StartseiteVergabe-ArchivNeubau von zwei Loeschwasserentnahmestellen im Revier Bernau
Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 06.10.2026

Neubau von zwei Loeschwasserentnahmestellen im Revier Bernau

Auftraggeber
Senatsverwaltung fuer Umwelt, Mobilitaet, Verbraucher- und Klimaschutz
Erfüllungsort
12587 Berlin
Art
Sonstige
Veröffentlicht
15.09.2026
Angebotsfrist
06.10.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
15.09.2026
Angebotsfrist
06.10.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
Erfüllungsort12587 Berlin
E-MailBF-Vergabe@forsten.berlin.de Freischalten
Telefon+49 30 6419370 Freischalten
Websitehttps://www.berlin.de/vergabeplattform Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • keine in den Unterlagen benannt
Zuschlagskriterien
  • Preis
    100%

Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Neubau von zwei Loeschwasserentnahmestellen im Revier Bernau
CPV
45262220

Vergabeunterlagen 6 Dateien · 5.9 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF5.9 MB
6 Dateien im Paket: 5 Sonstige, 1 Vertrag
Vertrag418 KB
Sonstige851 KB
Sonstige832 KB
Sonstige3.2 MB
Sonstige1.6 MB
Sonstige149 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Der Auftraggeber beschafft die schlüsselfertige Herstellung von zwei Tiefspiegelbrunnen als Löschwasserentnahmestellen nach DIN 14220 an zwei Waldstandorten in der Gemarkung Rüdnitz (Flur 6, Flurstück 140 und Flur 5, Flurstück 21). Je Brunnen ist zunächst eine Aufschlussbohrung bis voraussichtlich 20 m unter GOK durchzuführen, gefolgt von der eigentlichen Brunnenbohrung mit einem Durchmesser von 400 mm.

Der Ausbau umfasst Vollwand-, Filter- und Sumpfrohre, eine Tiefpumpe sowie Brunnenkopf, Armaturen, Abdeckungen und Kennzeichnung. Die Ergiebigkeit je Brunnen muss mindestens 800 l/min über zwei Stunden nachgewiesen werden. Ferner gehören Brunnenentwicklung, Funktionsprüfung, Inbetriebnahme, Oberflächenwiederherstellung und vollständige Dokumentation zum Leistungsumfang. Alle erforderlichen Genehmigungen sind vom Auftragnehmer einzuholen.

Die abnahmereife Fertigstellung beider Brunnen muss bis zum 01.12.2026 erfolgen.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß dem bepreisten Leistungsverzeichnis. Vertragsgrundlagen sind das vollständige Angebot des Auftragnehmers, ggf. Verhandlungsprotokolle, die Leistungsbeschreibung, Zusätzliche und Besondere Vertragsbedingungen sowie die VOB/B. Optionen oder Verlängerungsrechte sind in den Unterlagen nicht erwähnt. Der Auftragnehmer trägt die volle Haftung für Schäden an Gegenständen und Lebewesen und hat den Auftraggeber in vollem Umfang freizustellen.

Ein Wechsel des benannten Bauleiters bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers. Vertragsstrafen oder konkrete Service-Level-Vereinbarungen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit ausgewiesen.

Ablauf des Verfahrens

Die Bekanntmachung datiert vom 14.09.2026. Die Angebotsfrist endet am 06.10.2026 um 12:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 20.10.2026. Vergabeunterlagen werden elektronisch über die Vergabeplattform Berlin bereitgestellt; Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform einzureichen. Ein konkretes Datum für den Zuschlag ist nicht genannt. Ausführungsbeginn ist der 20.10.2026, die abnahmereife Fertigstellung muss bis zum 01.12.2026 erfolgen.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung ist strukturell gut gegliedert: Sie trennt klar zwischen allgemeinen Projektangaben, Ausführungsbestimmungen und dem eigentlichen Leistungsverzeichnis, was eine einfache Preisauswertung ermöglicht. Die explizite Festlegung einer Mindestergiebigkeit als mess- und prüfbares Abnahmekriterium ist ein gutes Vorbild für ähnliche Brunnenbauvorhaben. Die Regelung, dass der Auftragnehmer alle Genehmigungen selbst einholt und die Kosten in die Einheitspreise einzukalkulieren hat, schafft klare Verantwortlichkeiten, sollte aber durch eine Risikoabwägung begleitet werden.

