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Öffentliche Ausschreibung

3626S22320 - Untersuchung verschiedener Verfahren zur strahlenschutztechnischen Prüfung einer Ultrakurzpulslaseranlage im Hinblick auf Praktikabilität und Effizienz

Auftraggeber
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Erfüllungsort
Salzgitter
Art
Sonstige
Veröffentlicht
23.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
23.09.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortSalzgitter
E-Mailausschreibungen@bfs.de Freischalten
Telefon+49 30 183331538 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=893149 Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 3 Eignungskriterien

Eignungskriterien
  • Verfügbarkeit von mindestens zwei UKPL-Anlagen sowie mindestens zwei mobilen Röntgenröhren nebst Zubehör und den gewählten Mess- bzw. Prüfmitteln (eigene Ausstattung oder Zugang über externe Partner), wobei die mobile Röntgenstrahlenquelle charakterisiert (Energie, Spektrum, Ortsdosisleistung) sein muss
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Formblatt Ausstattung mit Angabe Ja/Nein sowie Belege wie Fotos, einschlägige Veröffentlichungen oder Zusicherungen externer Partner
  • Fachkräfte mit Fachwissen und Erfahrung im Umgang mit UKPL, Vertrautheit mit dem geltenden Strahlenschutzrecht sowie Erfahrung bei der Messung ionisierender Strahlung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Formblatt Fachkräfte mit Angaben zu Studien- bzw. Ausbildungsabschluss und einschlägigen beruflichen Erfahrungen je Person
Zuschlagskriterien
  • keine in den Unterlagen benannt
  • Nachweis vergleichbarer Leistungen durch insgesamt mindestens drei einschlägige Nachweise (Referenzen und/oder Publikationen) mit Fachwissen und Erfahrung im Umgang mit UKPL, im geltenden Strahlenschutzrecht und in der Messung ionisierender Strahlung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Formblatt Referenz (ein oder mehrere in den letzten fünf Jahren erfolgreich abgeschlossene Drittmittel- oder Auftragsforschungsprojekte) und/oder Formblatt Publikationen (in Fachzeitschriften mit Peer-Review-Verfahren veröffentlicht, Artikel beizufügen)
    Noch 1 weiteres Kriterium aus den Original-Unterlagen.Kriterium ansehen

    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    3626S22320 - Untersuchung verschiedener Verfahren zur strahlenschutztechnischen Prüfung einer Ultrakurzpulslaseranlage im Hinblick auf Praktikabilität und Effizienz
    CPV
    73100000

    Vergabeunterlagen 14 Dateien · 2.3 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF2.3 MB
    13 Dateien im Paket: 8 Formblatt, 2 Vertrag, 2 Sonstige, 1 Leistungsverzeichnis
    Formblatt1021 KB
    Formblatt103 KB
    Formblatt36 KB
    Formblatt38 KB
    Formblatt33 KB
    Formblatt32 KB
    Formblatt34 KB
    Leistungsverzeichnis310 KB
    Vertrag222 KB
    Vertrag173 KB
    Sonstige286 KB
    Formblatt97 KB
    Sonstige92 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Das Vorhaben umfasst drei aufeinander aufbauende Arbeitspakete mit einer Gesamtlaufzeit von mehr als 16 Monaten. Im ersten Arbeitspaket wird der aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik zur strahlenschutztechnischen Prüfung an UKPL ermittelt, einschließlich Literaturrecherche, Auswertung des Vorgängerprojekts FV 3620S22373 und ggf. einer Onlinebefragung von Genehmigungsbehörden.

    Im zweiten Arbeitspaket werden mindestens zwei marktgängige Röntgenröhren-Modelle sowie ggf. die AmpTek Mini X2 im Labor messtechnisch charakterisiert und miteinander verglichen; parallel dazu werden mindestens zwei Klassifizierungssysteme für UKPL-Umhausungen erarbeitet und berechnet. Im dritten Arbeitspaket werden die in AP 2 identifizierten Röntgenröhren bei mindestens zwei realen UKPL-Anlagen eingesetzt und auf ihre Eignung als abdeckende Ersatzstrahlquelle geprüft.

    Die strahlenschutzrechtlichen Anforderungen an den Einsatz der Röntgenröhren werden dargestellt und alle Ergebnisse in einer vergleichenden Gesamtschau bewertet. Abschließend werden Vorschläge für eine Anpassung des Strahlenschutzrechts, insbesondere im Hinblick auf eine gefährdungsorientierte Klassifizierung von UKPL, erarbeitet. Die Ergebnisse sind in Berichten zu dokumentieren, die dem BfS zu definierten Meilensteinen zu übergeben sind.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Der Vertrag wird als Forschungs- und Entwicklungsvertrag auf Basis der ABFE-BMUV (Stand Dezember 2021) geschlossen. Die Vergütung erfolgt als Pauschalpreis je Arbeitspaket; die Kalkulation nach Tagessätzen dient nur der Erläuterung und begründet keine Preisanpassungsansprüche. Overheadkosten sind in den Tagessatz einzupreisen. Reise- sowie Sach- und Materialkosten werden gesondert ausgewiesen und sind ebenfalls zu begründen.

