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Öffentliche Ausschreibung

Ökologische Risikobewertung forstlich relevanter gebietsfremder Baumarten anhand funktionaler Eigenschaften

Auftraggeber
Bundesamt für Naturschutz
Erfüllungsort
Bonn
Art
Sonstige
Veröffentlicht
27.08.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
27.08.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortBonn
E-MailRef-Z4@bfn.de Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=886423 Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 3 Eignungskriterien · 4 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Kein gesonderter Nachweis gefordert.
    Berufsausübung · Nachweis nicht erforderlich.
  • Beurteilung anhand der Formulare Ausschlussgründe und Unternehmensdaten.
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Ausgefüllte Formulare 12 Formular Ausschlussgründe und 13 Formular Unternehmensdaten.
Zuschlagskriterien
  • Arbeitspaket 1: Methodische Abgrenzung zur NIB
    GF 2
  • Arbeitspaket 2: Priorisierung gebietsfremder Baumarten
    GF 2
  • Mindestens drei, maximal sechs Referenzprojekte, die relevante Kompetenzen für die ausgeschriebene Leistung nachweisen.
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Ausgefülltes Formular 14 Formblatt Referenzen mit Angaben zu den Referenzprojekten.
  • Arbeitspaket 3: Identifikation invasivitätsrelevanter funktionaler Eigenschaften mittels Literatur- und Expertinnenwissen
    GF 4
  • Preis (Preiskennzahl P)
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Ökologische Risikobewertung forstlich relevanter gebietsfremder Baumarten anhand funktionaler Eigenschaften

Vergabeunterlagen 16 Dateien · 3.3 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF3.3 MB
16 Dateien im Paket: 9 Sonstige, 3 Formblatt, 1 Verfahrensunterlage, 1 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
Verfahrensunterlage293 KB
Sonstige101 KB
Sonstige152 KB
Formblatt152 KB
Formblatt165 KB
Leistungsverzeichnis266 KB
Vertrag163 KB
Sonstige182 KB
Sonstige111 KB
Sonstige1.1 MB
Sonstige188 KB
Sonstige257 KB
Sonstige97 KB
Formblatt544 KB
Sonstige1 KB
Plan15 KB
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Leistungsumfang

Das Vorhaben RIFOBA umfasst die wissenschaftliche Entwicklung und Prüfung eines Bewertungskonzepts für das ökologische Risiko gebietsfremder, potenziell forstlich relevanter Baumarten in Deutschland auf Basis funktionaler Eigenschaften. In sieben Arbeitspaketen sind folgende Leistungen zu erbringen: methodische Abgrenzung gegenüber der bestehenden naturschutzfachlichen Invasivitätsbewertung (AP 1), Priorisierung und Auswahl relevanter Baumarten mit Erstellung von Kurzsteckbriefen (AP 2), Identifikation invasivitätsrelevanter funktionaler Eigenschaften durch Literaturrecherche und Expertinneninterviews (AP 3), Bewertung der Machbarkeit eines FE-basierten Bewertungskonzepts (AP 4), sowie als optionale Bedarfspositionen die Entwicklung, Anwendung und Validierung eines solchen Konzepts (AP 5) und die Anwendung der NIB-Methodik auf die ausgewählten Baumarten (AP 6).

AP 7 umfasst die Organisation der Zusammenarbeit einschließlich Projekttreffen und Einbindung externer Fachpersonen. Berichte sind in Form von Zwischenberichten und einem Schlussbericht zu erstellen. Die Leistung wird für das BfN in Bonn erbracht; der genaue Ausführungsort ergibt sich aus dem Vertrag.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Der Vertrag wird als Festpreis (Marktpreis gemäß § 4 Verordnung PR Nr. 30/53) geschlossen; die Gesamtkalkulation aus dem Angebot ist verbindlich. Die Vergütung deckt sämtliche Leistungen sowie alle Nebenkosten, Abgaben und Versicherungsbeiträge ab; zusätzliche Kosten werden nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung erstattet. Abschlags- und Teilzahlungen setzen eine Vereinbarung im Zahlungsplan voraus; die Schlusszahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach vollständiger Leistungserbringung, Abnahme und Zugang einer prüffähigen Schlussrechnung.

Bedarfspositionen (AP 5 und AP 6) sind Eventualpositionen, auf deren Abruf kein Rechtsanspruch besteht. Der Auftragnehmerin entstehen aus dem Nichtabruf keine Vergütungs-, Entschädigungs- oder Schadensersatzansprüche. Vertragsgrundlagen sind neben der Leistungsbeschreibung und dem Angebot die VOL/B sowie die Allgemeinen Bedingungen für Forschungs- und Entwicklungsverträge des Bundesumweltministeriums (ABFE-BMU, Stand März 2018).

Bei gesetzlicher Änderung des Umsatzsteuersatzes wird der Preis entsprechend angepasst.

