Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beschafft eine wissenschaftliche Studie zur Erfassung der Häufigkeit von Strahlentherapien in Deutschland für den Zeitraum 2021 bis 2025. Die Studie soll Daten zu Art, Häufigkeit und zeitlicher Entwicklung strahlentherapeutischer Anwendungen aktualisieren und vertiefen, differenziert nach Erkrankungsart, Geschlecht, Alter und Diagnose. Zusätzlich sind Auswertungen zur begleitenden Bildgebung unter Verwendung ionisierender Strahlung vorgesehen.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Salzgitter |
| ausschreibungen@bfs.de Freischalten | |
| Telefon | +49 30 183331538 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=893497 Freischalten |
| Formblatt | 1021 KB | |
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| Leistungsverzeichnis | 310 KB | |
| Vertrag | 222 KB | |
| Vertrag | 172 KB | |
| Sonstige | 284 KB | |
| Formblatt | 94 KB | |
| Sonstige | 90 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer soll die Häufigkeit von Strahlentherapien in Deutschland für den Zeitraum 2021 bis 2025 auf Basis geeigneter anonymisierter Abrechnungsdaten (ambulant und stationär) erfassen und aktualisieren. Die Daten sind nach Erkrankungsart (maligne/benigne), Geschlecht und Alter zu stratifizieren. Für das Jahr 2024 sind vertiefte Analysen für maligne Erkrankungen (nach Geschlecht, den fünf häufigsten ICD-10-Code-Gruppen und Altersgruppen) sowie für benigne Erkrankungen (nach Geschlecht, den sieben häufigsten ICD-10-Codes, Altersgruppen, Gerätetyp, Fachrichtung der behandelnden Einrichtung sowie Anzahl der Fraktionen und Bestrahlungssitzungen) durchzuführen.
Ergänzend sind für beide Erkrankungsgruppen Angaben zur begleitenden Bildgebung unter Verwendung ionisierender Strahlung zu erheben. Die Studie gliedert sich in zwei Arbeitspakete: AP 1 umfasst die Aufarbeitung des Stands von Wissenschaft und Technik sowie die Ausarbeitung des Auswertungskonzepts, AP 2 die eigentliche Datenerhebung und -auswertung. Die Ergebnisse sollen dem BfS die Berichterstattung gegenüber dem Parlament und der UNSCEAR ermöglichen und eine Grundlage für Strahlenschutzentscheidungen bilden.
Der Vertrag wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das BfS, und dem Auftragnehmer als Forschungs- und Entwicklungsvertrag geschlossen. Die Vertragslaufzeit und der Abgabetermin für das Ergebnis sind im Vertragsentwurf noch offen (Platzhalter). Der Schlussbericht ist innerhalb von sechs Wochen nach dem Ergebnisabgabetermin zu übergeben. Die Vergütung erfolgt als Pauschalpreis; die Kalkulation nach Tagessätzen dient nur der Erläuterung und begründet keine Anpassungsansprüche.
Es gelten die ABFE-BMUV (Stand: Dezember 2021) als allgemeine Vertragsbedingungen. Abweichungen vom Arbeitsprogramm bedürfen der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers, die als erteilt gilt, wenn nicht innerhalb von sechs Wochen abgelehnt wird. Der Vertrag sieht Kündigungsrechte gemäß § 21 ABFE-BMUV vor.
Konkrete Verfahrensfristen (Angebotsfrist, Bieterfragen, Zuschlagstermin, Leistungsbeginn) sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgewiesen; sie werden voraussichtlich nur auf der Vergabeplattform geführt. Das Verfahren ist ein Forschungs- und Entwicklungsauftrag des BfS unter der Auftragsnummer 3626S42411. Bieter müssen mit dem Angebot alle Formbläätter (Angebotsvordruck, Eigenerklärung, Ausstattung, Fachkräfte, Publikationen oder Referenzen, Kalkulation) einreichen.
Die Zuschlagsfrist ist im Angebotsvordruck vorgesehen, aber nicht befüllt.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Salzgitter.
Der Auftragnehmer soll die Häufigkeit von Strahlentherapien in Deutschland für den Zeitraum 2021 bis 2025 auf Basis geeigneter anonymisierter Abrechnungsdaten (ambulant und stationär) erfassen und aktualisieren. Die Daten sind nach Erkrankungsart (maligne/benigne), Geschlecht und Alter zu stratifizieren. Für das Jahr 2024 sind vertiefte Analysen für maligne Erkrankungen (nach Geschlecht, den fünf häufigsten ICD-10-Code-Gruppen und Altersgruppen) sowie für benigne Erkrankungen (nach Geschlecht, den sieben häufigsten ICD-10-Codes, Altersgruppen, Gerätetyp, Fachrichtung der behandelnden Einrichtung sowie Anzahl der Fraktionen und Bestrahlungssitzungen) durchzuführen.
Konkrete Verfahrensfristen (Angebotsfrist, Bieterfragen, Zuschlagstermin, Leistungsbeginn) sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgewiesen; sie werden voraussichtlich nur auf der Vergabeplattform geführt. Das Verfahren ist ein Forschungs- und Entwicklungsauftrag des BfS unter der Auftragsnummer 3626S42411. Bieter müssen mit dem Angebot alle Formbläätter (Angebotsvordruck, Eigenerklärung, Ausstattung, Fachkräfte, Publikationen oder Referenzen, Kalkulation) einreichen. Die Zuschlagsfrist ist im Angebotsvordruck vorgesehen, aber nicht befüllt.
Einsatz von Personal mit fundierten Kenntnissen auf dem Gebiet der Strahlentherapie und in der statistischen Auswertung komplexer Datensätze Nutzung ausschließlich anonymisierter Daten ohne Möglichkeit des Personenbezugs Verwendung möglichst von Abrechnungsdaten aus ambulanter und stationärer Versorgung für die Vergleichbarkeit mit dem Vorgänger-Vorhaben Sofern eine Stichprobe genutzt wird: valide Hochrechnung auf Deutschland mit Begründung des erforderlichen Datenumfangs bereits im Angebot Stratifizierung der Daten nach Erkrankungsart, Geschlecht und geeigneten Altersgruppen (Begründung durch Auftragnehmer) Dokumentation der Auswertungs- und Hochrechnungsverfahren so, dass eine spätere ...
Der Vertrag wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das BfS, und dem Auftragnehmer als Forschungs- und Entwicklungsvertrag geschlossen. Die Vertragslaufzeit und der Abgabetermin für das Ergebnis sind im Vertragsentwurf noch offen (Platzhalter). Der Schlussbericht ist innerhalb von sechs Wochen nach dem Ergebnisabgabetermin zu übergeben. Die Vergütung erfolgt als Pauschalpreis; die Kalkulation nach Tagessätzen dient nur der Erläuterung und begründet keine Anpassungsansprüche. Es gelten die ABFE-BMUV (Stand: Dezember 2021) als allgemeine Vertragsbedingungen.
Aus den Unterlagen haben wir 6 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet der Strahlentherapie, nachzuweisen durch mindestens zwei einschlägige Publikationen oder Referenzen.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.