Das Bundesamt für Strahlenschutz beschafft einen elektrisch gekühlten, kompakten HPGe-Gammadetektor für den autarken Betrieb auf einem UAV (Drohne). Das System muss einschließlich Akkus eine Gesamtmasse von maximal 5 kg aufweisen und mindestens zwei Stunden ohne externe Strom- oder Kryogenversorgung betrieben werden können. Mitgeliefert werden sollen zwei Ersatzakkus sowie alle für den bestimmungsgemäßen Betrieb erforderlichen Komponenten.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Salzgitter |
| angebote@bfs.de Freischalten | |
| Telefon | +49 30 183331264 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe-online.de Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 132 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 127 KB | |
| Sonstige | 1.4 MB | |
| Sonstige | 3.2 MB | |
| Formblatt | 57 KB | |
| Sonstige | 1 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenGeliefert wird ein betriebsbereites System bestehend aus einem elektrisch gekühlten HPGe-Detektor mit einer relativen Effizienz zwischen 10 % und 50 %, der Gammastrahlung im Bereich von höchstens 100 keV bis mindestens 3 MeV hochauflösend erfasst. Das System umfasst Detektorgehäuse, elektrische Kühlung, Detektorelektronik, Akkusystem mit Akkumanagement sowie alle erforderlichen Kabel und Schnittstellen.
Die Gesamtmasse aller für einen zweistündigen autarken Betrieb erforderlichen Komponenten darf 5,0 kg nicht übersteigen. Neben dem im System integrierten Akku sind zwei gleichartige Ersatzakkus mitzuliefern. Das System muss über eine digitale, möglichst Ethernet-basierte Schnittstelle zur Echtzeit-Übertragung von Gammaspektren an einen externen Messrechner verfügen. Der Einsatz erfolgt primär auf einem UAV des Typs Acecore NOA Hybrid, jedoch ist das System auch für den allgemeinen mobilen Betrieb geeignet.
Maximale Gehäuseabmessungen betragen (30 x 30 x 30) cm³. Es handelt sich um eine Einzelbeschaffung ohne Losaufteilung.
Die Vergabeunterlagen enthalten keinen gesonderten Vertragsentwurf; das Angebotsformular wird im Falle des Zuschlags zur Beauftragungsgrundlage ohne gesondertes Vertragsdokument. Die Vergütung erfolgt als Festpreis je Position auf Basis der im Angebotsformular einzutragenden Nettopreise; maßgeblich für die Wertung ist der Bruttopreis. Eigene Liefer- oder Zahlungsbedingungen des Bieters werden nicht anerkannt.
Angaben zu Gewährleistungsfristen sind vom Bieter im Angebotsformular einzutragen. Weitere vertragliche Regelungen wie Laufzeit, Verlängerungsoptionen oder Vertragsstrafen sind den Unterlagen nicht zu entnehmen.
Die Vergabeunterlagen stehen seit Verfahrensbeginn auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) kostenfrei zur Verfügung. Bieterfragen sind ausschließlich über die Plattform zu stellen und werden gesammelt sowie anonymisiert veröffentlicht. Die Angebotsfrist endet am 22.09.2026 um 10:00 Uhr; Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Plattform einzureichen.
Die Bindefrist beginnt mit Ablauf der Angebotsfrist und endet am 30.10.2026. Der Zuschlag soll bis zum Ablauf der Bindefrist elektronisch erteilt werden; unterlegene Bieter werden nach Zuschlagserteilung unverzüglich informiert.
Die Leistungsbeschreibung ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein komplexes messtechnisches System mit einem einzigen harten Ausschlusskriterium (Maximalmasse) strukturiert werden kann, das einfach und objektiv prüfbar ist. Die ausdrückliche Zulassung herstellerseitiger Modifikationen bei gleichzeitiger Benennung eines Referenzprodukts ohne Produktfestlegung ist vergaberechtlich sauber gelöst und erhöht den Wettbewerb.
