Vergabe von Straßen- und Tiefbauarbeiten, Pflanzarbeiten sowie Entwässerungsanlagen für die klimaresiliente Umgestaltung des Giebelplatzes im Stadtteil Margarethenhöhe in Essen. Das Vorhaben umfasst Verkehrsanlagen, Entwässerungsanlagen und Freianlagen im Rahmen des Projekts 'Platz fürs Klima'.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 45149 Essen |
| Website | https://www.vergabe.metropoleruhr.de Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 20 KB | |
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| Sonstige | 599 KB | |
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| Sonstige | 1.0 MB | |
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| Sonstige | 6.3 MB | |
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| Sonstige | 7.2 MB | |
| Sonstige | 950 KB | |
| Sonstige | 205 KB | |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenGegenstand ist die klimaresiliente Umgestaltung des Giebelplatzes im Essener Stadtteil Margarethenhöhe. Die Leistung umfasst vier Leistungsverzeichnisse (LV 01 bis LV 04) mit Verkehrsanlagen, Entwässerungsanlagen und Freianlagen. Im Bereich der Verkehrsanlagen werden Mischverkehrsflächen in Pflasterbauweise mit wasserdurchlässigem Rasenfugenpflaster auf einer Retentionsschicht aus Grobschotter (ca.
50 bis 80 cm) hergestellt. Gehwegflächen werden teilweise als Wurzelbrücken aus Stahlgitterelementen mit Schraub-Punktfundamenten ausgeführt. Rund 600 m² versiegelte Fläche werden zurückgebaut und in Vegetationsflächen umgewandelt. Für drei neue Baumpflanzungen (1 x Acer saccharinum, 2 x Acer rubrum) sowie eine Hainbuchenhecke, Bodendecker, Blühwiese und Rasen werden entsprechende Pflanzarbeiten durchgeführt.
Fünf vorhandene Altbäume (Acer saccharinum) sind durch besondere Schutzmaßnahmen zu erhalten. Darüber hinaus sind Beleuchtungsanlagen, Entwässerungskanäle und Verkehrssicherungsmaßnahmen Bestandteil der Leistung. Der Einsatzort ist der Giebelplatz in Essen-Margarethenhöhe.
Der Vertrag wird als Einheitspreisvertrag auf Basis der VOB/B abgeschlossen. Die Ausführungsfrist endet gemäß den Besonderen Vertragsbedingungen am 30.12.2027. Für Erd- und Entwässerungsarbeiten gilt eine Gewährleistungsfrist von 5 Jahren, für Pflasterarbeiten und Asphaltarbeiten jeweils 4 Jahre. Vereinbarte Nachlässe, Skonti und Objektrabatte gelten auch für Nachtragsleistungen.
Bei Verstößen gegen die Tariftreue- und Mindestarbeitsbedingungen ist eine Vertragsstrafe von 1 % bis 5 % des Auftragswertes vorgesehen. Der Auftraggeber kann den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen, insbesondere bei Verstößen gegen Tariftreue- und Mindestarbeitspflichten oder bei Nichtvorlage von Kontrollunterlagen. Vertragsänderungen bedürfen der Schriftform.
Die Vergabeunterlagen wurden am 14.09.2026 versandt. Angebote sind ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz www.vergabe.metropoleruhr.de einzureichen. Die Angebotsfrist endet am 12.10.2026 um 10:00 Uhr; zu diesem Zeitpunkt findet auch die elektronische Angebotsöffnung statt. Die Bindefrist endet am 26.11.2026. Eine schriftliche Angebotsabgabe ist nicht zugelassen. Verspätet eingereichte Angebote werden ausgeschlossen.
Dieses Verfahren ist ein gutes Beispiel für die Kombination von Tiefbau und ökologischen Freianlagenleistungen in einem einzigen Vergabeverfahren mit vier Leistungsverzeichnissen. Die Differenzierung der Gewährleistungsfristen nach Gewerk (Erd- und Entwässerungsarbeiten 5 Jahre, Pflaster und Asphalt 4 Jahre) ist übertragbar und vermeidet spätere Streitigkeiten. Der Hinweis auf Kampfmittel als eigenes Kapitel in der Baubeschreibung sowie die explizite Empfehlung zur Bohrlochdetektion bei Spezialtiefbauarbeiten ist eine sorgfältige Risikovorsorge, die andere Auftraggeber bei städtischen Umbaumaßnahmen übernehmen sollten.
