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Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 08.10.2026

Lieferung von Winterparkas für Gefangene im Freistaat Sachsen

Auftraggeber
Justizvollzugsanstalt Chemnitz
Erfüllungsort
Thalheimer Straße 29, 09125, Chemnitz
Art
Sonstige
Veröffentlicht
10.09.2026
Angebotsfrist
08.10.2026
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Zeitplan

Veröffentlichung
10.09.2026
Angebotsfrist
08.10.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortThalheimer Straße 29, 09125, Chemnitz
E-MailJanine.Golz@jvac.justiz.sachsen.de Freischalten
Telefon+49 3715295485 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe.sachsen.de/NetServer/PublicationControllerServlet Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 7 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Angabe des Gesamtumsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre sowie des Umsatzes bezüglich der besonderen Leistungsart (Bekleidung) in den letzten 3 Geschäftsjahren
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung E5
  • Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen; Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft
    Berufsausübung · Eigenerklärung E1
Zuschlagskriterien
  • Preis
    100 %
  • Zuverlässigkeit: keine Strafen oder Bußen für schwere Verfehlungen in den letzten 2 Jahren
    Berufsausübung · Eigenerklärung E2
  • Kein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt, Unternehmen nicht in Liquidation
    Berufsausübung · Eigenerklärung E4
  • Nachweis der Fachkunde durch mindestens 3 Referenzen (mit Rechnungswert, Leistungszeit, vollständiger Anschrift und Telefonnummer des Ansprechpartners) oder durch über 3-jährige Geschäftsbeziehungen mit der Zentralen Beschaffungsstelle mit Bekleidungskammer bei der JVA Chemnitz; mindestens 2 der Referenzen müssen bei Überprüfung positiv bestätigt werden
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung E7
  • Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG): Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns an alle im Rahmen des Auftrages in Deutschland beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
    Berufsausübung · Eigenerklärung zur Eignung MiLoG
  • Angabe zur Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmer; grundsätzlich höchstens 50 % des Auftragswertes an Nachunternehmer; Zustimmung des Auftraggebers erforderlich
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung E6 mit Anlage UAN
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    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Lieferung von Winterparkas für Gefangene im Freistaat Sachsen
    CPV
    18000000

    Vergabeunterlagen 9 Dateien · 2.8 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF2.8 MB
    9 Dateien im Paket: 3 Formblatt, 3 Sonstige, 1 Verfahrensunterlage, 1 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
    Verfahrensunterlage611 KB
    Formblatt557 KB
    Formblatt249 KB
    Leistungsverzeichnis12 KB
    Vertrag139 KB
    Formblatt506 KB
    Sonstige764 KB
    Sonstige47 KB
    Sonstige76 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Die JVA Chemnitz beschafft lange Winter-Arbeitsparkas für Gefangene im Freistaat Sachsen. Die garantierte Grundmenge beträgt 365 Stück für das Jahr 2026; zusätzlich besteht eine Option (ohne Abnahmeverpflichtung) auf weitere 545 Stück im Jahr 2027, sofern ausreichende Haushaltsmittel vorhanden sind. Das Leistungsverzeichnis beziffert die Gesamtmenge auf 910 Stück. Die Parkas müssen als lange Form ausgeführt sein (Abdeckung von unterem Rücken und Gesäß) und strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen: vollständige Metallfreiheit, keine Kordeln oder Zugbänder, keine Innentaschen.

    Sie werden in sächsischen Justizvollzugsanstalten eingesetzt und müssen für industrielle Wäsche bei mindestens 71 Grad Celsius geeignet sein sowie mindestens 50 Waschzyklen unbeschadet überstehen. Das Größenspektrum muss mindestens S bis 5XL abdecken. Lieferort ist die JVA Chemnitz, Thalheimer Straße 29, 09125 Chemnitz.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Die Preise sind als Festpreise vereinbart und umfassen sämtliche Nebenkosten einschließlich Fracht und Verpackung. Das Vergütungsmodell basiert auf Einheitspreisen je Stück. Bei marktgängigen Serienprodukten ist der Auftragnehmer verpflichtet, Mehr- oder Minderleistungen bis zu 10 % der Vertragsmenge zu den festgeschriebenen Preisen zu erbringen. Die Mängelansprüche verjähren innerhalb von zwei Jahren ab unbeanstandeter Abnahme.

    Der Auftraggeber darf den Vertrag kündigen oder zurücktreten, wenn der Auftragnehmer Korruption begeht oder unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen trifft. Die Option auf Lieferung von 545 weiteren Parkas im Jahr 2027 besteht ausdrücklich ohne Abnahmeverpflichtung und ist von ausreichenden Haushaltsmitteln abhängig.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Vergabeunterlagen wurden am 09.09.2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 08.10.2026 um 12:00 Uhr. Parallel zum elektronischen Angebot muss bis zu diesem Termin auch postalisch ein Belegmuster bei der JVA Chemnitz eingehen; fehlt das Muster, wird das Angebot ausgeschlossen. Eine gesonderte Bindefrist in Tagen ist in den vorliegenden Unterlagen nicht beziffert. Die Ausführungsfrist (Lieferung der Grundmenge) endet am 30.11.2026.

