Die Landeshauptstadt München, Sozialreferat, beschafft eine Rahmenvereinbarung über LGBTIQ*-Schulungen für Mitarbeitende des Sozialreferats. Gegenstand sind ganztägige Präsenz- oder Online-Grundlagenschulungen sowie ein quartalsweises Online-Reflexionsangebot, jeweils durchgeführt von zwei Trainer*innen. Die Schulungen richten sich an alle Berufsbilder im Sozialreferat und sollen Wissen, Haltung und Handlungskompetenz im Umgang mit LGBTIQ*-Themen vermitteln.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Sozialreferat München, Personalentwicklung S-GL-P/PE Orleansplatz 11, 81667 München |
| Website | https://stadt.muenchen.de/infos/vergabeplattform.html Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 139 KB | |
| Verfahrensunterlage | 77 KB | |
| Sonstige | 20 KB | |
| Sonstige | 196 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 11 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 223 KB | |
| Vertrag | 149 KB | |
| Sonstige | 54 KB | |
| Formblatt | 30 KB | |
| Sonstige | 56 KB | |
| Formblatt | 32 KB | |
| Sonstige | 28 KB | |
| Sonstige | 55 KB | |
| Sonstige | 650 KB | |
| Sonstige | 1.3 MB | |
| Sonstige | 101 KB | |
| Formblatt | 33 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenBeschafft wird eine Rahmenvereinbarung über LGBTIQ*-Schulungen für alle Berufsbilder im Sozialreferat der Landeshauptstadt München. Die Schulungen sind Grundlagenschulungen, die sowohl pädagogisches Personal als auch Verwaltungskräfte, Sachbearbeitungen sowie Hilfs- und Servicepersonal erreichen sollen. Eine Schulungseinheit entspricht entweder einem ganztägigen Präsenzseminar von 08:30 bis 16:30 Uhr inklusive 90 Minuten Pause oder zwei halbtägigen Online-Schulungen über Webex von 09:00 bis 13:00 Uhr.
Zusätzlich ist je Quartal ein Online-Reflexionsangebot durchzuführen. Die Entscheidung über das Format (Präsenz oder online) trifft die Auftraggeberin. Die Höchstabrufmenge beträgt 80 Schulungseinheiten über die Gesamtlaufzeit von vier Jahren. Nach Auftragserteilung sind ein Vorgespräch, ggf. Zwischengespräche und spätestens jährliche Evaluationsgespräche vorgesehen; diese Kosten sind im Angebotspreis zu berücksichtigen.
Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen u.a. geschlechtliche und sexuelle Identität, Heteronormativität, intersektionale Diskriminierungsanalyse, Rechtslage, Strukturen der LGBTIQ*-Community in München sowie Handlungskompetenzen zur Diskriminierungsvermeidung.
Die Vertragslaufzeit beginnt mit Zuschlagserteilung und endet automatisch am 31.12.2030 um 24:00 Uhr; einer gesonderten Kündigung bedarf es nicht. Der Leistungszeitraum beginnt am 01.01.2027 um 07:00 Uhr. Die Vergütung erfolgt als Pauschalpreis je Schulungseinheit für beide Trainer*innen (brutto = netto). Die Höchstabrufmenge ist auf 80 Schulungseinheiten über die Gesamtlaufzeit begrenzt; ein Mindestabruf ist den Unterlagen nicht zu entnehmen.
Termine für die Schulungsdurchführung werden gesondert zwischen Auftragnehmer*in und Auftraggeberin vereinbart. Kosten für Vor-, Zwischen- und Evaluationsgespräche sind nicht gesondert erstattungsfähig, sondern in den Angebotspreis einzukalkulieren.
Die Vergabeunterlagen wurden am 11.09.2026 versandt. Bieterfragen sollen möglichst bis zum 30.09.2026 um 12:00 Uhr über die Vergabeplattform eingereicht werden; bei späterem Eingang kann keine Beantwortung mehr gewährleistet werden. Die Angebotsfrist endet am 05.10.2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 06.11.2026. Ein geplanter Zuschlagstermin ist den Unterlagen nicht zu entnehmen.
Der Leistungszeitraum beginnt am 01.01.2027.
