StartseiteVergabe-ArchivESTW A Neukölln Innenanlage
Offenes Verfahren Frist läuft bis 22.10.2026

ESTW A Neukölln Innenanlage

Auftraggeber
DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)
Erfüllungsort
Berlin
Art
Bauleistungen
Veröffentlicht
20.09.2026
Angebotsfrist
22.10.2026
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Zeitplan

Veröffentlichung
20.09.2026
Angebotsfrist
22.10.2026 · läuft
Verfahren
Offenes Verfahren
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartOffenes Verfahren
KategorieBauleistungen
ErfüllungsortBerlin
E-MailJoerg.Engelbrecht@deutschebahn.com Freischalten
Telefon+49 3614300396 Freischalten
Websitehttps://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter/eva/supplierportal/po Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 8 Eignungskriterien · 5 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Eintragung in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer
    Berufsausübung · Erklärung des Bieters; Nachweis bei Vorlage Präqualifikationsurkunde nicht erforderlich
  • Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft bzw. beim zuständigen Versicherungsträger
    Berufsausübung · Erklärung des Bieters; Nachweis bei Vorlage Präqualifikationsurkunde nicht erforderlich
Zuschlagskriterien
  • Preis (Angebotssumme)
  • Terminplanung
  • Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen (Steuern, Sozialversicherung, AEntG, MiLoG, SchwarzArbG, AufenthG)
    Berufsausübung · Erklärung des Bieters; Nachweis bei Vorlage Präqualifikationsurkunde nicht erforderlich
  • Kein Insolvenz- oder Liquidationsverfahren anhängig
    Berufsausübung · Erklärung des Bieters; Nachweis bei Vorlage Präqualifikationsurkunde nicht erforderlich
  • Jährlicher Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Erklärung des Bieters
  • Ausgeführte Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Erklärung des Bieters (Referenzliste)
  • Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, ggf. gegliedert nach Berufsgruppen
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Erklärung des Bieters
  • Erklärung über Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit gegenüber dem beauftragten Ingenieurbüro DB Engineering & Consulting
    Berufsausübung · Erklärung des Bieters; bei Bietergemeinschaften jedes einzelne Mitglied
  • Logistik / Baustellenorganisation
  • Organisation, Qualifikation und Erfahrung Personal
  • Umwelt
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
ESTW A Neukölln Innenanlage
CPV
45234100

Vergabeunterlagen 65 Dateien · 28.0 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF28.0 MB
65 Dateien im Paket: 50 Sonstige, 4 Vertrag, 3 Verfahrensunterlage, 3 Formblatt, 2 Leistungsverzeichnis
Verfahrensunterlage161 KB
Verfahrensunterlage88 KB
Bekanntmachung193 KB
Verfahrensunterlage41 KB
Sonstige736 KB
Leistungsverzeichnis495 KB
Leistungsverzeichnis1.5 MB
Formblatt86 KB
Vertrag111 KB
Vertrag140 KB
Vertrag242 KB
Vertrag47 KB
Sonstige63 KB
Formblatt35 KB
Sonstige36 KB
Sonstige32 KB
Sonstige200 KB
Sonstige25 KB
Formblatt23 KB
Sonstige121 KB
Sonstige81 KB
Sonstige176 KB
Sonstige185 KB
Sonstige47 KB
Sonstige1.3 MB
Sonstige34 KB
Sonstige35 KB
Sonstige27 KB
Sonstige32 KB
Sonstige203 KB
Sonstige30 KB
Sonstige54 KB
Sonstige317 KB
GAEB-Datei1.9 MB
Sonstige648 KB
Sonstige216 KB
Sonstige1.4 MB
Sonstige5.2 MB
Sonstige599 KB
Sonstige895 KB
und 25 weitere
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Der Auftragnehmer hat für das Elektronische Stellwerk A Neukölln in Berlin (Postleitzahl 12051) die Innenanlage zu erneuern. Dazu gehören zunächst Ausführungsplanungen für 50-Hz-Anlagen, Kabelinformationssysteme sowie Hochbau. Im Bereich der Sicherheitstechnik sind eine Brandmeldeanlage, eine Einbruchsmeldeanlage, ein Schließsystem, ein DB-MAS-System sowie Übertragungstechnik zu errichten.

Die Hochbauarbeiten umfassen den Austausch von 7 Außen- und 4 Innentüren, 76 Durchbrüche durch Mauerwerk oder Beton, 62 Brandschottungen sowie malerische Instandsetzung von rund 157 m² Wandfläche und 127 m² Deckenfläche. Im Bereich der Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik sind 3 Klimaschränke, 2 Klima-Split-Anlagen, 1 Wandventilator und 1 Elektro-Heizkörper zu installieren.

Zusätzlich sind 600 m Kabel innerhalb des Gebäudes zu verlegen. Die Ausführungszeit erstreckt sich vom 18. Januar 2027 bis zum 31. Juli 2030.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Die Vertragslaufzeit beginnt am 18. Januar 2027 und endet am 31. Juli 2030; eine Verlängerungsoption ist nicht vorgesehen. Das Vergütungsmodell basiert auf Einheitspreisen, wobei bei Widersprüchen zwischen Gesamtbetrag und Einheitspreis der Einheitspreis maßgebend ist. Als Sicherheitsleistungen sind eine Vertragserfüllungsbürgschaft von 5 v.H. der Auftragssumme sowie eine Bürgschaft für Mängelansprüche von 3 v.H.

der Abrechnungssumme zu stellen. Bei nachgewiesener unzulässiger Wettbewerbsbeschränkung ist eine Schadensersatzpauschale von 15 % des Nettoauftragswertes fällig. Bei schweren Verfehlungen können Vertragsstrafen zwischen 2 % und 7 % des Nettoauftragswertes (mindestens 5.000 Euro) verhängt werden. Der Auftraggeber ist zur außerordentlichen Kündigung berechtigt, wenn eine schwere Verfehlung nachgewiesen wird oder ein positiver Sanktionslistentreffer vorliegt.

