Beschaffung von Bauleistungen zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes. Konkret sind Lärmschutzmaßnahmen in der Ortsdurchfahrt Leipzig-Althen der Strecke 6363 zu errichten. Im Wesentlichen handelt es sich um den Bau von Lärmschutzwänden.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 04319 Leipzig |
| Ahmet.Tekdemir@deutschebahn.com Freischalten | |
| Telefon | +49 20330172377 Freischalten |
| Website | http://www.deutschebahn.com/bieterportal Freischalten |
| Bekanntmachung | 15 KB | |
| Verfahrensunterlage | 37 KB | |
| Sonstige | 7 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftraggeber beschafft Bauleistungen zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes in der Ortsdurchfahrt Leipzig-Althen der Strecke 6363. Im Kern geht es um die Errichtung von Lärmschutzwänden gemäß RIL 804.5501. Die Gründung der Wände erfolgt mittels Stahlrohrpfählen (Rammrohre in der Güte S 355 J2H nach 889.0080). Der Korrosionsschutz ist nach der gültigen ZTV-ING sowie den aktuellen TL KOR-Stahlbauten auszuführen.
Die Leistung umfasst auch bauzeitliche Verbauarbeiten sowie Maßnahmen zur Randwegsicherung. Die Baumaßnahme findet im laufenden Eisenbahnbetrieb statt, weshalb die verfügbaren Sperrpausen bei der Bauablaufplanung zwingend zu berücksichtigen sind. Die Ausführung ist für die Streckenkilometer 9,917 bis 10,463 (Strecke 6363) bzw. 9,964 bis 10,467 (Strecke 6365) vorgesehen. Die Vertragslaufzeit erstreckt sich von November 2026 bis Juli 2029.
Die Vertragslaufzeit beginnt am 03.11.2026 und endet am 31.07.2029; eine Verlängerungsoption ist nicht vorgesehen. Das Vergütungsmodell basiert auf Einheitspreisen gemäß VOB/A (Leistungsverzeichnis). Als Sicherheiten sind eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 v.H. der Auftragssumme sowie eine Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 3 v.H. der Abrechnungssumme zu stellen.
Zahlungsbedingungen richten sich nach den Vergabeunterlagen. Optionen sind nicht vereinbart. Angaben zu Vertragsstrafen oder besonderen Kündigungsrechten sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.
Die Auftragsbekanntmachung wurde am 18.09.2026 abgesendet. Bieterfragen konnten bis spätestens 21.09.2026 um 13:00 Uhr über den eVergabe-Bieterassistenten gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 28.09.2026 um 08:30 Uhr; zu diesem Zeitpunkt findet auch die Angebotseröffnung statt. Die Bindefrist läuft bis zum 20.10.2026. Die Ausführung soll am 03.11.2026 beginnen und bis zum 31.07.2029 abgeschlossen sein.
Ein konkreter Zuschlagstermin ist in den Unterlagen nicht ausdrücklich genannt.
Das Verfahren zeigt ein strukturiertes Präqualifikationsregime der DB AG, das zwischen allgemeiner PQ-VOB und spezifischer DB-eigener Präqualifikation differenziert und eine schnelle Entlastung von Eignungsnachweisen durch eine Lieferantenqualifizierung einer bestimmten Warengruppe ermöglicht – ein übertragbares Modell für Vergabestellen mit eigenem Lieferantenmanagement. Die transparente Offenlegung der beauftragten Planungsbüros und die damit verbundene Erklärungspflicht der Bieter zur Verbundenheit ist ein gutes Instrument zur Vermeidung von Interessenkonflikten und sollte bei komplexen Infrastrukturprojekten generell erwogen werden.
Besondere Aufmerksamkeit verdient der Vorbehalt der Aufhebung mangels Baufreigabe in finanzieller Hinsicht: Vergabestellen sollten prüfen, ob ein solches Verfahren bei ungesicherter Finanzierung überhaupt rechtzeitig eingeleitet werden sollte, da dies das Bietervertrauen belasten kann. Die Nutzung eines digitalen Planverwaltungssystems (EPLASS) wurde erst per Bieterkommunikation in das LV integriert, was zeigt, dass digitale Werkzeuge von Anfang an in die Leistungsbeschreibung einzuplanen sind.
Die Referenzanforderung (1 Referenz, Lärmschutzwand mind. 3 m Höhe und 500 m Länge, 3 Jahre) ist präzise und gut nachvollziehbar formuliert und eignet sich als Muster für ähnliche Infrastrukturbauleistungen.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
DB InfraGO AG ? Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 04319 Leipzig.
Der Auftraggeber beschafft Bauleistungen zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes in der Ortsdurchfahrt Leipzig-Althen der Strecke 6363. Im Kern geht es um die Errichtung von Lärmschutzwänden gemäß RIL 804.5501. Die Gründung der Wände erfolgt mittels Stahlrohrpfählen (Rammrohre in der Güte S 355 J2H nach 889.0080). Der Korrosionsschutz ist nach der gültigen ZTV-ING sowie den aktuellen TL KOR-Stahlbauten auszuführen. Die Leistung umfasst auch bauzeitliche Verbauarbeiten sowie Maßnahmen zur Randwegsicherung. Die Baumaßnahme findet im laufenden Eisenbahnbetrieb statt, weshalb die verfügbaren Sperrpausen bei der Bauablaufplanung zwingend zu berücksichtigen sind.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 28.09.2026.
Die Auftragsbekanntmachung wurde am 18.09.2026 abgesendet. Bieterfragen konnten bis spätestens 21.09.2026 um 13:00 Uhr über den eVergabe-Bieterassistenten gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 28.09.2026 um 08:30 Uhr; zu diesem Zeitpunkt findet auch die Angebotseröffnung statt. Die Bindefrist läuft bis zum 20.10.2026. Die Ausführung soll am 03.11.2026 beginnen und bis zum 31.07.2029 abgeschlossen sein. Ein konkreter Zuschlagstermin ist in den Unterlagen nicht ausdrücklich genannt.
Errichtung der Lärmschutzwände nach RIL 804.5501 oder einer vergleichbaren Vorschrift, Mindesthöhe 3 m, Mindestlänge 500 m Gründung mittels Stahlrohrpfählen aus Stahl der Güte S 355 J2H nach 889.0080 (Technische Lieferbedingungen Stahlrohrpfähle, Version 5.0, gültig ab 01.08.2026) Korrosionsschutz nach gültiger ZTV-ING (Stand Januar 2026) und aktueller Zusammenstellung der geprüften Beschichtungsstoffe nach TL KOR-Stahlbauten (Blatt 100) Ausführung aller Arbeiten unter laufendem Eisenbahnbetrieb unter Beachtung der verfügbaren Sperrpausen Vorlage eines Bauzeitenplans gemäß BVB/0.5.3 Einsatz von EPLASS für Planunterlagen gemäß Positionen 1.1.75 und 2.1.75 des LV sowie Ergänzung in BVB Ziffer ...
Die Vertragslaufzeit beginnt am 03.11.2026 und endet am 31.07.2029; eine Verlängerungsoption ist nicht vorgesehen. Das Vergütungsmodell basiert auf Einheitspreisen gemäß VOB/A (Leistungsverzeichnis). Als Sicherheiten sind eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 v.H. der Auftragssumme sowie eine Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 3 v.H. der Abrechnungssumme zu stellen. Zahlungsbedingungen richten sich nach den Vergabeunterlagen. Optionen sind nicht vereinbart. Angaben zu Vertragsstrafen oder besonderen Kündigungsrechten sind den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.
Aus den Unterlagen haben wir 16 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
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