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Öffentliche Ausschreibung

REZ Bayern_45ESB_AA Kempten-Memmingen

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit Regionales Einkaufszentrum Bayern (mit Zuständigkeit für Bayern und Sachsen)
Erfüllungsort
Nürnberg
Art
Dienstleistungen
Veröffentlicht
09.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
09.09.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieDienstleistungen
ErfüllungsortNürnberg
E-MailREZ-Bayern@arbeitsagentur.de Freischalten
Telefon+49 911-179-3805 Freischalten
Websitewww.arbeitsagentur.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 4 Eignungskriterien · 6 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Einsatz pädagogischer Fachkräfte mit Berufs- oder Studienabschluss und mindestens einjähriger pädagogischer Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Personalnachweis über Vordruck F.1_Gesamtübersicht_Personaleinsatz, spätestens 4 Wochen vor Maßnahmebeginn
  • Einsatz von Vermittlungscoaches mit Berufs- oder Studienabschluss, mindestens einjähriger Berufserfahrung, Kenntnissen in Personalauswahlsystemen, Office-Software, Internetnutzung und Kenntnissen zu verschiedenen Behinderungsformen
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Personalnachweis über Vordruck F.1_Gesamtübersicht_Personaleinsatz
Zuschlagskriterien
  • Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Arbeitsmarkt (I.1: Art und Umfang der Zusammenarbeit mit relevanten regionalen Akteuren)
    10 GP
  • Inhaltliche Ausgestaltung der Aktivitäten zur intensiven Aktivierung und Unterstützung der Teilnehmenden (II.1)
    30 GP
  • Vorlage eines Führungszeugnisses nach § 30 Abs. 1 BZRG für alle eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, nicht älter als 3 Monate bei Tätigkeitsaufnahme
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Dokumentation durch den Auftragnehmer, auf Verlangen vorzulegen
  • Räumlichkeiten für die Maßnahmedurchführung am vorgegebenen Maßnahmeort, erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom nächsten Verkehrsknotenpunkt
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Nachweis im Rahmen der Angebotsabgabe
  • Methodische Vorgehensweise zur Unterstützung des Vermittlungsprozesses durch Steigerung von Engagement/Motivation, regionaler Mobilität und beruflicher Flexibilität (II.2)
    20 GP
  • Personaleinsatz/Zeitbudget (III.1): Entwicklung des Personaleinsatzes, Zeitbudget je Teilnehmendem, Urlaubs- und Krankheitsvertretung
    10 GP
  • Beurteilung der Vertragsausführung (IV.1): Bisherige Erfolge und Qualität vergleichbarer ESB-Maßnahmen im Bundesgebiet
    30 GP
  • Preis (fiktiver Losgesamtpreis brutto in Euro)
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
REZ Bayern_45ESB_AA Kempten-Memmingen
CPV
79611000

Vergabeunterlagen 14 Dateien · 2.2 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF2.2 MB
14 Dateien im Paket: 11 Sonstige, 2 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
Sonstige5 KB
Sonstige151 KB
Leistungsverzeichnis341 KB
Leistungsverzeichnis163 KB
Vertrag223 KB
Sonstige225 KB
Sonstige133 KB
Sonstige339 KB
Sonstige89 KB
Sonstige299 KB
Sonstige113 KB
Sonstige330 KB
Sonstige75 KB
Sonstige1 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Der Auftragnehmer soll eine Maßnahme zur beruflichen Eingliederung schwerbehinderter Menschen (ESB) nach § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III sowie § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III im Agenturbezirk Kempten-Memmingen durchführen. Die Leistung umfasst Elemente zur Heranführung an den Arbeitsmarkt, zur Verringerung von Vermittlungshemmnissen, zur Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung sowie zur Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme.

Teilnehmende sind schwerbehinderte oder gleichgestellte Personen aus den Rechtskreisen SGB III und SGB II, darunter Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende und erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Die individuelle Teilnahmedauer beträgt zwischen 4 und 9 Monaten, mit einer Anwesenheitspflicht von mindestens 2 Tagen oder 15 Stunden pro Woche. Maßnahmedurchführung erfolgt am vorgegebenen Maßnahmeort im Agenturbezirk Kempten-Memmingen mit kontinuierlichen Eintritten der Teilnehmenden innerhalb des Zuweisungskorridors.

Einzel- und Gruppenbetreuung, Bewerbungstraining, Einsatz digitaler Medien sowie Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren des Arbeitsmarkts sind wesentliche Leistungsbestandteile. Vorstellungstermine und Betriebsteile beim Arbeitgeber werden als Präsenzzeiten anerkannt und sind vom Auftragnehmer zu organisieren.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Es handelt sich um einen Rahmenvertrag, aus dem der jeweilige Bedarfsträger Einzelabrufe erteilt. Die Vertragslaufzeit sowie der Zuweisungskorridor ergeben sich aus dem Leistungsverzeichnis/Losblatt. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Ausschöpfung der Gesamtzahl an Teilnehmenden besteht nicht; die Mindestzahl je Maßnahme ist dem Losblatt zu entnehmen. Die Vergütung erfolgt auf Basis des im Leistungsverzeichnis definierten fiktiven Losgesamtpreises (brutto); eine nachträgliche Preisverhandlung ist ausgeschlossen.

Bei Pflichtverletzungen sind Vertragsstrafen vorgesehen (§ 8 und § 27 Vertragsbedingungen). Der Auftraggeber hat umfassende Kündigungsrechte (§ 10 Vertragsbedingungen), darunter auch bei schwerwiegenden Gründen (§ 31). Eine abweichende Vertragsdurchführung bei schwerwiegenden Gründen ist in § 31 geregelt.