Ablauf des Verfahrens

Die Vergabeunterlagen wurden am 27. August 2026 datiert. Bieterfragen können bis zum 14. Oktober 2026 über die e-Vergabe-Plattform des Bundes gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 21. Oktober 2026; Angebote müssen bis dahin vollständig elektronisch über die e-Vergabe-Plattform eingereicht sein. Die Bindefrist läuft bis zum 10. Dezember 2026. Ein geplantes Zuschlagsdatum und ein Leistungsbeginn sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich genannt.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Dieses Verfahren zeigt, wie sich ein ergebnisoffenes Forschungsvorhaben sauber in Pflicht- und Optionspakete gliedern lässt: Die klare Trennung zwischen Pauschalleistungen, Einheitsleistungen und Bedarfspositionen erlaubt dem Auftraggeber Kostenkontrolle und Flexibilität zugleich. Die Zuschlagskriterien sind konsequent aufgabenorientiert strukturiert und fordern konkrete Umsetzungskonzepte je Arbeitspaket, was Vergleichbarkeit der Angebote deutlich verbessert.

Die Einführung eines harten Höchstwerts mit zwingender Ausschlusswirkung ist ein wirksames Mittel zur Haushaltssicherung und sollte bei vergleichbaren F&E-Vorhaben standardmäßig geprüft werden. Die Kombination aus Ausschlussmindestscore je Kriterium (BPmin = 1) und einer relativen Wirtschaftlichkeitsformel (Z = L/P) ist sachgerecht, sollte aber bei der Übertragung auf andere Verfahren auf die jeweilige Kriterienstruktur abgestimmt werden.

Die Bereichsausnahme nach § 116 Abs. 1 Nr. 2 GWB ist bei vergleichbaren Naturschutzvorhaben des Bundes zu prüfen, da sie das Verfahren erheblich vereinfacht.

Anforderungen an die Bieter

Geforderte Referenzen
3 Referenzen
Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Ökologische Risikobewertung forstlich relevanter gebietsfremder Baumarten anhand funktiona" aus?

Bundesamt für Naturschutz ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bonn.

Was wird ausgeschrieben?

Das Vorhaben RIFOBA umfasst die wissenschaftliche Entwicklung und Prüfung eines Bewertungskonzepts für das ökologische Risiko gebietsfremder, potenziell forstlich relevanter Baumarten in Deutschland auf Basis funktionaler Eigenschaften. In sieben Arbeitspaketen sind folgende Leistungen zu erbringen: methodische Abgrenzung gegenüber der bestehenden naturschutzfachlichen Invasivitätsbewertung (AP 1), Priorisierung und Auswahl relevanter Baumarten mit Erstellung von Kurzsteckbriefen (AP 2), Identifikation invasivitätsrelevanter funktionaler Eigenschaften durch Literaturrecherche und Expertinneninterviews (AP 3), Bewertung der Machbarkeit eines FE-basierten Bewertungskonzepts (AP 4), sowie als ...

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Vergabeunterlagen wurden am 27. August 2026 datiert. Bieterfragen können bis zum 14. Oktober 2026 über die e-Vergabe-Plattform des Bundes gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 21. Oktober 2026; Angebote müssen bis dahin vollständig elektronisch über die e-Vergabe-Plattform eingereicht sein. Die Bindefrist läuft bis zum 10. Dezember 2026. Ein geplantes Zuschlagsdatum und ein Leistungsbeginn sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich genannt.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Die Auftragnehmerin muss die Methodik der naturschutzfachlichen Invasivitätsbewertung nach Nehring et al. 2025 (NIB) als fachliche Grundlage des Bewertungsmodells anwenden. Für das priorisierte Artenset sind erweiterte Kurzsteckbriefe zu erstellen, die Informationen aus Literatur, Anbauversuchen und Arboreten berücksichtigen. Die Identifikation funktionaler Eigenschaften erfolgt durch systematische Literaturrecherche sowie strukturierte Expertinneninterviews. Im Rahmen von AP 4 ist eine Bewertung der Machbarkeit des FE-basierten Bewertungskonzepts zu erstellen. Veröffentlichungen müssen barrierefrei gestaltet sein (gemäß den Anforderungen unter Abschnitt 5.1 der Leistungsbeschreibung).

Was gilt vertraglich?

Der Vertrag wird als Festpreis (Marktpreis gemäß § 4 Verordnung PR Nr. 30/53) geschlossen; die Gesamtkalkulation aus dem Angebot ist verbindlich. Die Vergütung deckt sämtliche Leistungen sowie alle Nebenkosten, Abgaben und Versicherungsbeiträge ab; zusätzliche Kosten werden nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung erstattet. Abschlags- und Teilzahlungen setzen eine Vereinbarung im Zahlungsplan voraus; die Schlusszahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach vollständiger Leistungserbringung, Abnahme und Zugang einer prüffähigen Schlussrechnung. Bedarfspositionen (AP 5 und AP 6) sind Eventualpositionen, auf deren Abruf kein Rechtsanspruch besteht.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 3 Eignungskriterien und 4 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Kein gesonderter Nachweis gefordert..

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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