Zu beachten ist der knappe Ausführungszeitraum von nur etwa sechs Wochen zwischen geplantem Auftragsbeginn und Fertigstellungstermin, was das Bieterfeld einschränken kann. Die Nichteinbeziehung des laufenden Norm-Entwurfs DIN 14220:2026-07 ist vergaberechtlich sauber dokumentiert und empfiehlt sich als Muster für Ausschreibungen in Zeiten laufender Normrevision.

Anforderungen an die Bieter

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Neubau von zwei Loeschwasserentnahmestellen im Revier Bernau" aus?

Senatsverwaltung fuer Umwelt, Mobilitaet, Verbraucher- und Klimaschutz ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 12587 Berlin.

Was wird ausgeschrieben?

Der Auftraggeber beschafft die schlüsselfertige Herstellung von zwei Tiefspiegelbrunnen als Löschwasserentnahmestellen nach DIN 14220 an zwei Waldstandorten in der Gemarkung Rüdnitz (Flur 6, Flurstück 140 und Flur 5, Flurstück 21). Je Brunnen ist zunächst eine Aufschlussbohrung bis voraussichtlich 20 m unter GOK durchzuführen, gefolgt von der eigentlichen Brunnenbohrung mit einem Durchmesser von 400 mm. Der Ausbau umfasst Vollwand-, Filter- und Sumpfrohre, eine Tiefpumpe sowie Brunnenkopf, Armaturen, Abdeckungen und Kennzeichnung. Die Ergiebigkeit je Brunnen muss mindestens 800 l/min über zwei Stunden nachgewiesen werden.

Bis wann können Angebote abgegeben werden?

Die Angebotsfrist läuft bis zum 06.10.2026.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Bekanntmachung datiert vom 14.09.2026. Die Angebotsfrist endet am 06.10.2026 um 12:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 20.10.2026. Vergabeunterlagen werden elektronisch über die Vergabeplattform Berlin bereitgestellt; Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform einzureichen. Ein konkretes Datum für den Zuschlag ist nicht genannt. Ausführungsbeginn ist der 20.10.2026, die abnahmereife Fertigstellung muss bis zum 01.12.2026 erfolgen.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Brunnenherstellung nach DIN 14220 (gültige Fassung zum Zeitpunkt der Ausschreibung) sowie VOB/C und weiteren einschlägigen Normen (DIN EN ISO 22475-1, DIN 4021, DIN 4023, DIN 19673 u. a.) Bohrdurchmesser durchgehend 400 mm, soweit geologische Verhältnisse keine technisch begründete Abweichung erfordern Voraussichtliche Endtiefe je Brunnen ca. 20 m unter GOK, Grundwasserstand ca. 10 m unter GOK Mindestertrag je Brunnen 800 l/min (48 m³/h) über mindestens 2 Stunden, entspricht 96 m³ je Brunnen im Nachweiszeitraum Einhaltung des DVGW-Arbeitsblatts W115 sowie DIN 4925 Aufschlussbohrung vor Brunnenherstellung zur Bestimmung von Schichtenfolge und Ausbauparametern

Was gilt vertraglich?

Die Vergütung erfolgt auf Basis von Einheitspreisen gemäß dem bepreisten Leistungsverzeichnis. Vertragsgrundlagen sind das vollständige Angebot des Auftragnehmers, ggf. Verhandlungsprotokolle, die Leistungsbeschreibung, Zusätzliche und Besondere Vertragsbedingungen sowie die VOB/B. Optionen oder Verlängerungsrechte sind in den Unterlagen nicht erwähnt. Der Auftragnehmer trägt die volle Haftung für Schäden an Gegenständen und Lebewesen und hat den Auftraggeber in vollem Umfang freizustellen. Ein Wechsel des benannten Bauleiters bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Preis.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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