Der Auftraggeber beschafft die automatisierte Erfassung und Auswertung von Vogelvorkommen und -verhalten an ausgewählten Kamerastandorten entlang von Eisenbahnstrecken sowie die Auswertung von Führerstandsvideoaufnahmen. Ziel ist es, repräsentative Daten über Vogelverhalten im Gleisumfeld zu gewinnen, um Gefährdungen durch Oberleitungsanlagen und Zuganflugkollisionen zu beurteilen.
| Reichweite | national/EU (oeVergabe) |
| Vergabeart | Öffentliche Ausschreibung |
| Kategorie | Sonstige |
| Erfüllungsort | Bonn |
| vergabestelle@eba.bund.de Freischalten | |
| Website | https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=863381 Freischalten |
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Muster-Leistungsverzeichnisse ansehen Vergabe-Archiv durchsuchenDer Auftragnehmer soll Videomaterial zur Erfassung von Vogelvorkommen und -verhalten im Gleisumfeld an bestehenden und einem neu zu installierenden Kamerastandort aufzeichnen und auswerten. Zusätzlich ist Führerstandsvideomaterial, das unabhängig von diesem Projekt aufgenommen wurde, mit der im Vorprojekt (Projektnummer 2022-08-W-1202) entwickelten automatisierten Methode auszuwerten.
Die Auswertung soll Informationen über Vogelarten, Häufigkeiten, Verhaltensweisen (insbesondere Sitzen an Oberleitungsanlagen und Flugverhalten) sowie potenzielle Kollisions- und Stromschlaggefährdungen liefern. Einsatzorte sind ausgewählte Strecken und Standorte im deutschen Eisenbahnnetz. Der Untersuchungszeitraum soll einen längeren Zeitraum abdecken, um repräsentative Aussagen zu ermöglichen.
Die Projektergebnisse dienen als Grundlage für die Bewertung von Vogelschutzmaßnahmen an Oberleitungsanlagen der DB InfraGO AG. Abzuliefern sind neben den Auswertungsergebnissen auch Berichte und Metadatendokumentationen.
Der Vertrag unterliegt den ABFE (Allgemeine Bedingungen für Forschungs- und Entwicklungsverträge des BMV) sowie den Zusätzlichen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (ZVL) und der VOL/B. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Selbstkosten gemäß VO PR 30/53. Änderungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Bei Leistungsänderungen durch den Auftraggeber ist ein neuer Preis unter Berücksichtigung von Mehr- und Minderkosten zu vereinbaren.
Mit der Vergütung sind sämtliche Nutzungsrechte an den Projektergebnissen abgegolten. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, den Auftraggeber unverzüglich zu informieren, wenn das angestrebte FE-Ergebnis nicht erreichbar ist, Personalwechsel erfolgen oder sonstige relevante Ereignisse eintreten.
Das Verfahren trägt das Datum 26.03.2026 (Bieterinformation) bzw. 16.03.2026 (Leistungsbeschreibung). Konkrete Fristen für Bieterfragen, Angebotsabgabe, Bindefrist und geplanten Zuschlagstermin sind in den vorliegenden Unterlagen nicht vollständig ausgewiesen. Das Durchführungskonzept ist entsprechend der Unterkriterien der Bieterinformation zu gliedern und muss eine Projektplanung mit Terminierung der Teilleistungen enthalten.
Teilleistungen bilden gleichzeitig die Abrechnungsgrundlage.
Die Leistungsbeschreibung zeigt eine gelungene Struktur für FE-Projekte, die auf Vorarbeiten aufbauen: Die explizite Referenz auf ein Vorprojekt und dessen Methodik reduziert Beschreibungsaufwand, setzt aber voraus, dass die Vorprojektberichte als Anhänge beigefügt werden, was hier durch Anhang 2 und 3 erfolgt ist. Die doppelte Funktion der Teilleistungen als inhaltliche Gliederung und Abrechnungsgrundlage ist ein übertragbares Modell, das Nachträge und Streitigkeiten über Leistungserbringung reduzieren kann.
Die verpflichtende Metadatendokumentation nach standardisiertem Webformular ist ein gutes Praxisbeispiel für Datensouveränität des öffentlichen Auftraggebers bei FE-Projekten. Vergabestellen sollten prüfen, ob bei ähnlichen Digitalisierungs- oder KI-Projekten vergleichbare Metadaten- und Lizenzpflichten eingeplant werden. Die Kontaktdaten der Vergabestelle fehlen in den vorliegenden Unterlagen, was bei einer Nachnutzung als Vorlage unbedingt ergänzt werden sollte.
Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.
Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.
Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.
Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.
Eisenbahn-Bundesamt ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Bonn.
Der Auftragnehmer soll Videomaterial zur Erfassung von Vogelvorkommen und -verhalten im Gleisumfeld an bestehenden und einem neu zu installierenden Kamerastandort aufzeichnen und auswerten. Zusätzlich ist Führerstandsvideomaterial, das unabhängig von diesem Projekt aufgenommen wurde, mit der im Vorprojekt (Projektnummer 2022-08-W-1202) entwickelten automatisierten Methode auszuwerten. Die Auswertung soll Informationen über Vogelarten, Häufigkeiten, Verhaltensweisen (insbesondere Sitzen an Oberleitungsanlagen und Flugverhalten) sowie potenzielle Kollisions- und Stromschlaggefährdungen liefern. Einsatzorte sind ausgewählte Strecken und Standorte im deutschen Eisenbahnnetz.
Das Verfahren trägt das Datum 26.03.2026 (Bieterinformation) bzw. 16.03.2026 (Leistungsbeschreibung). Konkrete Fristen für Bieterfragen, Angebotsabgabe, Bindefrist und geplanten Zuschlagstermin sind in den vorliegenden Unterlagen nicht vollständig ausgewiesen. Das Durchführungskonzept ist entsprechend der Unterkriterien der Bieterinformation zu gliedern und muss eine Projektplanung mit Terminierung der Teilleistungen enthalten. Teilleistungen bilden gleichzeitig die Abrechnungsgrundlage.
Einsatz der im Vorprojekt (Projektnummer 2022-08-W-1202) entwickelten automatisierten Auswertungsmethode für Vogeldetektion und -klassifikation Videoaufnahmen mindestens in FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) Auswertung von Kamerastandortaufnahmen an bestehenden und einem neu zu installierenden Standort Auswertung von extern aufgenommenem Führerstandsvideomaterial mit derselben Methode Erstellung von Berichten gemäß ABFE Nr. 3 zu festgelegten Terminen und mit Angabe der FE-Nummer Metadatendokumentation aller Datensätze nach DZSF-Vorgaben inklusive Angaben zu Datenschutz, Lizenzen und Geoinformationen
Der Vertrag unterliegt den ABFE (Allgemeine Bedingungen für Forschungs- und Entwicklungsverträge des BMV) sowie den Zusätzlichen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (ZVL) und der VOL/B. Die Vergütung erfolgt auf Basis von Selbstkosten gemäß VO PR 30/53. Änderungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Bei Leistungsänderungen durch den Auftraggeber ist ein neuer Preis unter Berücksichtigung von Mehr- und Minderkosten zu vereinbaren. Mit der Vergütung sind sämtliche Nutzungsrechte an den Projektergebnissen abgegolten.
Aus den Unterlagen haben wir 2 Zuschlagskriterien herausgezogen, darunter: Qualität (Durchführungskonzept).
Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.
Die vollständigen Vergabeunterlagen stehen Vergabe-Archiv Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos. Der Download läuft anschließend über Ihr Guthaben im Vergabe-Archiv, wie gewohnt.