StartseiteVergabe-ArchivLieferung von zwei Detektionsgeräten für die Polizei Sachsen
Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 09.10.2026

Lieferung von zwei Detektionsgeräten für die Polizei Sachsen

Auftraggeber
Polizeipräsidium für Service und IT
Erfüllungsort
Nordstraße 3-5, 04416, Markkleeberg
Art
Sonstige
Veröffentlicht
19.09.2026
Angebotsfrist
09.10.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
19.09.2026
Angebotsfrist
09.10.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortNordstraße 3-5, 04416, Markkleeberg
E-Mailgs.lz.ppsi@polizei.sachsen.de Freischalten
Telefon+49 341 4948-0 Freischalten
Websitewww.evergabe.sachsen.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 7 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren, aufgeschlüsselt nach Gesamtumsatz und auftragsrelevantem Umsatz
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung E5 auf dem Vordruck
  • Mindestens drei vergleichbare Referenzen mit Leistungsgegenstand, Rechnungswert, Leistungszeitraum, Auftraggeber und Kontaktdaten; mindestens zwei müssen positiv bestätigt werden
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung E7 auf dem Vordruck mit Kontaktdaten des Referenzgebers
Zuschlagskriterien
  • Preis
    100 %
  • Nachweis der Prüfung nach einschlägigen MIL-Standards oder gleichwertigen Normen für Umwelteinflüsse, elektromagnetische Verträglichkeit sowie Schock- und Vibrationsbelastung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Gesonderter Nachweis als Anlage
  • Nachweis niedriger Betriebskosten
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Gesonderter Nachweis als Anlage
  • Zuverlässigkeit: keine Strafen oder Bußen für schwere Verfehlungen in den letzten 2 Jahren
    Berufsausübung · Eigenerklärung E2 auf dem Vordruck
  • Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen
    Berufsausübung · Eigenerklärung E1 auf dem Vordruck
  • Nichtbefindlichkeit in Liquidation oder Insolvenzverfahren
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung E4 auf dem Vordruck
    Noch 5 weitere Kriterien aus den Original-Unterlagen.Kriterien ansehen

    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Lieferung von zwei Detektionsgeräten für die Polizei Sachsen
    CPV
    35000000

    Vergabeunterlagen 7 Dateien · 1.0 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF1.0 MB
    7 Dateien im Paket: 3 Sonstige, 1 Verfahrensunterlage, 1 Formblatt, 1 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
    Verfahrensunterlage111 KB
    Formblatt102 KB
    Leistungsverzeichnis106 KB
    Vertrag356 KB
    Sonstige15 KB
    Sonstige66 KB
    Sonstige371 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Der Auftraggeber beschafft zwei tragbare, robuste und einsatztaugliche Detektionsgeräte zur Erkennung chemischer Gefahrstoffe. Die Geräte sollen Chemische Kampfstoffe, Toxische Industriechemikalien und flüchtige chemische Gefahrstoffe erkennen und klassifizieren können. Basis-Sensortechnologie ist die Ionenmobilitätsspektrometrie in Kombination mit weiteren Sensortechnologien. Die Geräte müssen über integriertes GPS, Funkkommunikation, drahtlose Vernetzung mit mindestens zehn Geräten sowie die Möglichkeit zur Übertragung von Alarm- und Messdaten an eine Führungsstelle verfügen.

    Das Gewicht darf inklusive Akku maximal 1 kg betragen, die Schutzart muss mindestens IP67 erreichen, und das Gerät muss bei Temperaturen von mindestens -30 °C bis +55 °C einsatzfähig sein. Der Lieferumfang umfasst je Gerät Akkusatz, Ladegerät, Tragevorrichtung, Transportkoffer, Bedienungsanleitung auf Deutsch, Software zur Datenauswertung und USB-Datenschnittstelle. Zusätzlich ist eine einmalige Schulung für 9 Beamte an den Geräten zu erbringen.

    Die Lieferung muss spätestens zum 04.12.2026 erfolgen.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Die im Angebot angegebenen Preise sind Festpreise, die sämtliche Leistungen einschließlich Fracht, Verpackung und sonstiger Kosten abgelten. Für Angebote aus Deutschland gelten die Incoterms 2020 CPT, für Angebote aus dem Ausland die Incoterms 2020 DDP. Die Zahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach Waren- und Rechnungseingang. Bei Angebot eines Skontos mit einer Frist von mindestens 14 Tagen wird dieser in die Wertung einbezogen.

    Anderslautende Geschäfts-, Liefer- oder Zahlungsbedingungen des Auftragnehmers werden ausdrücklich nicht Vertragsbestandteil. Mängelansprüche und Verjährungsregelungen richten sich nach den Zusätzlichen Vertragsbedingungen und der VOL/B.