Für vergleichbare Beschaffungen empfiehlt sich ebenfalls die explizite Nennung des Zielträgerfahrzeugs als Integrationsmaßstab, da dies technische Mindestanforderungen objektiviert. Die Anforderung, Detektorkennwerte erst bei Lieferung nachzuweisen, reduziert den Angebotsaufwand, birgt aber das Risiko, dass erst nach Zuschlag Abweichungen festgestellt werden. Vergabestellen sollten prüfen, ob stattdessen eine Herstellerdeklaration bereits mit dem Angebot sinnvoller wäre.
Das 100-%-Preiskritierium ist bei hochspezialisierten Messgeräten vertretbar, sofern die technischen Mindestanforderungen hinreichend präzise formuliert sind, was hier der Fall ist.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Bundesamt für Strahlenschutz ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Salzgitter.
Geliefert wird ein betriebsbereites System bestehend aus einem elektrisch gekühlten HPGe-Detektor mit einer relativen Effizienz zwischen 10 % und 50 %, der Gammastrahlung im Bereich von höchstens 100 keV bis mindestens 3 MeV hochauflösend erfasst. Das System umfasst Detektorgehäuse, elektrische Kühlung, Detektorelektronik, Akkusystem mit Akkumanagement sowie alle erforderlichen Kabel und Schnittstellen. Die Gesamtmasse aller für einen zweistündigen autarken Betrieb erforderlichen Komponenten darf 5,0 kg nicht übersteigen. Neben dem im System integrierten Akku sind zwei gleichartige Ersatzakkus mitzuliefern.
Die Vergabeunterlagen stehen seit Verfahrensbeginn auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) kostenfrei zur Verfügung. Bieterfragen sind ausschließlich über die Plattform zu stellen und werden gesammelt sowie anonymisiert veröffentlicht. Die Angebotsfrist endet am 22.09.2026 um 10:00 Uhr; Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Plattform einzureichen. Die Bindefrist beginnt mit Ablauf der Angebotsfrist und endet am 30.10.2026. Der Zuschlag soll bis zum Ablauf der Bindefrist elektronisch erteilt werden; unterlegene Bieter werden nach Zuschlagserteilung unverzüglich informiert.
Der Detektor muss als hochreiner Germaniumdetektor (HPGe) ausgeführt sein und hochauflösende Gammaspektrometrie ermöglichen. Die elektrische Kühlung muss ohne flüssigen Stickstoff oder andere kryogene Kühlmittel betrieben werden können. Der Messbereich muss von höchstens 100 keV bis mindestens 3 MeV reichen; die relative Detektoreffizienz muss zwischen 10 % und 50 % liegen. Die Gesamtmasse aller für den zweistündigen autarken Betrieb erforderlichen Komponenten darf 5,0 kg nicht überschreiten. Das System muss mindestens zwei Stunden kontinuierlichen Messbetrieb aus eigenem Akkusystem ermöglichen, ohne externe Stromversorgung.
Die Vergabeunterlagen enthalten keinen gesonderten Vertragsentwurf; das Angebotsformular wird im Falle des Zuschlags zur Beauftragungsgrundlage ohne gesondertes Vertragsdokument. Die Vergütung erfolgt als Festpreis je Position auf Basis der im Angebotsformular einzutragenden Nettopreise; maßgeblich für die Wertung ist der Bruttopreis. Eigene Liefer- oder Zahlungsbedingungen des Bieters werden nicht anerkannt. Angaben zu Gewährleistungsfristen sind vom Bieter im Angebotsformular einzutragen. Weitere vertragliche Regelungen wie Laufzeit, Verlängerungsoptionen oder Vertragsstrafen sind den Unterlagen nicht zu entnehmen.
Aus den Unterlagen haben wir 1 Eignungskriterium und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 31 UVgO i.V.m. §§ 123, 124 GWB.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.