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Öffentliche Ausschreibung Frist läuft bis 20.10.2026

Lieferung, Installation einer Schlüsselwächteranlage für den Justizvollzug Sachsen

Auftraggeber
JVA Chemnitz
Erfüllungsort
JVA Dresden Wirtschaftsverwaltung Hammerweg 30 01127 Dresden
Art
Sonstige
Veröffentlicht
19.09.2026
Angebotsfrist
20.10.2026
Alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers
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Zeitplan

Veröffentlichung
19.09.2026
Angebotsfrist
20.10.2026 · läuft
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe
offen

Ausschreibung

Reichweitenational/EU (oeVergabe)
VergabeartÖffentliche Ausschreibung
KategorieSonstige
ErfüllungsortJVA Dresden Wirtschaftsverwaltung Hammerweg 30 01127 Dresden
E-Mailpoststelle@jvac.justiz.sachsen.de Freischalten
Telefon+49 371 5295 480 Freischalten
Websitehttps://www.evergabe.sachsen.de/NetServer/PublicationControllerServlet Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien 5 Eignungskriterien · 1 Zuschlagskriterium

Eignungskriterien
  • Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren (Gesamtumsatz und Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart)
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung E5
  • Nichtbefindlichkeit in Liquidation oder Insolvenzverfahren
    Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung E4
Zuschlagskriterien
  • Preis
  • Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen; Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft
    Berufsausübung · Eigenerklärung E1
  • Zuverlässigkeit: keine Strafen oder Bußen für schwere Verfehlungen, Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten in den letzten 2 Jahren
    Berufsausübung · Eigenerklärung E2
  • Nachweis der Fachkunde durch mindestens drei Referenzen vergleichbarer Leistungen mit vollständigen Angaben (Rechnungswert, Leistungszeit, Auftraggeber inkl. Anschrift und Telefonnummer des Ansprechpartners); alternativ über 3 Jahre bestehende Geschäftsbeziehungen mit dem Auftraggeber
    Technische und berufliche Leistungsfähigkeit · Eigenerklärung E7; Auftraggeber ist berechtigt, nicht verpflichtet, mindestens zwei Referenzen telefonisch zu überprüfen
    Noch 3 weitere Kriterien aus den Original-Unterlagen.Kriterien ansehen

    Besonderheiten dieses Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Lose 1 Los

    LOT-0000
    Lieferung, Installation einer Schlüsselwächteranlage für den Justizvollzug Sachsen
    CPV
    35121000

    Vergabeunterlagen 8 Dateien · 1.1 MB

    Vergabeunterlagen (Gesamtdokument)
    PDF1.1 MB
    8 Dateien im Paket: 4 Sonstige, 2 Formblatt, 1 Leistungsverzeichnis, 1 Vertrag
    Formblatt249 KB
    Leistungsverzeichnis100 KB
    Vertrag139 KB
    Sonstige77 KB
    Formblatt506 KB
    Sonstige10 KB
    Sonstige10 KB
    Sonstige132 KB
    Vollständige Original-Vergabeunterlagen des Auftraggebers.

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    Leistungsumfang

    Beschafft wird eine Schlüsselwächteranlage für die JVA Dresden mit 60 bis 80 Steckplätzen für Schlüsselbunde. Die Anlage muss in ein robustes, einbruchhemmendes Stahlblechgehäuse mit den Maximalmaßen 1300 mm x 530 mm x 300 mm (H x B x T) eingebaut sein. Jeder Steckplatz ist mit berührungsloser RFID-Identifikation und einzelner elektronischer Verriegelung auszustatten. Der Betrieb erfolgt serverbasiert mit zentraler Rechteverwaltung, Echtzeit-Protokollierung und Benutzeridentifikation passend zum bestehenden KEMAS-System.

    Eine mechanische Notentriegelung für den Ausfall von Strom, Netzwerk oder Server ist zwingend erforderlich. Die Leistung umfasst Lieferung, Montage, betriebsfertige Übergabe sowie eine Vor-Ort-Einweisung von ca. 10 Personen und Remote-Anwendersupport im Errichtungsjahr. Zusätzlich ist optional ein Entwurf für einen Wartungsvertrag mit einem jährlichen Wartungszyklus einzureichen, der jedoch nicht Bestandteil des initialen Auftrags ist.

