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Öffentliche Ausschreibung

Experimenteller Wohnungs- und Städtebau - Der Stresstest für Städte: Bundesweiter Rollout in Kommunen

Auftraggeber
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Erfüllungsort
Bonn
Art
Sonstige
Veröffentlicht
22.07.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
22.07.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortBonn
E-Mailzentrale@bbr.bund.de Freischalten
Telefon+49 228 99401-0 Freischalten
Websitewww.bbr.bund.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 4 Eignungskriterien · 4 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Fundierte Fachkenntnisse insbesondere in den Themenfeldern Stadtentwicklung, urbane Resilienz, Risikovorsorge/Risikomanagement
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Angaben zur Qualifikation des Bieters/der Bietergemeinschaft und des maßgeblich mit der Bearbeitung zu betrauenden Personals mit maximal drei einschlägigen Referenzen (z. B. bearbeitete Projekte/Publikationen, gehaltene Vorträge und Präsentationen, nicht älter als fünf Jahre) samt kurzer inhaltlicher Skizze; mindestens zwei Referenzprojekte vorzulegen
  • Fähigkeit zur adressatengerechten Kommunikation und Aktivierung von Kommunen
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Arbeitsproben und Referenzen (z. B. Veranstaltungen, Fachbeiträge, digitale Formate), die zeigen, wie Inhalte zielgruppengerecht aufbereitet und Kommunen zur Mitwirkung aktiviert wurden; mindestens zwei Referenzprojekte, nicht älter als fünf Jahre
Zuschlagskriterien
  • Problem- und Aufgabenverständnis
    25
  • Methodisches Vorgehen / Konzeption
    30
  • Erfahrung in der Umsetzung größerer Transfer- und Rollout-Prozesse und Kompetenz in der Zusammenarbeit mit kommunalen Netzwerken und Multiplikatoren
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Referenzen aus den letzten fünf Jahren zu vergleichbaren Projekten mit bundesweiter Ansprache, Durchführung von Veranstaltungsformaten und direkter Arbeit mit Kommunen und unter Beteiligung von kommunalen Spitzenverbänden, Landesverbänden oder Fachnetzwerken; kurze Beschreibung von konkreter Rolle, Vorgehen, Reichweite und Ergebnissen; mindestens zwei Referenzprojekte
  • Versierter Umgang mit Web-Anwendungen inklusive ihrer Präsentation und Vermittlung
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Übersicht aktueller Referenzen (nicht älter als fünf Jahre) inklusive kurzer Darstellung bzw. Beschreibung, idealerweise mit Abbildungen, Visualisierungen, Screenshots etc. von Web-Anwendungen; mindestens zwei Referenzprojekte
  • Arbeits- und Zeitplan, Personaleinsatz
    25
  • Preis
    20
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Besonderheiten dieses Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Lose 1 Los

LOT-0000
Experimenteller Wohnungs- und Städtebau - Der Stresstest für Städte: Bundesweiter Rollout in Kommunen
CPV
73000000

Vergabeunterlagen 12 Dateien · 1.2 MB

Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
PDF1.2 MB
12 Dateien im Paket: 7 Sonstige, 3 Formblatt, 1 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
Formblatt101 KB
Sonstige12 KB
Sonstige60 KB
Leistungsverzeichnis212 KB
Vertrag214 KB
Sonstige33 KB
Formblatt25 KB
Sonstige205 KB
Sonstige101 KB
Sonstige388 KB
Formblatt25 KB
Sonstige1 KB
Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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Leistungsumfang

Der Auftragnehmer verbreitet die vom BBSR entwickelte Web-Anwendung 'Stresstest für Städte' bundesweit in der kommunalen Praxis. Kern ist die direkte Ansprache und Beratung von rund 50 Städten und Gemeinden in eigens konzipierten, in der Regel zweistündigen Informations- und Austauschformaten, die bevorzugt vor Ort in den Kommunen stattfinden. Ergänzend präsentiert der Auftragnehmer das Instrument auf mindestens vier Fachveranstaltungen mit kommunalem Publikum.

Kommunale Spitzenverbände auf Bundes- und Landesebene sowie thematische Facharbeitskreise werden aktiv eingebunden und als Multiplikatoren gewonnen. Zu Projektbeginn entwickelt der Auftragnehmer eine Kommunikations- und Transferstrategie einschließlich eines Auswahlrasters für die Zielkommunen und eines Veranstaltungskonzepts. Die Projektlaufzeit beträgt 14 Monate (Januar 2027 bis Februar 2028).

Einsatzort ist das gesamte Bundesgebiet mit regional ausgeglichener Verteilung.

Anforderungen an die Leistung

Vertrag und Vergütung

Es wird ein Werkvertrag mit Pauschalpreisvereinbarung geschlossen, der sämtliche Leistungen einschließlich aller Nebenkosten abdeckt. Optionale Leistungen können vom Auftraggeber bis zu zwei Monate nach fachlicher Abnahme des Endberichts abgerufen werden; der Auftragnehmer bleibt bis dahin an sein Angebot gebunden. Teilzahlungen nach Leistungsfortschritt sind vorgesehen; die Schlusszahlung erfolgt nach vollständiger Leistungserbringung, Abnahme und anerkannter Schlussrechnung.

Notwendige Überarbeitungen bei unveränderter Leistungsbeschreibung sowie forschungsbegleitende Gespräche und Präsentationen auf Anforderung des Auftraggebers in Bonn oder Berlin werden nicht zusätzlich vergütet. Ein Wechsel der im Angebot benannten Mitarbeiter ist dem Auftraggeber anzuzeigen und bedarf dessen Zustimmung, die nur aus wichtigem Grund verweigert werden darf. Vertragsgrundlagen sind die Leistungsbeschreibung, das Angebot des Auftragnehmers, ggf.

eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung sowie die Dokumentations- und Gestaltungsrichtlinien des BBSR.

