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Negotiated award with public participation competition

Ingenieurleistungen Ersatzneubau Dammbalken, Schleusen im DEK

Auftraggeber
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee
Erfüllungsort
Meppen
Art
Sonstige
Veröffentlicht
10.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
10.09.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Negotiated award with public participation competition
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartNegotiated award with public participation competition
KategorieSonstige
ErfüllungsortMeppen
E-MailVergabestelle.wsa-ems-nordsee@wsv.bund.de Freischalten
Telefon+49 4921 8020 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=889447 Freischalten

Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Ingenieurleistungen Ersatzneubau Dammbalken, Schleusen im DEK
CPV
71240000

Vergabeunterlagen 42 Dateien · 18.4 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF18.4 MB
42 Dateien im Paket: 26 Sonstige, 7 Formblatt, 3 Plan, 3 Vertrag, 2 Verfahrensunterlage
Verfahrensunterlage110 KB
Verfahrensunterlage18 KB
Leistungsverzeichnis420 KB
Plan863 KB
Plan843 KB
Formblatt114 KB
Sonstige82 KB
Vertrag1.1 MB
Vertrag124 KB
Vertrag48 KB
Sonstige58 KB
Sonstige77 KB
Formblatt522 KB
Formblatt65 KB
Formblatt48 KB
Formblatt56 KB
Sonstige672 KB
Sonstige4.6 MB
Sonstige6.7 MB
Sonstige205 KB
Sonstige215 KB
Sonstige126 KB
Sonstige424 KB
Sonstige47 KB
Sonstige53 KB
Sonstige58 KB
Sonstige512 KB
Sonstige120 KB
Sonstige17 KB
Sonstige11 KB
Sonstige338 KB
Sonstige53 KB
Formblatt48 KB
Sonstige77 KB
Formblatt65 KB
Sonstige1 KB
Plan55 KB
Sonstige545 KB
Sonstige433 KB
Sonstige178 KB
und 2 weitere
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Der Auftragnehmer erbringt Planungsleistungen für den Ersatzneubau von Stahl-Dammbalken, die an sechs Schiffsschleusen im Dortmund-Ems-Kanal (DEK) zwischen km 158,12 (Schleuse Varloh) und km 212,56 (Schleuse Herbrum) eingesetzt werden. Primäres Planungsziel ist ein vollständiger Satz Dammbalken zum Trockenlegen der Schleuse Herbrum (Ober- und Unterhaupt). Die Leistung umfasst die Erstellung prüffähiger technischer Unterlagen einschließlich Tragwerksbemessung, Ausführungszeichnungen und Nachweis der Gebrauchstauglichkeit.

Darüber hinaus ist ein technischer Bericht nach VV-WSA 2107 sowie eine Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis zu erstellen. Die Planung hat zwei Dammbalken-Typen zu berücksichtigen: Typ 1 für Stauhöhen bis 5,00 m und Typ 2 für Stauhöhen bis 7,00 m. Die maximale Eindämmhöhe beträgt 7,00 m bei der Schleuse Herbrum. Die Dammbalken sollen an allen sechs DEK-Schleusen einsetzbar sein und hinsichtlich Handhabung, Gewicht, Führung und Lagerung optimiert werden.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Der Vertrag wird auf Basis der Allgemeinen Vertragsbedingungen für freiberufliche Leistungen (AVF, Stand 08/2025) des Bundesministeriums für Verkehr geschlossen. Die Vergütung richtet sich nach der HOAI; als anrechenbare Kosten werden die überschlägigen Herstellungskosten von ca. 450.000 EUR (netto) für einen Satz Dammbalken (Schleuse Herbrum) zugrunde gelegt. Nicht vereinbarte, aber zur Zielerreichung notwendige Leistungen kann der Auftraggeber im Rahmen der Leistungsfähigkeit des Auftragnehmers fordern; die Vergütung ist vorab zu vereinbaren.

Der Auftragnehmer darf Leistungen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers an Unterauftragnehmer weitervergeben. Urheberrechte und Nutzungsrechte gehen mit der Vergütung auf den Auftraggeber über; gesonderte Vergütungsansprüche hierfür sind in das Angebot einzukalkulieren. Konkrete Angaben zu Vertragslaufzeit, Optionsrechten oder Vertragsstrafen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht enthalten.