Ablauf des Verfahrens

Konkrete Fristen für Bieterfragen, Angebotsfrist oder geplanter Zuschlagstermin sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich genannt. Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Der Nachweis des Personals hat mit Vordruck F.1 nach Zuschlagserteilung, spätestens 4 Wochen vor Maßnahmebeginn, zu erfolgen. Bei der fachlichen Angebotswertung wertet die Vergabestelle die verfügbaren Ergebnisse zur Beurteilung der Vertragsausführung aus.

Die Informationsschreiben nach § 134 GWB werden taggleich mit der Mitteilung der Bewertungsergebnisse zu Kriterium IV.1 an unterlegene Bieter versandt.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Dieses Verfahren zeigt eine gelungene Struktur für die Beschaffung sozialer Arbeitsmarktdienstleistungen: Die Kombination aus konzeptbezogenen Wertungskriterien (I bis III) und einer auf internen Trägerdaten basierenden Qualitätsbewertung (IV.1) schafft einen starken Anreiz für nachgewiesene Qualität, ohne Bieter zu begünstigen, die lediglich gut formulieren. Die Vorgabe eines konkreten Fallbeispiels im Konzept (II.1 und II.2) zwingt Bieter zu praxisnahen Aussagen und reduziert allgemeine Worthülsen.

Das Ersatzwertmodell für Bieter ohne Vorleistungen (Bundesdurchschnitt) ist transparent und wettbewerbsrechtlich durchdacht, birgt aber das Risiko, neue Marktteilnehmer strukturell zu benachteiligen. Die klare Dreistufigkeit der Personalanforderungen (pädagogische Fachkräfte, Vermittlungscoaches, Verwaltung) und die detaillierten Führungszeugnispflichten sind übertragbar auf ähnliche Betreuungs- und Vermittlungsleistungen.

Andere Vergabestellen sollten prüfen, ob eine vergleichbare interne Leistungsdatenbasis für Kriterium IV vorhanden ist, da dieses Modell ohne SAP S/4-HANA-Trägermanagement nicht funktioniert.

Anforderungen an die Bieter

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "REZ Bayern_45ESB_AA Kempten-Memmingen" aus?

Bundesagentur für Arbeit Regionales Einkaufszentrum Bayern (mit Zuständigkeit für Bayern und Sachsen) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Nürnberg.

Was wird ausgeschrieben?

Der Auftragnehmer soll eine Maßnahme zur beruflichen Eingliederung schwerbehinderter Menschen (ESB) nach § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III sowie § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III im Agenturbezirk Kempten-Memmingen durchführen. Die Leistung umfasst Elemente zur Heranführung an den Arbeitsmarkt, zur Verringerung von Vermittlungshemmnissen, zur Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung sowie zur Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme. Teilnehmende sind schwerbehinderte oder gleichgestellte Personen aus den Rechtskreisen SGB III und SGB II, darunter Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende und erwerbsfähige Leistungsberechtigte.

Wie läuft das Verfahren ab?

Konkrete Fristen für Bieterfragen, Angebotsfrist oder geplanter Zuschlagstermin sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich genannt. Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Der Nachweis des Personals hat mit Vordruck F.1 nach Zuschlagserteilung, spätestens 4 Wochen vor Maßnahmebeginn, zu erfolgen. Bei der fachlichen Angebotswertung wertet die Vergabestelle die verfügbaren Ergebnisse zur Beurteilung der Vertragsausführung aus. Die Informationsschreiben nach § 134 GWB werden taggleich mit der Mitteilung der Bewertungsergebnisse zu Kriterium IV.1 an unterlegene Bieter versandt.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Pädagogische Fachkräfte müssen über einen Berufs- oder Studienabschluss und mindestens ein Jahr hauptberufliche Erfahrung in der Aus- und Weiterbildung verfügen. Vermittlungscoaches benötigen einen Berufs- oder Studienabschluss, mindestens einjährige Berufserfahrung, Kenntnisse in Personalauswahlsystemen, Office-Software, Internet und Erfahrung im Bewerbungstraining. Das Personal muss spezifische Kenntnisse zu verschiedenen Behinderungsformen und deren Auswirkungen auf das Arbeitsleben besitzen. Alle in der Maßnahme eingesetzten Personen müssen ein nicht älter als drei Monate altes Führungszeugnis vorgelegt haben; eine Wiederholung alle drei Jahre ist vorgeschrieben.

Was gilt vertraglich?

Es handelt sich um einen Rahmenvertrag, aus dem der jeweilige Bedarfsträger Einzelabrufe erteilt. Die Vertragslaufzeit sowie der Zuweisungskorridor ergeben sich aus dem Leistungsverzeichnis/Losblatt. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Ausschöpfung der Gesamtzahl an Teilnehmenden besteht nicht; die Mindestzahl je Maßnahme ist dem Losblatt zu entnehmen. Die Vergütung erfolgt auf Basis des im Leistungsverzeichnis definierten fiktiven Losgesamtpreises (brutto); eine nachträgliche Preisverhandlung ist ausgeschlossen. Bei Pflichtverletzungen sind Vertragsstrafen vorgesehen (§ 8 und § 27 Vertragsbedingungen).

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 4 Eignungskriterien und 6 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Einsatz pädagogischer Fachkräfte mit Berufs- oder Studienabschluss und mindestens einjähriger pädagogischer Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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