Das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) beschafft einen neuen Mikro-Computer-Tomographen, der zwei veraltete Geräte ersetzt und deren Fähigkeiten in einem Gerät kombiniert. Das Gerät muss sowohl hochauflösende Scans kleiner Proben (z. B. Insekten) als auch größere Proben (z. B. Eidechsen, Schlangen) ermöglichen und mit einem automatischen Probenwechsler für mindestens zehn Proben ausgestattet sein. Zusätzlich sind Schulung, Inbetriebnahme und die Entsorgung eines Altgeräts (Bruker Skyscan 1272) Bestandteil der Beschaffung.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Offenes Verfahren |
| Kategorie | Lieferleistungen |
| Erfüllungsort | Bonn |
| vergaben@leibniz-lib.de Freischalten | |
| Telefon | +49 (0)89 3581 6198 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY0QD2TN/documents Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 203 KB | |
| Verfahrensunterlage | 125 KB | |
| Sonstige | 187 KB | |
| Formblatt | 87 KB | |
| Formblatt | 94 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 15 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 104 KB | |
| Vertrag | 157 KB | |
| Vertrag | 206 KB | |
| Sonstige | 95 KB | |
| Formblatt | 85 KB | |
| Sonstige | 175 KB | |
| Sonstige | 40 KB | |
| Sonstige | 84 KB | |
| Sonstige | 83 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDas LIB beschafft einen neuen Mikro-Computer-Tomographen, der am Standort Bonn (Adenauerallee 160, Museum Koenig) aufgestellt wird. Das Gerät soll zwei veraltete Geräte ersetzen und muss sowohl einen Flatpanel-Detektor (mindestens 2500 x 2200 Pixel, mindestens 100 mm Bildfelddurchmesser) als auch einen hochauflösenden sCMOS-Detektor (mindestens 4000 x 4000 Pixel bzw. 16 Megapixel) umfassen.
Ein vollautomatischer Wechsel zwischen beiden Detektoren in weniger als drei Minuten ohne Umbauten ist Pflicht. Das Gerät muss mit einem automatischen Probenwechsler für mindestens zehn Proben ausgestattet sein, wobei jede Probe individuell einzurichten ist. Zur Lieferung gehören außerdem ein Steuerungs- und Rekonstruktions-PC (mindestens 128 GB RAM, 4 TB RAID-Speicher), Rekonstruktionssoftware sowie sämtliches Zubehör.
Im Leistungsumfang enthalten sind eine mindestens zweitägige Vor-Ort-Schulung für bis zu fünf Teilnehmer sowie die Entsorgung des Altgeräts Bruker Skyscan 1272 bei der Aufstellung des neuen Geräts.
Es handelt sich um einen Einmalkauf mit festem Liefertermin (15. Dezember 2026). Die Preise sind Festpreise, die alle Leistungen einschließlich Fracht, Verpackung und Betriebsanleitungen in deutscher Sprache abgelten. Eine Vertragsstrafe ist für den Fall der Fristüberschreitung vorgesehen; die Gesamtvertragsstrafe ist auf 5 % der Abrechnungssumme begrenzt. Sicherheitsleistungen zur Vertragserfüllung werden nicht verlangt.
Die Haftpflichtversicherung des Auftragnehmers muss Personen- sowie Sach- und Vermögensschäden jeweils mit mindestens 1.000.000 EUR abdecken. Es gilt deutsches Recht; anderslautende Geschäfts-, Liefer- oder Zahlungsbedingungen des Auftragnehmers werden nicht Vertragsbestandteil.
Die Bekanntmachung wurde am 18. September 2026 an das EU-Amtsblatt abgesandt. Angebote müssen bis zum 22. Oktober 2026 um 12:00 Uhr über die Vergabeplattform eingereicht werden. Nach Ablauf der Angebotsfrist werden Bieter mit formal ordnungsgemäßem Angebot über die Teststellung informiert und erhalten Tierproben zugeschickt; für die Erstellung und Einreichung der Scans haben sie ab Probeneingang eine Woche Zeit.
Die Bindefrist endet am 22. Dezember 2026. Die Lieferung, Aufstellung und Inbetriebnahme muss bis zum 15. Dezember 2026 erfolgen, Schulungen bis zum 23. Dezember 2026.