Ablauf des Verfahrens

Das Verfahren wird als offenes Verfahren nach der Sektorenverordnung (Richtlinie 2014/25/EU) durchgeführt. Bieterfragen müssen bis spätestens 9. Oktober 2026 um 16:00 Uhr über das Bieterportal gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 22. Oktober 2026 um 09:30 Uhr. Die Bindefrist ist auf den 9. Dezember 2026 festgelegt. Die Leistung soll am 18. Januar 2027 beginnen und bis 31.

Juli 2030 abgeschlossen sein.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Das Verfahren zeigt eine gut strukturierte Leistungsbeschreibung mit klarer Trennung der Gewerke (Planung, Sicherheitstechnik, Hochbau, HKLS, Kabel), die für ähnliche Stellwerks- oder Infrastrukturneubauten direkt übertragbar ist. Die gestaffelte Vertragsstrafe nach Täterstellung bei Integritätsverstößen ist ein praxistaugliches Modell, das andere Vergabestellen übernehmen können.

Die Pflicht zur Sanktionslistenprüfung mit wechselseitiger Zustimmung und explizitem Kündigungsrecht ist rechtssicher ausgestaltet und empfiehlt sich als Standard. Das Bewertungssystem mit qualitativen Kriterien (Terminplanung, Baustellenorganisation, Personal, Umwelt) ergänzt den Preis sinnvoll, die genaue Gewichtung ist jedoch nur in einer separaten Anlage enthalten und sollte bei eigenen Verfahren im Hauptdokument transparent gemacht werden.

Der Ausschluss von Bietern mit Verbundenheit zum planenden Ingenieurbüro ist sauber formuliert und praxisbewährt; der Name des Büros wird konkret benannt, was Rückfragen vermeidet.

Anforderungen an die Bieter

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Offenes Verfahren

Beim offenen Verfahren fordert der Auftraggeber eine unbeschränkte Zahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auf. Eine vorgeschaltete Eignungsprüfung gibt es nicht, Eignung und Angebot werden in einem Schritt eingereicht und geprüft.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "ESTW A Neukölln Innenanlage" aus?

DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Berlin.

Was wird ausgeschrieben?

Der Auftragnehmer hat für das Elektronische Stellwerk A Neukölln in Berlin (Postleitzahl 12051) die Innenanlage zu erneuern. Dazu gehören zunächst Ausführungsplanungen für 50-Hz-Anlagen, Kabelinformationssysteme sowie Hochbau. Im Bereich der Sicherheitstechnik sind eine Brandmeldeanlage, eine Einbruchsmeldeanlage, ein Schließsystem, ein DB-MAS-System sowie Übertragungstechnik zu errichten. Die Hochbauarbeiten umfassen den Austausch von 7 Außen- und 4 Innentüren, 76 Durchbrüche durch Mauerwerk oder Beton, 62 Brandschottungen sowie malerische Instandsetzung von rund 157 m² Wandfläche und 127 m² Deckenfläche.

Bis wann können Angebote abgegeben werden?

Die Angebotsfrist läuft bis zum 22.10.2026.

Wie läuft das Verfahren ab?

Das Verfahren wird als offenes Verfahren nach der Sektorenverordnung (Richtlinie 2014/25/EU) durchgeführt. Bieterfragen müssen bis spätestens 9. Oktober 2026 um 16:00 Uhr über das Bieterportal gestellt werden. Die Angebotsfrist endet am 22. Oktober 2026 um 09:30 Uhr. Die Bindefrist ist auf den 9. Dezember 2026 festgelegt. Die Leistung soll am 18. Januar 2027 beginnen und bis 31. Juli 2030 abgeschlossen sein.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Ausführungsplanung für 50-Hz-Anlagen, Kabelinformationssysteme und Hochbau ist vom Auftragnehmer zu erstellen Alle sicherheitstechnischen Anlagen (BMA, EMA, ISS, DB MAS, Übertragungstechnik) sind nach den einschlägigen Vorschriften zu errichten Brandschottungen und Durchbrüche sind nach den geltenden Brandschutzvorschriften herzustellen Klimatisierungsanlagen und Haustechnik sind gemäß HKLS-Anforderungen zu installieren Kabelverlegung im Gebäude hat nach den Vorgaben der Leistungsbeschreibung und Planunterlagen zu erfolgen Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bieterportal der DB einzureichen; andere Übermittlungswege sind unzulässig

Was gilt vertraglich?

Die Vertragslaufzeit beginnt am 18. Januar 2027 und endet am 31. Juli 2030; eine Verlängerungsoption ist nicht vorgesehen. Das Vergütungsmodell basiert auf Einheitspreisen, wobei bei Widersprüchen zwischen Gesamtbetrag und Einheitspreis der Einheitspreis maßgebend ist. Als Sicherheitsleistungen sind eine Vertragserfüllungsbürgschaft von 5 v.H. der Auftragssumme sowie eine Bürgschaft für Mängelansprüche von 3 v.H. der Abrechnungssumme zu stellen. Bei nachgewiesener unzulässiger Wettbewerbsbeschränkung ist eine Schadensersatzpauschale von 15 % des Nettoauftragswertes fällig.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 8 Eignungskriterien und 5 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Eintragung in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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