    Ablauf des Verfahrens

    Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach VOL/A über das AI-Bietercockpit auf der Plattform evergabe.sachsen.de durchgeführt. Die Angebotsfrist endet am 09.10.2026 um 12:00 Uhr. Fragen zum Vergabeverfahren sind unverzüglich nach Erhalt der Unterlagen über das AI-Bietercockpit zu stellen. Die Bindefrist läuft bis zum 31.10.2026. Die Lieferung muss spätestens bis zum 04.12.2026 erfolgen.

    Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt, das ausschließlich nach dem Preiskriterium bewertet wird.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Die Leistungsbeschreibung ist konsequent als Kriterienkatalog mit Mindestanforderungen aufgebaut und verzichtet vollständig auf Bewertungskriterien jenseits des Preises, was bei hochspezialisierten Sicherheitsgeräten gut begründet sein kann, aber das Qualitätsniveau ausschließlich über Ausschlusskriterien steuert. Die Benennung eines konkreten Leitprodukts mit dem Zusatz 'oder gleichwertig' ist vergaberechtlich zulässig, erfordert aber eine sorgfältige Dokumentation der Gleichwertigkeit, was durch die Anforderung eines technischen Datenblatts und die ausgefüllte Leistungsbeschreibung abgesichert wird.

    Die Anforderung von mindestens drei Referenzen mit Kontaktdaten und der Möglichkeit zur aktiven Überprüfung ist ein gutes Instrument zur Qualitätssicherung, das sich für vergleichbare Beschaffungen übernehmen lässt. Der explizite Hinweis, dass Eigenerklärungen nicht älter als einen Monat sein dürfen, verhindert das Einreichen veralteter Unterlagen und sollte in ähnlichen Verfahren standardmäßig aufgenommen werden.

    Die Kombination aus Festpreis, Incoterms-Regelung und ausdrücklichem Ausschluss bieterseits eingebrachter AGB schützt den Auftraggeber wirksam vor nachträglichen Vertragskonflikten.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Lieferung von zwei Detektionsgeräten für die Polizei Sachsen" aus?

    Polizeipräsidium für Service und IT ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Nordstraße 3-5, 04416, Markkleeberg.

    Was wird ausgeschrieben?

    Der Auftraggeber beschafft zwei tragbare, robuste und einsatztaugliche Detektionsgeräte zur Erkennung chemischer Gefahrstoffe. Die Geräte sollen Chemische Kampfstoffe, Toxische Industriechemikalien und flüchtige chemische Gefahrstoffe erkennen und klassifizieren können. Basis-Sensortechnologie ist die Ionenmobilitätsspektrometrie in Kombination mit weiteren Sensortechnologien. Die Geräte müssen über integriertes GPS, Funkkommunikation, drahtlose Vernetzung mit mindestens zehn Geräten sowie die Möglichkeit zur Übertragung von Alarm- und Messdaten an eine Führungsstelle verfügen.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist läuft bis zum 09.10.2026.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach VOL/A über das AI-Bietercockpit auf der Plattform evergabe.sachsen.de durchgeführt. Die Angebotsfrist endet am 09.10.2026 um 12:00 Uhr. Fragen zum Vergabeverfahren sind unverzüglich nach Erhalt der Unterlagen über das AI-Bietercockpit zu stellen. Die Bindefrist läuft bis zum 31.10.2026. Die Lieferung muss spätestens bis zum 04.12.2026 erfolgen. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt, das ausschließlich nach dem Preiskriterium bewertet wird.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Das Gerät muss als tragbares Handgerät für den mobilen Einsatz mit Einhandbedienung ausgeführt sein und sofort ohne umfangreiche Kalibrierung einsatzbereit sein. Detektion muss mindestens Chemische Kampfstoffe, Toxische Industriechemikalien und flüchtige chemische Gefahrstoffe abdecken, basierend auf Ionenmobilitätsspektrometrie in Kombination mit weiteren Sensortechnologien. Das Gerät muss Frühwarnfunktion, grafische Darstellung von Konzentrationstrends, Unterstützung der Annäherung an die Gefahrenquelle und Erkennung unbekannter Gefahrenlagen bieten.

    Was gilt vertraglich?

    Die im Angebot angegebenen Preise sind Festpreise, die sämtliche Leistungen einschließlich Fracht, Verpackung und sonstiger Kosten abgelten. Für Angebote aus Deutschland gelten die Incoterms 2020 CPT, für Angebote aus dem Ausland die Incoterms 2020 DDP. Die Zahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach Waren- und Rechnungseingang. Bei Angebot eines Skontos mit einer Frist von mindestens 14 Tagen wird dieser in die Wertung einbezogen. Anderslautende Geschäfts-, Liefer- oder Zahlungsbedingungen des Auftragnehmers werden ausdrücklich nicht Vertragsbestandteil. Mängelansprüche und Verjährungsregelungen richten sich nach den Zusätzlichen Vertragsbedingungen und der VOL/B.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 7 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren, aufgeschlüsselt nach Gesamtumsatz und auftragsrelevantem Umsatz.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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