Die Einbeziehung einer Teststellung als gleichwertiges Zuschlagskriterium neben dem Preis ist für Beschaffungen von Hochpräzisionsgeräten ein nachahmenswürdiges Modell, da Papierversprechen zu Bildqualität kaum überprüfbar sind. Der Anforderungskatalog als separate Excel-Anlage mit klarer Spalte 'Nachweis durch' erleichtert die Angebotsprüfung erheblich und sollte als Vorlage dienen.
Der extrem enge Zeitraum zwischen Angebotsfrist (22. Oktober) und Lieferpflicht (15. Dezember) birgt Risiken für Auftraggeber und Bieter; künftige Verfahren sollten früher ausgeschrieben werden. Die Kombination aus Ausschlusskriterien (technische Mindestanforderungen) und qualitativer Teststellung schafft eine zweistufige Wertungsstruktur, die Qualität honoriert, ohne den Wettbewerb auf den Preis zu verengen.
Der Vorbehalt einer Videoaufzeichnung des Scanvorgangs als Nachweismittel ist innovativ, sollte aber in den Unterlagen noch klarer als verbindliche Pflicht formuliert werden, um Auslegungsstreitigkeiten zu vermeiden.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Beim offenen Verfahren fordert der Auftraggeber eine unbeschränkte Zahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auf. Eine vorgeschaltete Eignungsprüfung gibt es nicht, Eignung und Angebot werden in einem Schritt eingereicht und geprüft.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bonn.
Das LIB beschafft einen neuen Mikro-Computer-Tomographen, der am Standort Bonn (Adenauerallee 160, Museum Koenig) aufgestellt wird. Das Gerät soll zwei veraltete Geräte ersetzen und muss sowohl einen Flatpanel-Detektor (mindestens 2500 x 2200 Pixel, mindestens 100 mm Bildfelddurchmesser) als auch einen hochauflösenden sCMOS-Detektor (mindestens 4000 x 4000 Pixel bzw. 16 Megapixel) umfassen. Ein vollautomatischer Wechsel zwischen beiden Detektoren in weniger als drei Minuten ohne Umbauten ist Pflicht. Das Gerät muss mit einem automatischen Probenwechsler für mindestens zehn Proben ausgestattet sein, wobei jede Probe individuell einzurichten ist.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 22.10.2026.
Die Bekanntmachung wurde am 18. September 2026 an das EU-Amtsblatt abgesandt. Angebote müssen bis zum 22. Oktober 2026 um 12:00 Uhr über die Vergabeplattform eingereicht werden. Nach Ablauf der Angebotsfrist werden Bieter mit formal ordnungsgemäßem Angebot über die Teststellung informiert und erhalten Tierproben zugeschickt; für die Erstellung und Einreichung der Scans haben sie ab Probeneingang eine Woche Zeit. Die Bindefrist endet am 22. Dezember 2026. Die Lieferung, Aufstellung und Inbetriebnahme muss bis zum 15. Dezember 2026 erfolgen, Schulungen bis zum 23. Dezember 2026.
Das Gerät muss auf einem Labortisch (170 x 83 cm) stehen können, maximal 400 kg wiegen und durch eine normale Tür (90 cm) passen. Zwei Detektoren sind zwingend: ein Flatpanel (mindestens 2500 x 2200 Pixel) und ein sCMOS-Detektor (mindestens 4000 x 4000 Pixel); vollautomatischer Wechsel in unter drei Minuten ohne Umbauten. Die 3D-Ortsauflösung muss unter 2 µm betragen, die kleinste isotrope Voxelgröße unter 0,4 µm. Die Röntgenquelle muss eine frei einstellbare Spannung zwischen 25 und 80 kV und einen Brennfleck unter 2 µm aufweisen.
Es handelt sich um einen Einmalkauf mit festem Liefertermin (15. Dezember 2026). Die Preise sind Festpreise, die alle Leistungen einschließlich Fracht, Verpackung und Betriebsanleitungen in deutscher Sprache abgelten. Eine Vertragsstrafe ist für den Fall der Fristüberschreitung vorgesehen; die Gesamtvertragsstrafe ist auf 5 % der Abrechnungssumme begrenzt. Sicherheitsleistungen zur Vertragserfüllung werden nicht verlangt. Die Haftpflichtversicherung des Auftragnehmers muss Personen- sowie Sach- und Vermögensschäden jeweils mit mindestens 1.000.000 EUR abdecken.
Aus den Unterlagen haben wir 2 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Preis.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.