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Öffentliche Ausschreibung

Dienstleistungen betreffend Einrichtung und Betrieb einer internen Meldestelle gemäß § 12 HinSchG

Auftraggeber
Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung
Erfüllungsort
Berlin
Art
Dienstleistungen
Veröffentlicht
02.09.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
02.09.2026
Angebotsfrist
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieDienstleistungen
ErfüllungsortBerlin
E-MailCarina.Emser@bmds.bund.de Freischalten
Telefon+49 15158773052 Freischalten
Websitewww.bmds.bund.de Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 2 Eignungskriterien · 5 Zuschlagskriterien

Eignungskriterien
  • Fachkunde des eingesetzten Personals für die Aufgaben einer internen Meldestelle nach HinSchG
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Angaben im Angebotsschreiben bzw. Konzepten; das eingesetzte Fachpersonal muss in geeigneter Weise qualifiziert und vom Auftraggeber akzeptiert sein
  • Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB
    Berufsausübung · Eigenerklärung gemäß Anlage 3
Zuschlagskriterien
  • Preis (prognostizierter Gesamtangebotspreis netto, berechnet als 36 x Nettomonatsgrundpreis + 210 x Nettostundensatz)
    30 %
  • Qualität der Leistung
    70 %
    • Qualifikation und Erfahrung (EZK unter HZK Qualität)
      40 % davon
    • Umsetzungskonzept (EZK unter HZK Qualität)
      30 % davon
    • Konzept zur Herangehensweise (EZK unter HZK Qualität)
      30 % davon
    Noch 3 weitere Kriterien aus den Original-Unterlagen.Kriterien ansehen

    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Dienstleistungen betreffend Einrichtung und Betrieb einer internen Meldestelle gemäß § 12 HinSchG
    CPV
    75000000, 75130000

    Vergabeunterlagen 17 Dateien · 6.4 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF6.4 MB
    17 Dateien im Paket: 13 Formblatt, 2 Sonstige, 1 Verfahrensunterlage, 1 Leistungsverzeichnis
    Verfahrensunterlage315 KB
    Formblatt717 KB
    Formblatt53 KB
    Sonstige8.7 MB
    Leistungsverzeichnis769 KB
    Formblatt739 KB
    Formblatt239 KB
    Formblatt206 KB
    Formblatt122 KB
    Formblatt120 KB
    Formblatt110 KB
    Formblatt174 KB
    Formblatt105 KB
    Formblatt106 KB
    Formblatt517 KB
    Formblatt181 KB
    Sonstige1 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Der Auftragnehmer übernimmt vollständig die Aufgaben der internen Meldestelle des BMDS gemäß § 12 HinSchG. Dazu gehört das Bereitstellen und Betreiben von Meldekanälen, einschließlich der Möglichkeit persönlicher Zusammenkunft und der Entgegennahme anonymer Meldungen. Der Auftragnehmer führt das gesamte Meldeverfahren eigenständig durch, von der Eingangsbestätigung über die Prüfung und rechtliche Würdigung bis hin zu Folgemaßnahmen.

    Folgemaßnahmen umfassen die Einleitung geeigneter Schritte zur Behebung gemeldeter Rechtsverstöße. Die Leistung beinhaltet zudem eine revisionssichere, DSGVO-konforme Dokumentation aller Vorgänge sowie die regelmäßige Berichterstattung an den Auftraggeber. Die Erbringung der Leistung erfolgt unabhängig und eigenverantwortlich; der Auftragnehmer stellt sicher, dass jederzeit fachkundiges Personal verfügbar ist.

    Büroräume für persönliche Zusammenkünfte an den Dienstorten Berlin und Bonn kann das BMDS bei Bedarf zur Verfügung stellen, ansonsten sind eigene Räume vorzuhalten. Der Vertrag läuft über 36 Monate (Grundlaufzeit gemäß der Preisformel 36 x Monatsgrundpreis).

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Die Vergütung besteht aus zwei Komponenten: einem monatlichen Netto-Grundpreis für den laufenden Betrieb der Meldestelle (Festpreis) sowie einem Stundensatz für die tatsächliche Bearbeitung eingehender Meldungen (nach Aufwand, abgerechnet je angefangene halbe Stunde). Notwendige Reisekosten werden gesondert nach dem Bundesreisekostengesetz erstattet. Alle vereinbarten Nettopreise sind Festpreise für die gesamte Vertragslaufzeit.

    Die Grundlaufzeit beträgt 36 Monate (abgeleitet aus der Bewertungsformel). Rechnungen sind quartalsweise zu stellen und als E-Rechnung einzureichen. Eine etwaige Einrichtungspauschale richtet sich nach einer gesonderten Vertragsregelung. Unterauftragnehmer sind zulässig; Unteraufträge an aktive oder ehemalige Beschäftigte des Auftraggebers bedürfen jedoch der vorherigen Zustimmung des BMDS.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Vergabeunterlagen wurden am 2. September 2026 veröffentlicht. Die Angebotsfrist endet am 23. September 2026 um 12:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 30. November 2026. Die voraussichtliche Zuschlagserteilung ist in der 42. bis 45. Kalenderwoche 2026 geplant. Angebote sind ausschließlich elektronisch per E-Mail einzureichen. Das Verfahren wird als Verhandlungsvergabe mit Bekanntmachung nach § 55 Abs.