Die Anforderung, den Umfang der Baumschutzmaßnahmen erst im Zuge der Erdarbeiten abschließend zu beurteilen, wird in der Baubeschreibung transparent kommuniziert und gibt Bietern Hinweise auf mögliche Nachtragsrisiken. Für künftige Klimaanpassungsprojekte lohnt es sich, das Modell der integrierten Retentionsschicht als technische Anforderung bereits in der Leistungsbeschreibung detailliert zu beschreiben, um Missverständnisse bei der Kalkulation zu vermeiden.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Stadt Essen - Amt für Straßen und Verkehr ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 45149 Essen.
Gegenstand ist die klimaresiliente Umgestaltung des Giebelplatzes im Essener Stadtteil Margarethenhöhe. Die Leistung umfasst vier Leistungsverzeichnisse (LV 01 bis LV 04) mit Verkehrsanlagen, Entwässerungsanlagen und Freianlagen. Im Bereich der Verkehrsanlagen werden Mischverkehrsflächen in Pflasterbauweise mit wasserdurchlässigem Rasenfugenpflaster auf einer Retentionsschicht aus Grobschotter (ca. 50 bis 80 cm) hergestellt. Gehwegflächen werden teilweise als Wurzelbrücken aus Stahlgitterelementen mit Schraub-Punktfundamenten ausgeführt. Rund 600 m² versiegelte Fläche werden zurückgebaut und in Vegetationsflächen umgewandelt.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 12.10.2026.
Die Vergabeunterlagen wurden am 14.09.2026 versandt. Angebote sind ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz www.vergabe.metropoleruhr.de einzureichen. Die Angebotsfrist endet am 12.10.2026 um 10:00 Uhr; zu diesem Zeitpunkt findet auch die elektronische Angebotsöffnung statt. Die Bindefrist endet am 26.11.2026. Eine schriftliche Angebotsabgabe ist nicht zugelassen. Verspätet eingereichte Angebote werden ausgeschlossen.
Pflastersteine mit gebrochenen Kanten im Ellenbogenverband, 8 cm stark, auf 4 cm Bettung, 20 cm Schottertragschicht und 33 cm Frostschutzschicht Retentionsschicht aus Grobschotter ca. 50 bis 80 cm unter den Verkehrsflächen und Grünflächen Stellplatzflächen mit wasserdurchlässigem Rasenfugenpflaster herzustellen Wurzelbrückenkonstruktionen aus Stahlgitterelementen mit Schraub-Punktfundamenten in Bereichen mit vorhandenen Baumwurzeln Zwingende Baumschutzmaßnahmen für fünf Bestandsbäume (Acer saccharinum) während aller Erdarbeiten Kampfmittelüberprüfung der Baufläche vor Beginn der Arbeiten; bei Aufschüttungen nach 1945 Abschieben bis auf Geländeniveau von 1945
Der Vertrag wird als Einheitspreisvertrag auf Basis der VOB/B abgeschlossen. Die Ausführungsfrist endet gemäß den Besonderen Vertragsbedingungen am 30.12.2027. Für Erd- und Entwässerungsarbeiten gilt eine Gewährleistungsfrist von 5 Jahren, für Pflasterarbeiten und Asphaltarbeiten jeweils 4 Jahre. Vereinbarte Nachlässe, Skonti und Objektrabatte gelten auch für Nachtragsleistungen. Bei Verstößen gegen die Tariftreue- und Mindestarbeitsbedingungen ist eine Vertragsstrafe von 1 % bis 5 % des Auftragswertes vorgesehen.
Aus den Unterlagen haben wir 2 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Eigenerklärung zur Eignung (VVB 124) oder Nachweis der Präqualifikation mit PQ-Nummer.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.