Das BSI beschafft eine Studie zur Cybersicherheit in Nutzfahrzeugen (CyNF). Der Auftragnehmer soll einen ganzheitlichen Überblick über das Nutzfahrzeugökosystem erstellen, existierende Standards und Regulierungen analysieren, eine Risikolandkarte mit Handlungsempfehlungen erarbeiten und praktische Untersuchungen an einem Omnibus und einem LKW durchführen.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Bonn |
| vergabestelle@bsi.bund.de Freischalten | |
| Telefon | +49 228 99 9582-5876 Freischalten |
| Website | www.bsi.bund.de Freischalten |
| Verfahrensunterlage | 184 KB | |
| Verfahrensunterlage | 272 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 607 KB | |
| Vertrag | 174 KB | |
| Sonstige | 140 KB | |
| Sonstige | 876 KB | |
| Sonstige | 145 KB | |
| Formblatt | 2.4 MB | |
| Formblatt | 878 KB | |
| Sonstige | 181 KB | |
| Sonstige | 21 KB | |
| Sonstige | 1 KB |
Nutzen Sie dieses und über 100.000 weitere Vergabeunterlagen als Orientierung: vergleichbare Leistungsverzeichnisse finden, Kriterien recherchieren und mit unseren KI-Generator-LVs und -LB in Minuten erstellen. Alles in unserem Vergabe-Archiv.
Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer erstellt eine Studie zur Cybersicherheit in Nutzfahrzeugen (Omnibus, LKW, Baumaschinen, Landwirtschaftsfahrzeuge). Die Studie umfasst sechs Arbeitspakete: eine Auftaktbesprechung (AP 1), die Erstellung eines holistischen Gesamtüberblicks über das Nutzfahrzeugökosystem einschließlich IT-Architekturen, Lieferkettenstrukturen und Schnittstellen (AP 2), die Analyse existierender Anforderungen durch Standards und Regulierungen wie UN R-155 und Cyber Resilience Act (AP 3), die Erstellung einer Risikolandkarte mit Handlungsempfehlungen (AP 4), praktische Untersuchungen an einem Omnibus und einem LKW inklusive Erstellung eines Untersuchungsplans, Bereitstellung einer geeigneten Untersuchungsumgebung und der Fahrzeuge durch den Auftragnehmer sowie Durchführung der Untersuchungen (AP 5), sowie die Erstellung eines Gesamtberichts und eine Abschlusspräsentation (AP 6).
Die Fahrzeuge müssen nicht gleichzeitig physisch vorhanden sein, sondern können nacheinander untersucht werden. Der Auftragnehmer muss über geeignete Räumlichkeiten verfügen, die groß genug sind, einen Omnibus und einen LKW aufzunehmen.
Der Vertrag basiert auf dem Projektvertrag des BSI für Studien (Version 2.1 vom 12.12.2025) unter der Auftragsnummer 11xxxx/2026. Die Vergütung ist gemischt: AP 1 und AP 6 werden zu Festpreisen vergütet, AP 2 bis 5 werden nach Aufwand abgerechnet, wobei die geschätzten Aufwände zugleich die Obergrenzen darstellen, die nicht überschritten werden dürfen. Reisekosten und Nebenkosten sind in den Preisen enthalten.
Rechnungen müssen elektronisch gemäß E-Rechnungs-Verordnung gestellt werden, spätestens 30 Kalendertage nach Eintreten des jeweiligen Meilensteins. Zahlungen erfolgen per Überweisung innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit. Bei Verzug mit der Gesamtleistung kann der Auftraggeber eine Vertragsstrafe von 0,5 % des Auftragswertes je vollendeter Verzugswoche verlangen. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers werden ausdrücklich nicht anerkannt.
Die Angebotsaufforderung datiert vom 03.09.2026, die Leistungsbeschreibung vom 16.06.2026. Bieterfragen wurden bis zum 17.09.2026 beantwortet und veröffentlicht. Das Verfahren wird vollständig über die E-Vergabe-Plattform des Bundes abgewickelt. Konkrete Fristen für die Angebotsabgabe oder den geplanten Zuschlag sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich genannt. Das Verfahren erfolgt als öffentliche Ausschreibung gemäß § 9 UVgO.
