Die GIZ vergibt die Umsetzung der nächsten Phase des Women Entrepreneurs Finance Code in Jordanien. Der Auftragnehmer soll gemeinsam mit der Zentralbank und Finanzdienstleistern die Erhebung und Nutzung geschlechterdifferenzierter Finanzdaten aufbauen und den Zugang von Unternehmerinnen zu Finanzierung verbessern. Vergeben wird unterhalb der EU-Schwelle in einer öffentlichen Ausschreibung ohne Verhandlungen.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | IT |
| Erfüllungsort | 00000 Amman |
| maria.schabicki@giz.de Freischalten | |
| Telefon | +49 6196 79-2570 Freischalten |
| Website | https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6YTTUEY52B Freischalten |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenBeschafft wird die Umsetzung der nächsten Phase des Women Entrepreneurs Finance Code in Jordanien im Rahmen des GIZ-Vorhabens zur finanziellen Inklusion kleiner und mittlerer Unternehmen. Der Auftragnehmer arbeitet mit der Zentralbank von Jordanien, Finanzdienstleistern und weiteren Akteuren des Finanzsektors zusammen. Kern der Aufgabe ist der Aufbau eines belastbaren Systems geschlechterdifferenzierter Finanzdaten, mit dem sich die Kreditversorgung von Unternehmen in Frauenhand messen und politisch steuern lässt.
In der Pilotphase 2024 und 2025 hatten sich zersplitterte Datensysteme, uneinheitliche Definitionen kleiner und mittlerer Unternehmen, lückenhafte Geschlechterberichterstattung und schwache Abstimmung zwischen Aufsicht und Instituten als Hindernisse gezeigt, genau daran setzt die Folgephase an. Dazu gehören der Aufbau einer öffentlich-privaten Koalition, die Stärkung der Fähigkeiten der Finanzdienstleister zur Produktentwicklung auf Datenbasis sowie die Verbindung zu den nationalen Strategien für finanzielle Inklusion und für grüne Finanzierung.
Die Terms of Reference gliedern die Leistung in Arbeitspakete und schreiben ein Personalkonzept mit Teamleitung, weiteren Fachkräften und Kurzzeitexperten vor. Der Auftrag liegt unterhalb der EU-Schwellenwerte.
Mit der Angebotsabgabe erkennt der Bieter die Allgemeinen Vertragsbedingungen der GIZ für die Erbringung von Dienst- und Werkleistungen in der Fassung 02/2026 an. Den Unterlagen liegt ein Vertragsentwurf bei. Das Angebot ist bis zum Ablauf der Bindefrist verbindlich, der Vertrag kommt mit der fristgerechten Mitteilung der Zuschlagserteilung zustande. Die Vergütung folgt dem vorgegebenen Preisblatt, das sich an der Aufwandsspezifikation der Terms of Reference orientiert und in Expertentagen rechnet.
Für die Verarbeitung der Bieterdaten gilt die beigefügte Datenschutzinformation zum Vergabe- und Vertragsverfahren der GIZ. Wird ein Konsortium gebildet, ist die Konsortialerklärung Bestandteil des Angebotes.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe datiert vom 28. Juli 2026. Angebote waren bis zum 14. August 2026 um 12:00 Uhr Berliner Zeit einzureichen, getrennt nach technischem und finanziellem Teil. Die Zuschlagsentscheidung und die Unterrichtung über das Ergebnis waren für den 31. August 2026 vorgesehen. Die Leistung sollte am 1. September 2026 beginnen. Die Bindefrist endet am 1. November 2026.
Verhandlungen sind bei dieser Verfahrensart ausgeschlossen.
Das Verfahren zeigt, wie sich Beratungsleistungen vergeben lassen, bei denen die Personen den Erfolg bestimmen: 58 Prozent der technischen Wertung entfallen auf Teamleitung, Fachkräfte und Backstopping, nur 42 Prozent auf Strategie und Methodik. Wer vergleichbare Leistungen einkauft, sollte diese Gewichtung bewusst setzen, statt sie dem Konzeptpapier zu überlassen. Übertragbar ist auch die technische Mindestpunktzahl als harte Schwelle: Sie verhindert, dass ein fachlich schwaches, aber billiges Angebot über den Preis nach vorne rutscht, und muss dafür vorab bekannt gegeben werden.
Bemerkenswert ist die Trennung von technischem und finanziellem Angebot, die eine unbeeinflusste fachliche Bewertung erst möglich macht. Ein zweiter Blick lohnt beim Zeitplan: Zuschlag am 31. August und Leistungsbeginn am 1. September lassen keinerlei Puffer für Rückfragen, Vertragsklärung oder Teamaufbau, das erhöht das Risiko eines holprigen Starts.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 00000 Amman.
Beschafft wird die Umsetzung der nächsten Phase des Women Entrepreneurs Finance Code in Jordanien im Rahmen des GIZ-Vorhabens zur finanziellen Inklusion kleiner und mittlerer Unternehmen. Der Auftragnehmer arbeitet mit der Zentralbank von Jordanien, Finanzdienstleistern und weiteren Akteuren des Finanzsektors zusammen. Kern der Aufgabe ist der Aufbau eines belastbaren Systems geschlechterdifferenzierter Finanzdaten, mit dem sich die Kreditversorgung von Unternehmen in Frauenhand messen und politisch steuern lässt.
Die Angebotsfrist endete am 14.08.2026. Das Verfahren ist damit abgeschlossen, die Unterlagen bleiben als Vorlage für eigene Ausschreibungen nutzbar.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe datiert vom 28. Juli 2026. Angebote waren bis zum 14. August 2026 um 12:00 Uhr Berliner Zeit einzureichen, getrennt nach technischem und finanziellem Teil. Die Zuschlagsentscheidung und die Unterrichtung über das Ergebnis waren für den 31. August 2026 vorgesehen. Die Leistung sollte am 1. September 2026 beginnen. Die Bindefrist endet am 1. November 2026. Verhandlungen sind bei dieser Verfahrensart ausgeschlossen.
Das Angebot besteht aus Selbsterklärung, Preisblatt sowie technischem Teil mit Lebensläufen und Konzept. Die Kalkulation muss der Aufwandsspezifikation der Terms of Reference folgen. Das Konzept muss die Ziele der Terms of Reference interpretieren und die Aufgaben kritisch prüfen. Ein Umsetzungsplan mit Arbeitsschritten, Meilensteinen und Zeitplan ist darzustellen. Die Zusammenarbeit mit Zentralbank, Finanzdienstleistern und weiteren Akteuren ist zu beschreiben. Die Steuerung der Maßnahmen gemeinsam mit den Projektpartnern ist zu erläutern.
Mit der Angebotsabgabe erkennt der Bieter die Allgemeinen Vertragsbedingungen der GIZ für die Erbringung von Dienst- und Werkleistungen in der Fassung 02/2026 an. Den Unterlagen liegt ein Vertragsentwurf bei. Das Angebot ist bis zum Ablauf der Bindefrist verbindlich, der Vertrag kommt mit der fristgerechten Mitteilung der Zuschlagserteilung zustande. Die Vergütung folgt dem vorgegebenen Preisblatt, das sich an der Aufwandsspezifikation der Terms of Reference orientiert und in Expertentagen rechnet. Für die Verarbeitung der Bieterdaten gilt die beigefügte Datenschutzinformation zum Vergabe- und Vertragsverfahren der GIZ.
Aus den Unterlagen haben wir 6 Eignungskriterien und 4 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Bestätigung der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.