    Anforderungen an die Leistung

    Vertrag und Vergütung

    Die Vergütung erfolgt auf Basis der im Preisangebot eingesetzten Festpreise, die Fracht, Verpackung und sonstige Kosten einschließen. Eine Laufzeit des Hauptvertrags ist nicht explizit benannt; der Wartungsvertrag ist als separates, optionales Dokument einzureichen und nicht Bestandteil der initialen Auftragserteilung. Mehr- oder Minderleistungen bis zu 10 % der Vertragsmenge sind zu festgeschriebenen Vertragspreisen zu erbringen.

    Zahlung erfolgt nach Wahl des Auftraggebers innerhalb von 14 Tagen mit Skontoabzug oder innerhalb von 30 Tagen ohne Abzug, beginnend mit Eingang der prüfungsfähigen Rechnung. Der Auftraggeber kann den Vertrag bei Bestechung, unzulässigen Wettbewerbsabsprachen oder vergleichbaren Verfehlungen kündigen oder zurücktreten. Die Mängelansprüche verjähren nach zwei Jahren ab unbeanstandeter Abnahme.

    Ablauf des Verfahrens

    Die Angebotsaufforderung datiert vom 21.09.2026. Eine Angebots- oder Submissionsfrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht angegeben. Vor Angebotsabgabe ist zwingend eine Vorortbesichtigung bei der JVA Dresden zu terminieren. Die Eigenerklärungen dürfen bei Angebotsabgabe nicht älter als ein Monat sein. Ein geplanter Zuschlagstermin oder Leistungsbeginn ist in den Unterlagen nicht benannt.

    Was Vergabestellen daraus mitnehmen können

    Die Leistungsbeschreibung ist in klare Abschnitte (Systembeschreibung, örtliche Gegebenheiten, Kapazität, IT-Architektur, Notfallkonzept, Systemintegration, Einweisung, Lizenzen, Wartung) gegliedert und damit gut strukturiert und übertragbar. Die explizite Herstellerbindung an KEMAS ist vergaberechtlich heikel und sollte bei einer eigenen Beschaffung sorgfältig begründet oder durch funktionale Anforderungen ersetzt werden, um Wettbewerb zu ermöglichen.

    Die Trennung von Hauptauftrag (Lieferung/Installation) und optionalem Wartungsvertrag ist ein sinnvolles Modell, das Flexibilität erhält. Die Pflicht zur Vorortbesichtigung vor Angebotsabgabe ist transparent geregelt, erhöht aber die Hürde für Bieter und sollte nur gefordert werden, wenn sie wirklich notwendig ist. Der Ausschluss von Abo-Lizenzmodellen ist eine klare Kostensteuerungsstrategie, die bei Softwarebeschaffungen im Justizvollzug nachahmenswert ist, aber technisch sorgfältig auf Umsetzbarkeit geprüft werden sollte.

    Anforderungen an die Bieter

    Geforderte Referenzen
    3 Referenzen
    Vergleichbare Leistungen, die das Unternehmen bereits erbracht hat.
    Lose
    2 Lose
    Der Auftrag ist aufgeteilt, Angebote sind je Los möglich.

    Verlangte Zertifikate und Nachweise

    Besondere Auflagen des Verfahrens

    Aus den Original-Unterlagen dieses Verfahrens gewonnen.

    Einordnung des Verfahrens

    Öffentliche Ausschreibung

    Die öffentliche Ausschreibung ist das nationale Gegenstück zum offenen Verfahren: unbeschränkter Bieterkreis, keine vorgeschaltete Eignungsprüfung, Angebote werden direkt eingereicht.

    Reichweite der Bekanntmachung

    Die Bekanntmachung stammt aus einer Quelle, die nationale und EU-weite Verfahren gemeinsam führt. Ob ober- oder unterschwellig vergeben wurde, steht in der Bekanntmachung selbst und in den Vergabeunterlagen des Verfahrens.

    Was sich übernehmen lässt

    Für eine eigene Beschaffung lässt sich aus diesem Verfahren mehr ableiten als der Gegenstand: wie der Auftraggeber die Leistung beschrieben und gegliedert hat, welche Eignungsnachweise er verlangt, wie er Preis und Qualität gewichtet und welche Vertragsbedingungen er beilegt. Genau diese Unterlagen liegen im Vergabe-Archiv vollständig vor, auch nachdem das Verfahren auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde.

