Ablauf
Der TN-Generator führt Sie in einem kurzen Dialog durch die Erstellung. Sie beschreiben Ihr Vorhaben in ein bis zwei Sätzen und beantworten wenige gezielte Rückfragen, zur Verfahrensart, zur Begrenzung der Bewerberzahl, zum geschätzten Auftragswert und zur Art der Leistung. Auf Wunsch laden Sie vorhandene Unterlagen als Grundlage hoch.
Der Unterschied zu einem allgemeinen Sprachmodell ist die Grundlage: Unsere KI recherchiert den konkreten Auftraggeber und zieht echte, vergleichbare Vergabeunterlagen aus dem Vergabe-Archiv mit über 121.000 realen Dokumenten als Muster heran. So entstehen Kriterien, die zum Auftragsgegenstand passen und verhältnismäßig sind (§ 122 Abs. 4 GWB). Nichts wird wörtlich kopiert.
Sie sind schon in der zweiten Stufe und brauchen die Leistungsbeschreibung? Dafür gibt es unseren LB-Generator.
Muster-Leistungsverzeichnisse
Für gängige IT-Beschaffungen bieten wir fertig ausgearbeitete Muster-Leistungsverzeichnisse an, von Firewall über Managed SOC bis Microsoft 365: fachlich geprüft und sofort einsetzbar. Sie decken die zweite Stufe ab, also das Leistungsverzeichnis, über das später angeboten wird. Der Generator oben deckt die erste Stufe ab.
Hintergrund
Der Teilnahmewettbewerb ist die erste Stufe eines zweistufigen Verfahrens. Bewerber reichen kein Angebot ein, sondern einen Teilnahmeantrag. Geprüft wird allein die Eignung: Befähigung zur Berufsausübung (§ 44 VgV), wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV) sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV). Eine Leistungsbeschreibung gehört hier nicht hinein, nur eine Kurzbeschreibung des Auftragsgegenstands. Das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen verlangt, dass der Auftragsgegenstand so eindeutig und erschöpfend wie möglich beschrieben wird, damit alle Unternehmen ihn im gleichen Sinne verstehen und vergleichbare Angebote abgeben können (§ 121 GWB). Für die erste Stufe heißt das: Erst klar getrennte Eignungs- und Auswahlkriterien machen die Bewerberauswahl nachvollziehbar. Unklare oder unverhältnismäßige Kriterien führen dagegen zu Rügen und im schlimmsten Fall dazu, dass das Verfahren zurückgesetzt werden muss.
Ein belastbarer Teilnahmewettbewerb trennt zwei Dinge sauber. Mindestkriterien sind Ja-Nein-Fragen. Erfüllt ein Bewerber eines davon nicht, wird sein Teilnahmeantrag ausgeschlossen; bepunktet werden sie nicht. Bewertungskriterien entscheiden die Rangfolge unter den geeigneten Bewerbern und brauchen einen Maßstab, der sagt, was null und was volle Punkte gibt. Wer beides vermischt, macht das Verfahren angreifbar. In unserer Vorlage haben die Mindestkriterien deshalb gar keine Punktespalte: die Vermischung ist nicht nur verboten, sondern technisch ausgeschlossen. Dazu kommen die Referenzen, für die jede Referenz ein eigenes Blatt bekommt, und die Formblätter mit Eigenerklärungen, Bewerbergemeinschaft und Eignungsleihe.
Eignungskriterien müssen mit dem Auftragsgegenstand in Verbindung stehen und zu ihm in einem angemessenen Verhältnis stehen (§ 122 Abs. 4 GWB). In der Praxis wird das am häufigsten beim Umsatz verletzt: Der geforderte Mindestjahresumsatz darf höchstens das Zweifache des geschätzten Auftragswerts betragen (§ 45 Abs. 2 VgV), sonst braucht es eine Begründung. Ebenso häufig fehlt bei einer Begrenzung der Bewerberzahl die Mindestzahl: fünf beim nicht offenen Verfahren, drei beim Verhandlungsverfahren und beim wettbewerblichen Dialog (§ 51 Abs. 2 VgV). Beides prüfen wir nach dem Schreiben automatisch nach und melden es, bevor die Unterlagen hinausgehen.
Was unseren KI-Teilnahmewettbewerb-Generator von einem allgemeinen Sprachmodell unterscheidet, ist die Grundlage. Wir orientieren uns an echten, vergleichbaren Vergabeunterlagen aus dem Vergabe-Archiv mit über 121.000 realen Dokumenten und recherchieren zusätzlich den konkreten Auftraggeber. So entsteht ein Verzeichnis, das die bewährte Struktur durchgeführter Verfahren aufgreift und dennoch eigenständig formuliert ist. Sie beschreiben Ihr Vorhaben, laden auf Wunsch eine bestehende Leistungsbeschreibung oder ein Teilnahmewettbewerb hoch, beantworten wenige Rückfragen und erhalten in ein bis zwei Minuten den vollständigen Kriterienteil als Excel. Gratis als Vorschau mit Wasserzeichen; die vollständige Excel-Datei gibt es im Pro-Tarif.
Der erzeugte Entwurf ist eine fundierte fachliche Orientierung und ersetzt keine vergaberechtliche Prüfung im Einzelfall.