    Bei mehr als zweijähriger Laufzeit sind jeweils bis zum 1. Oktober des Vorjahres detaillierte Arbeitsprogramme für das Folgejahr vorzulegen. Abweichungen vom Arbeitsprogramm, die die Zweckbindung der Vergütung berühren, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers; die Zustimmung gilt als erteilt, wenn sie nicht innerhalb von 6 Wochen schriftlich abgelehnt wird. Der Auftraggeber kann den FE-Vertrag kündigen; die Bedingungen richten sich nach § 21 ABFE-BMUV.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Vergabeunterlagen liegen vor; ein konkretes Datum für Bekanntmachung, Bieterfragenfrist oder Angebotsfrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgewiesen und muss der Vergabeplattform entnommen werden. Die Angebote sind über das e-Vergabe-System mit elektronischer Signatur einzureichen. Nach Zuschlagserteilung beginnt die Leistung gemäß Vertragslaufzeit; der erste Meilenstein (Bericht AP 1) liegt 6 Monate nach Vorhabenbeginn, der zweite Meilenstein (Bericht AP 2) 16 Monate nach Vorhabenbeginn.

    Ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR netto holt der Auftraggeber vor Zuschlag einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt ein.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "3626S22320 - Untersuchung verschiedener Verfahren zur strahlenschutztechnischen Prüfung ei" aus?

    Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Salzgitter.

    Was wird ausgeschrieben?

    Das Vorhaben umfasst drei aufeinander aufbauende Arbeitspakete mit einer Gesamtlaufzeit von mehr als 16 Monaten. Im ersten Arbeitspaket wird der aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik zur strahlenschutztechnischen Prüfung an UKPL ermittelt, einschließlich Literaturrecherche, Auswertung des Vorgängerprojekts FV 3620S22373 und ggf. einer Onlinebefragung von Genehmigungsbehörden. Im zweiten Arbeitspaket werden mindestens zwei marktgängige Röntgenröhren-Modelle sowie ggf. die AmpTek Mini X2 im Labor messtechnisch charakterisiert und miteinander verglichen; parallel dazu werden mindestens zwei Klassifizierungssysteme für UKPL-Umhausungen erarbeitet und berechnet.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Vergabeunterlagen liegen vor; ein konkretes Datum für Bekanntmachung, Bieterfragenfrist oder Angebotsfrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgewiesen und muss der Vergabeplattform entnommen werden. Die Angebote sind über das e-Vergabe-System mit elektronischer Signatur einzureichen. Nach Zuschlagserteilung beginnt die Leistung gemäß Vertragslaufzeit; der erste Meilenstein (Bericht AP 1) liegt 6 Monate nach Vorhabenbeginn, der zweite Meilenstein (Bericht AP 2) 16 Monate nach Vorhabenbeginn. Ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR netto holt der Auftraggeber vor Zuschlag einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt ein.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Mindestens zwei UKPL-Anlagen müssen für Labormessungen und Praxistests zur Verfügung stehen Mindestens zwei mobile Röntgenröhren nebst Zubehör sind einzusetzen; die Strahlungsquelle muss hinsichtlich Energie, Spektrum und Ortsdosisleistung charakterisiert sein Im Laborversuch sind max. und min. Hochspannungen und Anodenströme der Röntgenröhren sowie die dabei erreichten Dosisleistungen in verschiedenen Abständen zu messen Für alle untersuchten Hochspannungswerte ist ein Photonenspektrum zu ermitteln und mit typischen UKPL-Spektren zu vergleichen Mindestens zwei unterschiedliche Klassifizierungssysteme für UKPL-Umhausungen sind zu erarbeiten, ihre physikalischen Grundlagen, zulässigen ...

    Was gilt vertraglich?

    Der Vertrag wird als Forschungs- und Entwicklungsvertrag auf Basis der ABFE-BMUV (Stand Dezember 2021) geschlossen. Die Vergütung erfolgt als Pauschalpreis je Arbeitspaket; die Kalkulation nach Tagessätzen dient nur der Erläuterung und begründet keine Preisanpassungsansprüche. Overheadkosten sind in den Tagessatz einzupreisen. Reise- sowie Sach- und Materialkosten werden gesondert ausgewiesen und sind ebenfalls zu begründen. Bei mehr als zweijähriger Laufzeit sind jeweils bis zum 1. Oktober des Vorjahres detaillierte Arbeitsprogramme für das Folgejahr vorzulegen.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 3 Eignungskriterien herausgezogen, darunter: Verfügbarkeit von mindestens zwei UKPL-Anlagen sowie mindestens zwei mobilen Röntgenröhren nebst Zubehör und den gewählten Mess- bzw..

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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