    1 BHO n. F. i. V. m. den Abweichenden Verwaltungsvorschriften vom 10.06.2026 durchgeführt.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Die Leistungsbeschreibung trennt sauber zwischen Grundbetrieb (Pauschalpreis) und anlassbezogener Bearbeitung (Stundensatz), was eine faire und nachvollziehbare Vergütungsstruktur für schwer planbare Leistungsmengen schafft und für ähnliche Dauerbetriebsleistungen übertragbar ist. Die Bewertungsformel zur Preisvergleichbarkeit (36 x Monatsgrundpreis + 210 x Stundensatz) ist methodisch stark, da sie ein realistisches Leistungsvolumen unterstellt und Preisdumping beim Grundpreis bei gleichzeitig hohem Stundensatz verhindert.

    Die Klarstellung, dass es sich nicht um eine Beratertätigkeit handelt, ist vergaberechtlich bedeutsam und sollte bei vergleichbaren Beauftragungen ebenfalls explizit aufgenommen werden, um Abgrenzungsprobleme zu vermeiden. Die Gewichtung von 70 % auf Qualität und 30 % auf Preis ist bei vertraulichen, rechtlich sensiblen Dienstleistungen gut begründbar und signalisiert dem Markt die Priorität.

    Ein zweiter Blick lohnt sich bei der Vergabenummer: Das verwendete interne Aktenzeichen ist kein standardisiertes Vergabeaktenzeichen, was die spätere Zuordnung einer Zuschlagsbekanntmachung erschweren kann.

    Anforderungen an die Bieter

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Dienstleistungen betreffend Einrichtung und Betrieb einer internen Meldestelle gemäß § 12" aus?

    Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Berlin.

    Was wird ausgeschrieben?

    Der Auftragnehmer übernimmt vollständig die Aufgaben der internen Meldestelle des BMDS gemäß § 12 HinSchG. Dazu gehört das Bereitstellen und Betreiben von Meldekanälen, einschließlich der Möglichkeit persönlicher Zusammenkunft und der Entgegennahme anonymer Meldungen. Der Auftragnehmer führt das gesamte Meldeverfahren eigenständig durch, von der Eingangsbestätigung über die Prüfung und rechtliche Würdigung bis hin zu Folgemaßnahmen. Folgemaßnahmen umfassen die Einleitung geeigneter Schritte zur Behebung gemeldeter Rechtsverstöße. Die Leistung beinhaltet zudem eine revisionssichere, DSGVO-konforme Dokumentation aller Vorgänge sowie die regelmäßige Berichterstattung an den Auftraggeber.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Vergabeunterlagen wurden am 2. September 2026 veröffentlicht. Die Angebotsfrist endet am 23. September 2026 um 12:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 30. November 2026. Die voraussichtliche Zuschlagserteilung ist in der 42. bis 45. Kalenderwoche 2026 geplant. Angebote sind ausschließlich elektronisch per E-Mail einzureichen. Das Verfahren wird als Verhandlungsvergabe mit Bekanntmachung nach § 55 Abs. 1 BHO n. F. i. V. m. den Abweichenden Verwaltungsvorschriften vom 10.06.2026 durchgeführt.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Das eingesetzte Personal muss fachkundig für die Aufgaben einer internen Meldestelle nach HinSchG sein und vom Auftraggeber akzeptiert werden. Die Identität von Hinweisgebern ist strikt vertraulich zu behandeln. Die Dokumentation aller Vorgänge muss revisionssicher und DSGVO-konform erfolgen. Die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen für Eingangsbestätigungen, Rückmeldungen und Verfahrensabschluss sind einzuhalten. Die interne Meldestelle muss unabhängig tätig sein und Interessenskonflikte aktiv vermeiden. Persönliche Zusammenkünfte mit Hinweisgebern müssen ermöglicht werden; hierfür sind entweder eigene Büroräume vorzuhalten oder BMDS-Räume in Berlin und Bonn zu nutzen.

    Was gilt vertraglich?

    Die Vergütung besteht aus zwei Komponenten: einem monatlichen Netto-Grundpreis für den laufenden Betrieb der Meldestelle (Festpreis) sowie einem Stundensatz für die tatsächliche Bearbeitung eingehender Meldungen (nach Aufwand, abgerechnet je angefangene halbe Stunde). Notwendige Reisekosten werden gesondert nach dem Bundesreisekostengesetz erstattet. Alle vereinbarten Nettopreise sind Festpreise für die gesamte Vertragslaufzeit. Die Grundlaufzeit beträgt 36 Monate (abgeleitet aus der Bewertungsformel). Rechnungen sind quartalsweise zu stellen und als E-Rechnung einzureichen. Eine etwaige Einrichtungspauschale richtet sich nach einer gesonderten Vertragsregelung.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 2 Eignungskriterien und 5 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Fachkunde des eingesetzten Personals für die Aufgaben einer internen Meldestelle nach HinSchG.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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