit klarer Kostentragungsregelung (Deponie beim AG, Transport beim AN) ist ein gutes Muster für vergleichbare Entsorgungsfragen.

    Die Vertragsstrafe ist auf die Vollendungsfrist beschränkt und enthält klare Regelungen zum Fortbestand bei Friständerungen - das ist ein übertragbares Modell für Bauverträge mit engem Zeitrahmen. Die abweichende Mängelverjährungsfrist von 4 Jahren (statt der VOB/B-Regel) sowie die Klarstellung zur fiktiven Abnahme sollten bei Übernahme auf die eigene Rechtslage und aktuelle Rechtsprechung geprüft werden.

    Die explizite Feuerwehraufstellflächen-Vorgabe in der Leistungsbeschreibung (statt nur im Plan) ist eine gute Praxis, die bei Baumaßnahmen in bebauten Gebieten standardmäßig aufgenommen werden sollte.

    Anforderungen an die Bieter

    Bindefrist
    30 Tage
    So lange bleiben die Bieter an ihr Angebot gebunden.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Kanalsanierung Vierchow-/ Kneippstraße in Ludwigshafen am Rhein, Kanalbauarbeiten" aus?

    Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Vierchow-/ Kneippstraße, Ludwigshafen.

    Was wird ausgeschrieben?

    Der Auftragnehmer soll den bestehenden Mischwasserkanal in der Virchow- und Kneippstraße in Ludwigshafen am Rhein (Stadtteil Nord) zwischen Hohenzollernstraße und Erzbergerstraße erneuern. In der Virchowstraße wird der vorhandene Kanal (Eiprofil 250/375, Beton, Baujahr 1938) durch einen Kanal DN 300 aus Steinzeug ersetzt; in der Kneippstraße wird der vorhandene DN-300-Betonkanal (Baujahr 1938) durch Kanäle DN 300 und DN 400 aus Steinzeug ersetzt. Neben dem Hauptkanal werden alle Kanalhausanschluss- und Straßenentwässerungskanäle erneuert. Drei Schächte werden komplett abgebrochen und durch Fertigteilschächte DN 1200 ersetzt.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist läuft bis zum 23.09.2026.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Vergabeunterlagen wurden am 23. September 2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 23. September 2026 um 10:00 Uhr; der Eröffnungstermin findet am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit statt. Die Bindefrist endet am 23. Oktober 2026. Die Kommunikation erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform. Nachprüfungsstelle ist das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz (Vergabeprüfstelle) sowie die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Der Kanal in der Virchowstraße ist durch DN 300 Steinzeug, in der Kneippstraße durch DN 300 und DN 400 Steinzeug zu ersetzen; drei Schächte sind als Fertigteilschächte DN 1200 auszuführen. Die offene Baugrube darf eine Länge von 15 m nicht überschreiten; an beiden Enden ist eine Feuerwehraufstellfläche (5 m x 11 m) freizuhalten. Verbauplatten und senkrechter Holzverbau sind nicht zugelassen; der Verbau erfolgt nach Wahl des Auftragnehmers. Die Baustelle ist mit ausreichendem technischen Personal und Maschinen zu besetzen; eine Aufsichtsperson muss dauerhaft vor Ort sein.

    Was gilt vertraglich?

    Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß Leistungsverzeichnis; pauschalierte Positionen (z. B. Baustelleneinrichtung, Baubüro) sind ebenfalls enthalten. Eine Vertragsstrafe ist ausschließlich für die Frist zur abnahmereifen Fertigstellung vereinbart; sie entfällt nicht durch Vereinbarung einer neuen Vollendungsfrist, es sei denn, der ursprüngliche Bauablauf ist grundlegend überholt. Die Mängelverjährungsfrist beträgt einheitlich 4 Jahre ab Abnahme bzw. Schlussabnahme. Die Sicherheit für Mängelansprüche ist nach Ablauf der 4-jährigen Frist zurückzugeben, sofern keine offenen Mängelansprüche bestehen. Die Abnahme ist förmlich; eine fiktive Abnahme nach § 640 Abs.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 4 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Technische Fachkräfte und Technische Ausrüstung gemäß Beurteilungsgruppe AK 1 der RAL-GZ Ausgabe 2019, Abschnitt 3.4.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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