Das BfS vergibt ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Prüfung des Einsatzes von KI-Verfahren im radiologischen Notfallmanagementsystem. Im Mittelpunkt steht die KI-unterstützte Trend- und Plausibilitätsanalyse der Daten des bundesweiten ODL-Messnetzes mit rund 1700 stationären Sonden. Das Vorhaben gliedert sich in vier Arbeitspakete von der Mustererkennung in historischen Messdaten bis zur Implementierung technischer Dienste.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Salzgitter |
| ausschreibungen@bfs.de Freischalten | |
| Telefon | +49 30 183331538 Freischalten |
| Website | https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=894985 Freischalten |
| Formblatt | 1022 KB | |
| Formblatt | 103 KB | |
| Formblatt | 28 KB | |
| Formblatt | 29 KB | |
| Formblatt | 40 KB | |
| Formblatt | 29 KB | |
| Formblatt | 29 KB | |
| Leistungsverzeichnis | 436 KB | |
| Vertrag | 222 KB | |
| Vertrag | 174 KB | |
| Sonstige | 289 KB | |
| Sonstige | 953 KB | |
| Sonstige | 263 KB | |
| Sonstige | 1.0 MB | |
| Formblatt | 96 KB | |
| Sonstige | 92 KB |
Nutzen Sie dieses und über 100.000 weitere Vergabeunterlagen als Orientierung: vergleichbare Leistungsverzeichnisse finden, Kriterien recherchieren und mit unseren KI-Generator-LVs und -LB in Minuten erstellen. Alles in unserem Vergabe-Archiv.
Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDas BfS beauftragt ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in vier Arbeitspaketen rund um das bundesweite ODL-Messnetz mit rund 1700 stationären Sonden. In AP1 werden die historischen In-situ-Messungen der letzten Jahrzehnte auf Muster untersucht, um Messintervalle zu optimieren, Messstellen zu klassifizieren und Transportprozesse von Radionukliden zu analysieren. In AP2 werden die seit etwa 1998 gesammelten ODL-Zeitreihendaten mittels Geospatial-Analysen und Trendanalysen ausgewertet, wobei externe Datenquellen wie DWD-Radardaten einbezogen werden.
In AP3 werden automatisierte Methoden für tägliche Routineprüfungen, Plausibilitätsprüfungen und Voralarmfunktionen für die Rufbereitschaft des Radiologischen Lagezentrums des Bundes entwickelt. In AP4 werden die in AP3 gewonnenen Erkenntnisse in technische Dienste umgesetzt, die mit der bestehenden IT-Infrastruktur des BfS integrierbar sind. Die Machine-Learning-Dienste sind in Python zu implementieren; für Backend und Frontend können auch C, C++, Java oder JavaScript eingesetzt werden.
Eine Demonstration der Integrationsfähigkeit in die BfS-IT-Infrastruktur ist vorgesehen.
Der Vertrag wird als Forschungs- und Entwicklungsvertrag auf Basis der ABFE-BMUV (Stand Dezember 2021) geschlossen. Das Vergütungsmodell ist ein Pauschalpreisangebot, das je Arbeitspaket auf Basis von Tagessätzen, Reisekosten sowie Sach- und Materialkosten kalkuliert wird; die Kalkulation dient jedoch nur der Erläuterung und begründet keinen Anspruch auf Vergütungserhöhung oder -herabsetzung.
Overheadkosten sind in den Tagessatz einzupreisen. Die ABFE-BMUV enthält Regelungen zu Zwischenberichten, einem Schlussbericht, zur Vergabe von Unteraufträgen, zu Zahlungsmodalitäten, zu Erfindungen und urheberrechtlich geschützten Ergebnissen sowie zu Kündigungsrechten. Veröffentlichungen bedürfen der Abstimmung mit dem Auftraggeber. Die Dokumentation muss dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und in elektronisch editierbarer Form vorliegen.
Die Leistungsbeschreibung trägt das Datum 07.05.2026; ein expliziter Abgabetermin für Angebote ist in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt. Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Bieter müssen zusammen mit dem Angebot alle Formblätter (Angebotsvordruck, Eigenerklärung, Fachkräfte, Ausstattung, Kalkulation je Arbeitspaket, Publikationen und/oder Referenzen) einreichen.
Ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR netto wird der Auftraggeber vor Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Salzgitter.
Das BfS beauftragt ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in vier Arbeitspaketen rund um das bundesweite ODL-Messnetz mit rund 1700 stationären Sonden. In AP1 werden die historischen In-situ-Messungen der letzten Jahrzehnte auf Muster untersucht, um Messintervalle zu optimieren, Messstellen zu klassifizieren und Transportprozesse von Radionukliden zu analysieren. In AP2 werden die seit etwa 1998 gesammelten ODL-Zeitreihendaten mittels Geospatial-Analysen und Trendanalysen ausgewertet, wobei externe Datenquellen wie DWD-Radardaten einbezogen werden.
Die Leistungsbeschreibung trägt das Datum 07.05.2026; ein expliziter Abgabetermin für Angebote ist in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt. Das Verfahren wird als öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Bieter müssen zusammen mit dem Angebot alle Formblätter (Angebotsvordruck, Eigenerklärung, Fachkräfte, Ausstattung, Kalkulation je Arbeitspaket, Publikationen und/oder Referenzen) einreichen. Ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR netto wird der Auftraggeber vor Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
Die Machine-Learning-Dienste sind in Python zu entwickeln und unter Linux und Windows lauffähig zu machen. Alle Software ist unter GNU GPL V3 als Open-Source zu lizenzieren; eingesetzte Bibliotheken müssen GPL V3 kompatibel und OSI-zugelassen sein. Der Quellcode ist nach aktuellem Coding-Standard (z. B. PEP-8) zu erstellen. Die Dokumentation muss dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und in deutscher oder englischer Sprache in elektronisch editierbarer Form vorliegen. Es ist eine Demonstration der Integrationsmöglichkeit in die bestehende BfS-IT-Infrastruktur zu erbringen.
Der Vertrag wird als Forschungs- und Entwicklungsvertrag auf Basis der ABFE-BMUV (Stand Dezember 2021) geschlossen. Das Vergütungsmodell ist ein Pauschalpreisangebot, das je Arbeitspaket auf Basis von Tagessätzen, Reisekosten sowie Sach- und Materialkosten kalkuliert wird; die Kalkulation dient jedoch nur der Erläuterung und begründet keinen Anspruch auf Vergütungserhöhung oder -herabsetzung. Overheadkosten sind in den Tagessatz einzupreisen. Die ABFE-BMUV enthält Regelungen zu Zwischenberichten, einem Schlussbericht, zur Vergabe von Unteraufträgen, zu Zahlungsmodalitäten, zu Erfindungen und urheberrechtlich geschützten Ergebnissen sowie zu Kündigungsrechten.
Aus den Unterlagen haben wir 5 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Nachweis von mindestens zwei einschlägigen Publikationen oder Referenzprojekten ab 01.01.2021 mit vergleichbarer methodischer Grundlage (physikalische Messtechnik, Datenmodellierung, mathematisch ....
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.