Die Leistungsbeschreibung dieses Verfahrens ist strukturell gut nachvollziehbar: Die Themenfelder der Schulung sind klar in sechs Kategorien gegliedert, und die Wertungsmatrix mit abgestuften Qualitätskriterien (jeweils 0-5 Punkte, umgelegt auf 0-100) ist transparent und gut übertragbar auf ähnliche Fortbildungsausschreibungen. Der absolute Preisdeckel von 1.000 € pro Schulungseinheit ist ein ungewöhnliches, aber wirksames Mittel zur Markterkundung und Haushaltssicherung und lohnt als Modell einen zweiten Blick.
Die Vorgabe, das Konzept anonym einzureichen, reduziert Bekanntheitsvorteil etablierter Anbieter und stärkt die Sachlichkeit der Qualitätswertung. Kritisch zu prüfen ist, ob die brutto-gleich-netto-Preisangabe rechtlich belastbar begründet ist, da dies auf eine Umsatzsteuerbefreiung hindeutet, die nicht näher erläutert wird. Die starke Gewichtung der Qualität mit 70 % gegenüber dem Preis mit 30 % ist bei inhaltlich anspruchsvollen Bildungsdienstleistungen methodisch sinnvoll und für vergleichbare Vergaben zu empfehlen.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Landeshauptstadt München, Sozialreferat, S-Recht/eV ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Sozialreferat München, Personalentwicklung S-GL-P/PE Orleansplatz 11, 81667 München.
Beschafft wird eine Rahmenvereinbarung über LGBTIQ*-Schulungen für alle Berufsbilder im Sozialreferat der Landeshauptstadt München. Die Schulungen sind Grundlagenschulungen, die sowohl pädagogisches Personal als auch Verwaltungskräfte, Sachbearbeitungen sowie Hilfs- und Servicepersonal erreichen sollen. Eine Schulungseinheit entspricht entweder einem ganztägigen Präsenzseminar von 08:30 bis 16:30 Uhr inklusive 90 Minuten Pause oder zwei halbtägigen Online-Schulungen über Webex von 09:00 bis 13:00 Uhr. Zusätzlich ist je Quartal ein Online-Reflexionsangebot durchzuführen. Die Entscheidung über das Format (Präsenz oder online) trifft die Auftraggeberin.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 05.10.2026.
Die Vergabeunterlagen wurden am 11.09.2026 versandt. Bieterfragen sollen möglichst bis zum 30.09.2026 um 12:00 Uhr über die Vergabeplattform eingereicht werden; bei späterem Eingang kann keine Beantwortung mehr gewährleistet werden. Die Angebotsfrist endet am 05.10.2026 um 10:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 06.11.2026. Ein geplanter Zuschlagstermin ist den Unterlagen nicht zu entnehmen. Der Leistungszeitraum beginnt am 01.01.2027.
Pro Schulungseinheit müssen stets zwei Trainer*innen eingesetzt werden, die den Anforderungen der Leistungsbeschreibung entsprechen; Vertretungsregelungen sind einzuplanen Die Schulungen sind auf Deutsch durchzuführen Die Vermittlung muss barrierefrei gestaltet sein, um Mitarbeitende mit unterschiedlichen Bildungsbiografien und Sprachniveaus zu erreichen Das Schulungskonzept muss die sechs Themenfelder Information und Wissen, Genderkompetenz, Verantwortung erkennen, Haltung und Handlung, intersektionales Denken sowie Kenntnis über Strukturen und Richtlinien abdecken Online-Schulungen sind über die Plattform Webex anzubieten Das Online-Reflexionsangebot ist einmal pro Quartal durchzuführen ...
Die Vertragslaufzeit beginnt mit Zuschlagserteilung und endet automatisch am 31.12.2030 um 24:00 Uhr; einer gesonderten Kündigung bedarf es nicht. Der Leistungszeitraum beginnt am 01.01.2027 um 07:00 Uhr. Die Vergütung erfolgt als Pauschalpreis je Schulungseinheit für beide Trainer*innen (brutto = netto). Die Höchstabrufmenge ist auf 80 Schulungseinheiten über die Gesamtlaufzeit begrenzt; ein Mindestabruf ist den Unterlagen nicht zu entnehmen. Termine für die Schulungsdurchführung werden gesondert zwischen Auftragnehmer*in und Auftraggeberin vereinbart. Kosten für Vor-, Zwischen- und Evaluationsgespräche sind nicht gesondert erstattungsfähig, sondern in den Angebotspreis einzukalkulieren.
Aus den Unterlagen haben wir 5 Eignungskriterien und 3 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB i.V.m. § 31 Abs. 1 UVgO.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.