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Öffentliche Ausschreibung

FE 04.0367/2026/MGB - Entwicklung und Optimierung von statistischen Verfahren zur Qualitätssi-cherung in der Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) im Teilprojekt (TP) 3 Substanzmerkmale (Oberfläche)

Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
Erfüllungsort
Bergisch Gladbach
Art
Sonstige
Veröffentlicht
14.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
14.09.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortBergisch Gladbach
E-Mailsupport@bescha.bund.de Freischalten
Telefon0228 99 610-1234 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=890380 Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 6 Eignungskriterien · 5 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Vorlage einer Bankerklärung
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Bankerklärung
  • Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung in geeigneter Höhe
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Nachweis der Versicherung
Zuschlagskriterien
  • Projektkonzeption (Entwicklung und Optimierung statistischer Verfahren zur QS der ZEB im TP3, Analyse bisheriger Verfahren, Defizite, KI-Absicherung, Stichprobenumfang, Toleranzen, Datenkorrekturen, Integration in Prüfprozess, KI-Einsatzmöglichkeiten, Erprobung der Prüfmethodik)
  • Ressourcenplanung (Verteilung Personal- und Sachmittel auf Arbeitspakete)
  • Mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren zu Kenntnissen und Erfahrungen im Bereich Substanzmerkmale (Oberfläche) der ZEB hinsichtlich Aufnahme und Auswertung von Oberflächenschäden sowie Qualitätssicherung der Daten
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Referenzliste 1 (Vergabeunterlage Nr. 4a)
  • Mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren zu Kenntnissen und Erfahrungen in der wissenschaftlichen und statistischen Auswertung von Daten
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Referenzliste 2 (Vergabeunterlage Nr. 4a)
  • Mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren zu Kenntnissen und Erfahrungen im Erstellen wissenschaftlicher Berichte und Dokumentationen von komplexen Sachverhalten
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Referenzliste 3 (Vergabeunterlage Nr. 4a)
  • Eigenerklärungen zum Eignungsnachweis Fachpersonal und technische Ausstattung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärungen Nr. 1 und 2 (Vergabeunterlage Nr. 4b)
  • Qualitätssicherung der Bearbeitung (qualitätssichernde Maßnahmen im laufenden Projekt, z. B. Termintreue)
  • Zusammenarbeit der Beteiligten
  • Rechte- und Nutzungsumfang der FE-Ergebnisse (Benennung vorbestehender Teile und Werkzeuge, Auswirkungen auf Nutzungsrechte und Folgekosten)
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
FE 04.0367/2026/MGB - Entwicklung und Optimierung von statistischen Verfahren zur Qualitätssi-cherung in der Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) im Teilprojekt (TP) 3 Substanzmerkmale (Oberfläche)
CPV
73000000

Vergabeunterlagen 22 Dateien · 6.3 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF6.3 MB
22 Dateien im Paket: 10 Sonstige, 7 Formblatt, 2 Verfahrensunterlage, 2 Vertrag, 1 Leistungsverzeichnis
Verfahrensunterlage391 KB
Verfahrensunterlage205 KB
Formblatt30 KB
Formblatt237 KB
Formblatt15 KB
Formblatt13 KB
Leistungsverzeichnis287 KB
Vertrag146 KB
Vertrag463 KB
Sonstige2.2 MB
Sonstige11 KB
Sonstige753 KB
Formblatt15 KB
Formblatt48 KB
Formblatt503 KB
Sonstige51 KB
Sonstige537 KB
Sonstige60 KB
Sonstige856 KB
Sonstige168 KB
Sonstige311 KB
Sonstige1 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Der Auftragnehmer soll statistische Verfahren zur Qualitätssicherung in der Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) für das Teilprojekt 3 Substanzmerkmale (Oberfläche) entwickeln und optimieren. Dazu gehören die Analyse bestehender Verfahren, die Aufzeigung von Defiziten sowie die Absicherung von durch KI erzeugten systematischen Auswertefehlern. Weiterer Bestandteil ist die Festlegung von Stichprobenumfang und Toleranzen, die Formulierung von Datenkorrektionsvorgaben und die Entwicklung eines Konzepts zur Integration der Prüfmethodik in den bestehenden Prüfprozess.

Die Prüfmethodik soll anhand eines ausgewählten Streckenkollektivs erprobt werden. Der Auftragnehmer übernimmt die wissenschaftliche Durchführung, Projektorganisation, Berichterstattung (Zwischenberichte und Schlussbericht) sowie die Übergabe aller FE-Ergebnisse inklusive Nutzungsrechtsübertragung. Möglichkeiten des KI-Einsatzes sind zu eruieren. Der Gesamtauftragswert ist auf 250.000 Euro brutto gedeckelt.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Es wird ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag (FE-Vertrag) nach dem BASt-Muster Version 1.01 (April 2026) geschlossen. Die Vergütungsart richtet sich nach §§ 8 bis 10 des FE-Vertrags; Abschlagszahlungen sind gemäß § 10 vorgesehen und setzen eine entsprechende Gegenleistung (z. B. Projektfortschritt mit Dokumentation von Zwischenergebnissen) voraus. Die Preisermittlung erfolgt nach der Verordnung PR Nr.

