Das Bundesamt für Strahlenschutz beauftragt ein Forschungsvorhaben zur Untersuchung verschiedener Prüfverfahren für die strahlenschutztechnische Kontrolle von Ultrakurzpulslasernanlagen (UKPL). Untersucht werden insbesondere der Einsatz mobiler Röntgenröhren als Ersatzstrahlquellen sowie ein Klassifizierungssystem für UKPL-Umhausungen. Das Vorhaben soll Grundlagen für eine Anpassung des Strahlenschutzrechts liefern.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Salzgitter |
| ausschreibungen@bfs.de Freischalten | |
| Telefon | +49 30 183331538 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=893149 Freischalten |
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| Vertrag | 173 KB | |
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| Sonstige | 92 KB |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDas Vorhaben umfasst drei aufeinander aufbauende Arbeitspakete mit einer Gesamtlaufzeit von mehr als 16 Monaten. Im ersten Arbeitspaket wird der aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik zur strahlenschutztechnischen Prüfung an UKPL ermittelt, einschließlich Literaturrecherche, Auswertung des Vorgängerprojekts FV 3620S22373 und ggf. einer Onlinebefragung von Genehmigungsbehörden.
Im zweiten Arbeitspaket werden mindestens zwei marktgängige Röntgenröhren-Modelle sowie ggf. die AmpTek Mini X2 im Labor messtechnisch charakterisiert und miteinander verglichen; parallel dazu werden mindestens zwei Klassifizierungssysteme für UKPL-Umhausungen erarbeitet und berechnet. Im dritten Arbeitspaket werden die in AP 2 identifizierten Röntgenröhren bei mindestens zwei realen UKPL-Anlagen eingesetzt und auf ihre Eignung als abdeckende Ersatzstrahlquelle geprüft.
Die strahlenschutzrechtlichen Anforderungen an den Einsatz der Röntgenröhren werden dargestellt und alle Ergebnisse in einer vergleichenden Gesamtschau bewertet. Abschließend werden Vorschläge für eine Anpassung des Strahlenschutzrechts, insbesondere im Hinblick auf eine gefährdungsorientierte Klassifizierung von UKPL, erarbeitet. Die Ergebnisse sind in Berichten zu dokumentieren, die dem BfS zu definierten Meilensteinen zu übergeben sind.
Der Vertrag wird als Forschungs- und Entwicklungsvertrag auf Basis der ABFE-BMUV (Stand Dezember 2021) geschlossen. Die Vergütung erfolgt als Pauschalpreis je Arbeitspaket; die Kalkulation nach Tagessätzen dient nur der Erläuterung und begründet keine Preisanpassungsansprüche. Overheadkosten sind in den Tagessatz einzupreisen. Reise- sowie Sach- und Materialkosten werden gesondert ausgewiesen und sind ebenfalls zu begründen.
Bei mehr als zweijähriger Laufzeit sind jeweils bis zum 1. Oktober des Vorjahres detaillierte Arbeitsprogramme für das Folgejahr vorzulegen. Abweichungen vom Arbeitsprogramm, die die Zweckbindung der Vergütung berühren, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers; die Zustimmung gilt als erteilt, wenn sie nicht innerhalb von 6 Wochen schriftlich abgelehnt wird. Der Auftraggeber kann den FE-Vertrag kündigen; die Bedingungen richten sich nach § 21 ABFE-BMUV.
Die Vergabeunterlagen liegen vor; ein konkretes Datum für Bekanntmachung, Bieterfragenfrist oder Angebotsfrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgewiesen und muss der Vergabeplattform entnommen werden. Die Angebote sind über das e-Vergabe-System mit elektronischer Signatur einzureichen. Nach Zuschlagserteilung beginnt die Leistung gemäß Vertragslaufzeit; der erste Meilenstein (Bericht AP 1) liegt 6 Monate nach Vorhabenbeginn, der zweite Meilenstein (Bericht AP 2) 16 Monate nach Vorhabenbeginn.
Ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR netto holt der Auftraggeber vor Zuschlag einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt ein.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Salzgitter.
Das Vorhaben umfasst drei aufeinander aufbauende Arbeitspakete mit einer Gesamtlaufzeit von mehr als 16 Monaten. Im ersten Arbeitspaket wird der aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik zur strahlenschutztechnischen Prüfung an UKPL ermittelt, einschließlich Literaturrecherche, Auswertung des Vorgängerprojekts FV 3620S22373 und ggf. einer Onlinebefragung von Genehmigungsbehörden. Im zweiten Arbeitspaket werden mindestens zwei marktgängige Röntgenröhren-Modelle sowie ggf. die AmpTek Mini X2 im Labor messtechnisch charakterisiert und miteinander verglichen; parallel dazu werden mindestens zwei Klassifizierungssysteme für UKPL-Umhausungen erarbeitet und berechnet.
Die Vergabeunterlagen liegen vor; ein konkretes Datum für Bekanntmachung, Bieterfragenfrist oder Angebotsfrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht ausgewiesen und muss der Vergabeplattform entnommen werden. Die Angebote sind über das e-Vergabe-System mit elektronischer Signatur einzureichen. Nach Zuschlagserteilung beginnt die Leistung gemäß Vertragslaufzeit; der erste Meilenstein (Bericht AP 1) liegt 6 Monate nach Vorhabenbeginn, der zweite Meilenstein (Bericht AP 2) 16 Monate nach Vorhabenbeginn. Ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR netto holt der Auftraggeber vor Zuschlag einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt ein.
Mindestens zwei UKPL-Anlagen müssen für Labormessungen und Praxistests zur Verfügung stehen Mindestens zwei mobile Röntgenröhren nebst Zubehör sind einzusetzen; die Strahlungsquelle muss hinsichtlich Energie, Spektrum und Ortsdosisleistung charakterisiert sein Im Laborversuch sind max. und min. Hochspannungen und Anodenströme der Röntgenröhren sowie die dabei erreichten Dosisleistungen in verschiedenen Abständen zu messen Für alle untersuchten Hochspannungswerte ist ein Photonenspektrum zu ermitteln und mit typischen UKPL-Spektren zu vergleichen Mindestens zwei unterschiedliche Klassifizierungssysteme für UKPL-Umhausungen sind zu erarbeiten, ihre physikalischen Grundlagen, zulässigen ...
Der Vertrag wird als Forschungs- und Entwicklungsvertrag auf Basis der ABFE-BMUV (Stand Dezember 2021) geschlossen. Die Vergütung erfolgt als Pauschalpreis je Arbeitspaket; die Kalkulation nach Tagessätzen dient nur der Erläuterung und begründet keine Preisanpassungsansprüche. Overheadkosten sind in den Tagessatz einzupreisen. Reise- sowie Sach- und Materialkosten werden gesondert ausgewiesen und sind ebenfalls zu begründen. Bei mehr als zweijähriger Laufzeit sind jeweils bis zum 1. Oktober des Vorjahres detaillierte Arbeitsprogramme für das Folgejahr vorzulegen.
Aus den Unterlagen haben wir 3 Eignungskriterien herausgezogen, darunter: Verfügbarkeit von mindestens zwei UKPL-Anlagen sowie mindestens zwei mobilen Röntgenröhren nebst Zubehör und den gewählten Mess- bzw..
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
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