Tarife und Preise
Jede dienstliche E-Mail erstellt zwei Teilnahmewettbewerbe gratis als geschütztes PDF (Ansicht, ohne Bearbeiten und Kopieren), ganz ohne Anmeldung. Für die bearbeitbare Excel-Datei, mehr Teilnahmewettbewerbe und den Zugriff auf das Vergabe-Archiv wählen Sie einen passenden Tarif.
Preise zzgl. 19% MwSt. · 12 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar (14 Tage zum Monatsende).
Team ab 20 Lizenzen (Concurrent, Rahmenvertrag): individuelles Angebot → · Bereits registriert? Zum Login →
FAQ
Kurze Antworten zu Ablauf, Kosten, Datenschutz und Vergaberecht.
Sie beschreiben Ihr Vorhaben und beantworten wenige Rückfragen: Verfahrensart, Begrenzung der Bewerberzahl, geschätzter Auftragswert und Art der Leistung. Daraus erstellt die KI die Eignungs- und Auswahlkriterien, ob für IT oder ein anderes Beschaffungsthema, mit Mindestkriterien nach der Systematik der VgV, Bewertungskriterien mit Maßstab und Referenzblättern, belegt aus echten, vergleichbaren Vergaben und ergänzt um eine Recherche zum Auftraggeber. Auf Wunsch nutzt sie eine hochgeladene bestehende Leistungsbeschreibung oder ein Teilnahmewettbewerb als Grundlage. Das Ergebnis erhalten Sie gratis als geschütztes PDF; im Pro-Tarif als bearbeitbare Excel-Datei mit Deckblatt, Mindestkriterien, Bewertungskriterien mit Formeln, Referenzblättern und Formblättern.
Der LB-Generator erstellt eine textliche Leistungsbeschreibung mit allen Pflichtkapiteln als Dokument. Beide gehören in die zweite Stufe, also zu dem, worüber angeboten wird. Der TN-Generator erstellt die erste Stufe: die Kriterien, nach denen entschieden wird, wer überhaupt ein Angebot abgeben darf. In einem zweistufigen Verfahren brauchen Sie beides nacheinander.
Ja, im Gratis-Umfang. Je dienstlicher E-Mail-Adresse erstellen Sie zwei Teilnahmewettbewerbe gratis als geschütztes PDF (Ansicht, ohne Bearbeiten und Kopieren). Die bearbeitbare Excel-Datei sowie weitere Teilnahmewettbewerbe erhalten Sie mit einem Pro-Tarif (siehe Preise).
Der Tarif Pro kostet für öffentliche Einrichtungen 65 € pro Monat (private Unternehmen und Beratungen 99 €), jeweils zzgl. 19 % MwSt. Er enthält bis zu 20 Teilnahmewettbewerbe pro Monat, die bearbeitbare Excel-Datei mit Formeln und den Zugriff auf Vergabe-Archiv-Muster. Sie wählen zwischen monatlicher (jährliche Abrechnung im Voraus) und quartalsweiser Zahlung. Für größere Teams gibt es einen individuellen Tarif mit Rahmenvertrag. Details und Buchung finden Sie im Abschnitt Tarife und Preise.
Die Gratis-Version ist ein PDF mit Wasserzeichen, das sich ansehen, aber nicht bearbeiten oder kopieren lässt, damit Sie Struktur, Kriterien und Maßstsblatt in Ruhe prüfen können. Die bearbeitbare Excel-Datei mit Formeln gibt es im Pro-Tarif.
Der TN-Generator ist ein kostenfreies Angebot für Behörden und öffentliche Organisationen. Wir bestätigen einmalig Ihre dienstliche bzw. behördliche Adresse per Code (keine Freemail), damit das kostenlose Kontingent nicht missbraucht wird. Sie kaufen dadurch nichts und gehen keine Verpflichtung ein.
Der Teilnahmewettbewerb ist ein fundierter Entwurf, orientiert an GWB, VgV und UVgO. Nach dem Schreiben prüfen wir ihn gegen 14 vergaberechtliche Regeln, unter anderem auf die Obergrenze des Mindestjahresumsatzes (§ 45 Abs. 2 VgV), die Mindestzahl der einzuladenden Bewerber (§ 51 Abs. 2 VgV) und die Trennung von Eignung und Wertung. Er ist eine fachliche Orientierung und ersetzt keine vergaberechtliche Prüfung im Einzelfall. Bitte vor Verwendung fachlich und rechtlich prüfen.
Aus echten, vergleichbaren Vergabeunterlagen im Vergabe-Archiv (121.000+) als strukturelle und thematische Muster, ergänzt um eine aktuelle Recherche zum Auftraggeber. Es wird nichts wörtlich übernommen; die KI erstellt ein eigenständiges, konkretes Verzeichnis.
In der Regel ein bis zwei Minuten. In dieser Zeit recherchiert die KI den Auftraggeber, sucht passende Archiv-Muster, baut die Kriterien auf und prüft sie gegen die 14 Regeln. Den Fortschritt sehen Sie live im Dialog.
Weitere Fragen rund um Vergabe und Beschaffung? Zu unserem ausführlichen Vergabe-FAQ →
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