Ablauf des Verfahrens

Das Vergabeverfahren wird als Teilnahmewettbewerb nach VgV (oberhalb der EU-Schwellenwerte) oder UVgO (unterhalb) durchgeführt. Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache über die e-Vergabe-Plattform einzureichen. Unklarheiten in den Vergabeunterlagen sind unverzüglich vor dem Einreichungstermin über die e-Vergabe-Plattform zu melden. Konkrete Fristen für die Einreichung des Teilnahmeantrags, Bieterfragen, den geplanten Zuschlag oder den Leistungsbeginn sind in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung ist für einen spezialisierten Ingenieurbeschaffungsgegenstand gut strukturiert: Sie trennt Baubestand, geplante Maßnahme, Planungsziele und Honorargrundlage sauber voneinander. Bemerkenswert ist die explizite Vorgabe der anrechenbaren Kosten durch den Auftraggeber (ca. 450.000 EUR netto), was Vergleichbarkeit der Honorarangebote sicherstellt und bei ähnlichen HOAI-Vergaben übernommen werden sollte.

Die Beifügung von Referenzzeichnungen (Schleuse Gleesen) als Planungsgrundlage reduziert Auslegungsrisiken und Nachträge. Eignungs- und Zuschlagskriterien fehlen in den vorliegenden Unterlagen jedoch vollständig, was bei einer Übernahme des Musters zwingend ergänzt werden müsste. Vergabestellen sollten prüfen, ob die Zweiteilung in Typ-1- und Typ-2-Dammbalken im Leistungsverzeichnis ausreichend trennscharf operationalisiert ist, um eindeutige Preisanfragen zu ermöglichen.

Anforderungen an die Bieter

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Ingenieurleistungen Ersatzneubau Dammbalken, Schleusen im DEK" aus?

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Meppen.

Was wird ausgeschrieben?

Der Auftragnehmer erbringt Planungsleistungen für den Ersatzneubau von Stahl-Dammbalken, die an sechs Schiffsschleusen im Dortmund-Ems-Kanal (DEK) zwischen km 158,12 (Schleuse Varloh) und km 212,56 (Schleuse Herbrum) eingesetzt werden. Primäres Planungsziel ist ein vollständiger Satz Dammbalken zum Trockenlegen der Schleuse Herbrum (Ober- und Unterhaupt). Die Leistung umfasst die Erstellung prüffähiger technischer Unterlagen einschließlich Tragwerksbemessung, Ausführungszeichnungen und Nachweis der Gebrauchstauglichkeit. Darüber hinaus ist ein technischer Bericht nach VV-WSA 2107 sowie eine Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis zu erstellen.

Wie läuft das Verfahren ab?

Das Vergabeverfahren wird als Teilnahmewettbewerb nach VgV (oberhalb der EU-Schwellenwerte) oder UVgO (unterhalb) durchgeführt. Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache über die e-Vergabe-Plattform einzureichen. Unklarheiten in den Vergabeunterlagen sind unverzüglich vor dem Einreichungstermin über die e-Vergabe-Plattform zu melden. Konkrete Fristen für die Einreichung des Teilnahmeantrags, Bieterfragen, den geplanten Zuschlag oder den Leistungsbeginn sind in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Die Dammbalken müssen an allen sechs DEK-Schleusen zwischen km 158,12 und km 212,56 einsetzbar sein. Die Stauhöhe des einzelnen neuen Dammbalken soll ca. 1,0 m betragen. Das Einzelgewicht eines Dammbalken darf 5 Tonnen nicht überschreiten. Die Tiefe eines Dammbalken darf 60 cm nicht überschreiten. Die Dammbalken sollen mittels eines Zangenbalkens eingesetzt werden können. Im Nischenbereich sollen die Dammbalken beim Einlassen geführt werden.

Was gilt vertraglich?

Der Vertrag wird auf Basis der Allgemeinen Vertragsbedingungen für freiberufliche Leistungen (AVF, Stand 08/2025) des Bundesministeriums für Verkehr geschlossen. Die Vergütung richtet sich nach der HOAI; als anrechenbare Kosten werden die überschlägigen Herstellungskosten von ca. 450.000 EUR (netto) für einen Satz Dammbalken (Schleuse Herbrum) zugrunde gelegt. Nicht vereinbarte, aber zur Zielerreichung notwendige Leistungen kann der Auftraggeber im Rahmen der Leistungsfähigkeit des Auftragnehmers fordern; die Vergütung ist vorab zu vereinbaren. Der Auftragnehmer darf Leistungen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers an Unterauftragnehmer weitervergeben.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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