Das Verfahren zeigt ein gut strukturiertes gemischtes Vergütungsmodell: Arbeitspakete mit klar definierbarem Ergebnis (Auftaktbesprechung, Abschlussbericht) werden zu Festpreisen vergütet, forschungsnahe und ergebnisoffene Pakete nach Aufwand mit Obergrenze. Dieses Modell ist für ähnliche Studienvorhaben übertragbar und schützt den Auftraggeber vor Kostensteigerungen. Die Einbeziehung der Bieterfragebeantwortung als Vertragsanlage ist eine empfehlenswerte Praxis, da sie Auslegungsstreitigkeiten vorbeugt.
Die Anforderung, dass der Auftragnehmer die Fahrzeuge selbst bereitstellt und die Untersuchungsumgebung nachweisen muss, ist ein ungewöhnliches Eignungskriterium, das sorgfältig auf Verhältnismäßigkeit geprüft werden sollte. Die erweiterte Richtwertmethode mit Leistungspunkten als Entscheidungskriterium ist für qualitätssensible Beschaffungen sinnvoll, erfordert aber eine präzise Definition der qualitativen Kriterien, die in den vorliegenden Unterlagen nicht vollständig ersichtlich ist.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bonn.
Der Auftragnehmer erstellt eine Studie zur Cybersicherheit in Nutzfahrzeugen (Omnibus, LKW, Baumaschinen, Landwirtschaftsfahrzeuge). Die Studie umfasst sechs Arbeitspakete: eine Auftaktbesprechung (AP 1), die Erstellung eines holistischen Gesamtüberblicks über das Nutzfahrzeugökosystem einschließlich IT-Architekturen, Lieferkettenstrukturen und Schnittstellen (AP 2), die Analyse existierender Anforderungen durch Standards und Regulierungen wie UN R-155 und Cyber Resilience Act (AP 3), die Erstellung einer Risikolandkarte mit Handlungsempfehlungen (AP 4), praktische Untersuchungen an einem Omnibus und einem LKW inklusive Erstellung eines Untersuchungsplans, Bereitstellung einer geeigneten ...
Die Angebotsaufforderung datiert vom 03.09.2026, die Leistungsbeschreibung vom 16.06.2026. Bieterfragen wurden bis zum 17.09.2026 beantwortet und veröffentlicht. Das Verfahren wird vollständig über die E-Vergabe-Plattform des Bundes abgewickelt. Konkrete Fristen für die Angebotsabgabe oder den geplanten Zuschlag sind in den vorliegenden Unterlagen nicht ausdrücklich genannt. Das Verfahren erfolgt als öffentliche Ausschreibung gemäß § 9 UVgO.
Der Auftragnehmer muss geeignete Räumlichkeiten vorhalten, die einen Omnibus und einen LKW (nacheinander) aufnehmen können, für die Dauer der Bearbeitung von UAP 5.2. Alle Projektdokumente sind in der Projektsprache (gemäß Leistungsbeschreibung) zu erstellen und müssen barrierefrei gestaltet sein. Dokumente sind postalisch und in elektronischer Form an den Auftraggeber zu übergeben. Das eingesetzte Personal muss die in der Leistungsbeschreibung genannten Qualifikationen und Erfahrungen besitzen. Personalaustausch ist nur unter den Bedingungen der Leistungsbeschreibung zulässig.
Der Vertrag basiert auf dem Projektvertrag des BSI für Studien (Version 2.1 vom 12.12.2025) unter der Auftragsnummer 11xxxx/2026. Die Vergütung ist gemischt: AP 1 und AP 6 werden zu Festpreisen vergütet, AP 2 bis 5 werden nach Aufwand abgerechnet, wobei die geschätzten Aufwände zugleich die Obergrenzen darstellen, die nicht überschritten werden dürfen. Reisekosten und Nebenkosten sind in den Preisen enthalten. Rechnungen müssen elektronisch gemäß E-Rechnungs-Verordnung gestellt werden, spätestens 30 Kalendertage nach Eintreten des jeweiligen Meilensteins. Zahlungen erfolgen per Überweisung innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit.
Aus den Unterlagen haben wir 3 Eignungskriterien und 2 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Nachweis geeigneter Räumlichkeiten und einer Werkstatt- bzw. Labor-Grundausstattung zur Durchführung von Fahrzeuguntersuchungen (EK 5).
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.