    Angebote sind ausschließlich elektronisch einzureichen.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Die Leistungsbeschreibung ist strukturell vorbildlich, weil sie technische Normen präzise benennt (DIN-Nummern, Grenzwerte) und sicherheitsrelevante Ausschlüsse (Metallfreiheit, Innentasche, Kordeln) klar begründet und eindeutig formuliert. Die Kombination aus verbindlichem Info-Fragebogen und Belegmusterpflicht ist für sicherheitssensible Beschaffungen übertragbar, da sie eine materielle Prüfung vor Zuschlag ermöglicht.

    Das Optionsmodell (garantierte Grundmenge plus haushaltsbedingter Abruf im Folgejahr) sollte bei Übernahme sorgfältig im Hinblick auf Haushaltsbindung und Gleichbehandlung geprüft werden. Die 100-prozentige Preiswichtung ist bei einem weitgehend standardisierten Produkt vertretbar, kann aber dazu verleiten, Qualitätsunterschiede zu übersehen, die erst im Test des Belegmusters sichtbar werden.

    Ein zweiter Blick lohnt sich bei der Nachweispflicht für Referenzen: Die Anforderung, mindestens 2 von 3 Referenzen telefonisch bestätigt zu bekommen, ist praktisch gut handhabbar, birgt aber Risiken bei der Erreichbarkeit von Ansprechpartnern.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.

    Verlangte Zertifikate und Nachweise

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Lieferung von Winterparkas für Gefangene im Freistaat Sachsen" aus?

    Justizvollzugsanstalt Chemnitz ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort Thalheimer Straße 29, 09125, Chemnitz.

    Was wird ausgeschrieben?

    Die JVA Chemnitz beschafft lange Winter-Arbeitsparkas für Gefangene im Freistaat Sachsen. Die garantierte Grundmenge beträgt 365 Stück für das Jahr 2026; zusätzlich besteht eine Option (ohne Abnahmeverpflichtung) auf weitere 545 Stück im Jahr 2027, sofern ausreichende Haushaltsmittel vorhanden sind. Das Leistungsverzeichnis beziffert die Gesamtmenge auf 910 Stück. Die Parkas müssen als lange Form ausgeführt sein (Abdeckung von unterem Rücken und Gesäß) und strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen: vollständige Metallfreiheit, keine Kordeln oder Zugbänder, keine Innentaschen.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist läuft bis zum 08.10.2026.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Vergabeunterlagen wurden am 09.09.2026 versandt. Die Angebotsfrist endet am 08.10.2026 um 12:00 Uhr. Parallel zum elektronischen Angebot muss bis zu diesem Termin auch postalisch ein Belegmuster bei der JVA Chemnitz eingehen; fehlt das Muster, wird das Angebot ausgeschlossen. Eine gesonderte Bindefrist in Tagen ist in den vorliegenden Unterlagen nicht beziffert. Die Ausführungsfrist (Lieferung der Grundmenge) endet am 30.11.2026. Angebote sind ausschließlich elektronisch einzureichen.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Parka in langer Form (Abdeckung von unterem Rücken und Gesäß), mindestens Größen S bis 5XL Frontverschluss mit Kunststoff-Druckknöpfen, Klettverschluss oder vollständig metallfreiem Kunststoff-Reißverschluss sowie verdeckter Windschutzleiste (Stormflap) Ärmelbündchen ohne Kordelstopper verstellbar (Klett oder Riegel); Taillen-/Saumweite ohne Kordel regulierbar (Druckknöpfe oder Klett) Vollständige Metallfreiheit des gesamten Parkas; keine Innentasche Kein Kordeln, Schnüre oder Zugbänder (Strangulationsschutz) Wassersäule mindestens 3.000 mm nach DIN EN ISO 811; Atmungsaktivität mindestens 3.000 g/m²/24h nach DIN EN ISO 11092

    Was gilt vertraglich?

    Die Preise sind als Festpreise vereinbart und umfassen sämtliche Nebenkosten einschließlich Fracht und Verpackung. Das Vergütungsmodell basiert auf Einheitspreisen je Stück. Bei marktgängigen Serienprodukten ist der Auftragnehmer verpflichtet, Mehr- oder Minderleistungen bis zu 10 % der Vertragsmenge zu den festgeschriebenen Preisen zu erbringen. Die Mängelansprüche verjähren innerhalb von zwei Jahren ab unbeanstandeter Abnahme. Der Auftraggeber darf den Vertrag kündigen oder zurücktreten, wenn der Auftragnehmer Korruption begeht oder unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen trifft.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 7 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Angabe des Gesamtumsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre sowie des Umsatzes bezüglich der besonderen Leistungsart (Bekleidung) in den letzten 3 Geschäftsjahren.

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

    Weiter im Vergabe-Archiv

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