30/53. Auf den Vertrag findet die VOL/B Anwendung. Der Vertrag enthält Regelungen zu Nutzungsrechten (§ 22), gewerblichen Schutzrechten (§ 23), vorbestehenden Teilen (§ 25), Werkzeugen (§ 26), Unteraufträgen (§ 28), Kündigung (§ 31), Haftung (§ 32) und Datenschutz (§ 34). Eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV) ist als Vertragsanlage vorgesehen.

Ablauf des Verfahrens

Die Unterlagen wurden am 14. September 2026 bereitgestellt. Angebote müssen elektronisch über die e-Vergabe-Plattform bis zum 3. November 2026 um 06:00 Uhr eingegangen sein. Die Bindefrist beginnt mit Ablauf der Angebotsfrist. Bieterfragen sind über die e-Vergabe-Plattform zu stellen. Der Projektstart soll unmittelbar nach Zuschlagserteilung erfolgen.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung trennt klar zwischen verbindlichen Mindestanforderungen und unverbindlichen Vorschlägen zum Vorgehen, was Rechtssicherheit bei der Angebotswertung schafft und als Muster für andere FuE-Vergaben geeignet ist. Die detaillierten technischen Anlagen zu Software, KI und Daten (Anlage 4) sind übertragbar auf alle Vergaben mit digitalen Ergebnissen und vermeiden spätere Streitigkeiten über Übergabeformate.

Der explizite KI-Paragraf im Vertrag ist ein aktuelles Merkmal, das andere Auftraggeber bei vergleichbaren Vorhaben aufgreifen sollten. Der strikte Kostendeckel als Ausschlussgrund vereinfacht die Wertung, birgt jedoch das Risiko, dass qualitativ hochwertige Angebote knapp darüber liegen und nicht berücksichtigt werden. Die Angebotsfrist um 06:00 Uhr morgens ist ungewöhnlich und kann bei Bietern zu Verwirrung führen; eine Frist am späten Nachmittag ist praxisüblicher und reduziert das Risiko technischer Probleme.

Anforderungen an die Bieter

Geforderte Referenzen
3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren
Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "FE 04.0367/2026/MGB - Entwicklung und Optimierung von statistischen Verfahren zur Qualität" aus?

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2 ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bergisch Gladbach.

Was wird ausgeschrieben?

Der Auftragnehmer soll statistische Verfahren zur Qualitätssicherung in der Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) für das Teilprojekt 3 Substanzmerkmale (Oberfläche) entwickeln und optimieren. Dazu gehören die Analyse bestehender Verfahren, die Aufzeigung von Defiziten sowie die Absicherung von durch KI erzeugten systematischen Auswertefehlern. Weiterer Bestandteil ist die Festlegung von Stichprobenumfang und Toleranzen, die Formulierung von Datenkorrektionsvorgaben und die Entwicklung eines Konzepts zur Integration der Prüfmethodik in den bestehenden Prüfprozess. Die Prüfmethodik soll anhand eines ausgewählten Streckenkollektivs erprobt werden.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Unterlagen wurden am 14. September 2026 bereitgestellt. Angebote müssen elektronisch über die e-Vergabe-Plattform bis zum 3. November 2026 um 06:00 Uhr eingegangen sein. Die Bindefrist beginnt mit Ablauf der Angebotsfrist. Bieterfragen sind über die e-Vergabe-Plattform zu stellen. Der Projektstart soll unmittelbar nach Zuschlagserteilung erfolgen.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Das Angebot ist ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform mit der Software AnA-Web einzureichen Die Vorhabensbeschreibung muss die Gliederungspunkte Stand der Wissenschaft, Gesamtziel, Vorgehenskonzept und Projektorganisation enthalten Software-Ergebnisse sind plattformübergreifend zu entwickeln, vollständig zu dokumentieren und inklusive SBOM im CycloneDX- oder SPDX-Format zu übergeben KI-Modelle sind im nativen Entwicklungsformat und zusätzlich im ONNX-Format zu übergeben Daten sind elektronisch und maschinenlesbar in offenen Formaten (CSV, SQLite, PostgreSQL) zu übergeben Geodaten müssen INSPIRE-konform im amtlichen Lagereferenzsystem ETRS89/UTM32 (EPSG:25832) geliefert ...

Was gilt vertraglich?

Es wird ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag (FE-Vertrag) nach dem BASt-Muster Version 1.01 (April 2026) geschlossen. Die Vergütungsart richtet sich nach §§ 8 bis 10 des FE-Vertrags; Abschlagszahlungen sind gemäß § 10 vorgesehen und setzen eine entsprechende Gegenleistung (z. B. Projektfortschritt mit Dokumentation von Zwischenergebnissen) voraus. Die Preisermittlung erfolgt nach der Verordnung PR Nr. 30/53. Auf den Vertrag findet die VOL/B Anwendung. Der Vertrag enthält Regelungen zu Nutzungsrechten (§ 22), gewerblichen Schutzrechten (§ 23), vorbestehenden Teilen (§ 25), Werkzeugen (§ 26), Unteraufträgen (§ 28), Kündigung (§ 31), Haftung (§ 32) und Datenschutz (§ 34).

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 6 Eignungskriterien und 5 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Vorlage einer Bankerklärung.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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