Ablauf des Verfahrens

Die Projektlaufzeit beginnt im Januar 2027 und endet im Februar 2028. Ein konkretes Datum für die Angebotsfrist, eine Bindefrist in Tagen oder ein geplanter Zuschlagstermin sind in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt. Der Zeitplan im Angebotsformular sieht eine quartalsweise bzw. monatliche Darstellung der Arbeitsschritte für 2027 und 2028 vor. Abstimmungsgespräche mit dem Auftraggeber in Bonn oder Berlin sind während der gesamten Projektlaufzeit vorgesehen.

Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

Die Leistungsbeschreibung ist klar in vier Arbeitspakete mit nachvollziehbaren Zielen, Mengengerüst (50 Kommunen, 4 Fachveranstaltungen) und zeitlicher Einordnung strukturiert, was eine gute Grundlage für Angebotskalkulation und spätere Leistungskontrolle bietet. Die Kombination aus harter Preisobergrenze und Ausschluss bei 0 Punkten in jedem Zuschlagskriterium ist ein wirkungsvolles Instrument zur Qualitätssicherung, sollte aber vorab vergaberechtlich abgesichert werden.

Die Eignungskriterien sind thematisch sehr spezifisch auf den Rollout-Charakter zugeschnitten und für vergleichbare Transfer- oder Disseminationsvorhaben gut übertragbar. Die Begrenzung der Fremdveranstaltungsnutzung auf ein Fünftel ist ein innovatives Steuerungselement, das Eigeninitiativen des Auftragnehmers sicherstellt und bei ähnlichen Kommunikationsaufträgen Nachahmung verdient.

Die optionale Leistungsabrufklausel mit zweimonatiger Bindungsfrist nach Endbericht ist praxistauglich, sollte aber mit einer klaren Beschreibung der Optionsinhalte im Angebotsformular verknüpft werden, die in den vorliegenden Unterlagen noch offen erscheint.

Anforderungen an die Bieter

Geforderte Referenzen
2 Referenzen aus den letzten 5 Jahren
Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

Besondere Auflagen des Verfahrens

Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

Einordnung des Verfahrens

Öffentliche Ausschreibung

Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

Reichweite der Bekanntmachung

Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

Was sich übernehmen lässt

Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

Häufige Fragen zu diesem Verfahren

Wer schreibt "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau - Der Stresstest für Städte: Bundesweiter Rollout " aus?

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bonn.

Was wird ausgeschrieben?

Der Auftragnehmer verbreitet die vom BBSR entwickelte Web-Anwendung 'Stresstest für Städte' bundesweit in der kommunalen Praxis. Kern ist die direkte Ansprache und Beratung von rund 50 Städten und Gemeinden in eigens konzipierten, in der Regel zweistündigen Informations- und Austauschformaten, die bevorzugt vor Ort in den Kommunen stattfinden. Ergänzend präsentiert der Auftragnehmer das Instrument auf mindestens vier Fachveranstaltungen mit kommunalem Publikum. Kommunale Spitzenverbände auf Bundes- und Landesebene sowie thematische Facharbeitskreise werden aktiv eingebunden und als Multiplikatoren gewonnen.

Wie läuft das Verfahren ab?

Die Projektlaufzeit beginnt im Januar 2027 und endet im Februar 2028. Ein konkretes Datum für die Angebotsfrist, eine Bindefrist in Tagen oder ein geplanter Zuschlagstermin sind in den vorliegenden Unterlagen nicht genannt. Der Zeitplan im Angebotsformular sieht eine quartalsweise bzw. monatliche Darstellung der Arbeitsschritte für 2027 und 2028 vor. Abstimmungsgespräche mit dem Auftraggeber in Bonn oder Berlin sind während der gesamten Projektlaufzeit vorgesehen.

Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

Die Veranstaltungen für Kommunen sind in der Regel als etwa zweistündige Informations- und Austauschformate zu konzipieren und finden bevorzugt vor Ort in den Kommunen statt. Es sind rund 50 Städte und Gemeinden zu erreichen; maßgeblich ist die Anzahl der erreichten Kommunen, nicht die Anzahl der Termine. Auf eine bundesweite und regional ausgeglichene Verteilung der erreichten Kommunen ist zu achten. Die Nutzung bestehender Fremdveranstaltungen zur Kommunenansprache darf nicht mehr als ein Fünftel der zu erreichenden Kommunen ausmachen. Auf mindestens vier Fachveranstaltungen mit kommunalem Publikum ist der Stresstest vorzustellen.

Was gilt vertraglich?

Es wird ein Werkvertrag mit Pauschalpreisvereinbarung geschlossen, der sämtliche Leistungen einschließlich aller Nebenkosten abdeckt. Optionale Leistungen können vom Auftraggeber bis zu zwei Monate nach fachlicher Abnahme des Endberichts abgerufen werden; der Auftragnehmer bleibt bis dahin an sein Angebot gebunden. Teilzahlungen nach Leistungsfortschritt sind vorgesehen; die Schlusszahlung erfolgt nach vollständiger Leistungserbringung, Abnahme und anerkannter Schlussrechnung. Notwendige Überarbeitungen bei unveränderter Leistungsbeschreibung sowie forschungsbegleitende Gespräche und Präsentationen auf Anforderung des Auftraggebers in Bonn oder Berlin werden nicht zusätzlich vergütet.

Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

Aus den Unterlagen haben wir 4 Eignungskriterien und 4 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Fundierte Fachkenntnisse insbesondere in den Themenfeldern Stadtentwicklung, urbane Resilienz, Risikovorsorge/Risikomanagement.

Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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