Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin beauftragt die Erarbeitung einer Handreichung (Handlungsanleitung) für die Entwicklung von Sozialraumstrategien (SRS). Diese soll ein einheitliches Format und eine strukturierte Vorgehensweise für die bezirkliche Sozialraumorientierung schaffen und als Grundlage für andere Berliner Bezirke dienen.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | 10825 Berlin |
| vergabestelle@ba-ts.berlin.de Freischalten | |
| Telefon | 030 90277-8985 Freischalten |
| Website | https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/p Freischalten |
| Bekanntmachung | 440 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 68 KB | |
| Vertrag | 226 KB | |
| Sonstige | 162 KB | |
| Sonstige | 23 KB | |
| Sonstige | 1.3 MB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer erarbeitet eine Handreichung (Handlungsanleitung) für die Entwicklung von Sozialraumstrategien (SRS) im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Kern ist die Konzeptualisierung einer SRS unter Abgrenzung zu bestehenden Planungsinstrumenten wie SIko, BeP und ISEK sowie die Darstellung ihres Mehrwerts für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Die Handreichung legt räumlichen Bezug, Geltungsdauer, Prozessbeteiligte, Verantwortlichkeiten und geeignete Beteiligungsformate fest.
Der Auftragnehmer berücksichtigt dabei den Ansatz der Wirkungsorientierung und die Ressourcen der Gebietskoordinationen. Im Rahmen der Beauftragung sind ein bezirklicher Arbeitstermin mit Fachämtern, mindestens drei Präsenztermine in der Unterarbeitsgruppe SRS (Bezirke Pankow, Mitte, Neukölln, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg) sowie ein Präsenztermin bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung durchzuführen.
Ergänzend unterstützt der Auftragnehmer bei der Erstellung eines Entwurfs für eine Bezirksamts-Vorlage. Die Leistung ist im Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin von Oktober 2026 bis 31.12.2026 zu erbringen.
Der Vertrag läuft von Oktober 2026 bis 31.12.2026. Die Vergütung erfolgt auf Basis der im Preisblatt angebotenen Stundensätze (Personal- und Honorarkosten) zuzüglich Sachkosten; ein Festpreis ist nicht vorgegeben, das Gesamtbudget ist aber auf maximal 20.000 Euro brutto begrenzt. Abschlagszahlungen sind zulässig; die Abrechnung muss bis spätestens 15.12.2026 erfolgen. Bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen nach Eingang einer prüfbaren Rechnung wird ein Skonto von 2 Prozent abgezogen.
Jede Vertragsänderung bedarf mindestens der Textform. Vertragsstrafen sind im Formular vorgesehen, aber nicht ausgefüllt, sodass konkrete Regelungen dazu nicht erkennbar sind.
Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach UVgO mit ausschließlich elektronischer Angebotsabgabe über die Vergabeplattform der Vergabestelle durchgeführt. Ein konkretes Datum für die Bekanntmachung ist im Dokument mit dem 14.09.2026 vermerkt. Angebote sind vollständig in deutscher Sprache elektronisch in Textform einzureichen. Ein gesondertes Datum für die Angebotsfrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit genannt.
Der geplante Leistungsbeginn ist Oktober 2026, das Leistungsende ist der 31.12.2026.
Das Verfahren zeigt, wie eine kleinteilige konzeptionelle Dienstleistung mit klar definierten inhaltlichen Bausteinen und einem niedrigen Auftragsvolumen vergaberechtlich sauber strukturiert werden kann. Die Leistungsbeschreibung ist gut nachvollziehbar gegliedert, nennt jedoch die Gewichtung der Zuschlagskriterien nur teilweise; andere Kriterien (Referenzen, Zeitplan, Preis) bleiben ohne Gewichtungsangabe, was die Transparenz der Wertung einschränkt.
Das Preisblatt mit Aufgliederung nach Personalkosten, Honorarkosten und Sachkosten je Leistungsbaustein ist ein übertragbares Instrument für ähnliche Beratungsleistungen. Der sehr kurze Leistungszeitraum von nur drei Monaten bei gleichzeitig mehreren Pflichtpräsenzterminen ist bei eigenen Beschaffungen sorgfältig zu prüfen, ob er realistisch ist. Das explizite Budgetlimit von 20.000 Euro brutto als Angebotsdeckel ist rechtlich und vergabetaktisch zu beachten, da es den Wettbewerb auf diesen Rahmen begrenzt.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Bezirksamt Tempelhof-Schoeneberg von Berlin ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort 10825 Berlin.
Der Auftragnehmer erarbeitet eine Handreichung (Handlungsanleitung) für die Entwicklung von Sozialraumstrategien (SRS) im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Kern ist die Konzeptualisierung einer SRS unter Abgrenzung zu bestehenden Planungsinstrumenten wie SIko, BeP und ISEK sowie die Darstellung ihres Mehrwerts für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Die Handreichung legt räumlichen Bezug, Geltungsdauer, Prozessbeteiligte, Verantwortlichkeiten und geeignete Beteiligungsformate fest. Der Auftragnehmer berücksichtigt dabei den Ansatz der Wirkungsorientierung und die Ressourcen der Gebietskoordinationen.
Die Angebotsfrist läuft bis zum 29.09.2026.
Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach UVgO mit ausschließlich elektronischer Angebotsabgabe über die Vergabeplattform der Vergabestelle durchgeführt. Ein konkretes Datum für die Bekanntmachung ist im Dokument mit dem 14.09.2026 vermerkt. Angebote sind vollständig in deutscher Sprache elektronisch in Textform einzureichen. Ein gesondertes Datum für die Angebotsfrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit genannt. Der geplante Leistungsbeginn ist Oktober 2026, das Leistungsende ist der 31.12.2026.
Erstellung einer Handreichung mit konzeptionellen Grundlagen, organisatorischer Umsetzung und zeitlicher Planung für die Entwicklung einer Sozialraumstrategie Festlegung des räumlichen Bezugs (Ortsteile, Prognoseräume, Bezirksregionen, Planungsräume) Festlegung der Geltungsdauer einer Sozialraumstrategie Festlegung von Prozessbeteiligten und Verantwortlichkeiten einschließlich der Rolle der AG SRO Erarbeitung geeigneter Formate zur Rückkoppelung mit lokalen Akteursstrukturen Einbeziehung des Ansatzes der Wirkungsorientierung als zweites wesentliches Element der SRS
Der Vertrag läuft von Oktober 2026 bis 31.12.2026. Die Vergütung erfolgt auf Basis der im Preisblatt angebotenen Stundensätze (Personal- und Honorarkosten) zuzüglich Sachkosten; ein Festpreis ist nicht vorgegeben, das Gesamtbudget ist aber auf maximal 20.000 Euro brutto begrenzt. Abschlagszahlungen sind zulässig; die Abrechnung muss bis spätestens 15.12.2026 erfolgen. Bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen nach Eingang einer prüfbaren Rechnung wird ein Skonto von 2 Prozent abgezogen. Jede Vertragsänderung bedarf mindestens der Textform. Vertragsstrafen sind im Formular vorgesehen, aber nicht ausgefüllt, sodass konkrete Regelungen dazu nicht erkennbar sind.
Aus den Unterlagen haben wir 2 Eignungskriterien und 3 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Selbstdarstellung des Bieters mit Angaben zur fachlichen Qualifikation.
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
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