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Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 22.10.2026

3626S32270 - Epigenetische und transkriptionelle Veränderungen im Herzgewebe beruflich strahlenexponierter Personen

Auftraggeber
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Erfüllungsort
Salzgitter
Art
Sonstige
Veröffentlicht
21.09.2026
Angebotsfrist
22.10.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
21.09.2026
Angebotsfrist
22.10.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortSalzgitter
E-Mailausschreibungen@bfs.de Freischalten
Telefon+49 30 183331306 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 1 Eignungskriterium · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Eigenständige Umsetzung der in der Leistungsbeschreibung geforderten Arbeiten, nachgewiesen durch Beschreibung des Arbeitsprogramms bzw. Durchführungsvorschlag
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Beschreibung des Arbeitsprogramms bzw. Durchführungsvorschlag (Methoden, Phasen usw.)
Zuschlagskriterien
  • Zuschlagskriterien gemäß Bewertungsmatrix (Anlage der Leistungsbeschreibung)

Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
3626S32270 - Epigenetische und transkriptionelle Veränderungen im Herzgewebe beruflich strahlenexponierter Personen
CPV
90721600, 90721800, 73300000

Vergabeunterlagen 14 Dateien · 2.3 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF2.3 MB
14 Dateien im Paket: 8 Formblatt, 3 Sonstige, 2 Vertrag, 1 Leistungsverzeichnis
Formblatt1.1 MB
Formblatt103 KB
Formblatt26 KB
Formblatt27 KB
Formblatt31 KB
Formblatt28 KB
Formblatt29 KB
Leistungsverzeichnis338 KB
Vertrag222 KB
Vertrag174 KB
Sonstige285 KB
Formblatt96 KB
Sonstige60 KB
Sonstige1 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Der Auftragnehmer soll epigenetische und transkriptionelle Veränderungen in humanem Herzgewebe von ehemaligen Majakarbeitern analysieren. In Arbeitspaket 1 werden 16 Proben aus zwei Herzregionen validiert, um das geeignete Ausgangsmaterial und die geeignetsten Analyseendpunkte zu bestimmen. In Arbeitspaket 2 soll an 50 Proben die DNA-Methylierung untersucht werden. Arbeitspaket 3 umfasst einen weiteren epigenetischen Endpunkt nach Wahl des Bieters: entweder Transkriptomanalyse (50 Proben), Analyse des Chromatinzugangs (24 Proben) oder Histonmodifikationsanalyse (12 Proben).

Die Proben stammen von verstorbenen Majakarbeitern aus vier Expositionsgruppen mit externen Gammastrahlen-Expositionen von unter 100 mGy bis über 5 Gy. Die erhobenen Daten sollen anschließend mit am BfS vorliegenden Proteomdaten aus identischen Herzgeweben korreliert werden. Ziel ist die Aufklärung biologischer Wirkmechanismen strahleninduzierter Herzerkrankungen im Niedrigdosisbereich beim Menschen.

Die Vertragslaufzeit ist in den Unterlagen noch nicht abschließend festgelegt.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Der Vertrag wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, dieses vertreten durch das Bundesamt für Strahlenschutz, und dem Auftragnehmer geschlossen. Die Vergütung wird als Festpreis vereinbart; bei gesetzlicher Änderung des Steuersatzes wird der Preis angepasst. Die Laufzeit und der Abgabetermin für das Ergebnis sind im Vertragsentwurf noch offen (Platzhalter).

Der Schlussbericht ist innerhalb von sechs Wochen nach dem Abgabetermin für das Ergebnis zu übergeben. Es gelten die Allgemeinen Bedingungen für Forschungs- und Entwicklungsverträge des BMUV (ABFE-BMUV, Stand Dezember 2021). Zahlung erfolgt nachschüssig nach Lieferung und Abnahme der einzelnen Arbeitspakete mit einer Zahlungsfrist von 30 Tagen.

Ablauf des Verfahrens

Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach § 9 UVgO durchgeführt. Vergabeunterlagen stehen auf der e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) kostenfrei zum Download bereit. Die Angebotsfrist endet am 22. Oktober 2026 um 09:00 Uhr. Die Bindefrist beginnt mit Ablauf der Angebotsfrist und endet am 31. Dezember 2026. Angebote sind ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform einzureichen; andere Übermittlungswege führen zum zwingenden Ausschluss.

