Das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz beschafft Dienstleistungen zur Übertragung und Auswertung geohydraulischer Kennwerte aus Archivunterlagen. Konkret sind für 490 Aufschlusspunkte (Bohrungen, Brunnen, Messstellen) Berichte und Dokumentationen zu sichten, auf auswertbare Informationen zu prüfen und die Ergebnisse in ein vorbereitetes Tabellenformat zu übertragen.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 55129 Mainz |
| andrea.frank@lgb-rlp.de Freischalten | |
| Telefon | +49 6131-9254103 Freischalten |
| Website | www.lgb-rlp.de Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 13 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer sichtet für 490 Aufschlusspunkte (Bohrungen, Brunnen, Messstellen) digitale Archivunterlagen des LGB, die als PDF- und ggf. TIFF-Dateien vorliegen. Für jeden Aufschlusspunkt ist zunächst zu prüfen, ob die vorliegenden Berichte und Dokumentationen hydraulischer Tests oder hydrogeologisch-geohydraulisch auswertbarer Beobachtungen tatsächlich verwertbare geohydraulische Kennwerte enthalten.
Erfahrungsgemäß trifft dies auf etwa die Hälfte der Aufschlusspunkte zu. Die identifizierten Informationen sind anschließend in ein vom Auftraggeber bereitgestelltes Tabellenformat (shuttle-Datei) zu übertragen und auszuwerten. Die Kriterien der Auswertbarkeit sind in einer detaillierten Leistungsbeschreibung (Punkt 4 der Vergabeunterlagen) definiert. Die Leistung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen und bis spätestens 31.01.2027 abzuschließen.
Der Hauptleistungsort ist das LGB in Mainz.
Die Ausführungsfrist beginnt sofort nach Zuschlag und endet spätestens am 31.01.2027. Zu Vertragsstrafen, Verlängerungs- oder Optionsrechten sowie zum Vergütungsmodell (Festpreis, Einheitspreise oder Stundensätze) enthält die vorliegende Bekanntmachung keine Angaben. Zahlungsbedingungen und Sicherheitsleistungen sind in der Bekanntmachung ebenfalls nicht ausgeführt; nach Formblatt wird auf entsprechende Unterlagen verwiesen.
Service-Level-Vereinbarungen werden in den vorliegenden Unterlagen nicht erwähnt.
Die Ausschreibung erfolgt als öffentliche Ausschreibung nach Paragraph 9 UVgO. Die Angebotsfrist endet am 07.10.2026 um 10:00 Uhr. Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform über das Vergabeportal einzureichen. Die Bindefrist läuft bis zum 30.11.2026. Ein konkretes Datum für den geplanten Zuschlag wird nicht genannt. Die Leistung ist sofort nach Zuschlagserteilung zu beginnen.
Dieses Verfahren zeigt ein praxistaugliches Modell für die Vergabe von Datenmigrations- und Datenauswertungsleistungen im Bereich Geologie und Umwelt. Bemerkenswert ist die ehrliche Unsicherheitsangabe: Der Auftraggeber benennt offen, dass nur etwa 50 Prozent der zu sichtenden Unterlagen tatsächlich verwertbare Informationen enthalten dürften, was Bieter in die Lage versetzt, den Aufwand realistisch zu kalkulieren.
Die Bereitstellung eines standardisierten Ausgabeformats (shuttle-Datei) reduziert Schnittstellenprobleme und erleichtert die spätere Weiterverarbeitung. Als Verbesserungspotenzial fällt auf, dass Eignungskriterien und Zuschlagskriterien in der Bekanntmachung vollständig fehlen, was Transparenz und Nachprüfbarkeit des Verfahrens einschränkt. Andere Vergabestellen sollten prüfen, ob fachliche Mindestanforderungen an das Personal (z.
B. hydrogeologische Kenntnisse) als Eignungskriterium aufgenommen werden sollten, wenn es sich um fachlich anspruchsvolle Interpretationsleistungen handelt.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 55129 Mainz.
Der Auftragnehmer sichtet für 490 Aufschlusspunkte (Bohrungen, Brunnen, Messstellen) digitale Archivunterlagen des LGB, die als PDF- und ggf. TIFF-Dateien vorliegen. Für jeden Aufschlusspunkt ist zunächst zu prüfen, ob die vorliegenden Berichte und Dokumentationen hydraulischer Tests oder hydrogeologisch-geohydraulisch auswertbarer Beobachtungen tatsächlich verwertbare geohydraulische Kennwerte enthalten. Erfahrungsgemäß trifft dies auf etwa die Hälfte der Aufschlusspunkte zu. Die identifizierten Informationen sind anschließend in ein vom Auftraggeber bereitgestelltes Tabellenformat (shuttle-Datei) zu übertragen und auszuwerten.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 07.10.2026.
Die Ausschreibung erfolgt als öffentliche Ausschreibung nach Paragraph 9 UVgO. Die Angebotsfrist endet am 07.10.2026 um 10:00 Uhr. Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform über das Vergabeportal einzureichen. Die Bindefrist läuft bis zum 30.11.2026. Ein konkretes Datum für den geplanten Zuschlag wird nicht genannt. Die Leistung ist sofort nach Zuschlagserteilung zu beginnen.
Die digitalen Archivunterlagen (PDF, ggf. TIFF) sind auf das Vorhandensein auswertbarer geohydraulischer Kennwerte zu prüfen. Die Ergebnisse der Übertragung und Auswertung sind ausschließlich in das vom Auftraggeber bereitgestellte Tabellenformat (shuttle-Datei) einzutragen. Die Auswertbarkeit der Unterlagen ist anhand der in der detaillierten Leistungsbeschreibung (Punkt 4) definierten Kriterien zu beurteilen. Die Arbeiten sind sofort nach Auftragserteilung zu beginnen und bis spätestens 31.01.2027 fertigzustellen. Der Hauptleistungsort ist das LGB in Mainz; die Leistung ist dort zu erbringen.
Die Ausführungsfrist beginnt sofort nach Zuschlag und endet spätestens am 31.01.2027. Zu Vertragsstrafen, Verlängerungs- oder Optionsrechten sowie zum Vergütungsmodell (Festpreis, Einheitspreise oder Stundensätze) enthält die vorliegende Bekanntmachung keine Angaben. Zahlungsbedingungen und Sicherheitsleistungen sind in der Bekanntmachung ebenfalls nicht ausgeführt; nach Formblatt wird auf entsprechende Unterlagen verwiesen. Service-Level-Vereinbarungen werden in den vorliegenden Unterlagen nicht erwähnt.
Aus den Unterlagen haben wir 1 Zuschlagskriterium herausgezogen.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.