    Häufige Fragen zu diesem Verfahren

    Wer schreibt "Lieferung, Installation einer Schlüsselwächteranlage für den Justizvollzug Sachsen" aus?

    JVA Chemnitz ist der öffentliche Auftraggeber dieser Ausschreibung mit Erfüllungsort JVA Dresden Wirtschaftsverwaltung Hammerweg 30 01127 Dresden.

    Was wird ausgeschrieben?

    Beschafft wird eine Schlüsselwächteranlage für die JVA Dresden mit 60 bis 80 Steckplätzen für Schlüsselbunde. Die Anlage muss in ein robustes, einbruchhemmendes Stahlblechgehäuse mit den Maximalmaßen 1300 mm x 530 mm x 300 mm (H x B x T) eingebaut sein. Jeder Steckplatz ist mit berührungsloser RFID-Identifikation und einzelner elektronischer Verriegelung auszustatten. Der Betrieb erfolgt serverbasiert mit zentraler Rechteverwaltung, Echtzeit-Protokollierung und Benutzeridentifikation passend zum bestehenden KEMAS-System. Eine mechanische Notentriegelung für den Ausfall von Strom, Netzwerk oder Server ist zwingend erforderlich.

    Bis wann können Angebote abgegeben werden?

    Die Angebotsfrist läuft bis zum 20.10.2026.

    Wie läuft das Verfahren ab?

    Die Angebotsaufforderung datiert vom 21.09.2026. Eine Angebots- oder Submissionsfrist ist in den vorliegenden Unterlagen nicht angegeben. Vor Angebotsabgabe ist zwingend eine Vorortbesichtigung bei der JVA Dresden zu terminieren. Die Eigenerklärungen dürfen bei Angebotsabgabe nicht älter als ein Monat sein. Ein geplanter Zuschlagstermin oder Leistungsbeginn ist in den Unterlagen nicht benannt.

    Welche Anforderungen stellt der Auftraggeber?

    Die Anlage muss vollständig und ohne Funktionseinschränkungen in das KEMAS-Hard- und Software-Ökosystem integrierbar sein. Kapazität von 60 bis 80 Steckplätzen; Gehäuseaußenmaße dürfen 1300 mm x 530 mm x 300 mm nicht überschreiten. Jeder Steckplatz muss über berührungslose RFID-Identifikation und einzelne elektronische Verriegelung verfügen. Serverbasierter Betrieb ist zwingend; Betrieb als Insellösung (Stand-Alone) ist unzulässig. Jede Entnahme und Rückgabe muss automatisch mit Zeitstempel, Benutzer-ID und Schlüssel-ID protokolliert werden. Mechanische Notentriegelung (z. B. via Hochsicherheitsschloss) muss manuellen Zugriff bei Strom-, Netzwerk- oder Serverausfall garantieren.

    Was gilt vertraglich?

    Die Vergütung erfolgt auf Basis der im Preisangebot eingesetzten Festpreise, die Fracht, Verpackung und sonstige Kosten einschließen. Eine Laufzeit des Hauptvertrags ist nicht explizit benannt; der Wartungsvertrag ist als separates, optionales Dokument einzureichen und nicht Bestandteil der initialen Auftragserteilung. Mehr- oder Minderleistungen bis zu 10 % der Vertragsmenge sind zu festgeschriebenen Vertragspreisen zu erbringen. Zahlung erfolgt nach Wahl des Auftraggebers innerhalb von 14 Tagen mit Skontoabzug oder innerhalb von 30 Tagen ohne Abzug, beginnend mit Eingang der prüfungsfähigen Rechnung.

    Welche Kriterien gelten in diesem Verfahren?

    Aus den Unterlagen haben wir 5 Eignungskriterien und 1 Zuschlagskriterium herausgezogen, darunter: Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren (Gesamtumsatz und Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart).

    Wo finde ich die Vergabeunterlagen?

    Alle Dokumente dieses Verfahrens liegen im Vergabe-Archiv und lassen sich als ZIP herunterladen, auch nachdem die Ausschreibung auf den Vergabeplattformen offline genommen wurde. Enthalten sind je nach Verfahren Leistungsverzeichnis, Bewerbungsbedingungen, Vertragsbedingungen und die auszufüllenden Formulare.

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