Der Zuschlag wird bis zum Ablauf der Bindefrist elektronisch erteilt.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung ist klar in Arbeitspakete mit konkreten Probenmengen gegliedert, was die Vergleichbarkeit von Angeboten erheblich erleichtert. Positiv hervorzuheben ist die explizite Wahlmöglichkeit für Bieter bei Arbeitspaket 3, die fachliche Kompetenz und Methodenpräferenz sichtbar macht, ohne ein starres Verfahren vorzuschreiben. Der strenge Ausschluss von Konferenzkosten und Bewirtung ist konsequent geregelt und vermeidet unnötige Kostenpositionen.

Das Formblatt zur Kalkulation mit Preis je Probe schafft eine sinnvolle Vergleichsbasis für analytische Leistungen. Für eigene Beschaffungen lohnt ein zweiter Blick auf die Anforderung, Overhead in Tagessätze einzupreisen, da dies Transparenz erhöht und versteckte Kostenblöcke verhindert. Die Kombination aus Pauschalpreisvertrag und nachschüssiger Zahlung je Arbeitspaket ist ein bewährtes Modell für FuE-Aufträge mit unsicherer Datenlage.

Anforderungen an die Bieter

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "3626S32270 - Epigenetische und transkriptionelle Veränderungen im Herzgewebe beruflich str" aus?

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Salzgitter.

Was wird ausgeschrieben?

Der Auftragnehmer soll epigenetische und transkriptionelle Veränderungen in humanem Herzgewebe von ehemaligen Majakarbeitern analysieren. In Arbeitspaket 1 werden 16 Proben aus zwei Herzregionen validiert, um das geeignete Ausgangsmaterial und die geeignetsten Analyseendpunkte zu bestimmen. In Arbeitspaket 2 soll an 50 Proben die DNA-Methylierung untersucht werden. Arbeitspaket 3 umfasst einen weiteren epigenetischen Endpunkt nach Wahl des Bieters: entweder Transkriptomanalyse (50 Proben), Analyse des Chromatinzugangs (24 Proben) oder Histonmodifikationsanalyse (12 Proben).

Bis wann können Angebote abgegeben werden?

Die Angebotsfrist läuft bis zum 22.10.2026.

Wie läuft das Verfahren ab?

Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach § 9 UVgO durchgeführt. Vergabeunterlagen stehen auf der e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) kostenfrei zum Download bereit. Die Angebotsfrist endet am 22. Oktober 2026 um 09:00 Uhr. Die Bindefrist beginnt mit Ablauf der Angebotsfrist und endet am 31. Dezember 2026. Angebote sind ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform einzureichen; andere Übermittlungswege führen zum zwingenden Ausschluss. Der Zuschlag wird bis zum Ablauf der Bindefrist elektronisch erteilt.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Analyse der DNA-Methylierung an 50 Herzgewebeproben aus vier Expositionsgruppen Validierung der Bioproben aus zwei Herzregionen (jeweils zwei Replikate) an 16 Proben vor den Hauptanalysen Durchführung eines weiteren epigenetischen Endpunkts nach Wahl: Transkriptomanalyse, Chromatinzugangsmessung oder Histonmodifikationsanalyse Alle Berichte sind barrierefrei als PDF gemäß Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung zu erstellen und mit PAC-Prüfberichten nachzuweisen Zwischenberichte sowie Schluss- und Kurzberichte für den Programmreport Strahlenschutzforschung des BfS sind zu erstellen (Zusammenfassung in Deutsch und Englisch) Berichte müssen den Hinweis enthalten, dass sie die Auffassung ...

Was gilt vertraglich?

Der Vertrag wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, dieses vertreten durch das Bundesamt für Strahlenschutz, und dem Auftragnehmer geschlossen. Die Vergütung wird als Festpreis vereinbart; bei gesetzlicher Änderung des Steuersatzes wird der Preis angepasst. Die Laufzeit und der Abgabetermin für das Ergebnis sind im Vertragsentwurf noch offen (Platzhalter). Der Schlussbericht ist innerhalb von sechs Wochen nach dem Abgabetermin für das Ergebnis zu übergeben. Es gelten die Allgemeinen Bedingungen für Forschungs- und Entwicklungsverträge des BMUV (ABFE-BMUV, Stand Dezember 2021).

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 1 Eignungskriterium und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Eigenständige Umsetzung der in der Leistungsbeschreibung geforderten Arbeiten, nachgewiesen durch Beschreibung des Arbeitsprogramms bzw. Durchführungsvorschlag.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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